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Kommentare zu:
Schwuler Mann in Berlin getötet


#22 Lars3110
#21 stromboliProfil
  • 28.07.2012, 21:23hberlin
  • Antwort auf #19 von daVinci6667
  • ich hab mal den kommentar eines lesers kopiert um ihn mit der vorgehensweise der user hier zu vergleichen:
    von BerlinerEcho
    28.07.2012 16:03 Uhr0 Empfehlungen

    "morde im schwulenviertel zu häufig
    Die martin-luther-str. und das angrenzende berühmte u.in europa einmalige schwulenviertel, das für touristen eine attraktion ist und das bisher immer als sicher u.friedlich galt, hat in letzter zeit gelitten u.gerät leider aus den fugen, jüngst wurde ein schwules paar verfolgt u.geschlagen, mord tritt auch wieder vermehrt auf.
    Wer noch eduard zimmermann in Aktenzeichen xy schaute, hörte nicht selten seinen spruch "und wieder gab es einen mord im homosexuellenmilieu". Berlin als liberalste u.toleranteste stadt soll sich wieder der friedlichen wurzeln besinnen, sowohl was die öffentliche homoszene betrifft als auch die private homopaar-kultur u.mißstände nicht mit gewalt oder wie gar hier im schöneberger schwulenviertel, sogar mit mord an dunkle zeiten ".

    Vergleichen lässt sich auch der inhalt und überschrift von queer.de
    DEr tagesspiegel hingegen schreibt:
    "Vermutlich nach einem Streit hat ein 30-Jähriger am Sonnabend früh seinen 39 Jahre älteren Lebenspartner getötet. Der aus Südamerika stammende Mann rief anschließend gegen 4.35 Uhr die Polizei, er ließ sich widerstandslos in der gemeinsamen Wohnung an der Martin-Luther-Straße festnehmen. Die 3. Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen. Die Leiche des 69-Jährigen sollte noch am Sonnabend obduziert werden. Über das Motiv wollte die Polizei nichts sagen.
    Und was die überschrift angeht:
    "69-Jähriger von Lebenspartner in gemeinsamer Wohnung getötet"
    Was lernen wir draus?
    Wir brauchen springers blöd nicht, um uns selbst vorzuführen, wir leisten uns unsere eigenen BILDüberschriften.. schwuler mann in berlin getötet... boa, tiefer sturz!
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#20 daVinci6667
  • 28.07.2012, 21:02h
  • Antwort auf #17 von big abschweif

  • Na da hat er schon recht der Peter Brandt. Nur wird die geforderte "Festigung, statt Abbau des Sozialstaats" zumindest auf europäischer Ebene wohl viel zu spät kommen!

    Oder bist du etwa sicher dass es den Euro und die EU in der heutigen Form in sechs oder zwölf Monaten noch gibt?

    Wie auch immer. Positiv betrachtet leben wir in spannenden Zeiten. Und was so falsch, unsozial und undemokratisch aufgegleist wurde wie unser weltweites Finanzsystem oder die Europäische Union, das darf auch gerne untergehn!
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#19 daVinci6667
  • 28.07.2012, 20:51h
  • Antwort auf #18 von leihfrage

  • "Warum wäre das eine so bedrohliche Vorstellung?"

    Überhaupt nicht bedrohlich. Warum denn? Vermutlich gäbe es dann viel mehr von uns, denn die meisten Männer behaupten doch immer wieder, sie würden ihre Frauen nicht verstehen. Also würden die logischerweise nen anderen Mann als Partner aussuchen.

    Nur, die Frage stellt sich doch gar nicht. Die Religiösen behaupten zwar immer wir hätten eine Wahl. Haben wir nun aber mal nicht, höchstens Bisexuelle, deren Anteile an Homo- und Heterosexualität etwa gleich sind.

    Gerade in diesem Moment laufen hunderttausende von Selbstversuchen im Hererosein. In ganz jungen Jahren hab ich's selbst versucht und es ist bei den meisten Schwulen nun mal so: Reden, in der Natur sein, Spaß haben, kuscheln. klappt alles wunderbar mit Frauen, nur macht's mit Männern meist doppelt Spaß. Liebe ist das mit Frauen nicht, sondern höchstens Freundschaft. Und unten regt sich rein gar nichts, außer du träumst dich vielleicht per Kopfporno in eine Welt von sich geil räkelnden Männern.
    Also sag bitte nicht, wir hätten die Wahl.
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#18 leihfrageAnonym
  • 28.07.2012, 18:47h
  • Antwort auf #16 von daVinci6667
  • "Aber ich will die Frage stellen: warum ist das so entscheidend, dass Homosexualität keine Wahl ist?

    Warum ist die Natur überhaupt so eine entscheidende Kategorie? Und warum sollte es christliche Fundamentalisten davon abbringen, diese "natürliche Krankheit heilen" zu wollen? Natürlichkeit ist per se keine soziale oder moralische Norm. Weil etwas ist, heisst es noch nicht, dass es gut ist.

