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- 05. August 2012 2 Min.

Doppeldeutiger Titel: "Bumblefuck" heißt übersetzt in etwa "am Arsch der Welt"
Jetzt auf DVD: In seinem Film "Bumblefuck" hat Regisseur Aaron Douglas Johnston das homophobe Klima in einem Kleinstadt-Kaff im Mittleren Westen der USA eingefangen.
Von Carsten Weidemann
Mit einem Rucksack, einer Videokamera und vielen Fragen reist Alexa aus Amsterdam ins ländliche Iowa. Der furchtbare Anlass: Ihr schwuler Freund Matt hat sich dort umgebracht, weil er mit seinem Coming-out nicht klar kam. Alexa will die Gründe dafür verstehen - und außerdem einen Dokumentarfilm über queeres Kleinstadtleben im Mittleren Westen der USA drehen.
Alexa hat zwar zunächst einen One-Night-Stand mit dem Friedhofsgärtner, doch nach einem Ausflug in die kleinstädtische Homo-Szene wacht Alexa überraschend im Bett der Künstlerin Jennifer auf. Was ihrem Vermieter Lucas, der ein Auge auf sie geworfen hat, gar nicht gefällt. Alexa erkennt, dass sie auch über sich selbst noch einiges herauszufinden hat...
Den Selbstmord des Vetters filmisch verarbeitet

Alexa findet in dem US-Kleinstadt-Kaff viel über sich selbst heraus
"Bumblefuck" heißt umgangssprachlich so was wie "am Arsch der Welt". Regisseur Aaron Douglas Johnston ist in einer Kleinstadt in Iowa aufgewachsen und hat in seinem Film autobiografische Erlebnisse verarbeitet. So hatte sich sein schwuler Vetter Matthew Lee Johnston, mit dem er gemeinsam aufgewachsen war, das Leben genommen.
Die Geschichte von Alexa und Jennifer, gefilmt in den warmen Farben des sommerlichen Iowas, erzählt aber vor allem auf ernsthafte, romantische und lebenskluge Weise davon, dass man zu sich selbst stehen muss, um sich und andere Menschen nicht zu verletzen.
Bumblefuck, Spielfilm, US/NL 2011: Regie: Aaron Douglas Johnston, Darsteller: Cat Smits, Heidi M. Sallows, John Watkins, Ryan Gourley, Ryan Overton, Jeff Smith u.a., Laufzeit: ca. 90 Minuten, Sprache: englische Originalfassung, Untertitel: Deutsch (optional), FSK 16, Salzgeber Medien
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