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Kommentare zu:
Katholisches Krankenhaus kündigt lesbischer Seelsorgerin


#1 MitchProfil
  • 19.07.2012, 13:28hBerlin
  • Tja, das ist eben die viel gerühmte Religionsfreiheit, unter die sich in Deutschland aktuell so einiges unterzuordnen hat.

    Schon traurig.
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#2 Timm JohannesAnonym
  • 19.07.2012, 13:30h
  • Die Katholische Kirchenleitung ist zutiefst scheinheilig und bigott.

    Gottseidank kann eine solche arbeitsrechtliche Kündigung in einem evangelischen Krankenhaus oder bei der Diakonie nicht geschehen.

    *
    www.ekd.de/EKD-Texte/empfehlungen_gleichgeschlechtliche_part
    nerschaften_2002.html


    (EKD: Theologische, staatskirchenrechtliche und dienstrechtliche Aspekte zum kirchlichen Umgang mit den rechtlichen Folgen der Eintragung gleichgeschlechtlicher Lebenspartnerschaften nach dem Lebenspartnerschaftsgesetz)

    Mittlerweile haben in den letzten Jahren alle landeskirchlichen Kirchen der EKD explizite Kirchengesetze verabschiedet, wonach sogar verpartnerte Pfarrer in den Landeskirchen erlaubt sind und diese offen mit ihrem Partner im Pfarrhaus leben können (siehe zuletzt in Sachsen, Bayern und Baden).

    ----
    Die Katholische Kirchenleitung hingegen geht den gegensätzlichen Weg im Umgang mit ihren homosexuellen Mitarbeitern und nur dadurch das zunehmend deutsche Rechtsprechung Schranken zieht, haben immer öfter homosexuelle katholische, verpartnerte Beschäftigte Erfolg vor den deutschen Gerichten. Denn zunehmend unterscheidet die deutsche Rechtsprechung danach, ob der jeweilige Beruf bei den Kirchen verkündungsnah oder verkündungsfern ist; eine Putzfrau, ein Hausmeister, eine Kindergärtnerin, ein Altenpfleger, eine Krankenschwester bei einem katholischen Arbeitgeber haben da höhere Chancen zu gewinnen, wenn sie aufgrund ihres Privatlebens entlassen werden, als verkündungsnahe Berufe (Priester, Pastoralreferent).

    Gleichwohl würde ich an Frau Germers Stelle gegen die arbeitsrechtliche Kündigung vorgehen (Klagefrist beachten), denn sie mag zwar vor den deutschen Gerichten verlieren, aber ein letztinstanzliches Urteil im deutschen Rechtssystem vor dem Bundesverfassungsgericht sowie notfalls vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zu dieser Frage wäre dringend einmal geboten.
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#3 175erAnonym
  • 19.07.2012, 13:31h
  • Heteros! und Schwule!

    Hungert die kirchlichen Einrichtungen aus!

    Keine Mitarbeiter in kirchliche Einrichtungen!
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#4 Pohls FreundinAnonym
#5 erbsenzählerAnonym
  • 19.07.2012, 13:42h
  • "Zum Teil werden auch katholische Pfarrer als Pastoren bezeichnet. In manchen Gegenden der Eifel, des Westerwaldes, des Sauerlandes und am Niederrhein wird im Dialekt zwischen dem auf der ersten Silbe betonten (evangelischen) P'astor und dem auf der zweiten Silbe betonten katholischen Past'or (mundartlich auch gesprochen: Past'ur) unterschieden."
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#6 ChristineAnonym
  • 19.07.2012, 14:22h
  • Sehr geehrte Frau Gerber,
    vielen Dank für Ihren Mut offiziell mit Ihrer Partnerin zusammenzuleben und dies auch noch Ihrem Arbeitgeber mitzuteilen.
    Da das Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) in verschwurbelten Formulierungen Andeutungen enthält, dass Religionsgemeinschaften von ihren Beschäftigten ein "loyales und aufrichtiges Verhalten im Sinne ihres jeweiligen Selbstverständnisses verlangen können" (was die Katholische Kirche anscheinend gerne zum fristlosen Rauswurf von Beschäftigten nutzt), sollten endlich einmal die Obersten Gerichte klären, ob Schwule und Lesben auch weiterhin ungeschützt der Willkür von Religionsgemeinschaften ausgesetzt sein dürfen, die sich möglicherweise gegen das Grundgesetz richten: Art.1, Abs.1:
    „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“
    Dann sollte ein Arbeitgeber auch nicht eine Frau nur deswegen rausschmeißen dürfen, nur weil sie lesbisch lebt - was ja nicht verboten ist, oder?
    Da das Bundesarbeitsgericht 2011 entschieden hat, dass ein katholischer Arzt trotz zweiter Ehe nicht von einer katholischen Klinik entlassen werden durfte, sehe ich auch keinen Grund, wieso Sie als lesbische Frau, die mit ihrer Partnerin lebt, von einer ebenfalls katholischen Klinik bzw. der Kirche direkt vor die Klinikstür geworfen werden dürfen.
    Ich wünsche Ihnen das allerbeste für die Zukunft, am besten einen ordentlichen Arbeitgeber, der Ihre Arbeit schätzt, ansonsten aber viel Erfolg bei einer Klage gegen Ihre Entlassung.
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#7 finkAnonym
  • 19.07.2012, 14:39h
  • Antwort auf #2 von Timm Johannes
  • es stimmt, in evangelischen einrichtungen ist homosexualität ausdrücklich kein kündigungsgrund. aber heißt das, dass es dort einen umfassenden diskriminierungsschutz gibt?

