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Einzelkommentar zu:
Mika spricht erstmals über sein Schwulsein


#6 Kace GrellyAnonym
  • 04.08.2012, 17:38h
  • Jo, "quälend langer Coming-out-Prozess" ... Für die meisten ist das vor allem am Anfang quälend - und für alle eigentlich lang - nämlich lebenslänglich. Coming-out ist ja nicht "Mama, Papa, ich bin schwul", sondern sich immer und immer wieder erklären müssen ... Und ja, manchen macht das Spaß, weil man oft in blöde Gesichter gucken kann dabei, manche nehmen das als normal hin, weil sie die heteronormative Welt als gegeben ansehen, für manche bleibt es schlicht ein Leben lang nervig oder auch quälend. Eigentlich sollte es Coming-outs gar nicht geben, wenn alle nur "normal" ticken würden - und zwar im Kopf, nicht im Herzen oder der Hose oder wo der Mann so sein Zentrum hat. Leider ist das aber Utopie. Und wer sich da ausklinkt und keinen Bock hat oder schlicht die Hose voll, weil in vielen Bereichen noch immer einiges dran hängt, der wird dann doppelt bestraft. Und "quälend langer Coming-out-Prozess" kommt ja hier auch nicht gerade mitfühlend rüber sondern eher als Vorwurf. Dazu dann die "wir haben's gewusst"-Kommentare und "wem macht er sich was vor?". Ja, was erlaubt sich diese fiese Schrankschwester eigentlich, drei Jahre zu brauchen für den Schritt vom verpönten "bi" zum geforderten "gay"?
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