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  • 12. Juli 2012 12 1 Min.

Italienisches Handbuch: "l'omosessualità (...) il sadismo (...) la necrofilia"

Die italienische Polizei hat sich öffentlich entschuldigt, nachdem bekannt wurde, dass ein Lehrbuch für angehende Polizisten Homosexualität unter anderem mit Sodomie gleichsetzt.

In dem 585-Seiten-Lehrbuch der italienischen Carabinieri, das bei einer Polizistenausbildung in Padua zum Einsatz kam, heißt es: "Die meisten sexuellen Abweichungen sind Homosexualität, Exhibitionismus, Fetischismus, Sadismus, Masochismus, Inzest, Nekrophilie und Sodomie." Nach einem öffentlichen Aufschrei hat sich der leitende Polizeigeneral Leonardo Gallitelli sofort für den "unglücklichen Fehler" entschuldigt.

Die Passage stamme aus einer älteren Version eines Handbuches und habe auf früheren Polizeiformularen basiert, so Gallitelli, der eine umgehende Überarbeitung versprach. Ein Sprecher der LGBT-Gruppe Arcigay lobte die Polizei für das schnelle Handeln und nannte den Text in der bisherigen Form "eine Schande". (nb)

-w-

#1 GrFrAnonym
  • 12.07.2012, 19:20h
  • Ich glaube, so ganz unrecht ist Italien nicht. Man muss seine christlichen Traditionen erhalten, wo nur gehts. Wenn dazu etwas Homophobie hingehort, ja, dann nichts zu machen. Man muss letzendlich auch nicht jedes Buch lesen, und die italienischen 'carabinieri', auch wenn sie fur mich sexuell sehr attraktiv scheinen, sind in der Regel extrem homophob, Finger weg! Da ist nichts zu andern, ein Lehrbuch hin oder her. Dasselbe gilt auch fur Italien allgemein. Und - ware es wirklich gut, wenn das ganze Europa den Schwulen solche Rechte einbringe, wie Schweden oder die Niederlande? Gott, bewahre! Wenn ein Land katholisch nennen will - und Italien ist namlich ein solches - dann muss es katholisch in allen Lebensbereichen bleiben, auch in der Polizei.
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#2 JennyAnonym
#3 finkAnonym
  • 12.07.2012, 23:09h
  • Antwort auf #1 von GrFr
  • schön, dass mal wieder ein katholischer (?) christ uns ehrlich zeigt, was von seiner religion zu erwarten ist: mitleidlose verachtung. leider fehlen wie immer die argumente, weshalb es angeblich so wichtig ist, menschen zu diskriminieren, aber das gehört ja bekanntlich auch zum erfolgskonzept dieser religion: nicht selber denken, einfach nachbeten.

    wie das bei schafshüter-religionen halt üblicherweise so läuft...

    und wenn dabei menschen draufgehen, weil sie opfer dieser blinden verachtung werden: nicht schlimm. der moloch oder wie immer dieser bronzezeitliche götze heute heißt, er will es nun mal so.

    da muss und kann man nicht mehr diskutieren.

    geh einfach zurück zu deiner herde, kleines schaf.
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