    "Ein Grund für eine außerordentliche Kündigung ist insbesondere der Austritt aus der evangelischen Kirche oder ein Verhalten, das eine grobe Missachtung der evangelischen Kirche und ihrer Ordnungen und somit eine Beeinträchtigung der Glaubwürdigkeit des kirchlichen Dienstes darstellt. Ein Kündigungsgrund kann auch gegeben sein, wenn eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter aus einer anderen als der evangelischen Kirche austritt."

    www.ekd.de/download/loyalitaetsrichtlinie.pdf

    mit anderen worten: auch der katholische chirurg, der seine kirche verlässt und die putzfrau, die auf facebook zum kirchenaustritt aufruft - sie können schneller rausfliegen, als man AGG sagen kann. der umfassende schutz vor diskriminierungen, den man in einrichtungen erwarten sollte, die zum großteil mit öffentlichen geldern finanziert werden - es gibt ihn nicht. der staat finanziert diskriminierung mit unser aller geld.

    und das ist natürlich politisch so gewollt. wer es weiß, darf hier gerne ergänzen, welche parteien sich alle dafür aussprechen, dass das so bleibt.

    ich weiß nur von der linkspartei, dass sie diesen zustand, der einer demokratie wirklich unwürdig ist, kritisiert.
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#8 Fiete_Jansen
#9 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 19.07.2012, 15:24h
  • Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz muß bald ganz dringend reformiert werden! Die Ausnahmen, welche die Kirchen erhalten haben, müssen weg, und zwar pronto!
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#10 Geert
  • 19.07.2012, 15:27h
  • Als Pastoralreferentin kannte sie die Spielregeln in der katholischen Kirche, die da lauten: Nicht darüber sprechen. Sie hätte mit ihrer Freundin zu allen kirchlichen Veranstaltungen gehen können, wenn sie diese als "eine" Freundin vorgestellt hätte. Man hätte die Situation sicher erkannt, aber man hätte so getan, als merke man es nicht. Alle hätten das Spiel mitgespielt, so wie es schon seit Jahrhunderten geschieht. Jetzt hat sie die Sache verbalisiert und der Dechant konnte nicht anders entscheiden, denn die Kampfkatholiken von kreuz.net und anderswo warten nur auf so etwas. Die hätte dem Dechant das Leben zur Hölle gemacht.
    Wer diese Spielregeln nicht einhalten will, muss sich einen anderen Arbeitgeber suchen. Das ist bedauerlich, aber bei der hierarchischen Struktur der katholischen Kirche leider nicht zu ändern.
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#11 ClaudiaAnonym
  • 19.07.2012, 15:35h
  • Dazu kann man nur sagen: Schluss mit Sonderrechten für religiöse Sekten aller Art!
    Und eine richtige Trennung von Staat und Kirche.
    Schluss mit der staatlichen Finanzierung kirchlicher Einrichtungen - die dann weiterhin geltendes Recht ignorieren und diskriminieren dürfen.
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#12 Mullah v d AlmAnonym
  • 19.07.2012, 15:43h
  • Ich kann das mittlerweile wirklich nicht mehr höhren. Sollen diese ganzen Betschwestern doch zusehen wie sie mit ihrem reaktionären Scheiss klar kommen.
    Es hat sie schliesslich niemand gezwungen bei den Schwulenhassern Karriere machen zu wollen.
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#13 sanscapote
  • 19.07.2012, 15:53h
  • Antwort auf #10 von Geert
  • Ich finde, Frau Gerber, Sie haben richtig gehandelt, indem sie zu sich selbst und ihrer Frau stehen.

