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Kommentare zu:
Hamburger Weihbischof will Hetero-Mehrheit "fördern"


#1 -hw-Anonym
  • 01.08.2012, 13:25h
  • Menschengedenken? Gut.

    Ehegeschacher und Machtgestaltung "von Gottes Gnaden".

    Durch katholische Majästeten und Magnifizenzen:

    "Mittels eines Hofdekretes vom 25. September 1726 wurde die Verehelichung von Juden nur in der Weise gestattet, dass nur der älteste Sohn nach dem Tode eines Familienvaters eine gültige Ehe eingehen durfte und auf diese Weise die durch den Tod des Vaters erledigte “Familienstelle” erhielt. Als Familienväter wurden laut Gubernial-Patente vom 24. Oktober 1726 nur die am Kundmachungstage verheirateten und verwitweten Juden, die Kinder hatten, angesehen."

    "Die Folge davon war, daß die jüngeren Familienmitglieder entweder nur nach mosaischem Rechte gültige, nach dem Staatliehen Rechte jedoch ungültige Ehen schlössen, oder aber auswanderten, um im Auslande, namentlich in der Slowakei, eine auch vom Staate anerkannte Ehe schließen zu können, da dort bezüglich der Eheschließungen der Juden keine rechtlichen Beschränkungen bestanden haben.

    Auf diese durch mehrere Generationen anhaltende Zuwanderung mährischer Juden ist die noch heute verhältnismäßig große Anzahl von Juden in der westlichen Slowakei zurückzuführen."

    "Noch unter der Tochter und Nachfolgerin Kaiser
    Karls VI., der Kaiserin Maria Theresia, wurde der Versuch unternommen, die Juden aus Böhmen, Mähren und Schlesien zu verweisen (1745), nachdem die „fromme" Herrscherin bereits ein Jahr vorher die Vertreibung der Juden aus P r a g , B r ü n n und O l m u t z verfügt hatte. Als Grund wurde angegeben, ähnlich wie man frühere Judenvertreibungen zu begründen versuchte, daß die Juden bei der Besetzung
    Prags durch die Bayern und später durch die Preußen für die Fremden Partei ergriffen haben sollten, was natürlich den Tatsachen nicht entsprach."

    "Mittels des Patentes vom 17. November 1787 wurde die von Karl VI. mit 5106 festgesetzte Anzahl der tolerierten jüdischen Familien auf 5400 erhöht, welche Anzahl bis zum Jahre 1848 unverändert blieb.
    Da auch die Bewilligung der staatlichen Behörde zur Eingehung einer Ehe weiterhin eingeholt werden mußte, dauerte die Auswanderung der überschüssigen jüdischen Bevölkerung, wenn auch in etwas vermindertem Maße, weiter fort.

    Neben den vorerwähnten
    „ s y s t e m i s i e r t e n " 5400 Familien befanden sich im Lande auch noch die
    „Ü b e r z ä h l i g e n", meist jüdische Soldaten, welchen die Ehebewilligung gegen Bezahlung einer gewissen Taxe erteilt worden war."

    "Der Gesellschaftstheoretiker Adam Heinrich Müller, ein führender Vertreter der deutschen Romantik und Mitglied der Christlich-deutschen Tischgesellschaft, verlangte 1823 in einem Gutachten das Heiratsverbot zwischen Juden und Christen und die Rücknahme erreichter Gleichstellung. In reaktionärer, der vorindustriellen Welt zugewandter Grundhaltung wandte er sich gegen die Modernisierungen, die von der Wirtschaftstätigkeit der Juden herrührten, und setzte Judentum und Kapitalismus gleich."
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#2 suspektAnonym
  • 01.08.2012, 13:45h

  • ein alter mann, der sein "wissen" für die "wahrheit" hält.

    dummheit in reinstkultur.
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#3 kirchenfeindlichAnonym
  • 01.08.2012, 13:53h
  • Schwarze Scheiße von vorn bis hinten!

    Er im Zölibat!
    Also schraubt er seinen Dödel ab, oder was!

    Und was ist mit den vielen unehelichen Kindern von Priestern? Sollen sie auch "generell die ganze Breite des menschlichen Seins erfahren"?

    Und Priester, die schwul sind und Kinderschänder unter den Priestern. Hat er für solche auch (s)ein Patentrezept?!?!?!

