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Kommentare zu:
Union und FDP verweigern Gleichstellung


#1 KokolemleProfil
  • 05.09.2012, 12:46hHerschweiler
  • Da gibt es nur Eines. Schwarz Gelb abwählen. Ich richte meinen Aufruf hier an alle, die die Sitzuation ändern wollen. Gebt Schwarz Gelb 2013 nicht mehr Eure Stimme. Wählt die Parteien, die diesen unsäglichen Zustand ändern wollen.
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#2 goddamn liberalAnonym
  • 05.09.2012, 12:46h
  • Timm Johannes?

    Liegt es etwa daran, dass Herr Solms eigentlich ein Prinz ist und kein Bürger?

    Oder sind 'bürgerliche' Parteien hierzulande gar nicht bürgerlich, sondern Sammelbecken für den entfesselten Klerikalinski, der seinen inneren Schweinehund öffentlich ausführt?

    www.youtube.com/watch?v=Jl6C7P6hAa4
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#3 NO FDPAnonym
#4 EuropaAnonym
  • 05.09.2012, 12:52h

  • Die CDU/ CSU war immer nicht verhandlungsfähig. Wenn aber Frankreich (Hollande) oder UK die Homoehe hätte, dann würde auch die BRD Kompromisse schließen. Kämpfen also mit Hollande und Cameron dann wird Merkel anders als jetzt entscheiden.
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#5 TheSumOfUSProfil
#6 le_waldsterbenProfil
  • 05.09.2012, 12:52hBerlin
  • Rösler sollte im Asia-Restaurant arbeiten, nicht im Bundestag! Dieser Mann ist in seinem Amt schlichtweg überfordert.
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#7 goddamn liberalAnonym
#8 CapsulcomProfil
#9 sanscapote
  • 05.09.2012, 14:03h
  • Antwort auf #1 von Kokolemle
  • Abgesehen von dem schwarz-gelben Vorwahlengeplaenkel der vergangenen 2 1/2 Monate <richte ich ebenfalls meinen Aufruf hier an alle, die diese unsaegliche Situation aendern wollen: Gebt keine Stimme an Schwarz-Gelb>!!!

    Wer inzwischen einige Sympathien losmachen moechte z.G von schwarz-gelb, moege sich an den 28.6.2012 erinnern.

    Die namentliche Abstimmung zeigt ueberdeutlich, wo die einzelnen Politiker dieser beiden Parteien stehen, gleichgueltig wie sie hin und wieder fuer uns Schwule kamellen.

    Vergesst nicht, dass einige Woelfe gern im Schafspelz auftreten. Aber es sind nach wie vor Woelfe!!!!!!!
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#10 Gleiche RechteAnonym
  • 05.09.2012, 14:08h
  • Erbärmlich aber - für mich - nicht wirklich überraschend, denn ich hielt (spätestens seit dem Austritt von Hildegard Hamm-Brücher aus der FDP, wegen Antisemitismus der Partei, Stichworte: Möllemann-Westerwelle) sowieso nichts mehr von dieser Partei.

    Vielleicht geht mein (unfrommer) Wunsch in Erfüllung und die FDP wird bei allen kommenden Wahlen (Bundestag, Europa, Landtag, Kommunal) so vom Wähler/in abgestraft, dass sie jeweils unter 5 Prozent bleibt.

    Was mich aber besonders wild macht, ist die Heuchelei der FDP-Politiker, die sich als "Unterstützer der rechtlichen Gleichstellung von Schwulen und Lesben" ausgeben. Ich spucke hiermit symbolisch vor denen aus!

    Wie meinte mich doch noch vor wenigen Tagen FDP MdB Michael Kauch in einer E-Mail belehren zu müssen: 'Meine Faktensammlung sei erkennbar ideologisch gefärbt ... "böse CDU-CSU-FDP, gute Linke" ...'

    PS
    Michael Kauch ist derjenige (schwule) Bundestagsabgeordnete, der es bei wichtigen Abstimmungen über die Gleichstellung von Schwulen und Lesben nicht wagt mit JA zu stimmen, sondern sich feige der Stimme enthält! Ich könnte kotzen.

    So erreicht man unseren "Interessenvertreter"

    michael.kauch@bundestag.de
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#11 pro vitaAnonym
#12 abhijayProfil
#13 Simon HAnonym
  • 05.09.2012, 14:34h
  • Die FDP zeigt wieder mal ihr wahres Gesicht.

    "FDP-Kauch: Thema bleibt auf der Agenda"

    Natürlich bleibt es das, weil man damit immer noch genug Wähler verarschen kann. Aber wenn es dann drum geht, wirklich was zu ändern, schadet die FDP uns dann jedesmal und stimmt immer geschlossen gegen das, was sie angeblich fordern.
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#14 Carsten ACAnonym
  • 05.09.2012, 14:39h
  • Dass der rückgratlose Opportunist Michael Kauch die Sache runterspielt ist mir klar. Aber auch er hat nicht für die Gleichstellung gestimmt...

    Und dann seine Aussage, die Gleichstellung sei "klare Haltung der FDP". Für wie dumm hält Michael Kauch und der Rest der FDP uns eigentlich?
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#16 traurigAnonym
  • 05.09.2012, 14:46h
  • Antwort auf #7 von goddamn liberal
  • das ist hier in den kommentaren von queer.de leider normal. rassistische und sexistische kommentare sind keine seltenheit.
    die kritik an cdu´lern etc ist vollkommen richtig, aber sie richtet sich hier nicht nur gegen die person oder die partei, leider oft auch gegen menschengruppen. man macht also das selbe was man anderen vorwirft.

    ist die zu kritisierende person zufällig eine frau, wird geschlechtsspezifisch beleidigt ( "die votze soll für ihren mann die beine breit machen und ruhig sein etc.") und es wird mehr auf dem aussehen rumgehackt als bei den männlichen politikern.

    sieht die person nicht "europäisch" aus, kommen rassistische sprüche.

    ist die person behindert, kommen abfällige bemerkungen über die behinderung.

    ist die zu kritisierende person schwul, wird abfällig nur über den passiven part hergezogen ...vor dem aktiven part haben die kommentatoren komischerweise mehr respekt ( aussagen wie "diese schlampe" liest man hier über promisken, pasisven sex, nie über promisken, aktiven sex)

    kritik schön und gut, aber warum nicht die person ( oder parteien) kritisieren, sondern deren gruppenzugehörigkeit beleidigen, deren zugehörigkeit sich keiner ausgesucht hat?
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#17 OlliAnonym
  • 05.09.2012, 14:47h
  • Der Kauch redet auch nur Mist. Ich bin mir nicht sicher, ob er weiß, was seine alten Granden da von sich geben. Wenn ich doch von vorn herein weiß, dass meine Partei so oder so keine Gleichstellung will, dann lass ich auch das ganze Gerede und sage was Sache ist. Aber davon ab, wer in diesem Land braucht noch eine Partei, die nichts auf die Kette bekommt, ständig nach dem Markt schreit, in Wahlkämpfen dem Volk und bei Regierungsbeteiligung dem Partner aufs Maul schaut. Dieses ewige Rumgeeiere ist nicht mehr zu ertragen.

    Nur gut, dass sich für die meisten schwulen Paare eine Gleichstellung eh nicht lohnt, da beide zuviel verdienen. Wenn keine Kinder da sind, können ja auch beide arbeiten gehen und voll Steuern zahlen. Genauso könnte man das auch von Heteros verlangen, wenn sie keine Kinder in die Welt setzen können oder wollen.

    Irgendwann wird das so oder so kommen, ob das Volk von der CDU und die Eingeborenen aus Bayern da unten nun wollen oder nicht. Im Grundgesetz steht, dass alle Menschen gleich sind. Egal, wie sie gestrickt werden. Und hier werden Heteros gleicher gemacht. Schon interessant, wie sich vor allem in Deutschland dieser Hass auf Homos bei der politisch konservativen Oberklasse eingenistet hat, als wenn es nichts wichtigeres gibt, als ständig Menschen gleiche Rechte zu verwehren und das andauernd zu verteidigen. Selbst da oben im Packeis auf Island ist man seit Jahren mit dem Denken schon weiter... und die produzieren auch noch Kinder am laufenden Band.
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#18 YannickAnonym
  • 05.09.2012, 14:51h
  • Hatte die FDP nicht noch vor kurzem lautstark getönt, dass sie ohne die steuerliche Gleichstellung die Herdprämie verhindern werden?!

    Und jetzt stimmt die FDP wieder brav zusammen mit der CDU/CSU gegen jeden noch so kleinen Mini-Fortschritt.

    Wie immer bei der FDP:
    viel Gelaber, dem aber keine Taten folgen!
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#19 FelixAnonym
  • 05.09.2012, 14:53h
  • Die CDU/CSU bricht den Koalitionsvertrag und die FDP (der angeblich die Gleichstellung so wichtig ist) liegt voll auf Linie.

    Andere würden nach einem Bruch des Koalitionsvertrags die Koalition beenden, aber die FDP ist so machtgeil, dass sie sogar noch die Union bei diesem Bruch unterstützen.

    Was würde die FDP mehr treffen, als wenn man ihnen die Macht nimmt!!
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#20 RobinAnonym
  • 05.09.2012, 14:56h
  • Es wird erst dann Fortschritte geben, wenn die FDP unter 5 liegt und aus dem Parlament fliegt.

    Denn ohne ihre Mehrheitsbeschaffer von der FDP reicht es auch für die Union nicht mehr.

    Jeder zusätzliche Tag Schwarz-Gelb ist einer zu viel!
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#21 MarcAnonym
  • 05.09.2012, 15:02h
  • Die FDP ist und bleibt Schoßhündchen der CDU / CSU.