    @ Geert, wieso soll Frau Gerber aus ihrem Herzen eine Moerdergrube machen, nur um falsch zu spielen und dafuer den Arbeitsplatz zu sichern?
    Das nenne ich Duckmaeusertum!
    Davon gibt es in Entscheidungspositionen genuegend!

    Vielmehr fordere ich ebenfalls wie einige meiner Vorschreiber-innen die voellige Trennung von Staat und Kirche!!!
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#14 Geert
#15 finkAnonym
#16 goddamn liberalAnonym
  • 19.07.2012, 17:48h
  • Antwort auf #10 von Geert
  • "Das ist bedauerlich, aber bei der hierarchischen Struktur der katholischen Kirche leider nicht zu ändern."

    Das ist sehr wohl zu ändern. Nämlich dann, wenn die humanistisch gesinnten Bürgerinnen und Bürger der Republik, die katholische Einrichtungen zu 90% aus allgemeinen Steuergeldern finanzieren, katholische Einrichtungen boykottieren würden. Mein Freund und ich würden sich z. B. nie in einem kath. Krankenhaus behandeln lassen. Und auch im Notfall würden wir auf einer schnellen Verlagerung der Behandlung in ein zivilisiertes Hospital bestehen. Und mit der Begründung nicht hinter dem Berg halten.
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#17 Mullah v d AlmAnonym
#20 daVinci6667
  • 19.07.2012, 18:28h

  • Da fliegt also schon wieder jemand raus, nur weil sie lesbisch ist.

    Schon klar, sie hätte als Lesbe keine kath. Theologie studieren sollen und keine Anstellung bei einem homophoben Arbeitgeber annehmen dürfen.

    Das ist das eine, das andere und wichtigere aber ist, dass wir in unseren Demokratien unbedingt fordern müssen, das Religionsfreiheit in der Hierarchie der Grundrechte an den letzten Platz gesetzt wird. Nur so können wohl LGBT überhaupt jemals diskriminierungsfrei leben. Gleichzeitig hat sich dann auch das leidige Beschneidungsthema endlich erledigt: Schutz vor Körperverletzung und Selbstbestimmung ist wichtiger als irgendwelche unsinnige, Jahrhunderte alte religiöse Riten!

    Lasst euch das eine War
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#21 Katrin
  • 19.07.2012, 18:43h
  • Die Hauptaufgabe dieser tapferen Frau war es Kranke im Krankenhaus und deren Angehörigen zum Beitritt zur Katholischen Kirche zu bewegen und den Spendenbeutel aufzuhalten und Testament im Sinne der Kirche entgegen zu nehmen. Die Kirche stört es wenig, ob ihre zahlenden Schäfchen lesbisch oder Schwul sind, hauptsache keine Harz IV-ler, die nicht zahlen können, aber trotzdem das Abendmahl wollen. Wegen des eklatanten Priestermangels schickt man gern Frauen durch die Hintertür in die Drückerkolonnen. Als Aufhänger fabulisiert man den ungeschützen Patienten etwas von Gott im Himmel mit seinem Jesulein vor....ach ja und bitte hier unten unterschreiben und hier ist dann auch noch der Klingelbeutel.

    Wer lesbisch ist und in dem bigotten Abzockeladen arbeitet ist es selbst in Schuld, aber vielleicht hat die Frau ja jetzt Zeit mit sich ins Gericht zu gehen, wieviele arme Opfer sie zum Beitritt in die RKK zugelabert hat. Für jedes ihrer Opfer ein Lebenslänglich in der Hölle schmoren.
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#22 DudenwatchAnonym
#23 lucdfProfil
  • 19.07.2012, 20:44hköln
  • Würden katholische Krankenhäuser kein Geld vom Staat bekommen, könnte ich noch verstehen (nicht billigen), dass Lesben da nicht arbeiten dürfen. Aber hier grenzt es an Verarschung. Die Kirche? Ein Staat im Staat?
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#24 Fiete_Jansen
  • 19.07.2012, 22:01h
  • Antwort auf #22 von Dudenwatch
  • Da Claudia im Moment noch nicht geantwortet hat, hier meine Definition zu "Kirche" und "Sekte"

    Die evangelischen und katholischen Kirchen sind Großsekten in der BRD, die es geschafft haben.

