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- 01. August 2012 2 Min.

Die Hope Christian School in Albuquerque akzeptiert nur Kinder mit heterosexuellen Eltern
Ein christlicher Kindergarten im US-Bundesstaat New Mexico wollte einen Dreijährigen nicht aufnehmen, weil das Kind bei einem schwulen Paar lebt - Bürgerrechtler sind entsetzt.
Die Hope Christian School in Albuquerque, die einen Kindergarten, eine Grundschule und eine Highschool betreibt, hat den beiden Vätern des Dreijährigen eine Ablehnung mit Hinweis auf ihre sexuelle Orientierung geschickt. Das berichtet der Lokalsender KOAT. In dem Brief heißt es: "Gleichgeschlechtliche Paare leben nicht, wie es die Bibel vorschreibt". Das Leben der Regenbogenfamilie entspreche daher nicht "dem, was die Schule als biblisches Familienleben ansieht."
Das schwule Paar, das anonym bleiben wollte, hatte sich bei der Schule beworben, um ihrem Sohn eine christliche Erziehung zukommen zu lassen. Sie beklagten sich nun darüber, dass ihr Sohn für ihre besonderen Lebensumstände bestraft werde.
Christliche Schule erhält Steuergelder
Im Brief heißt es auch, dass der Kindergarten als private Einrichtung "keine übertriebene Regulierung des Staates in Fragen der Religion" fürchten müsse. Die Bildungseinrichtung bezieht sich dabei auf Ausnahmeregelungen für Kirchen beim Diskriminierungsschutz. Allerdings beklagt die Bürgerrechtsorganisation American Civil Liberties Union (ACLU), dass die Hope Christian School mehr als 61.000 Dollar pro Jahr an Bundesmitteln erhält. "Wir denken nicht, dass Einrichtungen Geld vom Steuerzahler bekommen sollten, wenn sie mit einer religiösen Begründung Menschen diskriminieren", erklärte ACLU-Sprecher Peter Simonson.
Der Umgang mit dem Thema Homosexualität in Bildungseinrichtungen ist derzeit ein großes Thema in den USA, insbesondere abseits der Metropolen. So wird in Tennessee und Missouri derzeit über ein Maulkorbgesetz verhandelt, das es Lehrern verbietet, das Thema Homosexualität im Unterricht zu erwähnen (queer.de berichtete). Ein derartiges Gesetz war bereits im März diesen Jahres von beiden Parlamentskammern in Utah beschlossen worden. Allerdings hat Gouverneur Gary Herbert sein Veto gegen das Gesetz eingelegt. Offenbar war er um das Image seines Bundesstaates besorgt. (dk)















Das geht ja wohl gar nicht!
Klar ist die Geschichte trotzdem wieder mal ein Hammer, dennoch hätten die Dads sicher auch einen liberaleren KiGa finden können, der den Nachwuchs nicht von klein auf indoktriniert und psychisch vergiftet.