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Kommentare zu:
CSD Hamburg: Auch FDP beharrt auf Teilnahme


#1 alexander
  • 10.07.2012, 19:25h
  • die letzten ereignisse bestätigen immer mehr meine meinung, dass diese "politikhuren" auf einem csd nichts zu suchen haben !!!
    das hat mit demokratie überhaupt nichts zu tun !
    wir wollen unsere gegner nicht MITFEIERN lassen, basta ! denn sie missbrauchen den grundgedanken der bewegung und wollen ihn für ihre zwecke "benutzen"!
    offenbar würde ein ausschluss die bande doch treffen, und genau das ist der sinn der sache !!!
    oder aber sollten sich schwule und lesben auch auf ihren "veranstaltungen" in vollem ornat und fummel beteiligen ???????
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#2 SSJ3 VegotenksAnonym
  • 10.07.2012, 19:36h
  • Jetzt erst recht die faulen Eier besorgen gehen! Dieses verlogene hinterf***ige gelbe Pack!

    Es mag ja sein daß die Basis der FDP anders denkt als ihre Chefetage... und daß die Basis die Wut jetzt zu unrecht kassiert... aber dann soll dieses Basis, in 3 Teufels Namen (gerne auch noch alle anderen Höllen mit dazu...), ihrer sch*** Chefetage mal richtig gewaltig Feuer unterm Allerwertesten machen!!!

    Wir helfen gerne nach.... Spätestens wenn Ihr (ja, das gelbe Pack!) es mal aus EIGENEM Antrieb (und nicht durch Gerichtszwang!) geschafft habt die Ehe-Öffnung durchzusetzen.... DANN könnt ihr euch VIELLEICHT mal wieder mit nem kleinen gelben Wägelchen ganz hinten aufm CSD blicken lassen!

    Dasselbe gilt im übrigen auch für die CDU/CSU, obwohl hier ja die (schwarze) Betonköpfigkeit bekannt ist.... ist zwar auch keine wirklich Entschuldigung, aber wenigstens werben sie nicht aktiv mit Augenwischerei um lesbischwule Stimmen....
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#3 FelixAnonym
  • 10.07.2012, 20:15h
  • Das war klar, dass die FDP auf stur schaltet und sich diese Propaganda-Möglichkeit nicht durchgehen lassen will.

    Schließlich gibt es immer noch ein paar Wähler, die die reale Politik nicht so verfolgen und dann meinen, die FDP würde was für uns tun, nur weil sie bei einem CSD mitfährt.

    Anstand hatte die FDP noch nie; die ziehen gnadenlos ihre Nummer durch, um möglichst viele Wähler verarschen zu können. Was zählt die Meinung der informierteren, solange man sich Macht und Einkommen sichern kann...
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#4 sanscapote
  • 10.07.2012, 20:24h
  • Die getroffenen Hunde bellen.

    Sie nehmen "mit grosser Ueberraschung" zur Kenntnis? Also sind sie ein bisschen aufgewacht?

    Wer hat das letzte Wort, ob die gelben Schwarzkittel am Hambourg Pride teilnehmen koennen?

    Ich plaediere fuer Standhaftigkeit im Ausschluss!
    Die Situation hat sich veraendert und neue Erkenntnisse rechtfertigen neue Entscheidungen!
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#5 antosProfil
#6 NappomanAnonym
  • 10.07.2012, 21:08h
  • Selbst schuld, wenn sie niemanden ausschließen wollen. Selbst schuld, sich diskriminieren zu lassen. Selbst schuld, sich schlecht bezahlen zu lassen. Selbst schuld, sich entlassen zu lassen. ... Dieses FDP-Gekröse schreit nach mehr Druck.
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#7 PeerAnonym
  • 10.07.2012, 21:16h
  • Ich verstehe nicht, warum man bei homophoben Parteien wie Union und FDP überhaupt noch so freundlich nachfragt, ob sie nicht freiwillig auf eine Teilnahme verzichten.

    Klar, dass dieses bigotte Pack sich niemals freiwillig eine kostenlose Werbemöglichkeit durch die Lappen gehen lässt. Sonst müsste man für denselben Werbeeffekt sehr viel Geld zahlen. Und selbst die homophobsten Parteien haben nichts gegen eine CSD-Teilnahme, wenn es ihnen nützt. Man kann ja dann trotzdem weiter bei Abstimmungen gegen uns stimmen und uns weiterhin diskriminieren.

    Sowas lassen auch nur Schwule und Lesben zu. Kein Schwarzer würde zulassen, dass Parteien, die Schwarze diskriminieren, sich bei Bürgerechtsdemos anders geben als sie in der Realität handeln.

    Ich verstehe nicht, wieso die Organisatoren statt nur zu bitten, die Teilnahme schlicht verbieten!