    PS. Ich bin ein befürworter der absoluten trennung von Kirche und Staat. Mit einer Ausname. Ich bin für die einführung einer echten Kirchensteuer bzw Sektensteuer. Auch die sollen Steuern zahlen.
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#25 Dieter KittlaußAnonym
  • 20.07.2012, 01:00h
  • Liebe Kirstin, Du wolltest Offenheit, obwohl Du genau wusstest, wie die Konsequenzen sind. Oder ist es Dir wie mir gegangen (1971: naiv, vertrauensselig, gemeinsam werden wir eine Lösung finden). Ich denke, einen Job wirst Du wieder finden, wenn auch vielleicht mit Schwierigkeiten. Wichtig: dass Eure Liebe durch die Konfliktsituation nicht beschädigt wird. Ich habe heute auf meiner Webseite einen Artikel zu meiner Spiritualität geschrieben. Wenn Du Zeit hast, schau ihn Dir an: www.bendorfer-lehrhaus.de
    Ich gebe Dir meine EMail: dieter.kittlauss@online.de
    Bleibe stark. Dieter
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#26 Timm JohannesAnonym
  • 20.07.2012, 01:01h
  • Antwort auf #10 von Geert
  • @Geert
    Genauso ist es; da hast du gut die Zustände bei der Katholischen Kirche erklärt.

    Es gibt bessere christliche Arbeigeber unter den Kirchen, insbesondere in Deutschland die evangelischen Landeskirchen der EKD und die Diakonie. Dort sind solche arbeitsrechtlichen Kündigungen nicht möglich, da das evangelische Kirchenrecht hier andere Regelungen hat.
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#27 DudenwatchAnonym
#28 Roman BolligerAnonym
  • 20.07.2012, 10:03h
  • Antwort auf #3 von 175er
  • Da bin ich völlig einverstanden. Nicht nur ist Religion "Opium für das Volk", sondern die Kirchen sind in dem Sinn "Opiumhöhlen". Es ist deshalb naheliegend, dass intelligente und kritische Bürgerinnen und Bürger jeglicher sexueller Orientierung, es vermeiden, ihre Energie und Zeit und ihr intellektuelles, emotionales und soziales Potential in den Dienst von Kirchen und deren Institutionen zu stellen. Kirchen sind im Grunde genommen nicht reformierbar und werden immer an ihren Selbstdefinitionen als Inhaber der einzigen Wahrheit festhalten. Das gilt für alle Religionen (und sogenannten Pseudorligionen) und Kirchen (Christentum, Judentum, Islam, Scientology, Mormonen, Hinduismus etc).
    Ich empfehle die Lektüre von "Jenseits von Gut und Böse - Warum wir ohne Moral die besseren Menschen sind" von Michael Schmidt-Salomon (
    www.schmidt-salomon.de/homepage.htm)
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#29 Marina Anonym
  • 20.07.2012, 10:50h
  • Die sexuelle Orientierung ändert doch nichts an Ihrer Berufung! Für mich nicht verständlich worauf eine gute Mitarbeiterim reduziert wird. Mutig, damit an die Öffentlichkeit zu gehen. Andere Geistliche trauen sich das wohl nicht. Ich wünsche Frau Germer eine neue Anstellung, mit Anerkennung ihrer Leistungen, zu der sie berufen scheint.
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#30 stromboliProfil
#31 mismatchAnonym
  • 20.07.2012, 11:03h
  • ich finds nur schade, dass vielen Patienten in diesem Krankehaus in dem die Dame beschäftigt war jetzt auf eine vertrauenswürdige Ansprechpartnerin und Zuhörerein verzichten müssen, an die sie sich gewöhnt hatten. Die katholische Kirche scheint selbst ihre Prioritäten leicht zu verdrehen, indem sie SEX, oder eben in dem Fall die sexuelle Orientierung einer Mitarbeiterin, über die Seelsorge stellt. Das impliziert, jedenfalls in meinen Gedanken, das die Kirche mehr Interesse am Privatleben / Sexleben der Leute hat als daran, das sie im Krankhenhaus gut betreut und umsorgt werden. Komische Prioritäten haben die da in dem Laden....vielleicht sollte man mal statt des Gesangbuches den Playboy in die Kirchenbänke legen, dann wären sie für ne Weile beschäftigt und hätten vielleicht weniger Hass auf Leute, die versuchen glücklich zu werden. Und zwar noch in DIESEM Leben.
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#32 MarekAnonym
  • 20.07.2012, 11:45h
  • Ein weiterer Beleg für die Scheinheiligkeit und Verlogenheit der katholischen Kirche und all ihrer Organisationen und Fans.