    Die sind und bleiben nicht mehr als nur Mehrheitsbeschaffer der Union.
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#22 Tobi CologneAnonym
  • 05.09.2012, 15:06h
  • Die schwarz-gelbe Gurkentruppe schadet mit ihrer Unfähigkeit auf allen Gebieten nicht nur uns Schwulen und Lesben, sondern allen Bürgern.

    Die müssen endlich weg, bevor sie Deutschland noch komplett ruinieren. Je eher, desto besser.
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#23 JoonasAnonym
  • 05.09.2012, 15:08h
  • Wer jetzt noch Union oder FDP wählt, dem ist echt nicht mehr zu helfen.

    Der hat es dann nicht anders verdient. Nur schlimm, dass die anderen dann genauso darunter zu leiden haben.
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#24 MarekAnonym
  • 05.09.2012, 15:11h
  • Was bildet dieses Pack von der FDP sich ein?

    Stellen sich über das Bundesverfassungsgericht und behaupten, die Gleichstellung wäre verfassungsrechtlich nicht möglich, obwohl das Bundesverfassungsgericht bereits mehrfach die Gleichstellung gefordert hat.

    Und wollen uns dann gleichzeitig weis machen, sie würden für die Gleichstellung kämpfen.

    Die Union ist eh homophob und faschistisch.

    Und deren Schoßhündchen von der FDP sind keinen Deut besser.
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#25 Heiko TAnonym
  • 05.09.2012, 15:13h
  • Die FDP lügt, wenn sie nur den Mund aufmacht!

    Denen darf man kein einziges Wort glauben!
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#26 FoXXXynessEhemaliges Profil
#27 alexander
  • 05.09.2012, 15:19h
  • Antwort auf #19 von Felix
  • die FDP kann unsereins nur leid tun ? die partei versucht nun seit jahren durch TOTALE UNFÄHIGKEIT ZU ÜBERZEUGEN und etliche, wollen es einfach nicht glauben ???
    was sollen die buberln denn noch alles treiben, um endlich "glaubwürdig als lügner" bestehen zu können ???
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#28 David77Anonym
  • 05.09.2012, 15:25h
  • "Würden wir jetzt vorschnell handeln, sähen wir uns in Kürze mit Abgrenzungsproblemen konfrontiert"

    Komisch, bei der Fürsorgepflicht hatte man kein Abgrenzungsproblem, unsereins eilig als "eheähnlich" einzustufen.

    Aber da ja jeder heiraten darf (auch wenn es nicht immer die geliebte Person ist), dann sollte es ja völlig in Ordnung sein eine Zweckehe einzugehen um Steuern zu sparen.
    Wenn über Nacht jeder Heiratsmündige plötzlich verheiratet wäre, man würde ganz schnell handeln um das Thema Ehegattensplitting zu begraben. Ich zweifle, dass dies im Etat vorgesehen ist, obwohl es eigentlich eingeplant sein müsste.
  • Antworten » | Direktlink »
#29 RobinAnonym
  • 05.09.2012, 15:26h
  • Pfui Herr Kauch!

    Sie sollten sich was schämen. Belügen uns offen ins Gesicht rein und verarschen uns nach Strich und Faden. Genau wie der Rest ihrer durchgeknallten Partei.

    Aber um sich schämen zu können, bräuchte man Anstand und ein Rückgrat.

    Aber ich glaube fest daran, dass jeder irgendwann die Quittung für sein Handeln bekommt.
  • Antworten » | Direktlink »
#30 Stop CDU CSU FDPAnonym
  • 05.09.2012, 15:29h
  • Schwarz-Gelb muss weg!

    Je eher, desto besser!

    Jeder zusätzliche Tag, wo diese unfähige Gurkentruppe regiert, ist ein Tag zu viel für Deutschland!
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#31 Julian SAnonym
  • 05.09.2012, 15:34h
  • Herr Kauch,

    ist Ihnen das nicht selbst peinlich, uns so zu belügen und zu verarschen.

    Ach nein, sie sind ja nicht ohne Grund in der Lügner- und Betrügerpartei FDP. Da ist wohl auch ihnen NICHTS peinlich, wenn es um Macht geht!
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#32 TimonAnonym
  • 05.09.2012, 15:40h
  • Herr Kauch,

    können Sie sich eigentlich morgens noch im Spiegel ansehen?

    Ich habe nichts dagegen, dass auch sie die homophobe Linie von Schwarz-Gelb unterstützen. Wir leben ja in einer Demokratie.

    Aber dann haben sie wenigstens so viel Anstand dazu zu stehen! Und hören sie auf, uns zu verarschen und für dumm zu verkaufen!
  • Antworten » | Direktlink »
#33 XDASAnonym
  • 05.09.2012, 15:41h
  • Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich bei CDU, CSU, FDP und NPD kotzen will...
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#34 Timm JohannesAnonym
  • 05.09.2012, 15:45h
  • Antwort auf #2 von goddamn liberal
  • @goddam liberal

    Also die Stimee von Solms ist eine vereinzelte Stimme der FDP und widerspricht den Beschlüssen der FDP auf ihrem letzten Parteitag. Daher halte ich es für unangemessen, wenn die Queer und der Artikelautor Herrn Solms aufwertet. Aus meiner Sicht eine ganz schlechte Leistung der Queer-Redaktion: stattdessen hätte der Autor stärker herausarbeiten müssen, was die FDP parteipolitisch fodert und auf ihren Parteitagen beschlossen hat.

    Zweitens halte ich es für verfrüht, was der LSVD und Axel Hochrein hier schreiben, denn das Jahressteuergesetz 2013 muss durch den BUNDESRAT und das Gesetz ist ZUSTIMMUNGSPFLICHTIG.

    Da die SPD, Linkspartei und Grüne hier eine Mehrheit im Bunderat haben, können Sie hier MITGESTALTEN und MITBESTIMMEN.

    Ich bin daher sehr gespannt, ob dieses Jahressteuergesetz 2013 so "über die Bühne" geht, denn falls dem so sein sollte, so dürfte zumindest die SPD dann im Bundesrat umgefallen sein, weil ein SPD mitregiertes Bundesland dann zugestimmt hätte.

    Daher wie ERNST es der SPD im Bundesrat ist, werden wir sehen, denn die SPD hat hier das Heft in der Hand. CDU und FDP haben keine Mehrheit im Bundesrat.
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#35 alexander
  • 05.09.2012, 15:46h
  • Antwort auf #29 von Robin
  • michi kauch ist nunmal REALPOLITIKER !!!
    er pisst lieber während abstimmungen für (auf) unsere rechte ! (ironie aus !)

    das war aber wirklich der absolute hammer !!!
    ein mensch der sich angeblich für bestimmte rechte einsetzt, geht nicht bei wesentlichen entscheidungen, einfach pinkeln ???
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#36 Timm JohannesAnonym
  • 05.09.2012, 15:50h
  • Entscheidend ist doch derzeit in Wahrheit, wie sich die SPD im BUNDESRAT verhält.

    Ohne Zustimmung SPD-mitregierter Bundesländer kann das Jahressteuergesetz 2013 nicht durch den Bundesrat.

    Daher es geht derzeit darum, was die SPD im Bundesrat hier macht oder unterlässt.

    Meines Erachtens knickt nämlich gleich die SPD im Bundesrat ein, indem SPD mitregierte Bundesländer zustimmen. UND dies werde ich dann hier sehr genüsslich im Forum und überall verbreiten, dass die SPD im BUNDESRAT eingeknickt ist.

    Denn nochmals nicht CDU und FDP haben im Bundesrat eine Mehrheit, sondern das Jahressteuergesetz 2013 kann nur verabschiedet werden, wenn ein SPD regiertes Bundesland ZUSTIMMT.

    Knickt also die SPD jetzt im BUNDESRAT ein ?
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#37 Timm JohannesAnonym
  • 05.09.2012, 15:58h
  • Und wieder dürfte dann der Slogan nach der Bundesratszustimmung gleich lauten:

    "Wer hat uns verraten, Sozialdemokraten "

    Denn die SPD tönt derzeit lautstark, aber sie wird gleich im BUNDESRAT durch SPD-mitregierte Bundesländer dem Jahressteuergesetz 2013 zustimmen, ohne das die Gleichstellung enthalten ist.

    Ich bin sehr gespannt, wie sich die SPD im Bundesrat verhalten wird.

    Sollte die SPD hier im Bundesrat zustimmen, darf 2013 KEINER die SPD wählen.

    Dann sollte 2013 nur die Stimme an die Grünen oder die Linkspartei gehen.

    Für die SPD ist das Jahressteuergesetz nunmehr der homopolitisch Lackmustertest im Bundesrat. Oder sind das alles nur Lippenbekenntnisse bei der SPD.

    Wir werden nunmehr sehen und erleben, wie die SPD kleinlaut der CDU im Bundesrat beim Jahressteuergesetz 2013 zustimmt.
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#38 NixFDPAnonym
  • 05.09.2012, 15:58h
  • FDP, da fällt mir wieder ein Gerd Dudenhöfer, Heinz Becker:
    "S Hilde hat gefraht, ob der denn kein schlechtes G'wisse hätt. Han ich g'saht, wo nix is, kann auch nix schlecht werre."
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#39 total traurigAnonym
  • 05.09.2012, 15:59h
  • Antwort auf #16 von traurig
  • Deine pauschalen Anwürfe sind nichts weiter, als Behauptungen, solange du sie nicht mit nachprüfbaren (verlinkten) Quellen belegst.