    Klar ist das eine harte Maßnahme, aber Parteien wie Union und FDP, die uns laufend diskriminieren und selbst den kleinsten Fortschritt verhindern, sollten nicht die Chance bekommen, CSDs für ihre Zwecke zu instrumentalisieren.
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#8 alexander
#9 BoyfriendAnonym
  • 10.07.2012, 21:26h
  • Antwort auf #7 von Peer
  • Sehe ich auch so:
    Klar werden solche scheinheiligen Opportunisten, die sich winden, um überall möglichst viele Stimmen zu bekommen, ohne was zu tun, sich nicht diese Gratis-Werbung entgehen lassen.

    Die muss man schon zwingen. Und eh Leute das selbst in die Hand nehmen, sollten die Organisatioren das tun.

    Wieso soll man Parteien freundlich bitten, die uns nur schaden. Bei denen helfen nur Verbote und keine sachlichen Appelle. Die schaden uns, wieso sollten wir denen dann ein Forum bieten...
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#10 LorenProfil
  • 10.07.2012, 21:39hGreifswald
  • Sofern diese Diskussion es in die regionale und überregionale Presse schafft, könnte das Handeln von FDP und CDU, das offenbar dem Motto "Frechheit siegt" folgt, doch nach hinten losgehen. Informierte Bürger werden das Resultat der schwarz-gelben Politik im Bundestag (hoffentlich) einzuordnen wissen:

    "Am Ende steht jedoch das Ergebnis: Homosexuelle werden weiter diskriminiert."

    (aus dem offenen Brief von Hamburg Pride e.V.)
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#11 sanscapote
  • 10.07.2012, 21:46h
  • Frage an die Veranstalter:

    Wozu seid ihr gezwungen FDP und evtl. CDSU zum Hambourg Pride zuzulassen?

    Dass ich keine Veranlassung dazu kenne sagt noch nichts darueber aus, wozu diese homophoben Parteien nicht ausgeschlossen werden (koennen)?!
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#12 alexander
  • 10.07.2012, 21:59h
  • Antwort auf #9 von Boyfriend
  • die frage stellt sich unwillkürlich, welche ABSICHTEN verfolgen parteien, die am CSD teilnehmen, aber in ihrer regierungsfunktion BEWUSST GEGEN UNSERE INTERESSEN STIMMEN ??????
    natürlich die, sich zu präsentieren ! wie im kindergarten : "eigentlich lieben wir euch alle ! " wie pervers ist das denn ???
    ich bin entsetzt wieviel schwule und lesben damit agree sind ?
    ich finde das verhalten dieser menschenverachtenden baggage, nicht nur als verachtung für uns !!! sondern auch für extrem übergriffig !!! insofern besonders unverschämt !

    aber ich bin schon froh, das endlich dieses jahr die sache diskutiert wird, seit mindestens 15 jahren rege ich mich darüber auf, dass diese "herrenrasse" die nur persönliche vorteile sucht, an diesen umzügen beteiligt wird und sie deshalb abwertet und unglaubwürdig macht !!!

    und wie man mehr als deutlich sieht, diese brüder brauchen HARTE BANDAGEN, ein netter brief, der sie nicht ihr gesicht (was das auch immer sein mag ?) verlieren lässt, macht sie nur aufmüpfig !!! und noch frecher und dreister !
    HIER NÜTZT KEIN UMDREHEN UND BUUUUUHRUFEN; DIE LACHEN SICH DOCH TOT DARÜBER !
    HIER RUFT KEINER ZUR GEWALT AUF; NEIN ZUR ZIVILCOURAGE !!! EIN BISSERL SPRITZWASSER BRINGT NICHT UM; GENAUSOWENIG WIE TOMATEN UND EIER ! ich nenne das tätliche gegenwehr (notwehr!), denn mit worten haben wir es lange genug erfolglos versucht "! die brüder müssen endlich merken, dass es uns ernst ist mit unseren ansprüchen, damit ihnen das pinkeln vergeht, bei wichtigen abstimmungen !!!
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#13 FoXXXynessEhemaliges Profil
#14 FiskalpackAnonym
  • 10.07.2012, 22:14h
  • Antwort auf #5 von antos
  • Nö. Parteien an sich sind nicht das Problem.

    Aber diejenigen, die auch Schwule und Lesben immer mehr in prekäre Beschäftigungsverhältnisse, in Kinder-, Jugend- und Altersarmut treiben, um die Vermögen der Superreichen zu sichern,

    die im Interesse einer kleinen Mindeheit von Kapitalisten ein ausbeuterisches und immer maroderes, selbstzerstörerisches Wirtschaftssystem mit aller Gewalt am Laufen halten wollen, sollten den CSD nicht noch als Plattform für ihren Wahlkampf missbrauchen.

    Diejenigen, die eine Perspektive weisen hin zu einer Gesellschaft, in der die breite Masse der Lohnabhängigen die Produktion demokratisch zum Wohle aller organisiert, die gigantischen Produktivkräfte in den Dienst aller Menschen und nicht einer kleinen Minderheit stellt, diejenigen, die den Weg weisen hin zum dafür notwendigen Aufbau einer Gegenmacht der Arbeiterklasse und die notwendigen sozialen Kämpfe, sollten willkommen sein!

