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Kommentare zu:
Der schwule Libanon wartet


#1 Thorsten1Profil
  • 07.06.2012, 06:53hBerlin
  • Es ist der Tanz auf einem Vulkan. Im Rahmen des "Arabischen Frühlings"(!) fällt ein Land nach dem anderen in islamistische Hände. Dann drohen für Schwule die härtesten Strafen! Wenn Syrien gefallen sein wird, ist der Libanon dran. Schon heute tummeln sich dort die vom Iran unterstützten "Freiheitskämpfer".
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#2 Geert
  • 07.06.2012, 07:02h
  • Immer dasselbe: Erst fallen europäische und amerikanische Szeneschwule in solche Länder ein, treiben es auf Toiletten oder sogar in der Öffentlichkeit (um zu zeigen, wie emanzipiert man doch ist), dann reagiert die Öffentlichkeit und die Behörden müssen eingreifen. Unter dem Einfluß der islamischen Imame wird Homosexualität dann ganz verboten. Damit haben die deutschen Homo-Beamten wieder eine Aufgabe gefunden und schreien "Diskriminierung! Diskriminierung!"
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#3 MarekAnonym
  • 07.06.2012, 09:15h
  • Na ja, ein Toilettenbesuch als "Highlight" zu propagieren, um "Überraschungen zu erleben", finde ich doch etwas merkwürdig.
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#4 BallingaryAnonym
  • 07.06.2012, 09:50h
  • Libanon ist ein tolles Land. She schnell ist man von Beirut aus in der Natur und kann von abgelegenen grünen Gebieten, Skipisten und Stränden vieles bieten.

    Beirut ist zu großen Teilen eine sehr mondäne Stadt mit EInflüssen aus der ganzne Welt.

    In vielerlei Hinsicht ist Libanon etwas liberaler als andere arabische Staaten, speziell in Beirut , trotzdem sollte man nicht darüber hinwegsehen, dass Homosexualität nach wie vor offiziell verboten und gesellschaftlich in vielen Teilen der Bevölkerung nicht gerade gut angesehen ist.

    Libanon als Reiseziel für den schwulen Tourismus anzupreisen halte ich doch für sehr gewagt
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#5 boykottAnonym
#6 abhijayProfil
  • 07.06.2012, 10:19hMünchen
  • was für ein unerträglicher pr artikel. sensationelles niveau, liebe queer-redaktion: toilettenbesuche im libanon.
    übrigens ist im libanon homosexualität strafbar. im gegensatz zu azerbaijan, auf das ihr doch sonst so gerne "herabschaut"
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#7 BERTAnonym
  • 07.06.2012, 10:45h
  • unsägliche pr.......highlight: toilettenbesuch....!!!!! hallo????!.....auch im libanon ist homosexualität STRAFBAR.....
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#8 todesmaskeEhemaliges Profil
  • 07.06.2012, 10:49h
  • Antwort auf #4 von Ballingary
  • Beirut als Gay-Reiseland zu empfehlen, halte ich für fahrlässig. Es tummeln dort sicherlich auch viele Hisbhollah-Milizen und Islamisten. Selbst die libanesische Regierung ist zerstritten und hat ihr Land nicht komplett unter Kontrolle. Und Gay-Szenen in Beirut sind gar nicht mit den in Europa oder Thailand zu vergleichen. Ergänzend ist zu bemerken, dass die Preise dort fast unbezahlbar sind, also nur für die reichen schwulen Araber. Da ist der Besuch in Tel Aviv viel empfehlenswerter.
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#9 todesmaskeEhemaliges Profil
#10 goddamn liberalAnonym
  • 07.06.2012, 11:19h
  • Antwort auf #5 von boykott
  • So ist es! Wir sind in weiten Teilen der Welt nicht mehr rechtlos wie in den 60ern, als viele Schwule den Orient bereisten und dafür gute und ansehnliche Gründe hatten. Heute kann man sich z. B. wunderbar unter den Pinien von Argentinien vergnügen - wo die Kerle genauso kerlig sind und auch die Rechtslage stimmt!

    @Geert

    Homopobie ist das moralische Problem der Homophoben und nicht ein Resultat schwuler (Un-)Moral.