    Die Frage ist doch eher:

    Was wäre denn, wenn es nicht natürlich wäre, nicht biologisch determiniert, sondern freiwillig? Was wäre denn, wenn es die Wahl gäbe, wenn es gleichermaßen natürlich erschiene, heterosexuell oder homosexuell zu sein, und sich Menschen individuell entschieden dafür, homosexuell zu sein? Warum wäre das eine so bedrohliche Vorstellung?"

    www.carolin-emcke.de/de/article/72.gay-education.html?sstr=c
    hoice
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#17 big abschweifAnonym
  • 28.07.2012, 18:38h
  • Antwort auf #16 von daVinci6667
  • "Hungersnöte und Verteilungskriege"

    In unseren Breiten schuf dieProduktivkraftentwicklung die Familie ab und die klassische Kleinefamilie erodiert.

    Sippe und Clan als letzte Sozialversicherung sind hier schon lange passé.

    "Der Rechtsradikalismus hat in vielen Ländern Europas eine neue Funktion. In ihm äußert sich auch sozialer Protest". Dieser artikuliert sich nach Peter Brandt [ein Sohn Willy Brandts] heute als "ultra-rechts" und ist ein Versagen der Linken, die nicht mehr die Sprache der Schwächeren spreche und keinen Zugang zu ihnen finde.

    Brandt sprach sich zudem für einen Kurswechsel in der Europapolitik aus.

    "Das europäische Projekt braucht eine Richtungsänderung hin zur Festigung, statt zum Abbau des Sozialstaats und zur Regulierung des Marktes, insbesondere des Finanzmarkts".
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#16 daVinci6667
  • 28.07.2012, 18:24h

  • @sarah + @fink
    Ich fürchte ihr begebt euch hier auf dünnes Eis meine Lieben!

    Sieht's doch bitte mal andersrum: Egal was die Ursachen von Heterosexualität sind, die werden halt eben so geboren! Das sollten wir akzeptieren.

    Jedoch viele, die sich nur heterosexuell betätigen, sind eigentlich bisexuell. Aufgrund religiöser Propaganda, glauben sie aber nur andersgeschlechtlich zu dürfen/können. Die Folgen sind verheerend: Überbevölkerung, damit einhergehende Hungersnöte und Verteilungskriege und natürlich, last but not least Diskriminierung von uns LGBT!
  • Antworten » | Direktlink »
#15 AmateurpsychologeAnonym
  • 28.07.2012, 17:41h
  • Antwort auf #12 von Küchenpsychologe

  • Ne, hör mal. Das ist doch glasklar: Alle Frauen leiden nun mal am Penisneid.

    Bei allzu selbstbewussten und frechen Mädchen, die sich in alle Dinge ewig einmischen, auch beim Doktorspielen unter Jungs, entwickelt sich dieser Übergroße Frust über das nicht Vorhandensein des männlichen Gliedes zu Hass und Ablehnung. Anders können die ihr Unglück nicht ertragen.
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#14 sarah Anonym
  • 28.07.2012, 17:29h
  • Antwort auf #10 von fink
  • @fink
    sag mal fink habe ich mich nicht deutlich ausgedrückt??
    ich wiederhole mich selbst:

    ''homosexualität ist auch ein ergebnis der EPIGENETIK (genetik + Umwelt)''

    ''Auf jeden fall sollte man bei dieser Debatte runter von Absolutheitsansprüchen kommen!''

    Genetik + Umwelt kann derart komplex sein (viele versch. faktoren auf einmal + genetisches material, welches aktiv ist und welches nicht, welches deaktiviert wird welches nicht, welches erst aktiviert wird usw usf.)

    erst lesen! dann kommentieren würd ich mal sagen!
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#12 KüchenpsychologeAnonym
#11 Lich KingAnonym
  • 28.07.2012, 17:04h
  • Möglicherweise hatte der Täter einen Vaterkomplex, deswegen wohl auch der große Altersunterschied. Aber jetzt hat es erst mal abwarten was die Mordkommission berichtet.
  • Antworten » | Direktlink »
#10 finkAnonym
  • 28.07.2012, 16:54h
  • Antwort auf #8 von sarah
  • 1999 gab es eine studie mit ca. 50 schwulen/lesben und ihren eineiigen zwillingen, und nur bei etwas über der hälfte der paare waren beide homosexuell. sofern nicht ein viertel der beteiligten gelogen hat, wäre damit bewiesen, dass homosexualität NICHT AUSSCHLIESSLICH genetisch bedingt sein kann. genetische teilursachen scheint es sehr wahrscheinlich zu geben, aber die genetik kann vermutlich nicht das ganze phänomen erklären.