    Bewegung statt Stillstand!

    Klassenkampf von unten statt von oben

    Demokratie statt Fiskalpack!

    www.taz.de/!89620/
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#15 ThonAnonym
  • 10.07.2012, 22:55h
  • Jetzt wollen die wieder reden! Das tun wir aber schon seit Jahren. Die sollten doch mittlerweile wissen, was wir wollen. Wozu denen das noch einmal erklären? Die brauchen nur noch zu handeln! Jetzt muß man diesen Regierungsparteien in HH auch wieder etwas verklickern, und dann in einer Woche in ich weiß nicht wo wieder und so geht es immer weiter. Einfach uns immer wieder vertrösten und aufschieben und so tun als ob jetzt ganz schnell etwas sich ändern wird.... das wird es sich aber nicht mit der FDP und der Union!
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#16 Martin28a
#17 ChristianAnonym
  • 11.07.2012, 00:40h
  • Die Parade ist eine öffentliche Demonstration, ich fürchte, man kann niemandem wirklich verbieten, daran teilzunehmen...
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#18 StephenAnonym
  • 11.07.2012, 01:49h
  • "Der angesprochene, von der Regierungskoalition abgelehnte Gesetzentwurf zur Öffnung der Ehe war in der vorgelegten Form nicht zustimmungsfähig. Ihm mangelte es auch nach Ansicht des rechtspolitischen Sprechers der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Jerzy Montag, an der notwendigen verfassungsrechtlichen Prüfung. Auch im Sinne einer breiten gesellschaftlichen Akzeptanz kann es nicht das Ziel sein, unsichere Rechtslagen zu schaffen."

    Wenn dem so ist, liebe FDP, warum wurde er im vorhinein keiner "verfassungsrechtlichen Prüfung" unterzogen und von den Regierungsparteien nachgebessert? Und ich erwarte mehr als die Antwort, das wäre die Aufgabe der Opposition gewesen! Der Entwurf ist doch nicht erst seit der Abstimmung bekannt, oder irre ich mich da?

    Diese geplante, der konservativen Wählerschaft Rechnung tragenden, Hinhaltetaktik nervt tierisch. Ersteinmal abwarten was das Verfassungsgericht urteilt, dann können die Regierungsparteien den Konservativen Wählern sagen tut uns leid, aber wir sind durch das Verfassungsgericht zur Gleichberechtigung gezwungen worden. Aber selbst diese Urteile kann man ja bekanntlich gekonnt ignorieren und aussitzen da die breite Presse ja wie gehabt kein Interesse daran hat darüber zu berichten. Anscheinend leiden die Einschaltquoten und der Absatz der Auflagen darunter.

    Ich bin dermassen genervt von diesem geplänkel das ich langsam resigniere. Ich bin jetzt 37, soll ich denn erst nach meinem Tod gleiche Rechte erhalten?

    Keine einzige Partei entspricht leider meinen Vorstellungen, keine ist fähig die Politikverdrussenheit hierzulande zu überwinden oder Europa zu retten ohne das wir unter einer Schuldenlast zusammenbrechen. Geschweige denn die junge Generation für Politik zu begeistern. Wen wunderts. Leider bin ich kein charismatisches Alphamännchen um die Massen zu begeistern und eine neue Partei zu gründen, so bleibt mir nur weiterhin das kleinere übel zu wählen.

    Ich sage nur arme uns nachfolgenden Generationen in Europa, die Ihr noch an unseren Schulden über Jahrhunderte zu zahlen habt und die Gleichstellung wahrscheinlich immer noch nicht fortgeschritten ist.......

    ......nichts desto trotz bin ich gerne bereit mich positiv überraschen zu lassen, sofern ich noch lebe und dazu fähig bin.
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#19 stromboliProfil
  • 11.07.2012, 02:46hberlin
  • Antwort auf #11 von sanscapote
  • Die ersten schritte sind ja getan.. man hat ihnen brücken gebaut, die sie nicht gehen wollen.
    Da , wie vorauszusehen, die parteien NICHT ihr versagen eingestehen und wenigstens mit schamfrist sich zurückziehen, muss nun der druck auf alle beteiligte erhöht werden!
    Massenweise die veranstalter anmailen und sie zum handeln auffordern.
    Der erste schritt war ein denkangebot, dass die beiden betroffenen parteien ausschlagen.. nun muss ihnen dies um die ohren geschlagen werden!

    Kein schritt mehr in die falsche richtung: ausschluss !