    Natürlich:
    Für christlich orientierte Schwule und Lesben ein Ratschlag parat: "Zur christlichen Lebensform gehört auch die Einladung, auf die Ausübung von Sex zu verzichten." Also auch nix mit onanieren - betrifft auch unsere Orgelschwalben bei queer!

    Hallo Ihr Priester im Karnevalskostüm.
    Habt's g'hört?
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#4 Krzyszek
  • 01.08.2012, 13:57h
  • Das "Hamburger Abendblatt" hat diesem Interview heute seine tägliche Umfrage gewidmet:

    "Der Hamburger Weihbischof Jaschke lehnt die Ehe und das Adoptionsrecht für homosexuelle Paare ab. Hat er recht?"

    Abstimmen kamm man auf www.abendblatt.de (etwas runterscrollen und dann auf der linken Seite)
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#5 Geert
  • 01.08.2012, 14:00h
  • Der Aussage von Bischof Jaschke werden viele katholische Schwule und Lesben zustimmen können. Unter den atheistischen Schreibern hier bei queer.de wird es natürlich wieder den üblichen Aufschrei geben. Das ist aber völlig unwichtig. Die Worte des Bischofs muss man aus innerkatholischen Sicht beurteilen. Diese neue Aussage liegt auf derselben Ebene wie die Aussagen der Kardinäle Woelki und Schönborn sowie der Bischöfe Zollitsch und Laun. Es geht offensichtlich tatsächlich in die Richtung: Verurteilung eines promisken und hedonistischen Lebensstils bei Schwulen (und Heteros), aber Akzeptanz von auf Dauer angelegten Lebenspartnerschaften.
    Die Empfehlung von Bischof Jaschke, auch mal auf Sex zu verzichten, ist so abwegig nicht. Genau das werden sich viele von Sexsucht zermürbte schwule Männer (und auch viele Heteros ) insgeheim wünschen.
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#6 Timm JohannesAnonym
  • 01.08.2012, 14:04h
  • Tja was soll man dazu noch sagen.

    Zwar ein ganz kleiner erfreulicher Fortschritt für einen katholischen Geistlichen, das er nunmehr dazu übergeht, zumindest teilweise Rechte für homosexuelle Paare und das Lebenspartnerschaftsinstitut anzuerkennen.

    Wobei nicht vergessen ist, wie massiv und brutal die Katholische Kirchenleitung im Gegensatz zur EKD damals die Einführung des Lebenspartnerschaftsinstitues torpediert hat.

    Nunmehr also doch die ersten katholischen Bischöfe aus der oberen katholischen Kirchenleitung, die das Lebenspartnerschaftsinstitut akzeptieren. ABER wohlgemerkt auch Herr Jaschke scheint kapiert zu haben, da so ziemlich ALLE anderen in unserer Gesellschaft inklusive Bundesverfassungsgericht eine befürwortende Haltung zum Lebenspartnerschaftsinstitu haben.

    ABER von diesem "kleineren" Lichtblick zur Anerkennung des Lebenspartnerschaftsinstitutes kommen doch weiter ziemlich ätzende Inhalte von ihm herüber. Beim Thema Gleichstellung, Regenbogenfamilien inklusvie Adoption und Eheöffnung versagt dieser Mann ethisch und theologisch vollkommen.
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#7 kirchenfeindlichAnonym
#8 sanscapote
  • 01.08.2012, 14:34h
  • Antwort auf #5 von Geert
  • Du liegst voellig daneben.
    Es gibt keinen Aufschrei.
    Sexualitaet wie Sex gehoeren zum Leben wie Atmen, Essen und Trinken.

    Ich brauche die Worte des Bischofs nicht um mir ein Urteil zu bilden. An dieser Stelle bin ich froh, diesem Teufelsverein nicht anzugehoeren - und auch keinem anderen, der sich christlich nennt. Ich bin Staatsbuerger! Hast du schon einmal wahrgenommen, dass diese einarmigen Banditen auch etwas von ihrem materiellen Reichtum hergeben ausser solchen bloeden Spruechen?

    Die anderen, die du hier nennst, sind allemal in ihrer Sexualitaet gestoert (und du?), sonst wuerden sie solche menschen- und lebensfeindlichen Sprueche nicht loslassen. Besonders die Tunte von Schoenborn ist selber schwul bis ueber die Ohren.