    Im übrigen sind solche Spaltungsversuche der Community eindeutig, als Störmanöver aus dem rechts-rechten Spektrum zu erkennen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #16 springen »
#40 probondageProfil
  • 05.09.2012, 16:11hDortmund
  • Antwort auf #36 von Timm Johannes
  • Nein, ich widerspreche dir hier energisch. Es liegt schlicht und einfach an der absolut undemokratischen Blockbildungen durch Koalitionen und der daraus folgenden Koalitionsdisziplin. Deine FDP ist nichts weiter als der gaaaanz kleine Partner, der gefälligst sich an die Beschlüsse der großen Schwester zu halten hat. Dabei wählen wir keine Parteien, sondern Abgeordnete, die sich gefälligst an die Verfassung zu halten haben. Darin steht, jeder Abgeordnete ist nur seinem Gewissen verpflichtet. Ein Mehrheitsdruck findet nicht statt. Das ich nicht lache. Um das noch mal ganz deutlich klarzumachen. Angenommen, ich wäre ein Abgeordneter einer kleinen Partei in einer Regierungskoalition. Obwohl alles in mir sich dagegen sträubt, gebe ich wohl oder übel meine Zustimmung, weil sonst ... ja, was sonst? Werde ich dann standrechtlich erschossen? Oder ins Gefängnis gesteckt? Nein, das was passieren könnte wäre ein Ende dieser unheilsamen Koalition, ein Bruch - Damit verbunden Machtverlust und weniger Diäten - Es wird Zeit, dass sich das Bundesverfassungsgericht mal mit dem Thema Koalitionsdisziplin befasst - das ist nämlich nichts anderes als eine Mehrheitsdiktatur der größten Partei in der Koalition und so ganz bestimmt nicht demokratisch und auch nicht vom Wähler legitimiert.
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#41 fuckFXXAnonym
#42 okayAnonym
#43 probondageProfil
  • 05.09.2012, 16:44hDortmund
  • An die übereifrigen Negativwerter:

    Noch was zum ärgern:

    Als Fraktionsdisziplin (in Österreich Klubdisziplin) wird das Ausmaß bezeichnet, in dem die Mitglieder einer parlamentarischen Fraktion ein einheitliches Abstimmungsverhalten zeigen. Als negativ konnotiertes Synonym wird häufig auch der Begriff Fraktionszwang (Klubzwang) verwendet. Es betont den Druck, dem einzelne Abgeordnete von Seiten der Fraktionsführung und anderen Fraktionsmitgliedern ausgesetzt sind, eigene Positionen zugunsten der Fraktionssicht zurückzustellen. Aus Parteiensicht wird hingegen oft der Begriff Fraktionssolidarität benutzt, der das gemeinsame Interesse der Fraktionsmitglieder an einem geschlossenen Auftreten gegenüber den anderen Parteien unterstreicht.

    Ein förmlicher Fraktionszwang im engeren Sinne ist in Deutschland, Österreich, der Schweiz und vielen anderen Ländern verfassungswidrig[1], da er gegen das Prinzip des freien Mandats verstößt. Im weiteren Sinne existiert aber in einer Parteiendemokratie immer ein informeller Fraktionszwang, den eine Partei durch indirekte Sanktionen ausüben kann, etwa indem sie die Wiederwahl eines „Abweichlers“, der in wichtigen Fragen gegen die Fraktionsdisziplin verstößt, nicht unterstützt.[2]

    Wie ich schon sagte, absolut undemokratisch und unwürdig. Die Wahrheit tu halt weh.

    Entnommen von:

    de.wikipedia.org/wiki/Fraktionsdisziplin
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#44 MariusAnonym
#45 crunchyAnonym
#46 goddamn liberalAnonym
#47 probondageProfil
  • 05.09.2012, 17:21hDortmund
  • Antwort auf #34 von Timm Johannes
  • "Also die Stimee von Solms ist eine vereinzelte Stimme der FDP und widerspricht den Beschlüssen der FDP auf ihrem letzten Parteitag. Daher halte ich es für unangemessen, wenn die Queer und der Artikelautor Herrn Solms aufwertet. Aus meiner Sicht eine ganz schlechte Leistung der Queer-Redaktion: stattdessen hätte der Autor stärker herausarbeiten müssen, was die FDP parteipolitisch fodert und auf ihren Parteitagen beschlossen hat."

    ... und nicht durchsetzen kann. Das ist Fakt, schreibst du ja selbst. Erkläre doch mal der queeren Community woran das liegt, dass die FDP ihre Beschlüsse in der Koalition, die ja sogar teilweise im VERTRAG mit der CSD/CSD stehen, nicht durchsetzen kann? Ihr werdet "gemerkelt" und merkt das noch niemals oder seid blind dafür. Gut, kleine Zugeständnisse an eure Lobby hat man euch gegönnt. Aber der Rest? Wie steht es damit? Dabei habt ihr auch einen Trumpf in der Hand - So einfach wird Mutti die Koalition nicht platzen lassen, zuviel steht auf dem Spiel - Jetzt ist es an der Zeit Profil zu beweisen. Beweist uns, dass die FDP im Wahlkampf uns nicht nach Strich und Faden betrogen hat. Ihr seid es uns schuldig.
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#48 goddamn liberalAnonym
  • 05.09.2012, 17:24h
  • Antwort auf #34 von Timm Johannes
  • Nett, dass ausgerechnet Du Dir die Parolen von ganz links klaust...

    Man muss da wohl einiges klarstellen

    1. Wenn Sozis verraten, soll man das auch so nennen. Ich bin kein stolzer Schwuso.

    2. Herr Solms ist keine Einzelstimme, sondern der, der sich in der FDP gegen Kauch u. Co. durchgesetzt hat. Was die FDP auf irgendwelchen Parteitagen beschließt, ist gerade in ihrem Fall irrelevant. Die SPD hat übrigens zuletzt auf ihrem Parteitag die Öffnung der Ehe beschlossen. Glaubst Du, dass sie das ernsthaft gegen die CDU durchsetzen wird?

    3. Dass der Bundesrat das Ehegattensplitting durchsetzen wollte, geht v.a. auf die Initiative SPD-regierter Länder zurück. Wer hier blockiert, ist offensichtlich. Es ist das 'bürgerliche Lager', das uns in BW bis vor kurzem nicht einmal ins Standesamt ließ.

    4. International ist unsere Gleichberechtigung (von man von USA und UK absieht) ein genuin sozialdemokratisches Projekt. Seit Jahrzehnten. Erinnerst Du Dich noch an Westerwelle 2002?

    5. Man kann von der SPD nicht nur Gleichstellungspolitik erwarten. Man muss von ihr auch einen eindeutigen Widerspruch gegen die menschenfeindliche Rhetorik der klerikalen Reaktion erwarten (Krings, Laumann , Lammert, Reiche etc.) Da warten wir bislang vergeblich.
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#49 goddamn liberalAnonym
  • 05.09.2012, 17:29h
  • Antwort auf #45 von crunchy
  • "Wie wird sich Vizekanzler Steinbrück verhalten?"

    Gute Frage! Wenn wir nicht Druck machen, gar nicht.

    Ich weiß aber aus persönlicher Erfahrung, dass man mit Sozis vernünftig reden kann. Da passiert dann manchmal sogar was

    Vernünftiger übrigens als mit vielen 'Grünen', die denken sie hätten Fortschritt und Moral von vornherein für sich gepachtet. Weil sie eben 'grün' sind.

    Stichwort: "Da gehen wir hin. Und zwar mit Respekt!" (Renate Künast zum Auftritt des demokratiefeindlichen Pontifex vor unserem Parlament)
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#50 Frau SchmidtAnonym
#51 GF Pr von PrAnonym
  • 05.09.2012, 18:42h
  • Was wohl sich immer hinter solchen Verweigerungen steckt: bloss die Schwulen nicht als ein Paar ansehen mussen. Sie durfen viele Rechte haben und alles machen, was sie nur wollen, - aber bitte, als einzelne Individuen bleiben, nichts mehr. Denn wohl nur so ist es moglich den homophoben Heterosexuellen sich mit den Homos nicht identifizieren konnen, sich identifizieren nicht mussen - wenn die Ehe 'nur uns und nicht denen' gehort. Ganz besonders klar war das in Italien, als vor funf Jahren die Regierung von Prodi die eingetragenen Partnerschaften legalisieren versuchte. Im Gesetzentwurf war alle moglichen Konstelationen erwahnt (Geschwister, Onkel und Neffe, Cousinen und Vetter und sow.), wohl damit diese einzige Beziehungenform, wegen der das Gesetz ursprunglich bedacht wurde und nur die eigentlich bei allen Streitereien wichtig war, also -'due persone dello stesso sesso', so mehr wie moglich einer einfachen Freundschaft oder Verwandschaft aussehen wurde und keinen Eindruck der Ehe schaffe. Alle Wege bei Diskussionen um Homo-Rechte - egal, ob um Steuer, ob um nur technische Erwahnung des Lebenspartners im Gesetz - fuhren letzendlich doch zum diesselben versteckten Gedankchen: diese Schwulen haben schwulen Sex - und der ist so eklig!
  • Antworten » | Direktlink »
#52 ObjektivAnonym
  • 05.09.2012, 18:43h
  • Liebe Redaktion,

    bitte sachlich und objektiv bleiben und nicht wieder einseitige Parteinahme betreiben!

    Die Ablehnung durch Solms ist eine abweichende Einzelmeinung innerhalb der FDP! Wer etwas anderes behauptet, muss dann auch konkrete Namen anderer FDP Politiker nennen!

    Liebe Redaktion, wenn Ihr derart ausschweifend über Einzelmeinungen berichtet, hättet Ihr auch darauf hinweisen müssen, dass der rechtspolitische Sprecher der Grünen (Jerzy Montag) eine vergleichbare Ansicht wie Solms vertritt und auch gegen die Gleichstellung ist!