    Gleichzeitig deren verhalten auf den umzügen nun plakativ öffentlich machen.. lauft doch neben den verweigeren her mit namensschildern der parlamentarier, die homo interessen verarschen. Das wäre doch mal ein pridewagen von den homoluschen, geschmückt mit den fotos aller jener, die GEGEN GLEICHSTELLUNG VOTIEREN! Die fotos kopiert man aus dem internet, vergrössert sie und schmückt sie mit trauerflor.. verhindert am umzug teilzunehmen weil in schamtrauer..
    Zeigt ihnen, dass IHR "weg der gemeinsamkeiten" beendet ist!
    Und dokumentiert die unverfrorenheit, mit der die das aussitzen wollen auf ihren sitzfleichgeübten parteiärschen!

    Hier endlich hat die junge generation mal die möglichkeit ihren anteil an wut und aufstand zu proben...!
    Mal sehn was die dabei auf die beine bringen oder auch, wie schleichende a-politisierung zu lähmung kreativen denkens führt...;
    noch ist ja genug zeit, sich gemeinsam gedanken zu machen. Nutzt das net und endlich vernünftig auch diese seiten, statt ständig nur abzuwiegeln!
    Wie gesagt: es geht nicht nur um gedenken an stonewall, es geht auch um die kontinuität!
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#20 stromboliProfil
  • 11.07.2012, 03:07hberlin
  • Antwort auf #17 von Christian
  • was heißt .. niemand kann verbieten.., der veranstalter hat auch hausrecht!
    Aber es ist natürlich ein haken dabei: der csd ist als politische veranstaltung gemeldet und könnte so bei einseitigem ausschluss von den ausgeschlossenen vor gerichten verklagt werden.. was zum verlusst der politischen gemeinnützigkeit führt und die kosten explodieren lässt.
    Es müssten also schon stichhaltige gründe herhalten, die einen ausschluss wirklich vertretbar machen..
    Aber dies ist eher eine juristische frage, bleibt die politische.. und da muss nur genügend druck aufgebaut werden, um denen das "mitmachenwollen" zu verleiden!

    Lasst sie ruhig ihre klagelieder anstimmen!
    Den chorgesang werden wir auch noch überleben.
    Wenn dann denen die stimme versagt, bleibt immer noch die leichenbittermine, mit der sie ihren selbstausschluss zelebrieren werden.. arme missverstandene hascherl.
    Der tritt kann gar nicht gezielt und fest genug sein, der sie in ihren fetten hintern trifft!
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#21 Ralfilein
#22 ChristineAnonym
  • 11.07.2012, 10:22h
  • Antwort auf #20 von stromboli
  • Stromboli, deine beiden Kommentare in Bezug auf die Larmoyanz und Lahmarschigkeit der Schwulen- und Lesbenvertreter in den Regierungsparteien könnte ich sofort unterschreiben.
    Was mich -als Alterskameradin von dir- fürchterlich aufregt, dass viele der heutigen "Jungen" in der Politik sich von unserer dumpfbackigen "mittelalten" Generation, die den politischen Stillstand pflegt, vorführen lassen. Selbst wenn es um die eigenen Rechte geht, tut man sich nicht mit der Opposition zusammen - wenn man sich noch nicht mal traut, in der Regierungsverantwortung Druck zu machen. Ich kann das kaum glauben.
    Ich habe das stolze Coming Out eines Mannes meiner Elterngeneration erlebt, der erst im Rentenalter zu seiner Homosexualität stehen konnte und miterlebt, wie ein schwer verliebtes gleichaltriges Schwulenpärchen auseinanderging und einer der beiden plötzlich eine Großfamilie gründete und später als Arzt auf einem christlichen Schwulenheilungskongress auftauchte. Mein eigener Sohn hat stolz seinen Partner mit zum Abiball gebracht. Es gibt gar nichts anderes für ihn als so zu sein wie er ist. Und da gibt es tatsächlich Schwule und Lesben in CDU und FDP, die sich, wenns drauf ankommt, ängstlich hinter der Homophobie ihrer selbstgewählten Parteien verstecken müssen. Es ist nicht zu fassen.
    Mit freundlichen Arschtritten
    Christine
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#23 stromboliProfil
#24 BjörnarAnonym
#25 finkAnonym
#26 maaaartinAnonym
#27 fuckFXXAnonym
#28 wuchy1988
  • 11.07.2012, 15:27h
  • Ich bin auch für eine Teilnahme meiner Partei "FDP" da die Basis ganz anders entschieden hätte als die Führung.... nur leider war das ein Antrag aus der leidigen Opposition und Traditionell trägt man solche nicht mit..... und es gab mal ein ähnlichen Antrag unter Zeiten von Rot/Grün und die haben auch nicht mitgespielt..
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#29 Timm JohannesAnonym
  • 11.07.2012, 15:38h
  • Richtig und gut so. Natürlich ist die FDP herzlich auf den CSDs willkommen.

    Die FDP hatte mit Guido Westerwelle als erste deutsche Partei in der deutschen Parteiengeschichte einen offen schwulen Vorsitzenden.

    Die FDP fordert in ihrem aktuellen Parteiprogramm die Öffnung der Ehe verankert.

