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Kommentare zu:
Studien-Streit um Regenbogenfamilien


#1 KokolemleProfil
  • 18.06.2012, 13:45hHerschweiler
  • Alles dummes Gebabbel von jemanden der gegen Regenbogenamilien ist. Leute fallt bloß nicht auf solche dummen und plumpen Behauptungen rein.
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#2 goddamn liberalAnonym
  • 18.06.2012, 14:08h
  • 1. Dieser Soziologe sieht mir irgendwie verdächtig aus. Selbsthass-Alarm?

    2. Er arbeitet im extrem reaktionären Texas, wo die Todesstrafe zur Regionalfolklore gehört.

    3. Das deutet neben den dubiosen Sponsoren auf ein bestimmtes Umfeld hin.

    4. Das ist das Problem dieser Studien. In Texas findet man halt nicht die liberale 'The kids are alright'-Mittelschicht, wie man sie in San Francisco oder in Boston (dort mit obligatorischem Klavierunterricht) findet.

    5. Das wirkt sich dann automatisch auf die 'wissenschaftlichen' Ergebnisse aus. Das ist keine Wissenschaft, die Wissen schafft, sondern eine die Vorurteile bestätigt.

    Und den Selbsthass, der eben auch zu familiären Problemen in reaktionärer und feindseliger Umgebung führt.
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#3 GayreporterAnonym
  • 18.06.2012, 14:15h
  • Meine Güte, ist das peinlich. Der muss doch, wie letztens bei Kollegen geschehen, in zehn Jahren seinen Quark widerrufen... Lieber gleich lassen. Das Geld wäre sicher besser angelegt, wenn er den USA mal einen Weg aus ihrer fortdauernden Wirtschaftsmisere weist.
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#4 BjörnarAnonym
  • 18.06.2012, 14:22h
  • Auch wenn es pingelig ist, aber das ist eine ziemlich grobe Übersetzung des APA-Zitats – im Original war nicht die Rede von "Erfüllung elterlicher Pflichten", sondern von der "Effektivität der Erziehung".
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#5 WirZwei
  • 18.06.2012, 14:51h
  • Studien hin oder her und solche unwissenschaftlichen sowieso:

    Meine Frau und ich werden gute Eltern sein, die wie alle Eltern niemals perfekt sein werden, aber stets ihr Bestes geben werden (was nicht auf alle Eltern zutrifft).
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#6 procedereAnonym
#7 David77Anonym
  • 18.06.2012, 15:27h
  • Es gibt einen ganz einfachen Aspekt, die die Studie oder die Absicht dahinter entlarvt:
    Wenn es doch soooo sehr um das Kindeswohl gehen soll, WO ist dann bitteschön die Sorge um das Wohl schwul/lesbischer Kinder, bzw. Jugendliche?
    Eben. Das Kindeswohl ist in der Hinsicht plötzlich nichts wert - Ergo: Es geht nur um das Stärken von Vorurteilen...dafür dürfen die Kinder dann herhalten...
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#8 ClaudiaAnonym
  • 18.06.2012, 15:30h
  • So' ne Schrank-Schwester (sorry, der wirkt auf mich so) macht ne Studie mit zweifelhaften Untersuchungsmethoden und noch zweifelhafterer Auswertung, bezahlt von irgendwelchen Institutionen, bei denen klar ist, was dabei herauskommen soll - und noch im allerreaktionärsten Texas, und dann soll man den Schwachsinn ernsthaft glauben? Wie dumm sind die Amis eigentlich???? Allein so ein "Merkmal" des "im späteren Leben nicht Zurechtkommens" wie "leben öfter in wilder Ehe" muss doch bei jedem und jeder schon die Alarmglocken schrillen lassen: nämlich die für reaktionäre Idiotie!!!!!
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#9 goddamn liberalAnonym
  • 18.06.2012, 15:37h
  • Antwort auf #7 von David77
  • Und überhaupt:

    "lebt eher in wilder Ehe"

    (Was wohl als Problem gesehen wird)

    Hetero-Diskriminierung!

    Das zeigt ja auch, wes Ungeistes Kind diese 'Soziologen' sind...

    Ein Ungeist, den man hier zusammen mit dem ollen Adenauer und der frommen Tante Olga begraben hat, der aber anscheinend im Süden der USA munter weiterlebt....

    Klerikale Zombies?
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#10 BjörnarAnonym
#11 David77Anonym
  • 18.06.2012, 15:46h
  • Noch verrückter ist diese "Sensations-Meldung" auf kath.net, die dort euphorisch gefeiert wird...
    ANgeblich ginge es bei lesbischen Paaren am schlechtesten, die höchste Mißbrauchsquote (!!!), etc...
    Das Frauen generell schlechter verdienen und somit lesbische Paare noch finanziell schlechter abschneiden, darauf kommt man nicht...
    Auf alleinerziehende Mütter, denen man die Entscheidung für das Kind aufzwängt und die noch schlechter dastehen, die übersieht man gerne...Aber daraufhin einer lesbischen werdenden Mutter kündigen - was sehr begrüßt wird - und selber zur prekären Lage beitragen, das ist wohl ok.

    Und dann auch noch Studien wie es Kindern bei generell benachteiligten Gruppen in den USA steht (Stichwort Herkunft, Hautfarbe) völlig ignorieren... Und wie steht es um Kinder die im Heim leben müssen? Ist das etwa auch besser?


    Auf der einen Seite kämpft man um jedes Kind (Stichwort Abtreibung), auf der anderen Seite verurteilt man es wenn diese dann in schlechteren Verhältnissen leben oder spricht denen gar das Recht auf Leben ab... Was denn nun?!?
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#12 beastAnonym
#13 David77Anonym
#14 includingAnonym
  • 18.06.2012, 16:09h
  • Antwort auf #12 von beast
  • "Jetzt sei der Beweis erbracht, dass Kinder in Regenbogenfamilien "einer Form von sexueller Misshandlung" ausgesetzt seien, frohlockte Bryan Fischer.

