Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?16723
  • 15. Juni 2012 30 2 Min.

Christliche Aktivisten wollen einen "kulturellen Krieg" gegen Schwule und Lesben anzetteln (Bild: powerboox / flickr / by 2.0)

Religiös motivierte Aktivisten haben erstmals zu einer Demonstration gegen die Regenbogenparade aufgerufen, die am Samstag in Wien stattfindet.

Organisiert wird die Gegenveranstaltung von Dr. Alfons Adam, der sich in den letzten Jahren mit seinen Kleinparteien "Die Christen" und "Christen-Allianz" als Vorkämpfer gegen die Rechte von Homo­sexuellen einen Namen gemacht hat. Er ist zudem Autor für das radikalkatholische Portal kreuz.net. In seinem Demonstrationsaufruf heißt es: "Wir fühlen uns vor Gott verpflichtet, auf die öffentliche Propagierung der Homosexualität eine Antwort zu geben, indem wir unsere Sicht der Dinge vor den Teilnehmern der Regenbogenparade, die eine Demonstration für die Schamlosigkeit und Pervertierung der Sexualität ist, darlegen und für sie beten".

Adam argumentiert mit martialischem Ton, dass die "unmoralische Subkultur" von Schwulen und Lesben Kinder "vewirren" könne. Für ihn ist der Kampf gegen Homosexualität ein "kultureller Krieg": "Wenn uns unsere Kinder einst fragen werden, wo wir denn gewesen sind, als der Sittenverfall in einer zunehmend kinderfeindlichen Kultur in vollem Gange war, werden wir antworten, dass wir an vorderster Front im Schlachtgetümmel waren". Er wolle mit der Aktion "das sittliche Fundament unseres Vaterlandes Österreich" verteidigen. Die Demonstration wird nicht von der katholischen Kirche mitgetragen.

In Deutschland hat es in den letzten Jahren nur in Stuttgart Demonstrationen gegen den CSD gegeben, zuletzt protestierten dort rund zwei Dutzend christliche Aktivisten im vergangenen Jahr (queer.de berichtete). Organisiert wurde die Aktion von der katholischen Pius-Bruderschaft. Auf Plakaten erklärten die Traditionalisten "Sünde macht nicht glücklich" oder "Rettet Kinder vor Perversion".

Die Regenbogenparade findet seit 1996 alljährlich in Wien statt und gilt als wichtigstes Event der Homo-Bewegung in Österreich. Der "Vienna Pride" steht dieses Jahr unter dem Motto "Born This Way" und soll zum Coming-out einladen. (dk)

-w-

#1 Cersey
  • 15.06.2012, 14:17hWittlich
  • "Wir fühlen uns vor Gott verpflichtet, auf die öffentliche Propagierung der Homosexualität eine Antwort zu geben, indem wir unsere Sicht der Dinge vor den Teilnehmern der Regenbogenparade, die eine Demonstration für die Schamlosigkeit und Pervertierung der Sexualität ist, darlegen und für sie beten".

    Ich bin nicht gläubig und verspüre das Verlangen für diese Vollidioten zu beten.
    Herr, lass endlich Hirn und Toleranz regnen.
    Möglichst schnell.
  • Direktlink »
#2 finkAnonym
  • 15.06.2012, 14:47h
  • adam in der user-diskussion der "presse":

    "Ich möchte vorausschicken, dass es uns als Christen schlecht anstünde, Homosexuelle zu diskreditieren oder sogar mit Hass zu verfolgen. Tatsache ist aber, dass Homosexualität keine Veranlagung ist, sondern eine auf seelische Erkrankung beruhende Neigung, die heilbar ist. Das haben alle Fachleute gewusst, bis linke Ideologen Homosexualität als Mittel zur Zerstörung des christlichen Bildes von Ehe und Familie instrumentalisiert haben. Die homosexuelle Lebensweise schadet dem Gemeinwohl und Kinder und Jugendliche dazu zu verführen führt in eine soziale Katastrophe. Unsere Einstellung gründet einerseits auf klaren Vorgaben in der Bibel, was für die bei uns mitarbeitenden evangelischen und evangelikalen Christen ausschlaggebend ist, für uns Katholiken gilt zusätzlich ein Lehrschreiben der Glaubenskongregation aus 2003, unterfertigt von Kardinal Ratzinger, welches Katholiken und insbesondere katholischen Politikern die schwere sittliche Verpflichtung auferlegt, alles in ihrer Macht stehende zu tun, um eingetragene Partnerschaften zu verhindern. Im Klartext: Wenn man uns Christen verbieten will, diese Wahrheit über den Menschen klar zu sagen, ist das bereits eine Art von Christenverfolgung."

    diepresse.com/home/politik/neuwahlen/wahlchat/413438/Alfons-
    Adam_Homosexualitaet-ist-eine-Krankheit


    fakt ist, dass wir es hier nicht mehr mit einer meinung zu tun haben, sondern mit einem handfesten paranoiden wahngebäude.

    man beachte übrigens die ausdrückliche erwähnung von ratzingers beitrag zu diesem menschenverachtenden irrsinn.
  • Direktlink »
#3 IbisAnonym
  • 15.06.2012, 14:56h

  • Ich habe bei kreuz.net aufgehört zu lesen.

    Es lohnt sich nicht, sich wegen so jemandem aufzuregen
  • Direktlink »