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Bill Gates und Steve Ballmer

Microsoft-Granden spenden für Ehe-Öffnung

  • 03. Juli 2012 18 2 Min.

Microsoft-Gründer Bill Gates hat mit seiner Ehefrau bereits mehrere Milliarden in seine "Bill & Melinda Gates Foundation" gesteckt, die sich insbesondere für die Behämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria einsetzt. Das Paar plant, 95 Prozent seines Vermögens zu spenden. (Bild: OnInnovation / flickr / by-nd 2.0)

Microsoft sorgt für einen Geldregen für Homo-Aktivisten im US-Bundesstaat Washington: Gründer Bill Gates und Vorstandsvorsitzender Steve Ballmer spendeten je 100.000 Dollar für die Öffnung der Ehe.

Die Schecks gingen am Freitag bei der Gruppe Washington United For Marriage ein. Einziges Ziel der Gruppe ist es, den Volksentscheid zur Ehe-Öffnung, der Anfang November im Westküstenstaat stattfindet, zu gewinnen.

Die Ehe war mit Zustimmung beider Parlamentskammern und der Gouverneurin Anfang des Jahres geöffnet worden, allerdings haben christliche Homo-Gegner genügend Stimmen gesammelt, um einen Volksentscheid zu erzwingen (queer.de berichtete). Bei "Referendum 74" wird mit einfacher Mehrheit entschieden, ob Washington als siebter US-Staat Schwule und Lesben im Eherecht gleich stellt. In einer neuen Meinungsumfrage von "Public Policy Polling" sprechen sich derzeit 51 Prozent für die Ehe-Öffnung aus, 43 Prozent sind dagegen. Allerdings wird erwartet, dass sich wie beim Volksentscheid "Proposition 8" in Kalifornien vor rund vier Jahren Befürworter und Gegner der Ehe-Öffnung eine Materialschlacht liefern werden, die den Ausgang entscheiden wird. Damals gaben beide Seiten insgesamt mehr als 80 Millionen Dollar für Kampagnen aus - die Homo-Gegner gewannen daraufhin knapp (queer.de berichtete).

Youtube | Werbespot gegen die Ehe-Öffnung in Kalifornien (2008)

Microsoft unterstüzte bereits Homo-Volksentscheid 2009

Microsoft hat seinen Hauptsitz in Redmond im Bundesstaat Washington. Die Firma hat sich bereits vor vier Jahren für die Anerkennung von Homo-Paaren engagiert: 2009 wollten Homo-Gegner die neu eingeführten eingetragenen Partnerschaften mit Hilfe der direkten Demokratie wieder abschaffen ("Referendum 71"). Der Konzern spendete daraufhin einen Monat vor der Abstimmung 100.000 Dollar an eine Homo-Gruppe (queer.de berichtete). Damals stimmte die Bevölkerung mit 53 zu 47 Prozent für das Gesetz.

Auch andere Konzerne haben sich öffentlich der Forderung nach einer Ehe-Öffnung angeschlossen. Zu ihnen gehören der Sportartikelhersteller Nike, der Kaffeebrauer Starbuck's und der Internetsuchdienst Google (queer.de berichtete). (dk)

Youtube | Der Washingtoner Senator Steve Litzow ist einer der wenigen Republikaner, die die Ehe-Öffnung unterstützen
-w-

#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 03.07.2012, 19:32h
  • Die Homoehe im US-Bundesstaat Washington muß kommen! Deshalb muß die Volksabstimmung über die Einführung unbedingt gewonnenn werden! Die Gegner dürfen nicht triumphieren!
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#2 SebiAnonym
  • 03.07.2012, 19:58h
  • Sehr gut!

    Mag sein, dass das reines Marketing ist, um schwule und lesbische Kunden zu gewinnen. Aber immerhin hat die entsprechenden Lobby-Gruppen für unsere Interessen jetzt 200.000 Dollar mehr.
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#3 gniwerj
  • 03.07.2012, 21:47hdortmund
  • Antwort auf #2 von Sebi
  • Genau. Und die tea-party-Bewegung kriegt auch noch 100 000 und schon sind die Einnahmen für Billyboy wieder geritzt. Hach, ich liebe Marktwirtschaft ;)
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