    Vielen Dank schonmal für eine hoffentlich bald erscheinende Richtigstellung!
  • Antworten » | Direktlink »
#53 WeitwinkelAnonym
  • 05.09.2012, 19:00h
  • Antwort auf #52 von Objektiv
  • Vor meinem Objektiv war/ist ein Komiker, der sich als Freiheitsstatue bezeichnete und armutsbedrohten Menschen spät-römische Dekadenz vorwarf.

    Was von seinen politischen Adoptivkindern, nach einschlägigen Erfahrungen aus den Erziehungswissenschaften zu erwarten ist, braucht man nicht im Detail zu schildern.

    Auch seine politische Verwandtschaft wird nach anerkannten soziologischen Erkenntnissen überwiegend gemeinschädlichen Freuden frönen.

    All das macht die FDP, weit über die Communtiy hinaus für Menschen, die es gewohnt sind Verantwortung zu tragen, unwählbar.

    Natürlich darf in einer Demokratie auch der charakterliche Bodensatz seine Stimmen zur Geltung bringen.

    Anteil der Devianten:

    www.wahlrecht.de/umfragen/forsa.htm
  • Antworten » | Direktlink » | zu #52 springen »
#54 goddamn liberalAnonym
#55 kreischAnonym
#56 Timm JohannesAnonym
  • 05.09.2012, 19:51h
  • Antwort auf #40 von probondage
  • @probondage

    ". Deine FDP ist nichts weiter als der gaaaanz kleine Partner, der gefälligst sich an die Beschlüsse der großen Schwester zu halten hat."

    --->Antwort: Deine SPD ist nichts weiter als der gaaaaaaaaaanz kleine Partner der CDU, der gefälligst sich an die Beschlüsse der CDU zu halten hat.

    Im Bundesrat werden gleich mehrere in Grosser Koalition regierte Bundesländer dem Jahressteuergesetz 2013 zustimmen (zur Auswahl stehen da die SPD/CDU regierten Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Saarland und Berlin).

    Und von diesen Bundesländern werden, da der Bundesrat bei Einkommenssteueränderungen zustimmen muss, gleich mehrere SPD-mitregierte Bundesländer zustimmen: vermutlich Thüringen, Sachsen-Anhalt und Saarland).

    --> Und nach 2013 gibt es erneut eine CDU-SPD geführte Kotzkoalition auf Bundesebene.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #40 springen »
#57 probondageProfil
#58 saltgay
  • 05.09.2012, 20:54h
  • Die Wut in den Kommentaren ist unüberlesbar. Doch warum handelt die Regierungskoalition so? Es hat handfeste Gründe. Einer davon ist die Tatsache, dass das Problem des Einkommenssplitting für eingetragene Lebenspartnerschaften ein Randgruppenproblem darstellt. Die Frage nach Gerechtigkeit stellt sich für diese Parteien nicht. Doch der Wunsch mancher Kommentatoren, dass die FDP aus dem Bundestag verschwinden möge, wird sich nicht erfüllen. Warum? Schauen wir einmal bei Kurt Tucholski nach. Ein handfester Aberglauben gerät schnell ins Credo der Kleinbürger. Beispiel: "Rhabarber soll man nicht nachzuckern, sonst wird er sauer." Im Politischen sieht das dann so aus: "Die Sozis können nicht mit Geld umgehen. Die Union hat am meisten wirtschaftliche Kompetenz und die FDP ist die Partei der Großbürger und verteidigt die Bürgerrechte. Wer Gerechtigkeit will, ist ein Kommunist." So einfach sind die Glaubenssätze in dieser Sockenschussrepublik seit ihrem Bestehen. Der Wähler befolgt sie und zwischen den Wahlen mag der Himmel einstürzen, Heino Lungenentzündung kriegen und Achim Mentzel an Magersucht leiden - aber wählen tun wa doch, sagt der ältere leicht besoffene Herr mit seinem selbständigen Jemieseladen (Tucholski) .

    Alexander Ziegler schrieb einmal, dass Toleranz dort beginnt, wo das Andersartige selbst einem weh tut und einschränkt. Solange Lesben und Schwule nur fordern und weitgehend ein Leben separat von der bürgerlichen Gesellschaft führen, ist Toleranz sehr einfach. Wenn dagegen die Grundsätze der Parteien bedroht sind, hört die Duldung auf. Die FDP gibt sich als Partei der Bürgerrechtler. Sie ist gegen die Vorratsdatenspeicherung - aber aus ganz anderen Gründen. Sie setzt sich für recht merkwürdige Bürgerrechte ein. Das wichtigste davon ist das Recht auf Steuerhinterziehung und -verkürzung. Darum ihr Widerstand gegen den Überwachungsstaat, weil ja die Sozis so gern CD's aus der Schweiz kaufen. Aus diesem Grunde werden bei der nächsten Wahl wieder viele Bürger ihre Stimme der FDP geben. Eine große Koalition ist zwar auch nicht zu verachten, weil die SPD gern nach der Pfeife von Frauchen tanzt, wenn es um die fetten Fleischtöpfe geht, aber Frauchen ist wankelmütig und könnte Volkesstimme vielleicht auch einmal gegen die Besitzenden nutzen. Die SPD ist völlig unwichtig. So langsam sterben ihre Wähler aus und lediglich die Ängstlichen, Risikoscheuen, bevorzugt Beamte in niederen Positionen machen ihr Kreuz dort. Wie sagte doch der ältere leicht besoffene Herr:"Et is een so beruhijendet Jefiel. Man weeß man dut wat for de Revoluzion - aber man weiß janz jenau mit diese Partei kommt se nich."

    Es bedeutet also am Ende nichts für die Gleichstellung, welche Partei gerade regiert. Entschieden wird nach Opportunität. Das lähmt zwar dieses Land seit 1982, aber die Bevölkerung hat ja anscheinend bisher ganz gut damit leben können.

    In diesem Land etwas zu verändern, heißt von der Straße aus Druck zu machen, sich vom Untertanendasein zu befreien und die Dinge selbst in die Hand zu nehmen.
    "Es rettet uns kein höh'res Wesen,
    kein Gott, kein Kaiser noch Tribun
    Uns aus dem Elend zu erlösen
    können wir nur selber tun!"
    (Die Internationale, Übers.: Emil Luckhardt, 1910)
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#59 stephan
  • 05.09.2012, 21:05h
  • Allein schon die Tatsache, dass heute kein Sturm der Empörung über die Aussagen von Solms ausgebrochen ist, zeigt doch zur Genüge, wo die FDP mit ihrem eiskalten, versteinerten Herz steht!
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#60 AndreasAnonym
  • 05.09.2012, 21:13h
  • Antwort auf #56 von Timm Johannes
  • @Timm Johannes:
    Da du offenbar blinder FDP-Anhänger oder Parteisoldat bist, der alles hinnimmt und schönredet, kann man deine Argumentation nicht wirklich ernst nehmen. Die FDP hat als Teil der Regierungskoalition das Jahressteuergesetz, durch das Homosexuelle weiterhin benachteiligt werden, mit durchgewunken und damit ihre Wahlversprechen gebrochen und den Bruch des Koalitionsvertags hingenommen. Traurig, dass du diesen Kasperleverein noch verteidigst.
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#61 finkAnonym
  • 05.09.2012, 21:14h
  • es gibt bereits eine stellungnahme des bundesrates zur rechtsangleichung im jahressteuergesetz:

    "Der Bundesrat bittet, im Rahmen des Jahressteuergesetzes 2013 umfassend die
    Rechtsgrundlagen für eine Gleichstellung der eingetragenen Lebenspartnerschaft
    mit der Ehe im Steuerrecht zu schaffen. Schwerpunkt muss dabei die
    Gleichsetzung von Lebenspartnern und Ehegatten in allen Vorschriften des
    Einkommensteuerrechts bilden.
    Infolge der zivilrechtlichen Gleichstellung der Lebenspartnerschaft mit der Ehe,
    insbesondere aufgrund der gleich gestalteten, wechselseitigen Unterhaltsansprüche,
    gibt es keine im Hinblick auf den Gleichheitssatz tragenden Rechtfertigungsgründe für eine steuerliche Ungleichbehandlung."

    gesetzgebung.beck.de/sites/gesetzgebung.beck.de/files/br-drs
    302-12.pdf


    der entwurf der regierung lehnt die steuerrechtliche angleichung dagegen ausdrücklich ab. der einzig schuldige ist aber deiner meinung nach die spd?

    jedem außer dir selbst ist die verzweifelte verblendung, mit der du hier versuchst, das homopolitische versagen der fdp noch irgendwie schönzureden und auf andere abzulenken, inzwischen nur noch peinlich.
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#62 daVinci6667
#63 Alte TunteAnonym
  • 05.09.2012, 21:27h
  • Wer als Schwuler oder Lesbe immer noch Union oder FDP wählt, dem ist nicht zu helfen. (Es sei denn, er ist Apotheker oder Hotelier - bei denen hält die FDP ja ihre Versprechen, statt wie üblich nur heiße Luft zu verbreiten und umzufallen.)
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#64 Katrin
  • 05.09.2012, 21:39h
  • Die FDP tut doch nur das, was viele machen würden die in der Klemme stecken. Auf der einen Seite versucht man noch krampfhaft mit Lügen ein paar Kreuzchen zu erhaschen und auf der anderen Seite muss man für die Zeit vorsorgen, wenn man die Ruhige Kugel im Parlament nicht mehr schieben darf. Und da ist die FDP schlecht aufgestellt. Trotz vieler Millionen Entwicklungshife an China will doch kein ehemaliger MdB zum Beispiel Berater in der chinesischen Provinz werden oder in Afrika. Also redet man der CDU nach und vielleicht bekommt man ja einen Posten in den Firmen, die zur Zeit das grosse Geld mit der Energiewende machen. Vielleicht auch hier und da einen Beraterjob bei ner Landesbank. Politiker, die auf Richterurteile warten, anstatt zu arbeiten, müssen raus. Und das betrifft auch alle, die ihr Wort brechen. Politiker, die auf Richterurteile warten haben ihren Amtseid gebrochen. Weg damit und keine Altersversorgung.
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#65 fuckFXXAnonym
#66 finkAnonym
#67 PaulAnonym
  • 05.09.2012, 22:00h
  • Herr Kauch.Bitte treten Sie zurück, wenn Sie nur einen Funken Würde in sich haben!
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#68 Fred i BKKAnonym
  • 06.09.2012, 03:44h
  • ....na das muss man der FDP doch zugestehen,
    sie ist eine Partei ,deren Politiker fast alle
    besondere Faehigkeiten besitzen....
    (ok..ich gebe zu in andren Parteien gibts leider auch welche)
    hervor zuheben ist da die besondere FAEHIGKEIT:

    schneller luegen -als sprechen zu koennen....