    Aber wie vorher von @kirchenfeindlich geschrieben: Sollen sie doch alle ihre Doedels abschrauben, die Paffen unter der Herrschaft des Kadolbahhhn in Rom. Es geht nicht darum, ab und zu auf Sex zu verzichten, sondern für immer! Das betrifft auch dich! Lustig, nich!.
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#9 Geert
#10 ThejaAnonym
#11 EnyyoAnonym
  • 01.08.2012, 14:59h
  • Zu dem oben stehenden Foto die Frage: sitzt der Mann oder ist das auch körperlich ein Kleinwüchsiger?
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#12 MessdienerAnonym
  • 01.08.2012, 15:38h
  • Antwort auf #3 von kirchenfeindlich

  • "Also auch nix mit onanieren"

    Nein auf keinen Fall! Unser Priester hat uns das genau erklärt. Onan war auch ungehorsam und hat den Samen auf den Boden gespritzt statt in die Vagina der Frau seines verstorbenen Bruders wie es Gott von ihm verlangte. Daraufhin musste Onan sterben. Ich will aber nicht sterben!

    Natürlich müssen wir auch unserem Priester gehorchen. Und der in seiner großen Gnade und Weisheit befiehlt uns manchmal zusammen zu onanieren. Wir sind alle sehr froh darüber, denn so kommen wir nicht in Versuchung das selbst unerlaubt zu tun. Somit rettet der Priester unser aller Leben. Danke!
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#13 FoXXXynessEhemaliges Profil
#14 goddamn liberalAnonym
  • 01.08.2012, 17:41h
  • Antwort auf #5 von Geert
  • Herr, ich danke dir, dass ich nicht so bin wie dieser...

    Wie passt das jetzt zu Deinen Lobliedern auf den angeblichen katholischen Hedonismus?

    Ansonsten: Man muss kein Atheist sein, um die katholische Kirche abzulehnen. Dazu bedarf es nur historischer Kenntnisse und ein wenig Anstand.

    Und: Atheismus ist keine Schande. Er ist eher der unbequemere und erwachsenere Weg durchs Leben.

    Desweitern: Erwachsen ist es gerade nicht, auf die Akzeptanz einer Priesterkaste angewiesen zu sein, die selbst alte Leute noch als 'Vater' titulieren - gegen Matthäus 23.

    Überdies: Was Beziehungen gut tut, wissen Beziehungslose meist nicht so gut.

    Also: Was soll das Wort zum Sonntag?
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#15 alexander
  • 01.08.2012, 19:33h
  • Antwort auf #5 von Geert
  • deine rede :
    [Es geht offensichtlich tatsächlich in die Richtung: Verurteilung eines promisken und hedonistischen Lebensstils bei Schwulen (und Heteros), aber Akzeptanz von auf Dauer angelegten Lebenspartnerschaften.
    Die Empfehlung von Bischof Jaschke, auch mal auf Sex zu verzichten, ist so abwegig nicht. Genau das werden sich viele von Sexsucht zermürbte schwule Männer (und auch viele Heteros ) insgeheim wünschen.]

    es geht offensichtlich tatsächlich in die Richtung: dass die "WÜRDENTRÄGER" deine interpretation benötigen, damit das dumme volk auch kapiert, was sie meinen ???

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#16 schwarzwaldbub
  • 01.08.2012, 20:08h
  • Seit einigen Monaten staune ich Bauklötze, zu welchen Aussagen inzwischen selbst hohe Würdenträger der Römisch-Katholischen Kirche in Deutschland fähig sind - und sie bewegt sich doch, möchte man da sagen - vielleicht ist ja bei dem ein oder anderen von Euch - trotz der Defizite - auch eine Wertschätzung dieses Sinneswandels drin.

    Möglicherweise rächt sich der Zölibat, wenn Kleriker über Ehe, Familie, Sex und Partnerschaft reden. Ich hatte desöfteren das Gefühl, dass katholische Bischöfe zwar theologisch gut informiert sind, aber eine gewisse Weltfremdheit an den Tag legen. Der homophobe Rigorismus evangelikaler Protestanten wäre damit jedoch nicht erklärt - die kennen keinen Zölibat, jedoch die "Enthaltsamkeit":

    1. Es geht nicht um das Ehesakrament oder eine "christliche Ehe", sondern die Zivilehe. Diese wurde erst 1875 (also keinesfalls seit Menschengedenken) im Deutschen Reich infolge des "Kulturkampfes" eingeführt. Die Ausgestaltung obliegt nur dem Staat, nicht etwa den Religionsgemeinschaften.

