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Mark Regnerus
Uni Texas stellt sich hinter homofeindlichen Professor
- 04. September 2012 2 Min.

Soziologieprofessor Mark Regnerus
In einer umstrittenen Studie beschuldigt Soziologieprofessor Mark Regnerus Homosexuelle, Kinder an den Abgrund zu treiben – nun stellt sich die University of Texas in Austin hinter den tief gläubigen Akademiker.
Die Universität hat in ihrem Untersuchungsbericht bekannt gegeben, dass Regnerus keine akademischen Regeln gebrochen habe. "Wir haben keine Ansätze eines wissenschaftlichen Fehlverhaltens entdeckt", heißt es in einer Pressemitteilung der Hochschule. Es sei normal, dass ein umstrittenes Thema wie Regenbogenfamilien kontrovers diskutiert werde. Zuvor hatte die Universität nach Beschwerden von Homo-Aktivisten die Computer des Professors durchsucht und überprüft, ob er sich unethisch verhalten habe.
Die im Fachmagazin "Social Science Research" veröffentlichte Studie hatte im Juni für Empörung unter Homo-Aktivisten gesorgt (queer.de berichtete). Regnerus erklärte darin, dass Kinder, die bei schwulen oder lesbischen Eltern aufgewachsen sind, im späteren Leben generell mehr Alkohol trinken würden, eher arbeitslos seien und generell ein schlechteres Leben hätten. Bryan Fischer, der Sprecher der homofeindlichen Lobbygruppe "American Family Association", nannte daraufhin Regenbogenfamilien "eine Form von sexueller Misshandlung".
Regnerus: Forscher im Auftrag des christlichen Glaubens
Der gläubige Katholik Regnerus hat in den letzten Jahren viele Texte verfasst, in denen er für Enthaltsamkeit, traditionelle Geschlechterrollen und eine frühe heterosexuelle Hochzeit wirbt. Homo-Aktivisten warfen Regnerus aber nicht nur vor, in seinen wissenschaftlichen Arbeiten eine eigene Agenda zu verfolgen, sondern auch unsauber gearbeitet zu haben. So habe er in seiner Studie Personen beispielsweise als "aufgewachsen mit mindestens einem homosexuellen Elternteil" klassifiziert, wenn deren Eltern in einen Swingerclub gegangen seien. Außerdem wurde die Untersuchung mit fast 800.000 Dollar vom Witherspoon Institute und der Bradley Foundation finanziert. Die beiden Gruppen setzen sich als eines ihrer Ziele, Homo-Rechte zurückzufahren.
Vor Regnerus' Studie haben praktisch alle groß angelegten Untersuchungen in mehreren Ländern erklärt, dass Schwule und Lesben nicht automatisch schlechtere Eltern sind. So kam eine Studie des Bundesjustizministeriums 2008 zu dem Ergebnis, dass die Vorurteile gegen Homo-Paare in dieser Frage unbegründet seien (queer.de berichtete). (dk)














eine studie, in der 800 lesbische frauen gefragt werden, ob es ihren kindern gut geht - in 92% war es die leibliche mutter - (und das ist der hauptbestandteil der studie), ist keine seriöse studie, die irgendeine aussagekraft hätte. daher wäre es ratsam, den ball flach zu halten und sich ehrfürchtig zu wundern, wenn nun eben auch die uni texas sich hinter ihren wissenachaftler stellt