    Die FDP hat in dieser (!) Legislaturperiode die Gleichstellung in der Erbschafts- und Schenkungssteuer durchgesetzt sowie in der Grunderwerbssteuer.

    Die FDP hat die Gleichstellung bei den Bundesbeamten, Soldaten und Entwicklungshelfern in Besoldung und in Versorgung durchgesetzt.

    Die FDP hat die Magnus-Hirschfeld-Stiftung mit Kapital auf Bundesebene ausgestatttet und gesetzlich verankert.

    Nunmehr fehlt es leider noch an der Gleichstellung in der Einkommenssteuer, die die FDP versprochen hat und wo sie bis Ende 2013 eine klare Bringschuld hat, wenn sie denn nicht aus diesem Grunde ihre Glaubwürdigkeit verlieren will.

    Insgesamt hat es die FDP daher durchaus verdient auf den CSDs in Deutschland teilzunehmen und dort vor Ort zu sein.

    Im übrigen jede demokratisch legitimierte deutsche Partei ist auf den CSDs willkommen, nur rechtsradikale Parteien haben dort NICHTS verloren.
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#30 maaaartinAnonym
#31 fuckFXXAnonym
#32 sanscapote
  • 11.07.2012, 17:31h
  • Antwort auf #29 von Timm Johannes
  • Gleichstellung ist das wichtige, womit alle peanuts mit einemmal ebenfalls eingeschlossen worden waeren!. Diese Peanuts -TJ- brauchen nicht staendig gebetsmuehlenartig wiederholt zu werden!!!

    Wozu sollen wir Schwule uns von den Parteien und deren Speichlleckern, die unsere Rechte verhoehnen, staendig an der Nase herumfuehren lassen?

    Die FDP und die CDSU gehoren nicht auf die CSDs fortan.

    Schluss mit dem staendigen gelb-schwarzen Getue hier im Forum.

    Merkt ihr eigentlich nicht, was gespielt wird???
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#33 stromboliProfil
  • 11.07.2012, 17:54hberlin
  • Antwort auf #29 von Timm Johannes
  • natürlich ist sie NICHT mehr "herzlich willkommen auf schwul/lesbischen veranstaltungen..!
    Gerade du als verpartnungsüchtiger gleichstellungsprophet hier im forum, müsstest bei klarem verstand ein aussetzen fordern um der liberalen fachdeppenpartei gelegenheit zur besinnung und reflektion auf das nötige zu ermöglichen..
    Nun, In beiden fällen fehlt der verstand!
    Was die partei in ihren Offiziellen programmen offeriert, was sie beschließt, und was sie blokiert (!) sind offensichtlich mehrerlei paar schuh.
    Hirschfeldstiftung nun der dfdp als wahlschlager zuzuschreiben ist genau die mache, in der sich diese partei suhlt: dinge, die längst, auch teils gegen ihren willen, auf den weg gebracht wurden, zu vereinnahmen wenn der zeitpunkt günstig und keiner genau hinschaut!
    Abgesehen davon dass die hirschfeldstiftung nun eher eine fdp nahe stiftung geworden ist was inhalte und besetzung angeht...

    Eine gleichstellungspolitik aber, die auf steuermaßnahmen fundiert ist keine "geleichstellungspolitik" für schwul/lesbisches sondern einfach nur steuerpolitik.. angleichung von steuersätzen! Da helfen auch die begriffsschwindel nicht!
    Das dass nicht in dein schmales hirn hinnein passt!

    Und übrigens: auch demokratisch gewählte parteien haben nicht automatisch ein anrecht auf anwesenheit auf irgendwelchen politischen veranstaltungen!
    Man müsste so auch demokratisch "legitimierte " religionen zulassen..
    Ein rattenschwanz an anbiederungswilligen, der da auf uns zukommt.
    Es ist der veranstalter, der "einlädt"!
    Der willkommen heißt die, die willkommen sind.. !
    Momentan ist deine fachdeppensteuerpartei nicht sonderlich erwünscht.. wie man auch hier im forum beobachten kann.

    WAs die fachdeppenpartei bis 2013 dann noch fabriziert , kann sie ja bei erbrachter leistung im nächsten jahr befeiern lassen...

