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Einzelkommentar zu:
Mika spricht erstmals über sein Schwulsein


#17 daVinci6667
  • 05.08.2012, 19:08h
  • Antwort auf #16 von suspekt

  • "erst aufm schulhof gemobbt, dann von wahnsinnigen katholiban verteufelt, um dann von selbstgerechten schwestern verurteilt zu werden."

    Auf dem Schulhof werden als erstes die gemobbt, die sich geoutet haben. Dann erst die, die sich sogenannt "unmännlich" verhalten. Die Katholiban verteufeln ebenfalls nur die, die sich selbstbewusst zeigen.

    Ich habe mich mit 14 geoutet. Das war alles andere als einfach. Ich will hier wirklich kein Wettbewerb eröffnen wer es denn als erster schafft. Jeder braucht seine Zeit um sich selbst zu finden.

    Schulen sollten aber das Coming-out aktiv fördern. Wenn von 100 18-jährigen Schülern nicht wenigstens 8 geoutet sind, dann haben die Erzieher an dieser Schule ungenügende Arbeit geleistet. Zu solchen Statistiken und Bewertungssystemen müssen wir hinkommen, um den gewünschten Fortschritt überprüfen zu können.

    Dir sollte bekannt sein, dass die, die am heftigsten auf uns eintreten meist Selbstakzeptanz-Probleme ihrer eigenen schwulen Anteile haben. Das ist leider eine traurige Tatsache.

    Zurück zum sympathischen Mika. Bei ihm handelt es sich nun nicht um einen jugendlichen Teenager. Mika ist 28 und sicherlich kein Vorbild was sein Coming-out betrifft. Immerhin hat er jedoch geschafft, was ein Drittel aller Schwulen gar nie schafft.

    Außerdem macht er gute Musik und hat mit einem selbstverständlichen Umgang seines Schwulseins immer noch die Chance ein echtes Vorbild auch für unsere Jugend zu werden.
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