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Kommentare zu:
Goppel-Äußerung: LSU-Geschäftsführer schaltet Staatsanwaltschaft ein


#31 KER LANDERNEAnonym
  • 29.08.2012, 23:13h
  • Antwort auf #24 von ENBW2011
  • es geht nicht um meinungsaeusserungen, es geht um beleidigungen.

    Homophobie
    Un militant d'extrême-droite jugé pour injures homophobes contre Bertrand Delanoë

    Le militant d'extrême-droite Hervé Lalin, alias Hervé Ryssen, a été jugé mardi en son absence pour avoir proféré sur son blog personnel en octobre 2011 des injures homophobes à l'encontre du maire de Paris Bertrand Delanoë (PS), qui a demandé 20.000 euros de dommages et intérêts.

    homophobie
    ein militanter der extremen rechten namens Heveé Lalin, alias Hervé Ryssen ist in abwesenheit wegen homophober beschuldigungen auf seinem persoenlichen blog gegenueber Bertrand Delanoëm buergermeister von Paris zu 20.000 euros schadenersatz verurteilt worden. (Bertrand Delanoë ist homo)

    Alle homohasser der cdu und csu gehoeren zu schadenersatz verurteilt.
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#32 David77Anonym
  • 29.08.2012, 23:16h
  • Antwort auf #30 von TV-Talk
  • Er regte sich auch über die Defintion, dass "Familie dort ist wo Kinder sind" auf!
    Heißt also: Merkel + Mann ist Familie - die Reiche, die er jetzt so lobt war damals keine Familie.
    Das kann er das ruhig denn Leuten gerne ins Gesicht sagen.

    "Mein Gott jeder hat doch das recht was zu sagen, da lästert er eben Schwule."

    Komisch, wenn jemand über Gott lästert, dann droht Goppel gleich mit juristischen Schritten (§166). Heißt also: Über eine fiktive Person zu lästern ist strafbar - obwohl kein Opfer - über tatsächliche ist dann ok?!?!
    Er teilt gerne aus - kann aber nicht einstecken.
    Und wo ist UNSER Recht etwas zu sagen? Wir urteilen doch nicht einmal über deren Leben, sollen uns aber in unseres reinreden lassen dürfen.
    Es ist ein Unterschied ob einfach nur gelästert, oder ob damit Politik gemacht wird! Das ist Stimmungsmache und somit Hetze!
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#33 goddamn liberalAnonym
  • 30.08.2012, 07:53h
  • Antwort auf #26 von Martin28a
  • "Die Anforderungen an die Rechtfertigung einer ungleichen Behandlung von Personengruppen sind umso strenger, je mehr sich die zur Unterscheidung führenden personenbezogenen Merkmale den in Art. 3 Abs. 3 GG genannten Merkmalen annähern, das heißt je größer die Gefahr ist, dass eine an sie anknüpfende Ungleichbehandlung zur Diskriminierung einer Minderheit führt. Dies ist etwa bei Differenzierungen nach der sexuellen Orientierung der Fall." (BVG 17.6.2012)

    Will sagen: Es gibt eine Personengruppe der Lesben und Schwulen , für sie gilt der Gleichheitsgrundsatz und sie dürfen nicht wegen ihrer sexuellen Orientierung diskriminiert werden.

    Eine Sensation, weil eine Selbstverständlichkeit!

    Man muss ja bedenken, das bis vor wenigen Jahren deutsche Verfassungsrichter aus dem Dunstkreis von Kryptofaschisten wie Theodor Maunz oder reuelosen Altfaschisten wie Carl Schmitt kamen.

    Aber auch wenn in Karlsruhe die Böcke nicht mehr Gärtner spielen: Um wg. Volksverhetzung verurteilt zu werden, muss man selbst im Fall von Antisemitismus sehr starke Geschütze auffahren...
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#34 tv-walkAnonym
  • 30.08.2012, 08:19h
  • Antwort auf #30 von TV-Talk
  • "und griff den Berliner Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) persönlich an: Wowereit und sein Partner versuchten "allabendlich, der Biologie ein Schnippchen zu schlagen", so Goppel bei einer CSU-Veranstaltung."

