Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?16713
  • 14. Juni 2012 10 2 Min.

Hillary Clinton wird als demokratische Präsident­schafts­kandidatin für das Jahr 2016 gehandelt

US-Außenministerin Hillary Clinton hat anlässlich des "Pride Month" ein Video veröffentlicht, in dem sie die weltweiten Fortschritte bei Homo-Rechten begrüßt.

"In den Vereinigten Staaten und rund um die Welt geht es voran", erklärte die 64-jährige Politikerin zum offiziellen Pride Month, der seit der Amtsübernahme von Präsident Barack Obama jedes Jahr im Juni ausgerufen wird. "Der unermüdliche Einsatz von Generationen zahlt sich aus. Barrieren werden niedergerissen, diskriminierende Gesetze abgeschafft und Millionen haben jetzt die Chance, frei zu leben und sich in ihrem Heimatland einzubringen."

Clinton erklärte weiter, dass aber noch viel getan werden müsse. Schwule und Lesben würden in manchen Teilen der Welt weiterhin "verhaftet, geschlagen, terrorisiert, sogar hingerichtet". Dagegen würde ihre Regierung vorgehen, da der Schutz von Rechten sexueller Minderheiten Teil der US-Menschenrechtspolitik sei.

Youtube | Frau Clinton wünscht einen schönen Pride-Month

In ihrer Ansprache erwähnt sie auch einige Beispiele, wie sich die Amerikaner für Homo-Rechte im Ausland einsetzen: So hätte in Riga US-Botschafter und ein hoher Regierungsvertreter am umstrittenen CSD teilgenommen. In Albanien veranstalte die US-Botschaft die erste "Pride Conference" des Landes, in Nassau hätten die Diplomaten mit Vertretern der Zivilgesellschaft einen Film über LGBT-Themen in karibischen Ländern gesehen. "Ich bin sicher, dass wir mehr Fortschritt und mehr Erfolge sehen werden", sagte die ehemalige First Lady und US-Senatorin weiter.

Die US-Außenministerin hatte bereits im vergangenen Jahr erklärt, dass sie das Thema Homo-Rechte international zur "Priorität" machen wolle (queer.de berichtete). So unterstütze ihr Ministerium aktiv Menschenrechtsaktivisten, die sich gegen Homophobie oder Aids einsetzten. Für ihren Einsatz wird Clinton im kommenden Monat von der Homo-Gruppe ILGA mit dem "World LGBT Award" ausgezeichnet (queer.de berichtete). (dk)

-w-

#2 lilo andersAnonym
  • 14.06.2012, 14:49h
  • Antwort auf #1 von Littmann
  • In diesen Wochen war es wieder besonders laut um die Direktorin des Nationalen Zentrum für sexuelle Aufklärung, kurz Cenesex auf Kuba. Erst zum IDAHO (Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie) ein Marsch gegen Homophobie durch Havanna, dann die geplante Reise nach Amerika. Bekommt „die Gesandte eines kommunistischen Regimes“ ein Visum, oder bekommt sie es nicht? Wahlkampf in Amerika. Eine Ohrfeige und beleidigend nennt ihn Mitt Romney, die Demokraten dagegen freuten sich über den Besuch, in dessen Verlauf Castro mit Bezug auf die Äußerungen des US-Präsidenten zur Homo-Ehe sagt: „Ich würde Obama zum Präsidenten wählen!“ Das war dann tatsächlich eine Ohrfeige, die saß.

    www.blu.fm/subsites/detail.php?id=6066
  • Direktlink »
#3 goddamn liberalAnonym
  • 14.06.2012, 15:00h
  • Gut, dass das amerikanische Außenminsterium nicht nur in broderistischer Manier dem iranischen Regime auf seine verbrecherischen Finger schaut, sondern auch brave Verbündete wie Lettland ermahnt.

    Da scheint echte Überzeugung dahinter zu stecken. Das ist mehr, als ich zu hoffen wagte!
  • Direktlink »