    ...und ich bin sicher kein Rassist ...
    aber der kleine Roessler als Bedienung im Vietnam Restaurante ,mit Fluehlinglollen auf dem Teller ..
    wuerde mir besser gefallen als in seiner Rolle als Politiker...
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#69 ClaasAnonym
  • 06.09.2012, 07:52h
  • Vor nicht mal einem Monat hat die FDP noch groß gelabert, dass sie bei Verweigerung der Gleichstellung im Steuerrecht durch die Union (was ein Bruch des Koalitionsvertrags ist) die unsinnige Herdprämie der Union blockieren will.

    (Eigentlich sollte man bei Bruch des Koalitionsvertrags sogar die Koalition beenden, da dann keine seriöse Arbeit mehr möglich ist. Aber dafür ist die FDP viel zu machtgeil.)

    Und jetzt - nicht mal 1 Monat später:
    die FDP ist wieder brav ganz tief im Arsch der Union. Die FDP besteht plötzlich nicht mehr auf Gleichstellung im Steuerrecht und stimmt auch dagegen. Und umgekehrt sind sie jetzt auch für die Herdprämie.

    Ganz ehrlich:
    wie dumm muss man eigentlich sein, um der FDP noch irgendwas zu glauben?

    Diese Lügner und Heuchler von der FDP haben nur eine Kompetenz:
    rum labern und ihre Wähler verarschen!

    Der FDP geht es nur um eines:
    Machterhalt und ihren eigenen Vorteil!
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#70 ClaasAnonym
#71 fuckFXXAnonym
  • 06.09.2012, 08:58h
  • Fuck FDP und Schwarze,
    hier klappern taeglich

    fdp- und schwarz-hoerige die Kommentare ab und kreuzen ueberall ein "-" an. Aber ihre werdet uns nicht hindern, dass das was Wahrheit ist, gesagt wird.

    Und wir Schwule werden gleichgestellt auch gegen FDP und CDU CSU!!!!
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#72 NixFDPAnonym
#73 stromboliProfil
  • 06.09.2012, 10:19hberlin
  • na und.. jetzt ist endlich das auf dem tisch, was man seit längerer zeit wusste: die schwarzgelben werden (!) das ganze aussitzen bis zum gerichtsurteil und dann, wie gehabt in zwei richtungen ziehen:
    1. umsetzung des urteiles unter der ihnen genehmen deutung.. auch in der neufassung zu machender gesetzesänderungen..
    2. das ganze als eine erfolg geschlossener solidarität mit der schwul/lesbischen community feiern, und über die unterwanderten "instutitionen " wie hirschfeldstiftung einen community-preis ausloben, der besondere verdienste um die rechte homosexueller bürger belohnt!

    So werden alle bedürfnisse abgedeckt: die der geschurigelten homopartnerschaften mit einem eigenen "nobelpreis"...; die der politischen klasse mit einem jährlichen event wo sie schaulaufen dürfen auf dem roten teppich...

    An dem ganzen scheißdreck von unserer seite kein einziges wort darüber, was eine steuerrechtsangleichung mit der lebenssituation von durch homophobie bedrohter zu tun hat, ausser dem willkürlich genutzten namen...? Nicht unnütze sich hier zu bemühen..., aber daraus die emanzipationsbewegung zu konstruieren...
    Es eben NICHT langt (!), steuerangleichungen für verpartnerte durchsetzen zu wollen , weil dass nicht der kern von den ursachen von ungleichheit ist, unter den schwul/lesbisch/transgender leiden müssen! Geht dass nicht in eure köpfe?
    Nicht mal die situation von verpartnerten ist das elementare problem!
    Es ist ein sekundäres, dem eine bedeutung zuzumessen ist, die nichts , aber auch nichts darüber aussagt, wie unterschiede (!) gesellschaftlich als "werte" konstruiert werden.
    Ihr springt über dahingehaltene stöckchen wie im politzirkus, im kreise dem eigenen schwanz hinterher hechelnd!

    Man kann daran vieleicht das familienkonzept der konservativen studieren und so einen zugang finden zum kernproblem der herkunft von homophobie.. aber es ist nur dann nützlich, wenn auch entsprechend untersucht (!!!!) und hinterfragt wird!
    Wird aber auf eine kritische bewertung verzichtet, ist das ganze theater um "steuergerechtigkeit" ein warmer wind...; ärgerlich wird es, wenn dieser steuerfurz dann noch als matrize für "gesellschaftliche gleichstellung" herhalten soll.

    Dabei wird man immer schwerer den nachweis einer homophoben ideologie fürhren können wenn die reaktionären ärsche ihren hintern nur nicht zu weit aus dem medialen fenster hängen.. denn dann bleibt nur noch der "verantwortungsbewusste sparkommisar" in c und fd - partei. Dann wird nur noch von der abwägung zu verfügung stehender mittel die rede sein; kürzungen oder aufbauschung des steuerapperates...
    Kauch wird uns zu berichten haben, dass erst mal die krise von ihm bewältigt wird, dann wir auch an seinem erfolg teilhaben dürfen...
    Den kaspern ist im gegensatz zu euch bewusst, wie wenig wichtig ihnen in ihren rechenkonzepten eine gleichstellung nach dem wortsinn ist..., also gleichstellung nicht die angleichung an bereits vorhandenes unrecht bedeutet!

    Schluss mit der grundsätzlich ungerechten bevorteilung von "paaren" !
    Weg von der eigentumsideologie und paarsicherung hin zur offenen sozialverantwortung ALLER!

    Fällt dann die konkurrierende ideologie von "gut und besserem " weg, lernt das individium auch verantwortung als ein ganzheitliches zu begreifen..; ein system, indem dann auch keine ausgrenzung oder phobische abneigung entwickelt werden muss, um sich selbst "vorteile" zu verschaffen!
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#74 Heiner GrafAnonym
#75 TimonAnonym
  • 06.09.2012, 10:49h
  • Antwort auf #71 von fuckFXX
  • Ja, aber das zeigt ja letztendlich nur, dass die FDP-Fans keine Argumente haben.

    Im Schutz der Anonymität kritische, sachlich fundierte Kommentare mit Minus bewerten können sie, aber sie können nicht auf die Argumente eingehen, weil sie wissen, dass sie dann verlieren. die Fakten sprechen nun mal für sich - und deutlich gegen die FDP.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #71 springen »
#76 TimonAnonym
  • 06.09.2012, 10:53h
  • Antwort auf #74 von Heiner Graf
  • Deswegen wollen Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und Wolfgang Kubicki ja auch die Verfolgung von Steuerbetrügern verbieten.

    Ist halt eine reine Klientelpartei, die die Armen noch ärmer macht und die Reichen noch reicher. Und die große Mitte dazwischen wird auch noch in die Armut getrieben.

    Natürlich darf es in einer Demokratie auch Parteien geben, die nur Reiche und Konzerne vertritt. Aber dann sollen die das offen sagen und die Wähler nicht ständig verarschen.

    Leider sind manche Wähler so dumm und uninformiert, dass sie auf deren Lügen, Panikmache und rhetorische Tricks reinfallen...
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#77 Gleiche RechteAnonym
  • 06.09.2012, 11:05h
  • Antwort auf #73 von stromboli
  • Lieber stromboli,

    du hast dich regelrecht "ausgekotzt" und das finde ich in Ordnung.

    Vielleicht interessiert dich auch meine Einschätzung?

    1.) Homosexualität ist weder ein Garant für Intelligenz, noch für politisches Bewusstsein oder gar für "progressives Denken" (auch wenn man(n) das bedauern mag und vielleicht sogar "unlogisch" findet). Homosexualität ist zunächst einmal nur eine sexuelle Identität/Ausrichtung/Orientierung, mehr nicht.

    2.) Die gesellschaftliche Situation Homosexueller, also schwuler Männer und lesbischer Frauen, wird von den "Betroffenen" (ich hasse das Wort, weiß aber im Moment kein passenderes) ganz unterschiedlich wahrgenommen. Wer "unpolitisch" ist (du musst mir jetzt nicht erklären, dass jeder "Unpolitische" sich sehr wohl politisch verhält, weil der durch seine politische Apathie IMMER die repressiven Kräfte einer Gesellschaft stärkt, die dann - weitgehend ungehindert - machen können, was sie wollen), wird dir vielleicht erzählen, dass "es in der Natur der Sache liege, dass Minderheiten es schwerer haben, als die Mehrheit". Jemand, der sich mit Politik beschäftigt und die fundamentalen Ungerechtigkeiten des Kapitalismus verstanden hat, wird dir vielleicht die Unterdrückung von Homosexuellen als "systembedingt" erklären. Aber ..., weder ist die Mehrzahl der Menschen politisch interessiert (oder gar informiert), noch wollen sich viele überhaupt damit beschäftigen. Das kannst du bedauern, versuchen zu ändern, solange keine "kleinen Erfolge" akzeptieren, bevor das ganz große Ziel nicht angangen wird, aber ... es wird dich letztlich nur lähmen, weil du an der "Dummheit" der Menschen und ihrer Trägheit verzweifeln wirst.