    2. Weder Staat noch Religionen knüpfen die Zivilehe an "Fruchtbarkeit". Ich habe noch nie davon gehört, dass unfruchtbaren Heteros/as die Zivilehe, das Ehesakrament oder eine kirchlcihe Trauung verweigert worden wäre. Vermutlich bewegt sich das in der Sphäre, in der Heteros/as uns jederzeit mit Aussagen über ihre sexuelle Identität beglücken dürfen, die von LGBTs aber "Privatsache" bleiben soll.

    3. Schon seit längerer Zeit stört mich, dass in der Debatte um die Öffnung der Zivilehe versucht wird, unterschiedliche Lebensrealitäten gegeneinander auszuspielen. Einerseits wird die Ethik "promisk" lebender Bürger/innen bezweifelt, auf der anderen Seite besteht Misstrauen gegen LGBTs, die sich am heterosexuellen Ehemodell orientieren. Diese Debatte betrifft jedoch ALLE Bürger/innen - und nicht nur LGBTs. Leider hatten sich ja einige Bundestagsabgeordnete der Linkspartei erst neulich in die gegenteilige Argumentation verstiegen.

    Bei allem Respekt vor dem Wandel bei den Religionsgemeinschaften: Herzlichen Glückwunsch zur Landung auf dem Planeten Erde - leider tragt ihr immer noch die rote Laterne...
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#17 suspektAnonym
#18 Mullah v d AlmAnonym
#19 TommAnonym
  • 01.08.2012, 22:56h
  • soviel "braunes" Gedankengut von Herrn Jaschke ist ja wiederwärtig, und die Parallelen zur NS-Zeit dazu unerträglich !! Wurden Homosexuelle in der NS-Zeit nicht gerade deshalb verfolgt und im KZ getötet weil die Partei-Ideologen der NSDAP die Ansicht vertraten, dass Homosexualität inkompatibel mit dem Nationalsozialismus sei, weil Lesben und Schwule sich nicht "fortpflanzten" und somit an der Reproduktion der „Herrenrasse“ nicht teilnahmen !?

    Und bei der Aussage: ""Zur Regelform der Sexualität gehören Fruchtbarkeit und Kinder. Alles andere entspricht nicht dem seit Menschengedenken anerkannten Bild der Ehe." dreht sich mir der Magen um ... sind deshalb alle "kinderlos" gebliebene heterosexuelle Christen "minderwertig" ?!

    Da gibt es noch jede Menge "Klärungsbedarf" !!
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#20 stefanoAnonym
  • 02.08.2012, 08:28h

  • Die Rhetorik der katholischen Funktionäre widert mich einfach nur an. Ebenso die arrogante Anmaßung “Rechte„ zu verteilen.
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#21 BjörnarAnonym
  • 02.08.2012, 08:58h
  • Antwort auf #5 von Geert

  • Nur, daß die "innerkatholische Sicht" völlig irrelevant ist, da wir hier nicht in einer Theokratie leben und die Ehe weder katholisches noch christliches Eigentum ist.
    Mit deinen homophoben Klischees wärst du wohl besser bei Kath.net aufgehoben.
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#22 stromboliProfil
  • 02.08.2012, 09:44hberlin
  • Antwort auf #15 von alexander
  • ja, ist dir auch aufgefallen wie auffallend zurückhaltend @ätschdingsbumskommtinmeinesektetralla reagiert. Kein hinweis auf die bessere buchsekte, kein verlocken mit mittsommlichen nacktgottesdiensten in stockholm bei evchen.

    Es schält sich heraus was immer das bestreben beider christlicher religionssekten war: domestizierung der "sodomistischen promisken", jenes im eifer gläubiger entsagung erdachte sündenbabel, in dem andere sich das lüsterne paradies auf erden leisten....

