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Einzelkommentar zu:
Tasmanien plant Ehe-Öffnung


#1 GF Pr von PrAnonym
  • 06.08.2012, 13:41h
  • Als letztes Bundesland hat Homosexualitat nur 1997 legalisiert, und doch ist Tasmanien seit einigen Jahren ein Vorreiter der Schwulenrechte in Australien, wenn zugleich die ehemalige Homo-Hochburg in der Region, New South Wales, etwas in Hintergrund gerutscht ist; auch in Canberra und Victoria ist Progress deutlich, in Queensland hat die neu gewahlte konservative Regierung noch im Februar von voriger Regierung legalisierte 'civil unions' in 'registered partnerships' unter christlichem Druck degradieren lassen, aber doch im Prinzip erhaltet, obwohl im Wahlkampf die Rede ganz klar um vollige Abschaffung war. Der neue Ministerprasident von Queensland, ein Konservative, ist personlich aber sogar fur echte Homo-Ehe - anders, als Fuhrer der oppositionellen Konservativen- Partei im Staatsparlament und die australische Ministerprasidentin von der Labor-Partei. Sehr widerspruchliche Zeichen also, was LGBT-Rechte zur Zeit in Australien angeht. Da ist die Lage in New Zealand viel klarer (sogar der konservative Ministerprasident ist fur Homo-Ehe, wie auch grosser Teil seiner Partei - gemeinsam mit der linken Opposition). Ein Paradox also, dass zwei so nahe und ahnliche Lander doch so unterschiedlich mit der Homo-Ehe zur Zeit umgehen. Andererseits, wenn man in Wikipedia gelesen hat, dass in News Zealand nur 12% der Bevolkerung der katholischen kirche gehort, und in Australien - sogar 25%, ist wiederum vieles etwas klarer.
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