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Ein Jahr Partnerschaftsgesetz
Sechs Verpartnerungen in Liechtenstein
- 13. August 2012 1 Min.

Die schweizerisch-liechtensteinische Grenze (Bild: tm-tm / flickr / by-sa 2.0)
Rund ein Jahr nach dem Inkrafttreten des Partnerschaftsgesetzes haben sich drei schwule und drei lesbische Paare im Fürstentum Liechtenstein verpartnern lassen.
Wie die Tageszeitung "Liechtensteiner Vaterland" berichtet, sind die Erfahrungen mit Verpartnerungen bisher durchweg positiv. Laut dem Standesbeamten Hansjörg Meier planten bereits zwei weitere gleichgeschlechtliche Paare - davon ein lesbisches und ein schwules - ihre Partnerschaft in den nächsten Monaten im Hauptort Vaduz eintragen zu lassen. Insgesamt lassen sich in Liechtenstein pro Jahr knapp über 300 heterosexuelle Paare trauen.
Verpartnerungen sind in Liechtenstein seit dem 1. September 2011 möglich. Wie in Deutschland und Österreich handelt es sich dabei um eine "Ehe light" mit eingeschränkten Rechten - so erhalten Homo-Paare etwa kein Adoptionsrecht.
Das von der liechtensteinischen Regierung beschlossene Partnerschaftsgesetz musste sich im vergangenen Jahr einem von Homo-Gegnern erzwungenen Referendum stellen. Dabei votierten mehr als zwei Drittel der teilnehmenden Wähler für die Einführung von eingetragenen Partnerschaften für Schwule und Lesben (queer.de berichtete). (dk)













Hoffen wir, dass es mit der Zeit noch deutlich mehr Paare werden.