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Kommentare zu:
Mika spricht erstmals über sein Schwulsein


#11 hammerfaustAnonym
  • 05.08.2012, 12:25h
  • Welch´ Überraschung!!! Mika ist ein großartiger Künstler und meines Erachtens immer noch ein Geheimtipp. Er hat Stimmlagen drauf, wie man sie sonst nur von Freddie Mercury kannte, interessanterweise auch schwul. Seine Konzerte sind große Kindergeburtstage, sie machen einen Heidenspass! Ich denke, er hat erkannt, dass es nahezu niemanden mehr interessiert, welche sexuelle Orientierung ein Künstler hat. Das war doch schon bei Elton John so oder George Michael. Also hat er der Gay-Community nunmehr diesen Gefallen getan. Auf der anderen Seite muss ich aber auch sagen, dass es ja nun wirklich niemandem etwas angeht, mit wen man ins Bett geht.
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#12 MarekAnonym
  • 05.08.2012, 12:52h
  • " Ich denke, er hat erkannt, dass es nahezu niemanden mehr interessiert, welche sexuelle Orientierung ein Künstler hat. Das war doch schon bei Elton John so oder George Michael. "

    Das sollte man auch mal all den Fußballern sagen, die immer noch eine Schmierenkomödie vorspielen, statt wahre sportliche Vorbilder zu sein.
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#13 daVinci6667
  • 05.08.2012, 14:23h

  • Das kennen wir doch nur zu gut. Erst wollen sie natürlich ganz hetero sein. Dann gestehen sie sich selbst ein nur ein bisschen bi zu sein. Dabei waren sie schon immer stockschwul!

    Wie auch immer. Herzliche Gratulation! Gut hat es Mika endlich geschafft, auch wenn's hier alles andere als ein "Take it easy" war.

    Diese bunt fröhliche Video mit diesen vielen Regenbogenfarben kann und darf doch einfach nicht von einem Hetero sein!

    Meistens waren bis jetzt noch die meisten Sänger schwul deren Songs und Performance ich mochte.
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#14 daVinci6667
  • 05.08.2012, 14:44h
  • Antwort auf #12 von Marek

  • "Das sollte man auch mal all den Fußballern sagen, die immer noch eine Schmierenkomödie vorspielen, statt wahre sportliche Vorbilder zu sein."

    Allerdings. Nur sagen hilft da vielleicht nichts. Die sollten MUESSEN Vorbilder für unsere schwulen männlichen Jugendlichen sein. Ich weiss leider nur nicht wie wir das hinkriegen sollen.

    Stattdessen aber sind sie erbärmliche Feiglinge statt richtige Mannsbilder mit Eiern in der Turnhose!

    Habe übrigens gestern auf NED3 die Sendung FC Gay gesehen. Ich bilde mir aufgrund des teilweise ähnlichen Schweizerdeutschen ein doch einiges zu verstehen. Ich denke genau solche Sendungen und solche wie "Uit de Kast" fehlen im deutschen Sprachraum.

    uitdekast.kro.nl/
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#15 EinmalposterAnonym
#16 suspektAnonym
  • 05.08.2012, 16:56h
  • Antwort auf #13 von daVinci6667
  • "Das kennen wir doch nur zu gut. Erst wollen sie natürlich ganz hetero sein...."

    wer ist denn eigentlich "sie"???

    und super sache, das ist so ein beispiel, die es jungen leuten einfach macht, rauszukommen.

    erst aufm schulhof gemobbt, dann von wahnsinnigen katholiban verteufelt, um dann von selbstgerechten schwestern verurteilt zu werden.

    DU bist ein großartiges vorbild...
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#17 daVinci6667
  • 05.08.2012, 19:08h
  • Antwort auf #16 von suspekt

  • "erst aufm schulhof gemobbt, dann von wahnsinnigen katholiban verteufelt, um dann von selbstgerechten schwestern verurteilt zu werden."

    Auf dem Schulhof werden als erstes die gemobbt, die sich geoutet haben. Dann erst die, die sich sogenannt "unmännlich" verhalten. Die Katholiban verteufeln ebenfalls nur die, die sich selbstbewusst zeigen.

    Ich habe mich mit 14 geoutet. Das war alles andere als einfach. Ich will hier wirklich kein Wettbewerb eröffnen wer es denn als erster schafft. Jeder braucht seine Zeit um sich selbst zu finden.

    Schulen sollten aber das Coming-out aktiv fördern. Wenn von 100 18-jährigen Schülern nicht wenigstens 8 geoutet sind, dann haben die Erzieher an dieser Schule ungenügende Arbeit geleistet. Zu solchen Statistiken und Bewertungssystemen müssen wir hinkommen, um den gewünschten Fortschritt überprüfen zu können.

    Dir sollte bekannt sein, dass die, die am heftigsten auf uns eintreten meist Selbstakzeptanz-Probleme ihrer eigenen schwulen Anteile haben. Das ist leider eine traurige Tatsache.

    Zurück zum sympathischen Mika. Bei ihm handelt es sich nun nicht um einen jugendlichen Teenager. Mika ist 28 und sicherlich kein Vorbild was sein Coming-out betrifft. Immerhin hat er jedoch geschafft, was ein Drittel aller Schwulen gar nie schafft.

    Außerdem macht er gute Musik und hat mit einem selbstverständlichen Umgang seines Schwulseins immer noch die Chance ein echtes Vorbild auch für unsere Jugend zu werden.
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#18 suspektAnonym
#19 daVinci6667
  • 05.08.2012, 21:04h
  • Antwort auf #18 von suspekt

  • "wissen, wie der richtige lebensweg ist und andere menschen für ihren aburteilen is nichts anderes als katholiban. "

    Was willst du denn? Schrankschwester zu spielen ist ganz sicher nicht der richtige Weg, Niemals! Das hatten wir nun schon wahrend Jahrhunderten. Der Blutzoll ist enorm und auch heute noch bringen sich Abertausende jedes Jahr um! Nicht weil sie schwul sind, sondern weil sie das Versteckspielen irgendwann nicht mehr aushalten und der Druck zu gross wird.

    Jedes schwule Leben dass aus Feigheit nicht ausgelebt wird ist unendlich traurig und ja, irgendwie auch vergebens. In erster Linie für den Betroffenen selbst, aber auch für die ganze Gesellschaft!
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#20 MemoriesAnonym

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