https://queer.de/?1717
- 01. Oktober 2004 1 Min.
Würzburg Nach der Affäre um den österreichischen Bischof Kurt Krenn wird auch in Deutschland über die Zulassungsbedingungen zur Priesterweihe diskutiert. Der Freiburger Pastoraltheologe Hubert Windisch bezeichnete Homosexualität am Donnerstag in der Würzburger "Tagespost" als "objektives Weihehindernis". Es sei katholische Lehre, dass Priester ehefähig sein müssten. Das Zölibat sei nicht dazu da, "dass ein homosexueller Mann geordnete Ruhe für seine Sexualität findet". Windisch zitierte aus einem Schreiben der vatikanischen Kongregation für den Gottesdienst. Sie habe 2002 darauf hingewiesen, dass "eine Person, die homosexuell ist oder eine homosexuelle Neigung hat, nicht geeignet ist, das Sakrament der heiligen Weihen zu empfangen". Weihekandidaten sollten künftig den kirchlichen Vorgesetzten Rechenschaft über ihre sexuelle Orientierung geben müssen. Es "sei nicht von der Hand zu weisen, dass in den letzten Jahrzehnten die Zahl der homosexuell geprägten Männer in den Seminaren gestiegen ist". Es sei belegt, "dass junge heterosexuelle Männer deshalb nicht mehr Priester werden wollen, weil sie das homosexuelle Klima im Presbyterium ablehnen". (nb/pm)












Wie bitte? Priester MÜSSEN ehefähig sein, dürfen aber keine Ehe eingehen. Wer soll das noch verstehen? Und wer sagt, dass Ehe nur heterosexuell sein darf? - Das ist doch nur eine Frage der Definition. Nur weil sich das so eingebürgert hat muss es noch lange nicht richtig sein und auch nicht auf ewig gültig sein.
Und noch was ganz allgemeines zum Thema Homosexualität und Kirche: ich bin so, wie Gott mich gemacht hat. Das Kritisieren meiner Gefühle ist für mich ein Kritisieren der Schöpfung! Wie passt das zum Glauben?
Wenn von Geistlichen Kinder missbraucht werden, sind die Konsequenzen meist nur gering, aber zig Homosexuelle die niemandem Leid antun werden andauernd diskriminiert. (Und dummen Schlägern immer wieder neuer Hass eingeimpft.) Was hat das mit Nächstenliebe zu tun?