    Einmal auf dem Klo sündigen ist für die Pfaffen und Mullahs dieser Welt viel unproblematischer als gleiche Rechte und Homo-Ehe. Und das nicht nur, weil sie selbst oft kleine Sünderlein sind...
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#11 finkAnonym
  • 07.06.2012, 11:55h
  • Antwort auf #2 von Geert
  • immer dasselbe: perfide täter-opfer-umkehr von deiner seite.

    dass es womöglich auch anderswo menschen geben könnte, die gerne ein freies schwules leben führen und nicht nur in aller heimlichkeit poppen wollen, das kommt dir anscheinend auch wieder mal nicht in den sinn. ist freiheit für dich ein westliches monopol?

    und was ist eigentlich dein persönlicher anspruch: im verborgenen ficken oder emanzipiert leben?
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#12 lucdfProfil
  • 07.06.2012, 12:00hköln
  • Ich finde auch, solche "Highlights" mehr als peinlich! Ich dachte, ich lese nicht richtig! Abgesehen davon habe ich null Bock auf arabische Länder. Es ist und bleibt gefährlich!
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#13 PipilottaEhemaliges Profil
  • 07.06.2012, 12:17h
  • Danke Queer! Wieder mal ein ach so tolles exotisches Land als Ziel für Sextourismus anpreisen, und dann sich nachher darüber aufregen, wenn Islamisten das zum Anlass nehmen, auch noch die letzten Menschenrechte zu beseitigen. Die LGBT-Bewegung im Libanon unterstützt ihr bestimmt nicht durch einen schnellen Touri-Fick auf dem Klo.
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#14 puckAnonym
  • 07.06.2012, 12:38h
  • Oh die libanesische Polizei klopft an die Toilettentür und hat mich grad beim schwulen Sex erwischt:
    "Ja wissen sie, den Tipp habe ich von einer deutschen Zeitung"
    "Achso dann ist alles klar. Wenn das in deutschen Zeitungen steht lassen wir sie selbstverständlich frei. Entschuldigen sie die Umstände und viel Spass noch."
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#15 seb1983
  • 07.06.2012, 12:50h
  • Tja man stelle sich vor wie man nach der Überraschung auf dem Klo von der Polizei festgenommen wird weil der grade langweilig war oder sie etwas Geld rauspressen wollte.

    Im Gefängnis gibts dann Besuch: "Hallo, ich bin Herr Müller, deutscher Botschafter im Libanon. Ihnen wird vorgeworfen Herrn Ali auf dem Klo einen geblasen zu haben. Ist leider verboten und wird mit Gefängnis bestraft... Keine Sorge, wir bekommen sie hier aber schon raus, wird nur ein paar Wochen dauern. Die Kosten wird Ihnen die Bundesrepublik natürlich vorstrecken. Sollen wir zwischenzeitlich ihre Familie oder ihren Arbeitgeber benachrichtigen?"

    Ein Traum
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#16 userer
  • 07.06.2012, 13:08h
  • QUEER.DE auf Bumsbomber-Niveau!

    So was darf euch nicht passieren. Homosexuelle Handlungen sind im Libanon illegal und werden mit bis zu einem Jahr Gefängnis bestraft. So ein Tipp ist also erstens zweifelhaft für eure Leser und zweitens ein Schlag ins Gesicht der Menschenrechte für LGBT im Libanon, zumal es euch nur um die Triebbefriedigung deutscher Touristen geht.

    Davon abgesehen ist der sabbernde Ton dieses Geschreibsels von Briand Bedford einfach unertäglich: "Einen ersten Eindruck von den einheimischen Männern in Beirut bekommt man am Strand ... Hier präsentieren sich die heißesten Männer der Stadt ..." Ich musste echt doppelt checken, ob ich wirklich auf queer.de gelandet war.