    Zu schwesterwelle der ehemaligen, sei nachgetreten: der wäre heute noch im schrank , wäre nicht mit wowereit sichtbar geworden.. auch schwule können wahlkampf gewinnen.
    Das ist kein "schwesterwelleverdienst".
    Er ist und bleibt eine dümmliche pfeife; für uns ein desaster!
    Hoffen wir auf 2013 und den nichteinzug dieser partei in den bundestag.. dann haben sie ihre "bringschuld " abgezahlt!
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#34 ThonAnonym
#35 maaaartinAnonym
  • 11.07.2012, 18:27h
  • Antwort auf #29 von Timm Johannes
  • "offen schwul" ??? gehört da nicht auch dazu, dass man das mal sagt "ich bin schwul" oder so was ähnliches????

    ich finde das genaue zitat jetzt nicht, aber das konkreteste von westerwelle ist meiner erinnerung nach, dass er "ein mann ist, der mit einem mann zusammenlebt".

    das ist alles mögliche, offen ist es sicher nicht.

    lasse mich gerne positiv überraschen. gibt es mittlerweile was tatsächlich offenes oder druckst der immer noch so rum?

    gerade bei westerwelle wäre das doch mal überraschend. ich meine, was hat er schon zu verlieren? noch weniger ernst genommen werden geht doch sowieso nicht mehr.
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#36 alexander
  • 11.07.2012, 19:15h
  • Antwort auf #18 von Stephen
  • danke dir für deinen kommentar, der genau meiner meinung entspricht !!!
    zitat von dir :

    [ Ich bin dermassen genervt von diesem geplänkel das ich langsam resigniere. Ich bin jetzt 37, soll ich denn erst nach meinem Tod gleiche Rechte erhalten? ]

    merci, ich bin fast 61 und seit meinem 15. lebensjahr, offen mit meinem homosexuell sein ungegangen, in allen bereichen ! habe damals schon meinen ziemlich miesen vater verklagt, mit dem ok meiner mutter, (meine eltern waren schon geschieden), weil er mir verbieten wollte, mit meinem ersten freund, zu dem ich heute noch kontakt habe, zusammenzuleben ?

    den allein damit verbundenen terror, kann sich heute keiner mehr vorstellen, mit polizeieinsatz usw.! trotz den damals sehr widrigen umständen, es war noch vor 1969, es gab also noch den verschärften § 175., habe ich den prozess gewonnen ! was allerdings nicht allzuviel gebracht hat, da er fast 4 jahre dauerte !
    ich muss aber auch feststellen, dass ich im privaten bereich, so gut wie nie schwierigkeiten mit meinem offen gelebten schwulsein hatte !
    das mag daran liegen, dass ich damals jahrelang beruflich auf dem theater tätig war !
    als ich später (1971) nach berlin kam, war ich gezwungen im kaufmännischen bereich tätig zu werden, von irgendwas musste man ja leben und am theater gab es in westberlin genügend festverbandelte kräfte.
    dazu kamen natürlich auch die allgemeinen probleme,wie wohnungssuche etc.!
    ich versuche so knapp wie möglich zu schreiben, will eigentlich aufzeigen, wie unendlich schwierig diese letzten jahrzehnte für den einzelnen waren (ich hatte fast noch glück!).
    klar war ich ein junger erwachsener der für unsere rechte öffentlich einstand, auch auf dem 1. CSD in berlin 1979 und es war unvorstellbar, dass wir im jahr 2012, nach 33 jahren, immer noch, ein paar hingeworfene "fortschrittskrümel", als weg zur BEFREIUNG feiern ??? wohl gemerkt, wir reden hier von MENSCHENWÜRDE und BÜRGERLICHEN RECHTEN !!!
    ich schrieb hier schon vor ein paar jahren, dass ich es auch noch erleben möchte, mit allen rechten ausgestattet zu werden, die pflichten habe ich schon seit jahren und muss sie auch noch finanzieren !!!

    das perverse an dieser situation ist, dass diese rechte in zunehmenden alter "wichtiger" werden, zum teil überlebensnotwendig !
    das altern hat es leider so an sich, das krankheiten irgendwann unvermeidlich sind und konsequenzen nach sich ziehen.

    dazu kommt, dass dieser heutige zustand unhaltbar ist, aber auch über die jahrzehnte, den einzelnen "aufreiben" kann.

    klar, mit 30 jahren ist man noch relativ unbelastet und hat auch noch die "innere kraft", sich dagegen abzuschotten, aber das wird leider mit den jahren weniger, UMSTÄNDEHALBER ???
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#37 alexander
  • 11.07.2012, 19:29h
  • Antwort auf #29 von Timm Johannes
  • du setzt offenbar deine TEXTBAUSTEINE nur noch beliebig zusammen ???
    diesen müll schütte aus wo du möchtest, hier ist deine tonne voll !!!

    wen auch immer DU WILLKOMMEN HEISSEN WILLST ???, mach das gefälligst zu hause auf dem grundstück und maße die nicht immer auf's neue an, hier für alle zu sprechen ???
    genau du repräsentierst die form von schwulen, die kein (bewusste wortwahl) "anständiger, aufrechter, schwuler mann, in seiner mitte haben möchte !!!!!!!!!!!!!!!!!
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#38 175erAnonym
  • 11.07.2012, 19:54h
  • Antwort auf #36 von alexander
  • Super MIZZI!

    Ich teilte mit 15 Jahren meiner Familie mit, dass ich schwul sei.
    Damals war der Begriff "schwul" noch nicht bekannt.