    3.) Ich halte es für eine Illusion Homosexuelle als Avantgarde der politischen Umwälzungen (Revolution) anzusehen. Homosexuelle sind alles: Klug, dumm, spießig, weltoffen, tolerant, aufgeschlossen, reaktionär, ängstlich, mutig, fordernd, duldend, interessiert, uninteressiert, sexbesessen, ängstlich vor Sex usw. usw. (es ist alles vorhanden, glaube mir). Und diese gesellschaftliche Gruppierung überhaupt zu politisieren und dazu zu bringen, sich für ihre eigenen Interessen einzusetzen, sich zu solidarisieren und letztlich erfolgreich zu sein, das ... ist eine unglaublich schwierige Angelegenheit, die schon so manchen Gay-Aktivisten schier in den Wahnsinn getrieben hat, der angesichts von Egoismen, Selbstbezogenheit und Unwissenheit schließlich aufgab.

    4.) Die Reaktion (hier durchaus auch als politische Metapher gemeint) auf winzigste Fortschritte in Sachen "rechtliche Gleichstellung" Homsexueller, die in schrill-hysterischer Weise aus dem konservativ-reaktionären Lager zu vernehmen ist, zeigt ... wie "die Gegenseite" unsere "Erfolge" einschätzt: "Als hochgefährlich für deren eigene - verstaubte - Weltsicht und als bedrohlich für deren eigene poiitische Position", die plötzlich (auch von Medien) massiv in Frage gestellt wird.

    Gruß
    Gleiche Rechte
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#78 Gleiche RechteAnonym
  • 06.09.2012, 11:21h
  • @stromboli

    Nachtrag zu meinem Kommentar von soeben

    Ich könnte mich zurücklehnen, mich nur noch um mich, meinen Partner, meine Tochter, meinen Enkelsohn kümmern und völlig egoistisch denken: "Lass die doch, wenn sie sich nicht engagieren wollen, obwohl es ihr eigenes Leben ist, das von poltisichen Entscheidungen massiv beeinflusst wird ..."

    Ich mache das nicht, weil ich ein politischer Mensch bin (mit 17 in die Gewerkschaft eingetreten, dann über Jusos, sozialistische Sektierer-Gruppen und sozialistischen Hochschulbund "am Ball geblieben", heute "Freidenker" und trotzdem der Partei DIE LINKE. verbunden ...).

    Vielleicht hast du es mitbekommen:
    Als Norbert Geis mehrere Artikel in der 'Jungen Freiheit' bekam, habe ich mit mir gerungen, ob ich mich da einmischen sollte.

    Ich habe es gemacht (bisher habe ich immer gesagt: "Mit denen zu diskutieren hat keinen Zweck") und mich dabei zwingen müssen sachlich zu bleiben, auch wenn ich massiv unsachlich angegangen wurde. Und ... immerhin stehen meine Kommentare dort jetzt, als "Gegenpol" zum üblichen vorurteilsbeladenen homophoben Kommentar-Allerlei der JF-Leser/innen.

    Ich bin dort inzwischen, erhobenen Hauptes, wieder weggegangen - weil es nur noch Wiederholungen (von mir und der Gegenseite) gab, aber immerhin wurde vieles, was dort in Sachen Homosexuelle geschrieben wurde, nicht unwidersprochen gelassen. Ob ich es wieder machen würde, weiß ich noch nicht - wenn man mich sehr provoziert, vieleicht schon ...

    www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M5d8d8
    23abb4.0.html


    PS
    Ich schaue dort jetzt seit einigen Tagen bewusst nicht mehr 'rein, weil zum Schluss fast nur noch Anwürfe gegen mich kamen, die mich nicht interessieren ...
  • Antworten » | Direktlink »
#79 Gleiche RechteAnonym
  • 06.09.2012, 11:37h
  • Sorry, dieser 2. Nachtrag zu meinem Kommentar soll jetzt auch wirklich der letzte Nachtrag sein ...

    Ich könnte übrigens auch aus einem weiteren Grund ganz auf weiteres eigenes Engagement verzichten:

    Ich bin vor einigen Wochen, mit langjährigem Lebenspartner, aus Deutschland emigriert, bin derzeit nur auf Besuch hier (weil immer noch so verdammt viel zu erledigen ist) und könnte mich (wir sind beide in Rente) ganz meinem "Lebensabend" (wie sich das anhört ) als schwuler Mann widmen könnte, der eigentlich alles erreicht hat, was er sich vorgenommen hatte (40 Jahre fantastische schwule Lebenspartnerschaft, selbst gezeugte Tochter, Enkelkind und eine Großfamilie von Seiten der lesbischen Mutter meiner Tochter, die meine eigene "popelige" Verwandtschaft bestens ersetzt).

    Und ein Land (Israel), das die "deutschen Kleingeistigkeiten" als fern und unwichtig erscheinen lässt.

    Shalom
    Gleiche Rechte
  • Antworten » | Direktlink »
#80 windbeutelAnonym
#81 sanscapote
  • 06.09.2012, 11:53h
  • Antwort auf #78 von Gleiche Rechte
  • Ich rede von "wir". Wir -ob schwul, lesbisch, hetero- wollen das eine das alle wollen:

    In diesem Land als ganz normale BuergerInnen angesehen werden mit den Pflichten, die man uns aufgebuerdet hat und mit den gleichen Rechten wie andere auch.

    Wenn wir wegen unserer sexuellen Identitaet diskriminiert werden, so muessen saemtliche Rechte (z.B. das Ehegattensplitting, das Adoptionsrecht fuer Mann-Frau-Beziehungen) z.G. der Antidiskrimination abgeschafft werden.

    Mein Mann und ich brauchen kein Ehegattensplitting und kein Adoptionsrecht (aus Altersgruenden) aber wir wollen und brauchen das Ansehen als Deutsche unter Deutschen, als Maenner unter Maennern zu gelten.

    Wer jedoch noch immer deshalb, weil wir gegen Kirchen sind, weil wir gegen Homophobie sind, weil wir als Maenner Maenner und als Frauen Frauen lieben, uns versucht einen Strick zu drehen, gehoert in eine Therapie: Denn auch Kirchenhoerigkeit und Homohassen ist heilbar.

    Faschistoide Kirchenhoerigkeit und Homoshassen gehoeren ebenso unter Strafe gestellt wie der Hass auf Behinderte, schwarz-gelb-rote Hautfarben, Fremdenhass.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #78 springen »
#82 Gleiche RechteAnonym
  • 06.09.2012, 12:03h
  • Antwort auf #81 von sanscapote
  • Sehr richtig !!!

    Und deshalb ist es auch so wichtig, sich selbst um seine Angelegenheiten zu kümmern, sich zu engagieren und zu Wort zu melden. Wenn die Homo-Gegner keinen Widerspruch ernten, gibt das ein schiefes Bild in der Öffentlichkeit, so als "hätten die recht" ...

    Interessiert, daran wie ich homophoben Gegnern gleicher Rechte von schwulen und lesbischen Elternpaaren geantwortet habe?

    Sehr geehrte/r Herr/Frau Abgeordnete ... ,

    in der gegenwärtigen Debatte um die rechtliche Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Lebenspartnerschaften und hier im besonderen schwuler und lesbischer Elternpaare, wird als "Gegen-Argument" häufig die Sorge um das Kindeswohl angeführt.

    In diesem Zusammenhang möchte ich auf die, international als außerordentlich belastbar und repräsentativ anerkannte, Studie verweisen, die im Auftrag der damaligen Bundesjustizministerin Zypries durchgeführt und 2009 im Bundesanzeiger veröffentlicht wurde.

    Ich bin der Meinung wir sollten die, von Gegnern einer Gleichstellung unnötig emotional aufgeladene, Diskussion wieder versachlichen und dazu u.a. die Fakten der Studie zu Grunde legen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Alexander Nestroy (62 Jahre, seit etwa 40 Jahren in einer überaus glücklichen schwulen Lebenspartnerschaft lebend, seit über 30 Jahren Vater einer Tochter und inzwischen auch Großvater eines Enkelkindes)

    ----------

    Fakten, statt Vorurteile:

    Die damalige Bundesjustizministerin Brigitte Zypries hat im Juli 2009, gemeinsam mit der stellvertretenden Leiterin des Instituts für Familienforschung an der Universität Bamberg, Dr. Marina Rupp, eine Studie zur Situation von Kindern in gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften vorgestellt.

    Gegenstand der Untersuchung war die Frage, wie Kinder in gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften aufwachsen und ob das Kindeswohl in diesen Lebensgemeinschaften gleichermaßen gewahrt ist wie bei heterosexuellen Elternpaaren.

    Die Studie ist international als außerordentlich belastbar und repräsentativ anerkannt.

    „(…) Die Untersuchung hat bestätigt: Dort, wo Kinder geliebt werden, wachsen sie auch gut auf. Entscheidend ist eine gute Beziehung zwischen Kind und Eltern und nicht deren sexuelle Orientierung.

