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  • 20. September 2004 5 1 Min.

Johannesburg Die Polizei von Johannesburg hat ihre Androhung, Drag Queens beim CSD wegen Verstoßes gegen das Vermummungsverbot festzunehmen, zurückgenommen. Indessen wurde bekannt, dass die Polizei mit dem geplanten Verbot einer Bitte ausgerechnet von schwuler Seite nachkam: die Gay and Lesbian Alliance party (GLA) hatte die Behörden um das Verbot gebeten. Juan-Duval Uys, der Vorsitzende der für den Stadtrat kandidierenden Partei, sagte, zuviele Drag-Queens könnten das Klischee bestätigen, wonach Schwule unbedingt Frauenkleider tragen wollten. Bevor die Polizei die Drohung zurücknahm, sagte Uys, viele der 112.000 Parteimitglieder würden an der Parade teilnehmen und die Polizei rufen, sollten sie Drag-Queens sehen. Einem Bericht der Zeitung "The Scotsman" zufolge wurden bei der letzten Parteiversammlung der GLA alle transsexuellen Mitglieder und auch Gelegenheits-Drag-Queens aus der Partei ausgeschlossen. Der 15. Gay Pride in Johannesburg findet am nächsten Wochenende statt, die Veranstalter hatten am Wochenende nach Absprache mit der Polizei Entwarnung für Drag Queens und Transgenders gegeben. (nb)

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#1 Köln-RiehlAnonym
  • 20.09.2004, 14:22h
  • Juan-Duval Uys spricht mir aus der Seele - wobei ein
    Verbot ja doch etwas zu weit geht.

    Vielleicht sollten die Schwulen, die nicht Frauenkleider
    tragen, mal etwas lauter und deutlicher auftreten um
    dieses falsche Bild der Öffentlichkeit zu berichtigen.
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#2 Björn HAnonym
  • 20.09.2004, 16:22h
  • Wie bitte, Erstmeinungsmacher??? Es spricht dir aus der Seele, dass man Menschen verhaftet, nur weil sie Kleider tragen, die die Gesellschaft als nicht dem Geschlecht zugehörig sieht???? Dass man sie aus einer SchwuLesbenpartei ausschließt????? Willkommen in Intoleranza, du *?"ÄÜ=?""".
    Ich selbst werde von vielen als "nicht schwul" eingeordnet und trage nie Frauenkleider. Aber ich habe viele Transen und TransgenderfreundInnen - und diese zu diskriminieren, nur weil es Teilen der Heterogesellschaft und peinlich spießigen Teilen der Schwulen nicht passt, ist ja wohl das allerallerletzte. Denk lieber noch mal über Intoleranz nach und über die Tatsache, dass es scheißegal sein sollte, was jemand trägt. Ich hoffe, du wirst nie Opfer einer Prügeltat - grade wo DU dich doch so männlich verhältst. Wow!
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#3 WernerAnonym
  • 20.09.2004, 17:44h
  • O.k., ich persönlich kann nun auch nicht unbedingt etwas mit effeminierten Tunten anfangen, aber das, was in Johannesburg passiert, hat nun wirklich nichts mehr mit dem CSD-Gedanken zu tun. Vorschlag an die dortigen Veranstalter: tauft in um in Apartheid-Revival-March, auch wenn nun eine andere Zielgruppe davon betroffen ist.
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