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  • 24. Juli 2012 1 1 Min.

Im Minimundus Klagenfurt laden rund 150 Modelle von bekannten Gebäuden, Zügen und Schiffen zur Weltreise im Kleinformat ein (Bild: geek7 / flickr / by-nc-nd 2.0)

Nach einer Welle des Protests lenkt der Klagenfurter Miniaturenpark "Minimundus" ein und gewährt ab sofort auch Regenbogen­familien das ermäßigte Familienticket.

Ein lesbisches Paar mit Kindern hatte die Diskriminierung Mitte des Monats öffentlich gemacht: Das gewünschte "Familienticket" für 30 Euro könnten nur gemischtgeschlechtliche Eltern erwerben, wurde es an der Kasse der Wörthersee-Attraktion abgewiesen. Die Regenbogen­familie musste stattdessen zwei Tickets kaufen: einmal "Single mit Kind" für 19 Euro plus ein reguläres Erwachsenenticket für 13 Euro. Das sind immerhin 2 Euro mehr.

Nachdem "Minimundus" -Geschäftsführer Hannes Guggenberger die Praxis in der Presse zunächst mit dem Hinweis verteidigte, dass homo­sexuelle Paare in Österreich ja auch keine Kinder adoptieren dürften, ruderte er nach einer Welle des Protests zurück und entschuldigte sich für das "große Missverständnis". Ab sofort würden auch Regenbogen­familien in den Genuss des Familientickets kommen, die Kassen-Mitarbeiter seien entsprechend sensibilisiert worden.

Bei einem Runden Tisch mit österreichischen Lesben- und Schwulenorganisationen will Guggenberger zudem ein neues Tarifsystem entwickeln, das "auf moderne Formen des Zusammenlebens Rücksicht nimmt". (cw)

-w-

#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 24.07.2012, 17:30h
  • Sollte man in Deutschland auch einführen!
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