    Wir sollten daher nicht auf halbem Wege stehen bleiben und jetzt die gesetzlichen Voraussetzungen für eine gemeinsame Adoption durch Lebenspartner schaffen …“,

    heißt es in der Pressemitteilung des Bundesjustizministeriums vom 23. Juli 2009

    ----------

    Zitate:

    (Anmerkung: Am Ende der Zitate finden sich die verlinkten Quellen, darunter die komplette Studie, veröffentlicht im Bundesanzeiger, als PDF-Datei)

    „(…) Homosexuelle Paare sind keine schlechteren Eltern, Kinder entwickeln sich bei zwei Müttern oder zwei Vätern genauso gut wie in anderen Familienformen …“

    ---------

    „(…) Das Aufwachsen in gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften ist für die Kinder nicht - wie oft (fälschlich) angenommen wurde - grundsätzlich problematisch. Vielmehr können sie zumeist gut mit ihrer Familiensituation umgehen …“

    ----------

    „(…) Gleichgeschlechtlich lebende Eltern legen in hohem Maße Wert darauf, dass ihre Kinder auch Bezugspersonen des anderen Geschlechts im nahen Lebensumfeld haben, damit ihnen ausreichend weibliche bzw. männliche Rollenvorbilder zur Verfügung stehen …“

    ----------

    „(…) Kinder und Jugendliche in gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften zeigen ein nachweislich höheres Selbstwertgefühl und mehr Autonomie in der Beziehung zu beiden Elternteilen als Gleichaltrige in anderen Familienformen …“

    ----------

    „(…) In der Bewältigung altersspezifischer Entwicklungsaufgaben wie dem Umgang mit Freundschaften und intimen Beziehungen, in der Loslösung von den Eltern, der Einschätzung der eigenen Person, im Umgang mit den eigenen körperlichen Veränderungen während ihrer Pubertät und in der Formulierung zukünftiger Ziele stehen sie ihren Altersgenossen aus anderen Familienformen in nichts nach …“

    ---------

    „(…) In der Planung von Ausbildung und Beruf sind Kinder aus gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften anderen sogar voraus, und bei der schulischen Entwicklung lässt der überdurchschnittliche Anteil dieser Kinder auf weiterführenden Schulen darüber hinaus überdurchschnittliche Abschlüsse erwarten …“

    ----------

    Was sagen die Kinder dazu?

    „(…) Kinder und Jugendliche, die in gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften aufwachsen, bewerten ihre Familiensituation positiv und fühlen sich in ihrer Entwicklung nicht beeinträchtigt und das obwohl sie ihre Familiensituation in der Studie nachweislich weder bewusst noch unbewusst besonders positiv darzustellen versuchten.

    Wenn von Kindern und Jugendlichen ein Einfluss auf die eigene Entwicklung durch ihr Aufwachsen in einer gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaft wahrgenommen wird, ist er positiver Natur: Die Kinder sehen durch ihre Familienform eine Entwicklung hin zu mehr Offenheit, Toleranz und Selbständigkeit begünstigt und beschreiben positive Reaktionen von Freunden und Partnern auf ihren Familienhintergrund …“

    -----------

    Und was sagen die Expert(inn)en?

    „(…) Über zwei Drittel der Expert(inn)en sprechen sich für einen konkreten Änderungsbedarf der Rahmenbedingungen von gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften mit Kindern aus: Er reicht von einzelnen rechtlichen Regelungen, wie einem gemeinsamen Adoptionsrecht und der finanzrechtlichen Gleichstellung, bis zur Beseitigung sämtlicher bestehender Ungleichheiten zwischen gleichgeschlechtlichen Paaren und heterosexuellen Ehepaaren …“

    ----------

    „(…) Lesbische Mütter und schwule Väter stehen heterosexuellen Eltern in ihrer elterlichen Kompetenz in nichts nach.

    Feststellbare Unterschiede fördern ausnahmslos das Wohl des Kindes. Die Beziehung zu den Kindern ist gut, fürsorglich und zugewandt. Homosexuelle Eltern legen viel Wert auf die Beachtung von Grenzen und vermeiden harte Sanktionen …

    (…) Das Familienklima ist durchwegs sehr positiv. Sorgen und Nöte werden beachtet und offen angesprochen. Die Familien regen sich weniger über Kleinigkeiten auf, Reibereien sind seltener …

    (…) Individuelle Erwerbstätigkeit, Versorgungsaufgaben und Haushaltsführung sind deutlich gleichberechtigter und flexibler verteilt …

    (…) In der Kinderversorgung engagieren sich Mütter und Väter in gleichem Maße …

    (…) Kinder homosexueller Eltern entwickeln - genauso wie Kinder heterosexueller Eltern - eine Geschlechtsrollenidentität und ein Rollenverhalten, das ihrem biologischen Geschlecht entspricht …

    (…) Kinder homosexueller Eltern werden nicht häufiger homosexuell als Kinder heterosexueller Eltern …

    (…) Ihre psychische Entwicklung (Selbstbewusstsein, Sozialverhalten, Erwachsenwerden) verläuft altersgemäß und genauso wie bei anderen Kindern. Schulische und berufliche Perspektiven sowie die Entwicklung emotionaler und sozialer Kompetenz sind gut, genauso wie der Kontakt zu Gleichaltrigen …

    (…) Kinder aus homosexuellen Familienkonstellationen sind ebenso gut (oder schlecht) sozial integriert und angepasst wie Kinder heterosexueller Eltern …

    ----------

    Fazit:

    Die homosexuelle Orientierung von Eltern ist für die gelingende Elternschaft kein Hinderungsgrund und somit ebenso zum Wohl ihrer Kinder und Jugendlichen.

    ----------

    Quellen:

    www.bmj.de/SharedDocs/Downloads/DE/pdfs/Forschungsbericht_Di
    e_Lebenssituation_von_Kindern_in_gleichgeschlechtlichen_Lebe
    nspartnerschaften.pdf?__blob=publicationFile


    www.uni-bamberg.de/kommunikation/news/artikel/regenbogenfami
    lie/


    www.treffpunkteltern.de/article.php?sid=850

    idw-online.de/pages/de/news327616

    lsvd.de/fileadmin/pics/Dokumente/Adoption/LSVD_Essentiels-BM
    J-Studie.pdf


    old.hannover.gay-web.de/huk/wissenswert/familienstudie.htm

    www.schwanger-in-bayern.de/schwangerenberatung/themen/weiter
    e-themen/homosexualitaet-und-kinder.html
  • Antworten » | Direktlink » | zu #81 springen »
#83 sanscapote
  • 06.09.2012, 12:47h
  • Antwort auf #82 von Gleiche Rechte
  • Ich habe Deine Kommentare in der

    www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M5d8d8
    23abb4.0.html


    gelesen sowie auch diejenigen der Gegner.

    "Wir" greifen keinen Mann an, der eine Frau liebt. Gerade, weil wir ueber Jahrhunderte verfolgt wurden, haben wir mehr Anstand und Mitgefuehl, als diejenigen, die ueber genau diese Jahrhunderte lang die Pro-hetero-rechte beanspruchen. Sie koennen in Wirklichkeit nicht mitreden.

    Dennoch werden wir von Heteros (nicht allen!!!) -und diejenigen die in der jf auf den Artikel und deine und anderer Kommentare geschrieben haben, laecherlich gemacht bzw. beschimpft. Sich darueber das Maul zerreissen und die Verfolgunen und Lebensgefaehrdungen miterlebt zu haben, sind zweierlei Stiefel!!!

    Die Politik muss das Zeichen setzen!!!

    Dies gilt fuer alle Politiker aller Parteien!!!
    Es ist nicht hinnehmbar, dass sich Politiker der SPD enthalten haben bzw. geschwaenzt haben!!!Das gleiche gilt fuer die Linken!!!!Und das Gleiche fuer die FDP!!!
    Diejenigen Parteien, die in ihrem Parteiprogramm von "Pro-Schwul" schreiben, haben Farbe zu bekennen. Fuer Abwesenheit und Enthaltung gibt es weder eine Entschuldigung noch eine Enthaltung!!!!

    Die Politik muss das Zeichen setzen!!!
    Dann werden allmählich auch die Menschen in D begreifen, dass Diskriminierung und Veraechtlichmachen schwuler Menschen keinen Platz hat, vielmehr ein Verbrechen ist. Dies hat mit einem solchen Nachdruck zu geschehen, dass auch die Kirchen begreifen, dass sie bei diesem Thema nicht mitzureden haben.

    Und nicht nur wenn ein Rabbi in Berlin zusammen geschlagen wird und ueber 1000 Menschen gegen diese Kriminalitaet demonstrieren, sondern auch wenn Schwule zusammen geschlagen werden, muss dagegen mit mindestens 1000 Menschen demonstriert werden!!!
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#84 Gleiche RechteAnonym
  • 06.09.2012, 13:20h
  • Antwort auf #83 von sanscapote
  • Danke für deinen Kommentar!

    Eine weitere Gruppe von Homo-Gegnern findet sich bei den fundamental orientierten Katholiken. Da ich die Katholische Kirche (obwohl ihr Einfluss in sakulären Staaten, wie Deutschland, schwindet) für zu stark in Sachen Einfluss auf die Politik empfinde, habe ich auch an das "Forum Deutscher Katholiken" geschrieben und folgende Antwort erhalten:

    hubert.gindert@forum-deutscher-katholiken.de

    > Sehr geehrter Herr Nestroy,

    Ihr Verständnis von Ehe, Partnerschaft und Kindeswohl teile ich in keiner Weise.
    Mein Verständnis von Ehe ist das unserer Verfassung. Ehe ist nach meinem Verständnis eine lebenslange Beziehung zwischen Mann und Frau.