    Und vor allem auch ein Beleg dafür, dass wir eben doch ein umfangreiches Anti-Diskriminierungs-Gesetz brauchen.

    Die FDP lehnt das ja immer ab, mit der Begründung, das würde alles "der Markt" regeln. Aber das ist eben nicht der Fall und solche faulen Ausreden helfen den Betroffenen auch nicht weiter.
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#33 finkAnonym
#34 TimonAnonym
#35 Timm JohannesAnonym
  • 20.07.2012, 21:44h
  • Antwort auf #30 von stromboli
  • @stromboli
    ..."verkündungsnah oder verkündungsfern... kreisch.. auf welchen sprachlichen niveau tobt ihr buchreligionisten euch eigentlich aus? "Aber an der sprache sollt ihr sie erkennen.."

    --> Wie immer sind deine Bemerkungen von Dummheit geprägt.

    Die Begriffe "verkündungsnah" und "verkündungsfern" werden nicht durch die Religion in diesem Fall geprägt, sondern sind aus der juristischen Fachsprache, wonach deutsche Gerichte zunehmend die Berufe in diese beiden Gruppen einsortieren und je nach Gruppe höhere Anforderungen an das Privatleben des kirchlichen Beschäftigten stellen.

    Fazit: Du hast halt keine Ahnung und keinen Durchblick: und alles muss man Dir erklären.
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#36 stromboliProfil
  • 21.07.2012, 07:58hberlin
  • Antwort auf #35 von Timm Johannes
  • ach ätschschwurbeldingsbums,
    wusste doch dass du verkündungsfreudig bist..., sind wir doch leidvoll hier gewöhnt!
    Trotzdem kreisch... für euer geschwurbel, egal ob da nun noch juristen mitschwurbeln; auch juristenspeak ist oft nur heiße verkündungsluft.

    Ich meine: was verkündet ihr schon?
    Darum muss es inhaltliche bestimmung geben..; und ihr verkündet nichts, was des verkünden wert wäre, sondern nennt zusammengepappte lügen einen verkündigungskanon ..pure verkindlichgungstheologie...

    doch halt, vieleicht gibt es ja doch einen sinn für kindliche gemüter wie dem deinen, um "verkündungsnähe" zu entdecken , oder wie der frühchristliche nahverkünder Tertullian es verkündungsfern ohne juristische hilfe formulierte: "Credo quia absurdum!" - Ich glaube es, weil es so widervernünfig ist!
    Das nenn ich eine verkündung nah an der wahrheit!

    ich hingegen helf dir verkünden:
    www.taz.de/Homosexueller-evangelischer-Pfarrer/!97697/

    jubelschuß im verkünden und das nah..
    Soll keiner sagen, ich bin nicht verkündungsempfänglich?
    Wo kämen wir hin, nicht dieser frohen botschaft teilhaben zu können...
    viel spass bei der party
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#37 stromboliProfil
  • 21.07.2012, 09:01hberlin
  • Antwort auf #32 von Marek
  • woran man sehen kann ,wie nah sich die religionssekten und der kapitalismus im grunde stehen... die beiden säulen der macht.
    Es braucht eben der jeweiligen "verkündung" und ihrer juristischen absicherung , um wirkung auf das ungebildet/unorganisierte zu bekommen.

    Und wie das aufgearbeitet wird in der üblichen sektenphrasendrescherei..;"entscheidenden Tag für dich und das Haus" wie der pastor schön wohlklingend am thema vorbei schwurbelt.
    Was z.b. ist das entscheidende für sein haus???
    Aufdeckung verlogener strukturen; gott sei dank , die lesbe ist weg..; oder was...?