    Wir waren die "175er". So wurde man genannt.
    Das Thema wurde in der Öffentlichkeit völlig ignoriert. Außer wenn man "auffällig" wurde.

    Als ich 22 war, machte mein damaliger Freund einen Selbstmordversuch. Er konnte die ständige Bedrohung unserer Beziehung durch die Behörden nicht mehr aushalten. Es wurden Briefe bei ihm gefunden. Wessen? Natürlich meine. Liebesbriefe. Ich bekam eine Vorladung bei der Polizei der BRD und unsere volljährigen Angehörige mussten Aussagen machen.
    Da mein Freund überlebte, stritt ich aus Schutz für ihn und mich alles ab. Auch unsere Familien.
    So wurde nicht weiter ermittelt.

    Ich habe die 68er Jahre aktiv erlebt. Wir gingen auf die Straßen. Wir konfrontierten die Politiker! Wir konfrontierten Lehrer, Professoren, das ganze wirtschaftliche System!

    Ich war jahrzehntelang im öffentlichen Dienst tätig. Ich weiß, wie schnell jemand aus Neid, Haß, und anderen niederen Beweggründen denunziert werden konnte. Vor 1969 war man stets in der Situation, belastet zu werden. Als Schwuler lebten wir in einer vogelfreien Lebenssituation.

    Heute lebe ich mit meinem Partner seit 30 Jahren zusammen. Und ich weiß, dass es nach all den Jahren endlich Zeit ist, diesselben Rechte zu erhalten wie diejenigen die in einer "ehe" leben.

    Aber dazu ist es heute wie damals notwendig, den Usurpatoren der Demokratie in Wirtschaft und Politik mit gleicher Münze heimzuzahlen, was sie uns antun.

    Nur heute ist die mittlere und jüngere Generation an der Reihe.

    Wir Älteren haben euch die Privilegien, die ihr heute genießt, vorbereitet.

    Aber sich auf den Lorbeeren ausruhen und "N.N. einen guten Mann" sein zu lassen ist für uns alle Schwulen schädlich.

    Auch den Anhängern von FDP und CDU/CSU sei gesagt: Diese beiden Parteien haben noch nie im Sinn gehabt grundlegend etwas für uns Schwule zu tun und seid versichert, sie werden auch zukünftig nichts für uns tun, es sei denn aus politischem Kalkül.

    Darauf können wir verzichten!!! Nur Kurzsichtige und Unbelehrbare werden diesen Politikersäcken weiterhin nachlaufen und ihnen den Hintern abwischen!

    FDP und CDU/CSU Politiker, Abgeordnete und deren schwule Unterstützer dürfen nicht in öffentlichkeitswirksamer Weise an den CSDs teilnehmen!!!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #36 springen »
#39 alexander
  • 11.07.2012, 20:42h
  • Antwort auf #36 von alexander
  • anhang : sorry, habe einen wichtigen punkt vergessen.
    auf grund der von mir gemachten erfahrungen, seit 1966, möge man mir, meine oftmals aggressive wortwahl nachsehen, aber irgendwann :
    ISSES JENUCH !?
    und wenn dann noch das mittlerweile für seine geistige HALTUNG genügend bekannte MITTELATER INS SPIEL KOMMT ?????????
    platzt mir der kragen ! ich habe keinen bock mehr, mich von "mit30sigern", kritisieren und klarmachen zu lassen wie sie es für richtig "befinden", wie ich mein leben zu führen habe !!!???

    ich würde ohne probleme auch von dieser altersgruppe einen rat, was auch immer beherzigen und annehmen, leider kommt aber immer wieder nur dumpfbackigkeit, hass, dummheit...(würde eine lange liste!) rüber !!!
    und da frage ich mich doch, was haben deren eltern überhaupt an humanismus und ehrfurcht weitergeben können ???
    und, vor allem woran liegt das? und das ist wiederum kein ausschliesslich schwules problem !
    die sind alle so perfekt, ab mitte 20 ! life style, aalglatt etc. eigentlich wie die perfekte amerikanische hausfrau in den 50zigern, wenn der liebende gatte vom fremdgehen nach hause kommt !!!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #36 springen »
#40 HannibalEhemaliges Profil
#41 Nachdenken123Anonym
  • 12.07.2012, 10:43h
  • Westerwelle ist zwar schwul, aber hat er jemals etwas gegen Diskriminierung unternommen?

    Bei Auslandsreisen in Länder, in denen Schwulsein unter Strafe steht, reist er ohne Partner. Statt offen zu dem zu stehen und für unsere Rechte auch International zu kämpfen, nimmt er schweigend hin, dass in den besagten Ländern immer noch schwule erhängt werden.
    Medial setzt er sich lieber für eine einzelne, nicht unumstrittene Person, wie Julija Tymoschenko ein, während anderswo einige erhängt werden, nur weil sie schwul sind.

