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Kommentare zu:
CSD Duisburg sagt Auftritt von "Die Bandbreite" ab


#41 reiserobbyEhemaliges Profil
  • 13.07.2012, 12:19h
  • Antwort auf #40 von fink
  • Keine Bange, nur bei diesem Thema herrscht ein unüberbrückbarer Dissens, fühl' mich aber auf meinem Standpunkt sehr wohl, danke schön. Und denkt dran, die Überhöhung der eigenen Opferrolle gegenüber Grundwerten, macht (auch) schwule Männer nicht automatisch zu besseren Menschen.
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#42 stromboliProfil
  • 13.07.2012, 13:04hberlin
  • Antwort auf #41 von reiserobby
  • gut dass du uns als ombudsmann erhalten bleibst gegen die geschmackspolizei der überhöhten opferrollen...

    "grundwerte" überhöhen zu wollen um dem eigenen senf einen sinnvollen inhalt zu geben ist auch nicht dass, was schwule männer und damit auch dich automatisch zu besseren menschen macht!
    Dramatisch den abgang zelebrieren um sein baldiges wiederkommen anzukündigen vertieft auch nicht die spurensuchen nach inhalten, sondern zeigen uns die prinzessin auf der erbse...
    Ich jedenfalls bin von dem hier gebotenen geschmäckle-drama mehr als entäuscht!
    Da reihst du dich würdig in die künstliche aussagen deiner hip-hop darlings ein; viel lauer wind um geschmack, spekulation und ihr schützenswertes kunstverständnis...
    Kunst?
    industriell gefertigter stabreim allenfalls!
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#43 finkAnonym
  • 13.07.2012, 15:16h
  • Antwort auf #41 von reiserobby
  • und immer wieder die berufung auf "grundwerte", die hier angeblich in frage gestellt werden.

    du scheinst immer noch nicht begreifen zu wollen, worum es hier geht, oder es absichtlich verwischen zu wollen.

    A: jemand fordert das verbot einer bestimmten "künstlerischen" botschaft.

    B: jemand möchte eine bestimmte "künstlerische" botschaft, der er deutlich widerspricht, nicht fördern und bezahlen.

    frage: siehst du zwischen A und B irgendeinen klitzekleinen unterschied oder siehst du ihn nicht?
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#44 Mullah v d AlmAnonym
  • 13.07.2012, 16:11h
  • Antwort auf #25 von fink
  • "und: könnte die queer-redaktion bitte mal bei der taz nachhaken, was das soll?"

    ja .... unbedingt ...
    weil es hier in der Kommentarspalte auch soviel anders zugeht, wenn Breivikbewunderer mit Kraftausdrücken wie "Gaystapo" um sich werfen, oder, was in letzter Zeit seltener vorgekommen ist, Kommentare freigeschaltet werden, die meiner bescheidenen Meinung nach zu knapp an strafrechtlicher Relevanz vorbeischreddern.
    "Gaystapo" ist da ein schönes Bsp. Das ist wohl nicht strafrechtlich relevant, eine Verharmlosung der Verbrechen des Nationalsozialismus ist es dennoch, und lässt eindeutige Rückschlüsse auf die ideologische Positionierung des Kommentators zu.

    "ist das irgendein neuer trend, dass sich sogar angeblich progressive medien verpflichtet fühlen, noch den reaktionärsten mist zu veröffentlichen?"

    Nein, dieser "Trend" ist so alt wie das Internet. Lediglich das in der Wissenschaft als Extremisus der Mitte bezeichnete Phänomen ist ausgeprägter.
    Manche nennen es auch Rechtsruck oder Rollback. Ich empfehle hierzu Lektüre zum Studienkreis Weikersheim, bzw Neue Rechte und deren Diskursstrategie. Das erklärt auch Begriffe wie "Gaystapo".
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#45 Mullah v d AlmAnonym
  • 13.07.2012, 16:20h
  • PS @ (nicht nur) Fink,