    "Wie CNN berichtet, wurde eine schwarze Kamerafrau des TV-Senders während der Veranstaltung [ Wahl Mitt Romneys zum Präsidentschaftskandidaten] in Florida von zwei Männern mit Nüssen beworfen. Die beiden Täter sollen der Fernsehjournalistin entgegengerufen haben: "So füttern wir Tiere.""
  • Antworten » | Direktlink » | zu #30 springen »
#35 Sich wehrenAnonym
  • 30.08.2012, 08:35h
  • Gut gemacht, Herr Pohle!

    Politiker mit „Nazi-Sprech“ haben endlich zu lernen, dass sich schwule Männer und lesbische Frauen nicht mehr länger alles gefallen lassen.

    Wir haben uns lange genug behandeln lassen, wie Menschen 2. Klasse, aber das sind wir nicht! Jeder Schwule und jede Lesbe ist genauso viel Wert, wie ein Heterosexueller.

    Auch wenn es in Deutschland nur selten zu einer Anklage wegen Volksverhetzung kommt (obwohl dieser Artikel bewusst in’s Strafgesetzbuch aufgenommen, weil die Lehren aus der Nazi-Diktatur damals noch sehr präsent waren - die Nazis haben ja mit Rufmord und Hetze ganze Bevölkerungsgruppen für vogelfrei (Juden, Schwule, Sozialdemokraten, Gewerkschafter etc.) erklärt und zum Abschlachten freigegeben - dadurch hatten sie Sündenböcke aufgebaut, an denen sich aufgehetzte „Normal-Bürger“ abreagieren konnten und, derart unbeobachtet, konnten die Nazis dann völlig ungehindert den Staat in eine widerlich-menschenverachtende Diktatur umbauen). weil deutsche Richter häufig immer noch wie „Erfüllungsgehilfen“ von Politikern agieren.

    ----------

    Das Strafgesetzbuch (StGB) führt im § 130 Volksverhetzung u.a. folgendes aus:

    Wer in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, die Menschenwürde anderer dadurch angreift, dass er

    1. zum Hass gegen Teile der Bevölkerung aufstachelt,

    2. zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen gegen sie auffordert oder

    3. sie beschimpft, böswillig verächtlich macht oder verleumdet,

    wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren bestraft.

    ----------

    Richter sind aber in Deutschland per Amt weder an Weisungen z.B. von Politikern gebunden noch sind sie diesen gegenüber Rechenschaft schuldig. Sondern Sie sollen u.a. eine Kontroll-Instanz gegenüber denjenigen Politikern, die ihre Befugnisse überschreiten, sein.

    Um auf den aktuellen Fall zurückzukommen:
    Ob es zu einer Verurteilung kommt, ist gar nicht so wichtig. Aber sehr wichtig ist das Signal, das davon ausgeht, hier werden öffentliche Äußerungen von Unionspoltikern auf den Tatbestand der Volksverhetzung überprüft.

    Es macht deutlich, dass es nicht gesellschaftsfähig ist, wenn Bevölkerungsgruppen öffentlich herabgesetzt, beleidigt und in ihrer Würde angegriffen werden. Dass dieser Vorstoß bei den C-Parteien aus den eigenen Reihen kommt, ist ebenfalls ein wichtiges Signal für diejenigen, die sich einbilden sie würden nur laut (an menschenverachtendem Nazi-Sprech) äußern, was das duldsame „CDU/CSU-Stimmvieh“ akzeptiert.

    Ich wünschte mir, dass wir Volksverhetzer, die Schwule und Lesben als minderwertig hinzustellen versuchen, regelmäßig mit Klagen überziehen, bis denen Hören und Sehen vergeht.

