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  • 24. Juni 2012 30 2 Min.

Gratuliert zum runden Geburtstag: Commerzbank-Personalvorstand Ulrich Sieber

Für Personalvorstand Ulrich Sieber hat das Mitarbeiter-Netzwerk ARCO die Unternehmenskultur der Bank im vergangenen Jahrzehnt "mitgeprägt".

Von Carsten Weidemann

Zur Abwechslung mal gute Nachrichten von dem Frankfurter Geldinstitut: Seit genau 10 Jahren fördert ARCO, das schwul-lesbische Mitarbeiternetzwerk der Commerzbank, erfolgreich den Abbau von Vorurteilen und Diskriminierung. "Ich gratuliere ARCO ganz herzlich zum runden Geburtstag. Die Mitglieder von ARCO haben unsere Unternehmenskultur in den vergangenen zehn Jahren mitgeprägt", sagte Ulrich Sieber, Personalvorstand der Commerzbank.

ARCO wurde im Jahr 2002 auf Initiative von Mitarbeitern mit ideeller sowie finanzieller Unterstützung der Commerzbank gegründet. Ziel des rund 400 Mitglieder starken Netzwerks ist ein Arbeitsklima, in dem alle Mitarbeiter unbelastet ihrer Arbeit nachgehen und ihre beruflichen Ziele verfolgen können - ungeachtet ihrer sexuellen Orientierung.

Am Arbeitsplatz ist die Lebensweise jedes einzelnen nicht nur eine Privatangelegenheit. "Viele Kolleginnen und Kollegen sprechen auch über persönliche Dinge. Wer dann regelmäßig über sein Privatleben und den Partner schweigen würde, fiele irgendwann auf. Auch dank der Arbeit von ARCO muss bei der Commerzbank niemand seine Identität verstecken", sagte ARCO-Sprecher Christian D. Weis.

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Eng in die Diversity-Strategie des Unternehmens eingebunden


Commerzbank in Frankfurt: Die Kollegen von "'Männer" kürten die Bank zum homofreundlichstes DAX-Unternehmen

Die Mitglieder von ARCO engagieren sich freiwillig und außerhalb ihrer Arbeitszeit. Dennoch ist das Netzwerk fest in die Diversity-Strategie der Commerzbank eingebunden und arbeitet eng mit der Personalabteilung zusammen. "Die Zusammenarbeit mit ARCO stärkt die tolerante und weltoffene Unternehmenskultur der Commerzbank", sagte Albert Reicherzer, der als Bereichsvorstand Group Human Resources die Personalabteilung der Commerzbank leitet. "Wir sind darauf angewiesen, das Potenzial aller Mitarbeiter zu nutzen. Damit wir erfolgreich sind und im Wettbewerb bestehen können, müssen wir die besten Talente für uns gewinnen. Deshalb darf auch die sexuelle Orientierung - neben Geschlecht, Alter, Religion und anderen persönlichen Merkmalen - keine Rolle bei der Personalauswahl spielen."

Die langjährige Arbeit von ARCO zeigt Erfolge: In einer Onlinebefragung im Jahr 2009 gaben beispielsweise mehr als 80 Prozent der ARCO-Mitglieder an, in der Bank und privat geoutet zu sein. 2010 erhielt die Commerzbank für ihr Diversity-Management den Max-Spohr-Preis des Völklinger Kreises (queer.de berichtete). Das schwule Lifestyle-Magazin kürte die Bank Ende letzten Jahres wiederum zum homofreundlichstes DAX-Unternehmen (queer.de berichtete).

-w-

#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 24.06.2012, 11:04h
  • Ein solches Mitarbeiternetzwerk wie ARCO sollte es in jedem Unternehmen geben!
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#2 sanscapote
#3 Gay Survival KitAnonym
  • 24.06.2012, 22:54h
  • Die breite Masse der lohnabhängigen Menschen soll weiterhin für die Profite einiger Weniger schuften?

    Mit ein bisschen Pseudo-Diversity-Marketing, um das Image aufzupolieren?

    Bis zur totalen sozialen Katastrophe?

    Der erste notwendige Schritt im Interesse der überwältigenden Mehrheit - europaweit:

    Schluss mit der Enteignung von Lohnabhängigen, Erwerbslosen, SchülerInnen, Studierenden, RentnerInnen -

    entschädigungslose Enteignung der Banken und Finanzinstitute und Vereinigung zu einer Bank unter Arbeiterkontrolle!

    Demokratie kann nur bedeuten, dass die breite Masse der Lohnabhängigen - und nicht mehr eine kleine Minderheit von Kapitalisten - die Produktionsmittel kontrolliert und die Wirtschaft demokratisch organisiert. Weltweit!

    www.wiwo.de/unternehmen/banken/commerzbank-steuerzahlern-dro
    ht-milliardenverlust/6119982.html
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