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Einzelkommentar zu:
CSD-Parteienkrach auch in München


#24 Mullah v d AlmAnonym
  • 13.07.2012, 15:50h
  • BTW ...

    Ich kann mich noch sehr lebhaft an die Kommentarschlachten erinnern, in denen, von der "liberalen" Naumannstiftung gesponserte Extremisten, Schilder in deutschen Schaufenstern mit den Worten "Juden unerwünscht"* als Zeichen der Wahlfreiheit in einer "liberalen" Gesellschaft verkaufen wollten.
    Für Veranstalter Schwuler Events endet diese Wahlfreiheit selbstverständlich dann, wenn es heist "FDP unerwünscht". Nicht genug damit, es wird gleich das Ende der FDGO beschworen und sobald jemand "Tomate" oder "Wasserpistole" sagt im Chor "die Terroristen kommen" gekreischt.

    Das sich die Apologeten des 175er, deren Rechtsexperten im Bundestag schon die Ausweitung des Antidiskriminierungsgesetz ablehnten, mit der unverholenen Begründung, dieser liesse sich dann nicht wieder Einführen, über die Gegenwehr wundern, gar schockiert gebähren, ist nur zu verständlich, ist es doch schon nicht nach zu vollziehen, dass Parteien überhaupt die Teilnahme an CSDs ermöglicht wurden.

    Ganz ehrlich ... ich wundere mich nämlich auch, und das nicht zu knapp, und Frage deshalb die Veranstalter: Was habt ihr denn erwartet? Ein warmes Plätzchen in Muttis bürgerlich konservativem Schoss?

    *Bezeichnenderweise lief zeitgleich in den USA, ausgehend vom Buchanan-Umfeld, ein offener Holocaustleugner und White-Supremacist, eine analoge Kampagne zu "Off Limits", was "Schwarze unerwünscht" bedeutet. Das war weder Zufall, noch ein Einzelfall sondern hatte über Jahre System.
    Immer gegenwärtig auch die allseits beliebte Verschwörungstheorie von der "Gay-Agenda", mittels derer vor allem weisse heterosexuelle Männer von Queer-Terroristen unterjocht werden sollen.
    Und Gay-West immer vorne mit dabei ;), während sich der Nachwuchs der Gauweilerpartei vor allem auf PI tummelt ...
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