    Eines frag ich mich jedoch, unabhängig vom handeln der rkk-sekte: was verkündet eine lesbierein in einem rkk-okkupierten krankenhaus als "klinische seelsorgerin".
    Sich wohl bewusst sein was die position der sekte ihr gegenüber ist..
    Welches gebet zum beispiel gäbe sie einem finalen HIV-patienten mit, der zeitlebens sündig der homosexualität gefröhnt hat. Welchen zuspruch den freund-freunden , welchen den angehörigen, welchen sich selbst als verlogen agierende mittendrinn??
    Welchen trost finden die in der behauptung , es sei gottes wille gewesen..
    Ich hab mit entsetzen solche gebets und gesprächsangebote in erinnerung! Und ich hab die aufdringlichkeit, mit der dies "hilfreiche beistehen" kranken gegenüber aufgedrängt wird, ebenfalls nicht vergessen! Die haben erst die kranken in eine bewusste panik vor ende und tod getrieben, um so ihre verkündung an den patienten zu bringen. Diese schmierigkeit des sich an hilflose heranmachens, ist eigentlich eine der übelsten "missions-methoden" die religiöse in ihren trickkisten mit sich führen.. ausser der der taufe.. da ist die hilflosigkeit noch ausschließlicher!
    Was besonders schlimm ist, wenn keine verlegungsmöglichkeit gegeben, weil nur konfessionell betriebene krankenhäuser vor ort.
    Was ich mich rumärgern musste, um dieser belästigung der sektenwerbung durch ihre vertretern zu entkommen... ein matyrium der eigenen art!
    Deshalb: mein bedauern gilt der tatsache das religionssekten vorrechten eingeräumt werden die ihnen nicht zustehen, nicht zustehen dürfen!
    Die individuelle situation jener , die von solchen bevorteilungen auch noch partizipieren wollen und dann, abbsehbar an ihrer persönlichen verstrickung in ein system der sünde und bestrafbarkeit scheitern, gehn mir persönlich am arsche vorbei!
    Setzt sie auf die strasse (!) ,damit sie endlich etwas über ihr eigenes system dem sie dienen, kapieren.
    Die frau ist ja nicht dumm; hat gewusst was da innersektlich abläuft, war ihr alles längstens bekannt.
    Was hat sie selbst zu den legionen von zuvor entlassenen mitgläubigen zu sagen gehabt?
    Oder ist dieses gar als erkenntnis in die seelsogerischen betreuungsgespräche mit eingeflossen? Oder verlinkt sie, als sich selbststrafende buße, hier wie ätschdingsbums links über fortschrittlichere sekten...
    Da wird scheinheilig auf die mitleidstaste gedrückt... nicht mit mir!

    Soll sie sich endlich einen vernünftigen beruf in einem vernünftigen umfeld aussuchen! Und soll sie endlich klassenbewusst und als betroffene eine trennung von religionssekten und staat fordern.. auf dass es im christlichen sinne, anderen mit ähnlicher lebensplanung mal besser gehe!
    Das wäre tätige nächstenliebe!
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#38 OpiumfürsvolkAnonym
  • 21.07.2012, 17:01h
  • Die Religionsfreiheit ist in diesem Land eben ein sehr hohes Gut. Das hat der Bundestag erst vor ein paar Tagen wieder festgestellt. Volker Beck wird dazu einiges sagen können.
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#39 Fiete_Jansen
#40 TimmometerProfil
  • 22.07.2012, 20:55hNordeifel
  • Antwort auf #20 von daVinci6667
  • Ob man da nun arbeitet oder nicht. Wer der Kirche in diesen und weiteren Punkten nicht zustimmt, muss aus der Kirche austreten!

    So wie ich. Meinen Glauben zu Gott betrifft das nicht - auch wenn die Kirche das Glauben machen will.

    Gott mag auch alle Lesben und Schwule! Auch und gerade wenn wir austreten!

    Er ist mit seiner "Verwaltung" alles andere als einverstanden!
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#41 1malhierAnonym
  • 29.05.2016, 13:03h
  • Was für ein Schwachsinn Gregor Kauling hat nur die Abschlussmesse gehalten er hat sich nur für Kirstin Germer eingestetzt .Aber traurig dass die Leute hier so viel Ahnung haben und nicht wissen das der Bischof solche Entscheidungen fällt.
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