    Dem zwang gesellschaftlicher entwicklungen folgend , die sekten wie die parteien hinter der von ihnen verwaltetetn bürgerschaft herhinkt und von gerichten voran getrieben werden, bildet sich der sprachkonsens der tolerierung mit begleitend angebotener selbstloser hilfe:
    Wie sagen so schön formuliert die popen:
    Kardinal Woelki: Homosexuelle "nicht in ungerechter Weise zurücksetzen".. "Wenn ich das ernst nehme, darf ich in homosexuellen Beziehungen nicht ausschließlich den Verstoß gegen das natürliche Gesetz sehen. Ich versuche auch wahrzunehmen, dass da Menschen dauerhaft füreinander Verantwortung übernehmen, sich Treue versprochen haben und füreinander sorgen wollen.."
    oder der oberseelsorger in Frisco, kardinal Cordileone will gar Schwulen und Lesben "helfen" : "Wir müssen weiterhin lernen, wie wir Menschen willkommen heißen. Wir müssen sie wissen lassen, dass wir sie lieben und ihnen helfen wollen."
    Und unsere protestantiscen betbrüder sondern den selben toleranzsermon ab: "So wie schon zuvor die Kirchenleitung bezeichnet auch die Synode in ihrer Erklärung die verschiedenen Positionen zu homosexuellen Partnerschaften als jeweils »geistlich und theologisch angemessen«. Die Synode erklärt, dass in den Fragen der Bibelauslegung und der Ordnung des christlichen Lebens »in je unterschiedlicher Weise gebundenen Gewissen Raum gegeben und Schutz gewährt wird.« "

    Gar segnungshandlungen werden angeboten ! So, wenigstens dank eheähnlichkeit, der schritt hin zur monogamie und zur eindämmung der promiskuität führt, die als menetekel für sinnesfreude und grenzüberschreitendes ausprobieren von geschlechterzugehörigkeit, drohend über der von buchreligionen angedachten "ordnung" schwebt.
    Werden promiske single ebenfalls gesegnet?
    Mit einem wort: die straffen ihr kontrollsystem mittels begriffsschwurbeleien, um so einfluss auf die zukünftige verteilung religiösen einflusses zu erhalten. Befriedung der unzufriedenen könnte man dies nennen!

    Das sogenannt theologische ist dabei nur nützliches beiwerk wenn von unvereinbarkeit der jeweiligen ehen die sprache und das postulat der zeugung im vordergrund steht..!
    Aber, dann müsste auch allen kinderlos gebliebenen heteroehen der status des besonderen schutzes genommen werden.. und unfruchtbarkeit lässt sich auch durch fremdaneignung ( adoption!) nicht aufheben vor ihren gott... das ist eher dem tausch des menschenopfers durch ein lamm gleichzusetzen..; furbi.. die gläubigen , wenn sie ihren "gott" hinters licht führen.

    Oder langt bereits der gute wille der ehe, um in den genuss höherer weihen zu gelangen. Verpartnerungswillige der gute indianer, ledige....der sündige ?
    Man sieht, theologisches chaos, wohin man blickt!

    Man kann sagen was man will: die ehediskussion hat doch an der fassade der buchsekten gekratzt, deckt sie doch die mechanismen und verletzlichkeiten auf, mit der diese sekten funktionieren. Hinter dem popanz allgemeingültiger regeln sich ein ungetüm kleingeistiger widersprüche auftut.
    Wie zum beispiel bewerten, wenn mensch egal aus welchen gründen nicht bereit ist eine partnerschaft einzugehen..?
    Ist das , egal ob homo ob hetero, bereits ebenfalls sünde weil ja das postulat der fortpflanzung auch hier nicht erfüllt? Und verweigern die dann segnungen und absolutionen, oder schmoren die rettungslos im diesseitigen höllenfeuer?
    Das ist doch ein geistiges absurdistan, das sich da an vorstellungen vor einem auftürmt.

    Wie auch immer: buchsekten, sogenannte kirchen und religionen kann man bekämpfen, wenn gerade ihr konzept der "partnerschaft" in frage gestellt wird. Egal ob in heteroformel oder homoformel!
    Denn nur über die kausalen zusammenhänge wie zusammenkommen/paarbildung, zeugung/adoption, gesetzlich/kirchliche vertragsbindung, wird den instutitionen staat/sekten ein wirkliches kontrollinstrument zusammen gefügt, dass sich ergänzend über die gesamte lebensperspektive des einzelen legt wie ein totenschleier.
    Da erst wird auch die besondere"sprache" tragfähig.. ihr angedienertes ..>> wir wollen euer bestes wenn ihr einsichtig und reuig zu uns kommt
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#23 finkAnonym
  • 02.08.2012, 13:04h
  • Antwort auf #6 von Timm Johannes
  • "Beim Thema Gleichstellung, Regenbogenfamilien inklusvie Adoption und Eheöffnung versagt dieser Mann ethisch und theologisch vollkommen."