    Wehren wir uns, wir haben lange genug still gehalten!
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#36 nur am randeAnonym
#37 Timm JohannesAnonym
  • 30.08.2012, 09:08h
  • Was Goppel dort äußert ist nach meiner Meinung Hetze gegen homosexuelle Menschen und insbesondere gegen Regenbogenfamilien. Solche Menschen gehören bestraft.
  • Antworten » | Direktlink »
#38 reflexhammerAnonym
  • 30.08.2012, 09:51h
  • Antwort auf #36 von nur am rande
  • Immerhin sind einige, von Scheiterhaufen aus, schon bei Magnus Hirschfeld (1914) angekommen, was die Einschätzung von Minderqualität schwuler Ehen angeht.

    Nach dem Abregnen von "Persilscheinen" für Funktionseliten des NS-Regimes [Lt. General Lucius D. Clay], die in CDU, CSU und FDP massenhaft eine neue Heimat fanden, führt deren Mentorenschaft auch heute noch zu einem
    Steckenbleiben in germanischen McCarthy-Schleifen. In der CDU wirken nicht nur SED-Blockflöten, sondern auch die intellektuellen Opfer der Block-Konfrontation des letzten Jahrhunderts nach.

    "In der McCarthy-Ära begann in den USA eine Jagd auf so genannte „Subversive“, die nach Überzeugung von Joseph McCarthy und vieler anderer Rechter die amerikanische Regierung auf allen Ebenen infiltriert hatten, um das Land dem Kommunismus auszuliefern. Den „Subversiven“ wurden, ebenso wie andere „Randgruppen“, bald auch „die Homosexuellen“ pauschal zugerechnet. McCarthy und der Staatssekretär John Puerifory erklärten, es gebe einen „homosexuellen Untergrund“, der der „kommunistischen Konspiration“ Vorschub leiste. "

    Aus einem -nun eher defensiveren- Schützengraben ruft es:

    " Daher sei eine sachliche Diskussion nicht mehr möglich. Er [Norbert Geis] beklagt weiter, dass eine "kleine, aber lautstarke Homo-Lobby keine Gelegenheit [auslasse], die Gleichstellung mit Ehe und Familie zu erzwingen". Ihr Ziel ist laut Geis, "die Institution der Ehe zu erschüttern und herabzustufen"."
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#39 BruchpilotAnonym
#40 -hw-Anonym
  • 30.08.2012, 10:17h
  • Antwort auf #38 von reflexhammer
  • Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Wochenzeitung Junge Freiheit wirbt Thomas Goppel neben Ferdinand von Bismarck, Johanna Gräfin von Westphalen (beide CDU) und dem liberalen Volkswirt Jörg Guido Hülsmann in Printanzeigen und auf Online-Bannern für die Junge Freiheit.

    Auf Nachfrage durch die Süddeutsche Zeitung lässt sich Goppel zitieren:

    "Ich schaue öfters hinein als in den Bayernkurier, weniger oft als in die Süddeutsche oder die Augsburger", sagt er.

    Die Lektüre der rechten Wochenzeitschrift sei für ihn eine "Ergänzungsnotwendigkeit". Um sich eine Meinung zu bilden, sollte man immer mehrere Positionen prüfen, sagt Goppel.

    Das sei viel fundierter, als wenn man nur eine Zeitung lese. In diesem Sinne wünscht er in seinem Gastbeitrag "Ad multos annos". Auf viele Jahre noch!"

    www.jf-buchdienst.de/product_info.php/info/p18570_Thorsten-H
    inz--br-Die-Psychologie-der-Niederlage--Ueber-die-deutsche-M
    entalitaet.html


    Dort wird nun auch ein Höhler-Buch vertrieben.
    Über die Gesamthöhe der höhler'schen Mieteinnahmen von der NPD wird man dort allerdings nichts erfahren.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #38 springen »

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