Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?16644
  • 04. Juni 2012 17 1 Min.

Neuer Bundesgeschäftsführer der Linkspartei: Matthias Höhn

Der Bundesparteitag der Linken hat am Wochenende Matthias Höhn zum neuen Geschäftsführer der Partei gewählt. Der 36-Jährige, der in einer Eingetragenen Lebenspartnerschaft lebt, hatte sich als einzige Person zur Wahl gestellt und erhielt 80,9 Prozent der Delegierten-Stimmen.

Matthias Höhn lebt offen schwul, meldet sich in homopolitischen Debatten jedoch kaum zu Wort. Der studierte Kommunikationswissenschaftler war 1992 in die PDS eingetreten und sitzt seit 2002 für die Linke im Landtag von Sachsen-Anhalt, seit 2005 ist er Landesvorsitzender der Partei. Höhn ist seit 2010 auch im Bundesvorstand vertreten und Mitglied im Forum demokratischer Sozialismus, er gilt als Reformer.

Bei der Wahl der neuen Führung der Linkspartei hatte sich dagegen eher das radikale Lager durchgesetzt: Die Delegierten wählten die Ost-Abgeordnete Katja Kipping und den westdeutschen Gewerkschafter Bernd Riexinger zum neuen Vorstand. Der Kandidat der Reformer, Dietmar Bartsch, setzte sich nicht durch.

Höhn sagte am Montag der "Mitteldeutschen Zeitung", seine Partei sei nicht von einer Spaltung bedroht: "Die große Mehrheit des Parteitages war sich aber einig, dass wir trotz inhaltlicher Debatten immer respektvoll miteinander umgehen müssen."

-w-

#1 duesseldorfer
  • 04.06.2012, 16:46hDüsseldorf
  • Mit der früheren LSVD-Bundessprecherin Ida Schillen und dem Berliner LINKEN-Politiker Klaus Lederer sind als insgesamt mindestens 3 Schwule und Lesben im 44-köpfigen Parteivorstand.
  • Direktlink »
#2 stromboli
  • 04.06.2012, 17:00hberlin
  • "Matthias Höhn lebt offen schwul, meldet sich in homopolitischen Debatten jedoch kaum zu Wort"...
    ohne worte!
  • Direktlink »
#3 najaAnonym
  • 04.06.2012, 17:10h
  • gregor gysi auf dem parteitag in göttingen über die linke:
    wir wollen solidarität in der gesellschaft, schaffen sie aber nicht mal in unserer partei.

    nothing to ad.
  • Direktlink »