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"Sexualität soll entmenschlicht werden"
Hugh Hefner kritisiert Konservative für Homo-Politik
- 22. August 2012 2 Min.

Hugh Hefner brachte 1953 mit ein paar tausend Dollar Startkapital die erste "Playboy"-Ausgabe heraus - inzwischen hat er sich ein Medienimperium aufgebaut (Bild: Wiki Commons / Toglenn / CC-BY-SA-3.0)
Es lohnt sich, den "Playboy" für die Artikel zu lesen: In der neuesten Ausgabe argumentiert Verleger Hugh Hefner, dass die Bürgerrechte für alle eingeschränkt würden, sollten Konservative Homo-Rechte zurückdrängen.
Der 86-Jährige schreibt nach Angaben von "Politico" in einem Leitartikel seines amerikanischen Magazins: "Der Kampf für die Ehe-Öffnung ist in Wirklichkeit der Kampf für die Rechte von uns allen. Ohne ihn würde die sexuelle Revolution zurückgedrängt werden und eine alte puritanische Zeit anbrechen."
Hefner kritisiert konservative Politiker, weil sie versuchten, Bürgerrechte zurückzudrängen: "Gesetze werden uns aufgedrängt, die unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit Diskriminierung erlauben. Die Sexualität von allen soll entmenschlicht werden und nur noch der Fortpflanzung dienen". Ziel der Politiker sei es, das "gesamte Sexleben" zu kriminalisieren.
Als Beispiel für diese Anstrengungen nennt Hefner ein geplantes Gesetz in Kansas, dass es Vermietern, Geschäftsinhabern und Arbeitgebern erlauben würde, gegen Schwule und Lesben zu diskriminieren - zumindest solange sie die Ungleichbehandlung mit ihren religiösen Überzeugen begründen. Er appellierte an die Politiker, die Freiheit aller Menschen zu achten, nicht nur von Gläubigen: "Das ist Amerika und wir müssen die Rechte aller Amerikaner schützen."
Hefner, ein überzeugter Anhänger und Unterstützer der demokratischen Partei, hat sich bereits wiederholt für die Gleichbehandlung von Schwulen und Lesben ausgesprochen. So sagte er 2009: "Die Idee, dass das Konzept der Ehe von gleichgeschlechtlichen Eheschließungen kaputt gemacht wird, ist albern. Heterosexuelle haben mit dem Konzept Probleme, ohne dass sie von außen beeinflusst werden."
In einer 2008 veröffentlichten Biografie hat Hefner auch erklärt, in der Vergangenheit gleichgeschlechtlichen Sex ausprobiert zu haben (queer.de berichtete). Er soll die Intimitäten als "interessantes Erlebnis" beschrieben haben. (dk)















mit queer hat das rein gar nichts zutun, denn patriachale strukturen sind nicht queer.
echte polygamie beschreibt eine gruppe von menschen die sich lieben/ sex haben und nicht ein seniler heteromacker der sich durch geld mehrere frauen hlt wie haustiere.
ich hoffe das zumindest wir schwulen endlich erkennen das nicht nur die klassische ehe, sondern auch solch angeblich moderner heterosexismus nichts mit wirklicher freiheit zutun hat.
btw, der vorschlag von queer.de sich als schwuler den playboy kaufen zu wollen ist nur noch lächerlich.
wie häufig wird heten auf deren seiten den empfohlen sich wichsvorlagen für schwule zu kaufen?