    Prädikat "unwürdig".
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#17 paul sandersAnonym
#18 le_waldsterbenProfil
#19 ArthasAnonym
#21 PanneAnonym
#22 MemorizerAnonym
  • 07.06.2012, 14:08h
  • Antwort auf #1 von Thorsten1
  • Wer ernsthaft diskutieren will, muss unterscheiden zwischen der tatsächlich vorhandenen Erhebung von Jugendlichen, Studierenden, Arbeiter_innen, Rentner_innen, allgemein lohnabhängigen Menschen gegen Ausbeutung, Armut, Hunger, Unterdrückung einerseits - der Triebfeder dessen, was den Namen "Arab Spring" tatsächlich verdient - und der planmäßigen Vereinnahmung dieses Begriffes durch den US- und europäischen Imperialismus.

    www.steinbergrecherche.com/geburt2.gif

    "Perle und seine Kollegen aus der Arbeitsgruppe »Eine neue israelische Strategie für das Jahr 2000« fordern zudem die Vertreibung der Syrer aus dem Libanon und die Destabilisierung Syriens durch libanesische Oppositionelle.
    ...
    Im Libanon versuchte Israel, konfessionelle Spannungen zwischen den verschiedenen christlichen und muslimischen Gruppen sowie den Drusen zu schüren. Der Libanon ist das Sprungbrett nach Syrien, und seine Aufteilung in verschiedene Staaten wird als Mittel gesehen, auch in Syrien eine Aufsplitterung in kleinere konfessionell organisierte arabische Staaten herbeizuführen. Hinter dem Yinon-Plan steht die Absicht, den Libanon und Syrien entlang religiöser und konfessioneller Identitäten von sunnitischen und schiitischen Muslimen, Christen und Drusen in verschiedene Staaten aufzuteilen. Denkbar ist auch das Ziel, auf einen Auszug der Christen aus Syrien hinzuarbeiten."

    members.tripod.com/alabasters_archive/zionist_plan.html

    en.wikipedia.org/wiki/A_Clean_Break:_A_New_Strategy_for_Secu
    ring_the_Realm


    Amnesty International:

    "Die Zerstörung Tausender Häuser sowie zahlreicher Brücken, Straßen, Wasserwerke und Treibstofflager gehörte von Anfang an zur israelischen Militärstrategie im Libanon."

    Rund ein Viertel der libanesischen Zivilbevölkerung habe flüchten müssen.

    www.sueddeutsche.de/politik/libanon-krieg-amnesty-wirf-israe
    l-kriegsverbrechen-vor-1.842703
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#23 in spite ofAnonym
  • 07.06.2012, 14:15h
  • Antwort auf #17 von paul sanders
  • "If Israel is a haven for the LGBT community, it's because of the community, the organizations that are working very hard to make it a good place for LGBT people to live.It's not because of the government policies. It's in spite of the government policies," says Mike Hamel, who is on the board of Israel's National LGBT Task Force
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#24 HELEMAnonym
  • 07.06.2012, 15:17h
  • Antwort auf #18 von le_waldsterben
  • "selbstbewusster schwuler Emanzipation"

    Zum Beispiel:

    www.helem.net/

    Ghassan Makarem, the executive director of the Lebanese LGBT rights group HELEM (the Arabic acronym for Lebanese Protection for Lesbians, Gays, Bisexuals and Transgenders)

    "IN THE U.S., the Middle East is portrayed as a violently homophobic and anti-gay society in opposition to tolerant Western society. Some in the Western LGBT community also echo this idea and encourage U.S. intervention to save LGBT people as well as women in the Middle East. How does HELEM respond to these ideas?

    ONE RESPONSE I have is that Article 534, which criminalizes "sex against nature," was written into law by France during its colonial control of Lebanon. A lot of laws put in place against homosexuality in Africa, Asia and the Middle East were put in place during European colonialist times by the colonial powers.

    You can even find magazines in the 1950s advertising Lebanon as more free. So the criminalization of homosexuality was a result of colonialism. Before that, you didn't have laws against homosexuality. The French put this law into effect under the Nazi-occupied Vichy Republic, the same time the French started the whole morality crusade against brothels.

    They closed male brothels and kept open women's brothels in the 1930s. This was French law that was happening in Europe at the time. Article 534 was derived from French legislation during the so-called French "mandate" on Lebanon, which introduced the article into the Penal Code based on its consideration of conservative circles, and bias toward religious ideas and "family values" that rejected homosexuality."

    socialistworker.org/2011/02/02/lgbt-struggle-in-lebanon
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#25 Gay AwardAnonym
#26 Gay Award IIAnonym
#27 MontanaAnonym
  • 07.06.2012, 18:18h
  • Wir waren letztes Jahr in Beirut.
    Alle Drinks sind keineswegs im Eintritt der Clubs enthalten, höchsten 2, ist ja auch verständlich.
    Ansonsten geht nicht viel, alles sehr unter sich aus Angst vor Spitzeln.
    Viele Stricher, aber das sagen die erst, wenn sie mit auf dem Zimmer sind, nach dem Motto, wenn ich schon mal da bin....
    Da kann man es anderwo besser haben.
    Aber Kultur und Essen, alles super...
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#28 carolo
  • 07.06.2012, 18:49h
  • "Die Hauptstadt Beirut ist ein recht sicherer Ort..."