    ablehnung von adoptionsrecht und eheöffnung - das kommt mir irgendwoher bekannt vor... ach richtig, das sind ja auch die offiziellen standpunkte der EKD...
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#24 finkAnonym
  • 02.08.2012, 13:16h
  • "weil es einem Kind generell gut tue, "die ganze Breite des menschlichen Seins zu erfahren.""

    das ist ein argument gegen die traditionelle kleinfamilie nach katholischer lehre, in der kinder leider eben NICHT die "ganze breite des menschlichen seins" kennenlernen und niemals erfahren, zu was männer und frauen fähig sind, wenn man sie nicht von kleinauf mit lebensfeindlichen verboten, höllendrohungen und autoritätsgläubigkeit in winzig kleine gehege des denkens und fühlens einsperrt.

    gute güte, die "bandbreite des seins" - was versteht denn ein mensch davon, der sein ganzes leben mit der schere im kopf verbracht hat?
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#25 zeissigAnonym
#26 sanscapote
  • 02.08.2012, 13:43h
  • Antwort auf #24 von fink
  • ...und nicht zu vergessen die Gehirnwäsche -genannt Ohrenbeichte- die das "arme Schäflein" aushorcht um sein schlechtes Gewissen zumeist auch durch eine großzügige Spende zu erleichtern.

    Bei wievielen verklemmten Kirchenschwestern ist es bei der Ohrenbeichte zwischen den Beinen nass geworden!!Onanieren im Dienst der Kirche: Solches erleichtert den Zöli.

    Seien wir uns bewusst, dass der subtile Aufruf und die heimliche Ohrenbeichte die Bindung an die "allein seligmachende Kirche" erhöht, indem sie von Schuld frei spricht. Dadurch arbeitet diese Hand in Hand mit dem Verbrechen - nichts neues, nur noch einmal zur Erinnerung.
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#27 GottAnonym
  • 02.08.2012, 15:45h
  • Es gab eine Zeit, da durften nur freie Menschen heiraten, Sklaven aber nicht.
    Geschweigedenn dass ein freier Mensch und ein Sklave heiraten durften.

    Dann gab es eine Zeit wo interrassische Ehen verboten waren.

    Dann gab es Zeiten wo Scheidung verboten war.

    Dann gab es die Vielehe die es heutzutage fast nirgendwo mehr gibt.

    Dass Ehe immer gleich war, stimmt nicht.

    Ich finde, jeder sollte den Menschen heiraten dürfen den er liebt.
    Rechtliche Mündigkeit und Angehörigkeit zur Spezies Mensch vorausgesetzt, bevor nun wieder jemand kommt und schreit, dass man dann doch auch Kinder, Katzen und blumentöpfe heiraten können müsse, wenn man sie liebt.
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#28 sarahAnonym
  • 02.08.2012, 15:53h
  • Antwort auf #5 von Geert
  • @Geert
    die Ehe ist in erster Linie ein STAATLICHER Vertrag.
    Für den Staat gilt die Rechtsstaatlichkeit und die Menschenrechte!
    Es ist also eigentlich verfassungswidrig Homosexuellen die Ehe zu verweigern!
    Hier hat die katholische Kirche gar nichts zu melden!
    Staat und Kirche sind getrennt!
    Ob eine kirchliche Ehe für Schwule offen wird, das ist eine ganz andere Frage!
    Es geht aber hier um einen gleichwertigen staatlichen Ehevertrag!
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#29 rhockProfil
  • 02.08.2012, 15:54hGründau
  • "Der 70-Jährige lehnte auch das Adoptionsrecht für Homo-Paare ab, weil es einem Kind generell gut tue, "die ganze Breite des menschlichen Seins zu erfahren."
    In einem Nonnengeführten Kloster ist auch die ganze Bandbreite des menschlichen Seins zu erfahren? Lasst die Katholischen Priester und Nonnen doch heiraten, wenn Ihr die Ehe als Sakrament anseht.
    "Katholische Kirchenmanager" ist gleich "Heuchler pur".
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#30 GottAnonym
  • 02.08.2012, 15:56h
  • Was soll eigentlich dieser Quatsch mit "Förderung"? Sexualität muss und kann man nicht fördern.
    Das hört sich an wie die Werbung eines Autoherstellers "Für jeden Neuwagen den Sie bis zum xx.xx kaufen, gibt es 3000 Euro Rabatt + einen Gutschein für McDonalds" oder so.