    deine ausdauernde Trollfütterung hier ist Teil des von dir bei der TAZ kritisierten Problems.
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#46 finkAnonym
#47 Mullah v d AlmAnonym
  • 13.07.2012, 19:10h
  • Antwort auf #46 von fink
  • Ich meine das auch garnicht böse. Ich habe ja schon verschiedentlich auf jahrelange Auseinandersetzungen mit einigen Naumannbloggern hingewiesen. Damals habe ich dann auch angefangen mich mit den "eigenen Reihen" zu streiten, bis es dann endlich soweit war, dass die anderen auch meinten "mit solchen diskutiert man nicht" und Reffer und Kommentare löschten und User blockierten.
    Während diese "liberalen" Blogs über Jahre jeweils etliche hundert Kommentare pro Woche generierten, waren die plötzlich in Rekordzeit praktisch bedeutungslos und kamen bestenfalls noch auf ein zwei dutzend Kommentare. Das ist somit empirisch bewiesen.
    Ich kann absolut verstehen, wenn man solch groben Unsinn nicht unkommentiert stehen lassen will ... allein, it takes two to tango und wer, wie hier, rechtsextremes Gedankengut als "Grundwerte" verkaufen will ist darüberhinaus schlicht und ergreiffend nicht satisfaktionsfähig.

    Und, nur falls das nicht klar geworden sein sollte, ich halte es auch für einen Skandal, das Kommentare, wie der von dir zitierte, veröffentlicht werden.
    Oder homophoben Anti-Semiten ausgerechnet auf einem CSD eine Bühne geboten werden soll.
    Naja ... "ausgerechnet" ... beim Zustand dessen, was die bürgerliche Revolution von der Schwulenbewegung übrig gelassen hat, ist das eigentlich kein Wunder.
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#48 antosProfil
#49 175erAnonym
  • 15.07.2012, 07:50h
  • Antwort auf #26 von reiserobby
  • Du kannst deine Meinung für dich haben.
    Denn von deinem Standpunkt hast du recht, aber nur von deinem!

    Die anderen in diesem Forum haben eine andere Meinung. Und von deren Standpunkt haben auch sie recht.

    In diesem Fall diskutieren wir.
    1. Ich bin der Meinung dass die Verantwortlichen in Duisburg richtig entschieden haben.
    2. Ich brauche diese Meinung nicht zu untermauern oder zu erklären.
    3. Ich kann es freiwillig tun: Die besagte Band hat den falschen Ort für ihren Auftritt gewählt. Es ist bei ihr noch nicht angekommen, wo sie auftreten will und wozu sie diese Songauswahl getroffen hat. Ihr gewähltes Songthema ist zu sensibel für den Auftritt bei einem CSD. Ein anderer geeigneter Ort ist z.B. der deutsche Bundestag. Wenn dort der Pope in Rom einen Auftritt bekommen kann, dann auch eine Band wie die Bandbreite. Vielleicht denken dadurch die Politiker anschließend etwas breiter
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#50 antosProfil
  • 15.07.2012, 08:59hBonn
  • Apropos "Überhöhung der eigenen Opferrolle" [reiserobby].

    Jetzt hat sich 'Die Bandbreite' zur Kritik geäußert. Im Stück 'Lieber Veranstalter' setzt sich die Band mit den Vorwürfen auseinander; nicht, dass sie auf irgendeinen der Vorwürfe argumentativ einginge, stattdessen stilisiert sie sich zum verkannten "Fighter" für die Meinungsfreiheit im Geiste Voltaires und weist gleichzeitig auf die vermeintlichen Motive der - schwächlichen - Kritiker hin: Weil die Band mit ihren Stücken mutig verborgene Wahrheiten ans Licht bringe, fühlten sich manche, weniger Mutige ihres festen Halts beraubt ["manchen Menschen Angst und Bange wird, wenn dat wat der für wahr erachtet plötzlich seinen Wert verliert"].

    Die Kritik [Kritiker "graben tief im Internet und tun et wie vernarrt"] ist laut Bandbreite "Leier" und eine "Hexenjagd", die begonnen habe als sie ihr der Wahrheit und nichts als der Wahrheit verpflichtetes Stück zu 911 der Öffentlichkeit geschenkt hat:

    www.diebandbreite.de/lieber-veranstalter/

    Armer Voltaire, für was Du so alles herhalten musst.
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