    Alle Rechte, die andere Parteien für Schwule erstritten haben, nutzt er gerne (homoehe) obwohl er selber dagegen gestimmt hatte.
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#42 Bittere WahrheitAnonym
  • 12.07.2012, 12:14h

  • Hallo, aufwachen bitte!

    Die Zeit der Freundlichkeiten und unserer jahrzehntelangen Geduld sind endgültig vorbei: Selbst der hinterletzte sollte mittlerweile wissen wer unsere Freunde und wer unsere Feinde sind!

    Braucht noch jemand ein Beispiel zum besseren Verständnis?

    FDP und Union an CSDs ist dasselbe wie Neonazis an einer jüdischen Veranstaltung! Das würden die aber zurecht keinesfalls zulassen!

    Also schmeißt FDP und Union endlich hochkant raus! Das gilt insbesondere auch für die verlogene schwule Politikhure namens Schwesterwelle die, um die Finanzierung ihrer Millionenvilla nicht zu gefährden, gegen ihre eigenen Rechte stimmt. Geht sie dann auch gar nichts mehr an, denn in Spanien hat sie die Rechte, auf die ihr, solltet ihr so strohdumm sein weiter diese Parteien zu wählen, in diesem Leben vergebens warten werdet!
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#44 CDU KritikerAnonym
  • 12.07.2012, 13:46h
  • CDU und FDP haben auf CSDs nichts mehr zu suchen. Warum sollen wir schwule immer das Gespräch suchen, wenn wir abgelehnt werden? Wenn die Parteien CDU und FDP doch angeblich soviel für uns tun wollen, warum haben sie kein eigenes Gesetz erarbeitet oder das vorgelegte nachgebessert?
    Ganz einfach! Man hat überhaupt kein interesse daran die Diskriminierung abzuschaffen.

    Das Argument der schwulen CDU Mitglieder "Es gibt wichtigeres als unsere Diskriminierung abzuschaffen" kann ich nicht mehr hören.

    Würden wir als Schwule und Lesben die beiden Parteien mit großzügigen Parteispenden beglücken, wäre es längst zu einer Abschaffung der Diskriminierung gekommen.
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#45 GerdBerlinAnonym
  • 25.07.2012, 22:25h
  • Antwort auf #29 von Timm Johannes
  • @TimmJohannes:

    Für den Fall, dass Du das, was Du schreibst, ernsthaft glauben solltest, hier ein paar Informationen, die Deine gelben Träume leider zerplatzen lassen:

    [Die FDP fordert in ihrem aktuellen Parteiprogramm die Öffnung der Ehe verankert.]

    SPD, Grüne und Linke waren hier allerdings um Längen voraus - nicht gerade ein Ruhmesblatt für eine Partei, die sich die "Menschenrechte" (und auch Gleichstellung ist ein Menschenrecht!) auf die gelben Fahnen schreibt.

    Wie ernst es ihr mit ihrem eigenen Parteiprogramm ist, hat sie am 28.06.12 ja eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

    [Die FDP hat in dieser (!) Legislaturperiode die Gleichstellung in der Erbschafts- und Schenkungssteuer durchgesetzt...]

    Von "durchgesetzt" kann keine Rede sein!!!
    Es blieb ihr - wie auch der CDU - schlichtweg nichts anderes übrig, als die Gleichstellung im Jahressteuergesetz 2010 nachzuvollziehen, weil die Regierung hierzu vom Bundesverfassungsgericht mit Entscheidung vom 21.07.2010 VERURTEILT wurde.
    Zum Nachlesen:
    www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rs20100721_1b
    vr061107.html


    [Die FDP hat die Gleichstellung bei den Bundesbeamten, Soldaten und Entwicklungshelfern in Besoldung und in Versorgung durchgesetzt.]

    Auch dies hat die FDP NICHT "durchgesetzt", denn auch hierzu hat das Bundesverfassungsgericht mit Entscheidung vom 07.07.2009 die Regierung VERURTEILT:
    www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rs20090707_1b
    vr116407.html


    [Nunmehr fehlt es leider noch an der Gleichstellung in der Einkommenssteuer, die die FDP versprochen hat und wo sie bis Ende 2013 eine klare Bringschuld hat, wenn sie denn nicht aus diesem Grunde ihre Glaubwürdigkeit verlieren will. ]

    Hier hat die FDP lediglich vollmundig zugesichert, die längst überfällige Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts in den hierzu anhängigen Verfahren "zügig umzusetzen".
    Was bleibt ihr auch anderes übrig??? Ansonsten würde sie nämlich gegen die Verfassung verstoßen.

    Und: welche "Glaubwürdigkeit" sollte die FDP verlieren?????
    Verlieren kann ich nur etwas, was ich habe...

    Und nun will sich die FDP auf dem CSD in Hamburg (wie auch schon in anderen Städten) für ihr jahrelangen, kompromisslosen Kampf für Gleichstellung feiern lassen???

    "Ick kann jar nich soville fressen, wie ick kotzen möchte." (Zitat Max Liebermann, 30.01.1933)
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