    Wer hetero ist, ist hetero. Und wer homo ist, ist homo.

    Würde man Heterosexuelle aufhängen wie im Iran, würden sie trotzdem hetero sein und das im Verborgenen auch leben, weil sie nicht anders können.

    aber so attraktiv scheint der Herr Heterosexualität ja nicht zu finden, wenn er meint, die Leute kriegen das nur hin wenn man sie darin fördert und überredet.

    Was denken solche Leute bloß? Dass ein Heterokerl plötzlich ganz verwirrt ist und aus Verwirrung seinen besten Kumpel heiratet bloß weil es plötzlich möglich ist?
    Die Öffnung der Ehe hat auf Heterosexuelle doch überhaupt keine Auswirkung oder?

    Soll doch mal bitte ein Paar in einer Talkshow auftreten und begründen, wieso sie sich nun scheiden lassen müssen oder die Verlobung aufgelöst werden muss weil die schwulen Nachbarn nun auch verheiratet sind. Ich verstehe diese Argumentationsweise nicht.
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#31 GF Pr von PrAnonym
  • 02.08.2012, 16:03h
  • Gehort auch der geehrte Bischof zu dieser extrem begehrenswerten 'Hetero-Mehrheit'? Als ein unverheirateter, kinderloser (hoffe ich), ohne Sex lebender (schade) Mann, selbstverstandlich und unwiderrufflich - nein, da kann man schonsprechen wie man will, hilft nichts, und besonders in Hamburg! (Im Vatikan - vielleicht)
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#32 Mister_Jackpot
  • 02.08.2012, 19:10h
  • Also ums mal gleich vorweg zu sagen: Es gibt auch noch etwas zwischen der hier angeblich unter Schwulen verbreiteten "Sexsucht" und der totalen Enthaltsamkeit. Eine gesunde Sexualität ist nicht unbedingt auf Kinder ausgerichtet. Das ist der Punkt, den die katholische Kirche anscheinend niemals verstehen wird oder will. Und er hat ja nicht gesagt schwule Katholiken sollten MAL auf Sex verichten sondern im Grunde GANZ. Und genau das geht nicht. Ein Mensch, der niemals im Leben Sex hat oder nicht einmal ornaniert wird erwiesener maßen psychisch krank auf Dauer. Also extrem viel Sex ist vielleicht schädlich..aber gar kein Sex haben mindestens genauso. Ich fasse zusammen: Die katholische Kirche toleriert Schwule, wenn sie ihre Sexualität niemals ausleben? Hahahaha..selten so gelacht. So funktionierts nicht. Wenn Akzeptanz dann bitte inklusive der Sexualität, ansonsten können die sich ihre Pseudotoleranz in den Allerwertesten stecken. Ich will mit meiner Sexualität respektiert und akzeptiert werden. Punkt und darüber gibt es auch nicht ernstahft eine Diskussion mit mir!
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#33 messlatteAnonym
#34 alexander
  • 02.08.2012, 19:18h
  • Antwort auf #29 von rhock
  • inzwischen schlägt mein herz für ethnien, die andere massstäbe bevorzugten !
    da wurden solche vasallen und die würdenträger, schlichtweg "kastriert" und verichteten als eunuchen ihren dienst ? und es hat jahrtausende "tradition" ! genau wie die beschneidung in einigen "religionen"!
    damit wäre doch schon das zölibatsproblem vom tisch ! man muss doch die heiligen männer vor sich selbst und ihrem natürlichen trieb schützen???

    deine rede :
    ["Katholische Kirchenmanager" ist gleich "Heuchler pur".]
    wie kannst du dann in einer partei mitglied sein, die genau das unterstützt ??? und nicht erst seit gestern !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #29 springen »
#35 GottAnonym
  • 02.08.2012, 19:56h
  • Antwort auf #32 von Mister_Jackpot
  • "Eine gesunde Sexualität ist nicht unbedingt auf Kinder ausgerichtet. "

    Na klar.

    "Ich geh jetzt mal in den Puff und gründe eine Familie" ist doch ein verbreiteter Satz unter heterosexuellen Männern.
    Heterosexuelle haben doch nicht aus Spaß, sondern nur aus reiner Disziplin und Pflichterfüllung Sex.
    Und das auch nur in der Ehe, coital und in Missionarsstellung, während im Hintergrund Geigenmusik spielt und weisse Tauben durchs Zimmer flattern.