    Ein *recht* sicherer Ort. Soso. Lange nicht mehr einen solchen Mist gelesen.
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#29 carolo
  • 07.06.2012, 19:04h
  • Antwort auf #11 von fink
  • > dass es womöglich auch anderswo menschen
    > geben könnte, die gerne ein freies schwules
    >leben führen und nicht nur in aller
    > heimlichkeit poppen wollen...
    > ...
    > und was ist eigentlich dein persönlicher
    > anspruch: im verborgenen ficken oder
    > emanzipiert leben?

    Es soll auch Leute geben, deren Horizont ein Stück weit über den Deiner Filzläuse hinausgeht, und für die schwule Emanzipation mehr bedeutet, als 'offen schwul' auf einem Restaurantklo zu ficken.
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#30 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 07.06.2012, 19:08h
  • Libanon: Heimat der Zedern und Fady Maalouf
    Beirut: "Paris des Nahen Ostens"

    Wer als Schwuler dort Urlaub macht, der sollte da vorher schon "Straight Acting" kräftig üben, damit der Urlaub nicht zum Albtraum wird.
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#31 finkAnonym
  • 07.06.2012, 21:51h
  • Antwort auf #29 von carolo
  • ich bin gerade etwas erstaunt, dass du in meinem beitrag offenbar das genaue gegenteil von dem liest, was ich meinte.

    offen schwul leben heißt natürlich nicht in der öffentlichkeit ficken, sondern... na ja, halt offen schwul leben. muss ich wirklich erklären, dass das für mich mehr beinhaltet als sex?
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#32 najaAnonym
  • 08.06.2012, 01:44h
  • was ich nicht verstehe. queer.de hatt beim esc den absolut kritiklosen umgang feddersens mit dem austragungsland zurecht gerüffelt.
    und jetzt kommt hier so ein absurder artikel auf dem gleichen feddersen niveau...

    strange...
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#33 xapplexAnonym
  • 08.06.2012, 14:40h
  • Wer partout noch in den Libanon will sollte sich beeilen. Viele der Volksgruppen, die sich jetzt in Syrien gegenseitig massakrieren, leben beiderseits der syrisch-libanesischen Grenze. Es ist nur eine Frage der Zeit, bevor der syrische Bürgerkrieg über die Grenze schwappt. Erste Scharmützel zwischen Assad-Gegnern und -Anhängern gab es Mitte Mai in Tripoli, nicht weit von der syrischen Rebellenhochburg Homs.

    Für üblichen schwulen Sextourismus ist Israel wohl besser geeignet. Die Gefahr für Leib und Leben ist deutlich geringer.
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#34 zedernAnonym
#35 smallAnonym
#36 todesmaskeEhemaliges Profil
#37 psyopsAnonym
  • 09.06.2012, 22:12h
  • Antwort auf #36 von todesmaske
  • “Der italienische Fotograph Marco di Lauro sagte, er sei fast vom Stuhl gefallen, als er sein Bild aus dem Irak 2003 als Beweisfoto zur Schlagzeile des Massakers in Al Houla in der Zeitung sah. Er konnte kaum glauben, daß sein altes Foto irrtümlich in diesem Zusammenhang gebracht wurde. Da hat der Mann wahrscheinlich recht. Es wird wohl kein Irrtum gewesen sein.

    Das besagte Foto zeigt eine Ansammlung von weißen Leichensäcken, die Skelette enthalten. Sie wurden im März 2003 in der Wüste in Al Mussayyib südlich von Bagdad gefunden worden waren. Ein irakischer Junge springt über die Reihen der aufgereihten Leichen.
    Das Foto nahm Di Lauro am 27. März 2003 im Irak auf.
    Hier die Facebookseite von Marco die Lauro:

    www.facebook.com/photo.php?fbid=10150999096543125&set=a.1015
    0999096533125.482292.632908124&type=1&theater
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