    Bryan Fischer:
    "Ten Commandments monuments can be found today in city after city in the United States, and copies of the Decalogue once hung on the wall of virtually every classroom in America and can still be found in courtroom after courtroom, including the United States Supreme Court."

    www.afa.net/Blogs/BlogPost.aspx?id=2147511850
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#15 PanneAnonym
#16 researchAnonym
  • 18.06.2012, 16:49h
  • "Das Projekt unter dem Namen "New Family Structures Study" wurde mit fast 800.000 Dollar vom Witherspoon Institute und der Bradley Foundation finanziert."

    Da fragt man sich natürlich, welche Oligarchen hinter diesem Wahlkampf-Knaller stehen.
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#17 -hw-Anonym
#18 -hw-Anonym
  • 18.06.2012, 17:30h
  • Harry Bradley war einer der ursprünglichen Gründungsmitglieder der rechtsextremen John Birch Society , zusammen mit Fred Koch , der Vater der Koch Industries Milliardäre Charles und David Koch .

    Die John Birch Society (JBS) ist eine erzkonservative US- Organisation, die in Kalifornien im Jahr 1958 für den Kampf gegen den Kommunismus gegründet wurde.

    Ideologische Grabenkämpfe unterstützt die Bradley-Stiftung (gegründet 1942) jährlich mit mehr als 30 Millionen Dollar (Berichte 1998, 2011).
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#19 finkAnonym
  • 18.06.2012, 18:07h
  • schlau gemacht: wen interessieren schon mehrere internationale studien, die das gegenteil sagen, wenn man endlich eine zitieren kann, die die eigenen vorurteile bestätigt? wer guckt sich denn die hintergründe hinter der schlagzeile schon genauer an?

    eines muss man den homohassern in den usa ja lassen: die wissen, wie man sich welt und wähler zurechtbiegt! hut ab, jungs! ihr werdet es noch schaffen, einen gottesstaat zu errichten, der in seiner perfiden vereinnahmung von "bildung" und "wissenschaft" sogar den iran in den schatten stellen wird! alles nur eine frage der knete und des bösen willens!
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#20 Matell IncAnonym
#21 family valuesAnonym
#22 RobinAnonym
  • 18.06.2012, 20:51h
  • USA halt!
    Und dann auch noch Texas!

    Plus: diese Studie ist von Homohassern finanziert!

    Und nicht von Psychologen, die zuständig wären, sondern von einem Soziologen.

    Wie der Psychologenverband schon sagt:
    Humbug!

    Reine Homohasser-Propaganda, die mit Wissenschaft nicht das geringste zu tun hat!
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#23 alexander
  • 18.06.2012, 20:57h
  • wenn ich diese KAPAZITÄT mit seinem "muschmusche-bärtchen" schon sehe übelt mir leicht ! wirkt so ungemein reif und erfahren !

    es ist absolut richtig über solche "konifären" (koriphäen) zu berichten, aber völlig überflüssig, sich auch noch um dessen miderbemittreltes umfeld gedanken zu machen !
    viel schlimmer ist die tatsache, dass diese angriffe und verleumdungen, mit angeblich wissenschaftlichem anstrich auch noch mit soviel geld unterstützt werden, für meine begriffe fast ein straftatsbestand !
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#24 -hw-Anonym
  • 18.06.2012, 21:09h
  • @ 13

    Opus Dei -> Luis E. Tellez -> Witherspoon Institute -> "Studie"

    "Last spring the Daily Princetonian campus newspaper revealed these to be conduits for funding by Opus Dei, a secretive, cultish Catholic group founded by fascist sympathizer Josemaría Escrivá. Luis Tellez, the leader of ACI, who runs an Opus Dei student house on the outskirts of the campus, sits on the Madison Program's advisory council."

    www.thenation.com/article/princeton-tilts-right?page=full#
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#25 seelenwandererAnonym
#26 off topicAnonym
#27 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 19.06.2012, 09:11h
  • Diese Studie ist für die Mülltonne! Und damit gebe ich auch dem Psychologenverband Recht! Dieser Feld-Wald-und-Wiesen-Soziologe hat ein Pamphlet in die Welt gesetzt, wovon einem speiübel wird! Wenn man sieht, wer da seine schmierigen Finger mit im Spiel hat, kann man ja nur mit dem Kopf schütteln: christliche Fundamentalisten, die sich "Evangelikale" nennen sowie DER homophobste US-Bundesstaat Texas!
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#28 frageAnonym
#29 Melanie07Profil
  • 19.06.2012, 10:23hLangenberg
  • Dieses angeblich ach so toll fundierte Untersuchungsergebnis halte ich allerdings auch für Humbug. Ganz im Gegenteil: Regenbogenfamilien bieten den Kindern doch eine Riesenchance, sich auf alle Eventualitäten im Leben einzustellen!
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#30 userer
  • 22.06.2012, 12:55h
  • Das ist sehr, sehr wahrscheinlich eine religiös motivierte Studie!

    Aus Mark Regnerus' Lebenslauf wird deutlich, dass er haufenweise im Bereich Soziologie und Religion unterwegs ist, z. B. als "Chair, Department of Sociology religion search committee" oder als Mitglied in der "Society for the Scientific
    Study of Religion":

    www.utexas.edu/cola/files/2110702

    Solch eine grundlegende Information ist im Übrigen auch etwas, das ich in einem Queer-Artikel von Dennis Klein erwarte! Das rauszufinden dauert grad mal 5 Minuten, man muss es nur tun. Recherche gehört nun mal vors Schreiben.
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