    Selbst wenn man tief gläubig ist, muss man sich doch fragen wieso Gott soviele andere Möglichkeiten zur Lustbereitung geschaffen hat.
    Er hätte doch auch einfach veranlassen können, dass nur Vaginalverkehr Spaß macht, oral, anal, hand usw. dagegen das Lustpotential von sich selbst am Ellenbogen reiben haben.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #32 springen »
#36 stromboliProfil
  • 02.08.2012, 20:06hberlin
  • Antwort auf #27 von Gott
  • GOTT,
    dank dir für dein heruntersteigen in die niederungen menschlicher irrungen..
    gut das dass geklärt ist mit der geschichte der "ehe".., hab ja auch schon so was vermutet.. nichts ist von bestand! Aber wem erzähl ich das!

    Ich hätt ja viele frsagen an dich, aber weiß, du bist bös beschäftigt mit den auseinandersetzungen deiner buchreligionssekten, die sich allerortens die köpfe einschlagen oder mit hingabe in die luft sprengen.. zwecks missionierung der jeweils ungläubigen;
    ..mal nebenbei, gibt es auch für uns, 70 jünglinge zum eigenbedarf droben bei dir im hausgarten eden??!
    Fänd ich geil..

    Du schreibst, " ..jeder sollte den Menschen heiraten dürfen den er liebt.." ( das kleingedruckte über die katzen und so, lass ich mal aussen vor... alles schon ausprobiert...) und jetzt kommt MEINE frage(!!):
    Kann ich auch mehrere lieben, statt nur einen?
    Einer allein is doch fad, wie die wiener zu sagen pflegen und die haben doch einen besonderen zugang zu dir.. zumindest zu deinem gesandten, herrn tod... möge ihm die handverdorren..; Verzeih gott, ich bin so impulsiv.

    Also, mir wäre das wirklich wichtig zu wissen mit dem promisken lieben..; du weißt ja wo du mich erreichen kannst oder lass halt hier eine nachricht zurück...
    tschüß, dein strombolicio
  • Antworten » | Direktlink » | zu #27 springen »
#37 lesMam
  • 03.08.2012, 19:42h
  • Antwort auf #35 von Gott
  • "Eine gesunde Sexualität ist nicht unbedingt auf Kinder ausgerichtet. " Na klar. "Ich geh jetzt mal in den Puff und gründe eine Familie" ist doch ein verbreiteter Satz unter heterosexuellen Männern. Heterosexuelle haben doch nicht aus Spaß, sondern nur aus reiner Disziplin und Pflichterfüllung Sex. Und das auch nur in der Ehe, coital und in Missionarsstellung, während im Hintergrund Geigenmusik spielt und weisse Tauben durchs Zimmer flattern."

    *LOL*

    Ich lieg grade auf dem Boden vor Lachen. Hast du echt nett geschrieben... und hast dabei sowas von recht:

    Selbst wenn man tief gläubig ist, muss man sich doch fragen wieso Gott soviele andere Möglichkeiten zur Lustbereitung geschaffen hat. Er hätte doch auch einfach veranlassen können, dass nur Vaginalverkehr Spaß macht, oral, anal, hand usw. dagegen das Lustpotential von sich selbst am Ellenbogen reiben haben.
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#38 lesMam
  • 03.08.2012, 19:47h
  • Hamburger Weihbischof will Hetero-Mehrheit "fördern"

    Sind die Heteros/-as nicht eh schon in der Mehrheit ? Oder täusch ich ich mich da ? Gibt es von uns Homos echt so viele das man die Heten fürdern muß ?
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#39 lesMam
#40 HugoAnonym
#41 userer
  • 06.08.2012, 15:56h
  • Antwort auf #5 von Geert
  • Geert, dein Stichwort "innerkatholisch" ist gut. Deshalb sollten Figürchen wie dieser Bischof auch ihre kleine Meinung mal für sich im Inneren beim heiligen Stuhl behalten, anstatt damit ständig die nicht-katholische Mehrheit der Deutschen zu belästigen.

    Und Politikerinnen wie diese SPD-Frau täten gut daran, den Umgang mit solchen Leuten zu vermeiden, damit nicht noch der Eindruck entsteht, sie würden Staat und Kirche nicht trennen wollen.

    Allerdings will Frau Schiedek von der SPD ja auch schon Fördermittel für homosexuelle Jugendliche streichen ... Da passen die beiden dann ja doch wieder zusammen.
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