    mir ist die fragestellung "was verursacht homosexualität" aber ohnehin einfach zu simpel. herrje, selbst bei forschungsfeldern wie diabetes unterscheidet man mehr als ein dutzend verschiedene typen mit je unterschiedlichen ursachen. aber die menschliche sexualität soll in zwei oder drei groben kategorien und ursachen erklärbar sein? es ist im grunde ein armutszeugnis der sexualwissenschaft, dass wir über diese naivität nicht längst hinaus sind.
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#9 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 28.07.2012, 15:56h
  • Erst einmal sehen, was die Ermittlungen in diesem Fall erbringen. Sollte sich der Mord bestätigen und der 30jährige der Täter sein - oder er legt selbst ein Geständnis ab - gibts für ihn lebenslänglich.
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#8 sarah Anonym
  • 28.07.2012, 15:19h
  • Antwort auf #4 von NEWFREUDIANISM
  • @newfreudianism
    ich habe schon oft mitbekommen das schwule Männer immer zu hören bekommen sie seien schwul aufgrund einer gestörten Vaterbeziehung. (mein Freund ist bi) dann frag ich mich aber was es bei Lesben sein soll.
    Desweiteren haben wohl die meisten Menschen ein gestörtes Vaterverhältnis (hetero Männer, Frauen..) in unserer gesellschaft ist die biologische Vaterschaft sehr wichtig die soziale und die emotionale jedoch wird sanktioniert. der prozentsatz der homosexuellen Männnern mit einer gestörten Vaterbeziehung verglichen mit dem prozentsatz von heterosexuellen Männern mag bestimmt gleich liegen!
    ich habe erst letztens eine dokumentation über zwillinge gesehen da ging es auch um homosexualität! wenn ein eineigiger zwilling homosexuell ist dann ist der andere es auch. nur ganz selten ist ein eineigiger zwilling schwul un der andere nicht! die doku hat ein zwillingspaar gezeigt bei dem das so ist. sie meinten sie waren von klein auf immer zusammen und hatten auch das gleiche elternverhältnis. in der pubertät trennten sich aber ihre wege ich glaube der eine ging auf einer anderen schule. die beiden zwillinge nehmen bei einer forschungsarbeit teil in der die epigenetik untersucht wird. es wird vermutet dass homosexuelität genetisch ist (die haben irgendeine veränderung bei homos gefunden kann mich leider nicht mehr erinnern wie das heißt auf jeden fall wissen sie nicht welches gen dafür verantwortlich ist) homosexualität kann aber auch ein ergebnis der epigenetik sein (genetik + Umwelt). (beispiel die eineigigen zwillinge) auf jeden fall zeigen die zwillinge dass homosexualität nicht von einer ''schlechten'' erziehung kommt oder von einem gestörten verhältnis zu eltern obwohl die beziehung zu eltern natürlich auch EIN faktor der Umwelt sein kann.
    Auf jeden fall sollte man bei dieser Debatte runter von Absolutheitsansprüchen kommen!
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#7 alexMucEhemaliges Profil
#6 sarah Anonym
  • 28.07.2012, 14:57h
  • Was ist das denn für eine Überschrift?
    Sorry aber das geht gar nicht!
    ''Schwuler Mann in Berlin getötet''
    impliziert den ersten Gedanken das dieser Mann getötet wurde, weil er schwul ist sprich ein Hate Crime!
    Also mich kotzen die heterosexuellen Männer auch an die auf homosexuellen oder feministischen seiten gehen und sich dann ausheulen dass sie doch die wahren opfer seien und ja es passiert bestimmt nicht leider selten dass homosexuelle Menschen getötet oder vergewaltigt werden nur weil sie homosexuell sind und ich finde dass das ganz eine wichtige Arbeit ist dieses zu veröffentlichen und den Menschen zu zeigen in was für eine Hassgesellschaft wir leben!
    Aber ein Artikel herauszubringen der dieses impliziert obwohl der hate crime hier eig ausgeschlossen ist finde ich nicht wirklich gut.
    Es war wahrscheinlich eine Beziehungstat oder es war wirklich eine Bitte um Sterbehilfe.
    Wie gesagt ich finde das ganz wichtig über Hate Crime zu berichten aber etwas aussehen zu lassen als sei es ein Hate Crime obwohl dies ausgeschlossen ist, finde ich ehrlich gesagt eher destruktiv.
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#5 daVinci6667
  • 28.07.2012, 14:30h
  • Antwort auf #1 von Avalon84

  • Ich glaube nicht dass der Altersunterschied bei diesem Mord wirklich eine Rolle spielte. Ja, ich könnte mir persönlich einen so grossen Unterschied auch nicht vorstellen. Aber jeder immer so wie er mag, gell Avalon84!

    Ansonsten sind mit die Infos hier viel zu dürftig damit ich mir eine Meinung dazu bilden kann. Vielleicht ein entsetzliches Verbrechen, aber wer weiß, vielleicht hatte der Getötete auch eine unheilbare Krankheit und bat seinen Mann um Erlösung?

    In Deutschland gibt's ja keine legale und würdige Sterbehilfe.
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#4 NEWFREUDIANISMAnonym
#3 Avalon84Profil
#2 sylviafeeProfil
#1 Avalon84Profil
  • 28.07.2012, 13:36hberlin
  • 30 und 69? könnten ja vater und sohn sein.
    ok viele würden jetzt sagen das alter hat nix mit liebe zu tun. ist aber nur meine meinung da ich selber es besser finde wenn beide partner fast gleich alt sind
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