    Nach dem Grundgesetz ist die Ehe zu schützen und zu fördern, weil sie die Voraussetzung für den Fortbestand unserer Gesellschaft ist.

    Homosexuelle Partnerschaften können das von ihrer Natur her nicht leisten. Sie können ohne den Staat ihre Beziehungen privatrrechtllich regeln.

    Ungleiches nicht gleich zu behandeln stellt keine Diskriminierung dar. Die rechtliche Gleichstellung, die heute geschieht halte ich für eine Fehlentwicklung.
    Was die Kinder betrifft, so haben diese ein

    Recht auif Vater und Mutter und auf Erziehung durch beide. Sollten homosexuelle Partnerschaften ein Recht auf Adoption bekommen - ein Unrecht am Kind- so kann dieses KInd wohl kaum aus einer homosexuellen Beziehung stammen.

    Icm übrigen ist für mich als katholischer Christ die Bibel und die Lehre der Kirche maßgebend, aber nicht was in irgenwelchen "wissenschaftlichen" Gutachten steht.

    Seit bekannt ist, wie solche Arbeiten wissentlich gefälscht wurden, z.b. bei der Abtreibungsfrage in den USA, ist Skepsis angebracht.

    Mit freundlichen Grüßen
    Dr. Hubert Gindert

    ------

    Meine Erwiderung (vielleicht etwas zu polemisch geraten ...):

    Sehr geehrter Herr Professor Dr.Gindert,

    „(…) Im Übrigen ist für mich als katholischer Christ die Bibel und die Lehre der Kirche maßgebend, aber nicht was in irgendwelchen "wissenschaftlichen" Gutachten steht …“

    schreiben Sie

    ----------

    Vielleicht sollten Sie trotzdem zur Kenntnis nehmen, dass Deutschland weder ein katholischer Gottesstaat ist, noch die Katholische Soziallehre über Bundesgesetzen und dem Grundgesetz steht.

    Deutschland ist, aus gutem Grund, eine säkulare Gesellschaft, Religion bleibt reine Privatsache, die strikte Trennung von Staat und Religionen ist gewollt und die garantierte Religionsfreiheit beinhaltet eben auch ausdrücklich die Freiheit vor Religion und der Belästigung durch religiöse Missionierer.

    Eine Ehe ist in Deutschland, wie in Frankreich und vielen zivilisierten Staaten der Welt, rechtskräftig, sobald sie vor einem Standesbeamten geschlossen wird (Zivilehe); eine kirchliche Trauung bleibt zusätzlich möglich ist aber keine Voraussetzung für die Gültigkeit.

    ----------

    Ihr, leicht trotzig wirkendes „(…) nicht was in irgendwelchen "wissenschaftlichen" Gutachten steht …“ erinnert zudem stark an das anhaltend ignorante Verhalten der Katholischen Kirche, wenn es darum ging die Realität zu begreifen:

    1543, kurz vor seinem Tod, verkündet Nikolaus Kopernikus öffentlich ein "neues" Weltbild. Er behauptet, dass das Weltbild des Ptolemäus nicht stimmte und dass sich die Erde und die Planeten um die Sonne drehen.

    Die Katholische Kirche begreift die Realität häufig nicht und will sie nicht begreifen.

    1592 entdeckt auch Giordano Bruno, dass sich die Erde um die Sonne dreht. Die Inquisition lässt Giordano Bruno 1600 verbrennen

    Ein italienischer Gelehrter namens Galileo Galilei widerspricht 1609 ebenfalls der dümmlichen katholischen Behauptung, dass sich die Sonne um die Erde bewege. Als ihm von den katholischen „Menschen- und Kinderfreunden“ schließlich mit Folter gedroht wird, kippt er um. Galileo widerruft vor dem Inquisitions-tribunal seine Behauptung, dass sich die Erde um die Sonne dreht. Als er zur Tür hinausgeht, sagt er den bekannten Satz "und sie dreht sich doch."

    Wir dürfen sicher gespannt sein, wie viel hundert Jahre die Katholische Kirche diesmal benötigt, um ihren Irrglauben an das Alleinstellungsmerkmal der Hetero-Ehe, zu korrigieren.

    Wirklich interessieren wird es Menschen, die ohne religiöse Bevormundung sehr glücklich leben, aber kaum noch, weil es unwichtig ist, was einige alte Männer und ihr, bereits arg ausgedünnter, männlicher Priester-Nachwuchs so von sich geben. Das Mittelalter ist eben schon sehr lange vorbei.

    Mit freundlichen Grüßen

    Alexander Nestroy, Düsseldorf
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#85 stromboliProfil
  • 06.09.2012, 13:21hberlin
  • Antwort auf #78 von Gleiche Rechte
  • dein bemühen in sachen rechtspostillie ist lobenswert, dein aushalten zeigt charakterstärke!
    Ich messe da auch nicht mit "erfolg und misserfolg", sondern mit der wahrnehmbarkeit , die du so auch dort vermittelst.

    Ich will-muss trotzdem zurückfinden zu den "... Klug, dumm, spießig, weltoffen, tolerant, aufgeschlossen, reaktionär, ängstlich, mutig, fordernd, duldend, interessiert, uninteressiert, sexbesessen, ängstlich vor Sex usw. usw. (es ist alles vorhanden, glaube mir)"... homosexuellen!
    Wie wärs mit dem polemischen: NAIV?

    Wir sollten nicht von oben herab beurteilen, aber ihr privates unvermögen auch nicht schmälern wollen als einen apolitischen reflex; meist ist es ein reflex, geboren aus einem paket selbstsüchtiger eigeninteressen! DAs macht wütend. Weil ein eigeninteresse nicht gleichzustellen ist mit einem sozialen grundsatz des gleichseins, sondern dem des fiskalischen recht auf zusätzlichem! Punkt aus!
    Auch nicht erklärbar mit den vertraglich vereinbarten absicherungen, die man gegenseitig zu leisten, bis in den tod hinein schwört!

    Nimmt man diesen teil politische gestaltungswillens "ernst" , verfehlt man auch die zu machende aussage: schluss mit dem sich in die eigenen taschen lügenden angleichungsbereicherungen..; reden wir tachles!

    Wir sind nicht "avangarde" , weil letztendlich immer von vorgaben abhängig gewesen, die uns eine stimme gab.. siehe die frauenbewegung! Ohne deren entstehen und ihrer anfänglichen politik gegen männermacht (!) eine reflektion unsererseits über unsere "rolle" in dieser "männergesellschaft" nicht möglich gewesen wäre.
    Aber in einem bruchteil haben wir auch den frauen und männern eine idee geben können, wie anders geschlechterrollen und daraus abzuleitende unterschiede hätten aussehen können..; diese chancen haben wir uns glorios verspielt!
    An dem fakt unserer emanzipationsgeschichte kommen wir nicht vorbei. Und sie bestimmt indirekterweise weiterhin unsere "bewegung/en"!

    Das ausloten der herkunft von "macht" muss sich zwangsläufig mit dem verhältnis mann zu frau und dessen rollenidentität beschäftigen.., weil es unsere position als "dritte" möglichkeit herausarbeiten könnte , wenn wir nur wollten! Da ist zwar einiges geschehen in der richtung, aber das wesentliche , dass der funktion des mannes im machtgefüge , bleibt weiterhin diffus ungleich. Und damit auch unser eigenes "selbstverständniss"!
    Gewollt natürlich , weil so auch das regelwerk familie weiterhin eine legitimation erhält, die institutionalisierte ungleichheit weiter festschreibt..; schließlich ist die rolle der frau ebenfalls nicht "zu ende" geklärt worden.
    Dass sich "wertebewahrer" mit einer "neudefiniereten" frauenidentität schmücken, müsste heute gerade frauen kritisch aufhorchen lassen. Aber auch da ist die vereinnahmung durch identitätsstiftende kompromisse so weit fortgeschritten, dass das konservierende nicht mehr bewusst wahrgenommen wird. Wer weiß, vieleicht dank so fortschrittlicher ideen wie quotendiskussion und herdprämien und kindergeld?! "Fortschritt" also nicht gleich fortschreiten bedeutet.
    Zumindest wird so selbst eine v.d. Leyen oder schröder zur emanzipationsikone!
    Und quoten schaffen quoten, aber keine definitionen dessen, was eine frau ausserhalb eines sich nicht ändern wollenden reproduktionsprozesses sein könnte.
    Hier die ebenso parallelen zu uns!

    Die these vom "mehrheitlich desinteressierten politischen menschen ", gibt es nur in der ausdeutung des gesamtpolitischen verständnisses; im einzelfalle werden sogar sonst politisch unfähige wie T.J. zu fachleuten, weil ihr "fachinteresse" sie motiviert, ihnen vorgaben gibt, an denen sie politik rezitieren können, aber selbst gestalterisch versagen.
    So können wir steuerrecht , vorgetragen von verpartnerten , als deren emanzipatives selbstwahrnehmen begreifen.., wenn das auffüllen des eigenen haushaltsäckels als politisch gilt!
    Dann ist auch eine steuerangleichung emanzipationspolitisch!
    Aber das lässt nicht den durchblick in gesamtgesellschaftliche strukturen ableiten, sondern immer nur auf eine art fachidiotie.

    Da ist von mir nicht mal "kapitalismuskritik " eingebaut, da ist nur allzu offensichtliches über fachidioten gesagt!!

    "Kleine erfolge.. akzeptieren, bevor das ganz große ziel angegangen wird, dass ganze als methaper dafür, dass eigentliche nachdenken noch weiter hinaus zu schieben?
    Ja, das macht wütend!
    Verzweifeln lässt mich das nicht, solange irgendwie/wo dagegen angeschrieben wird..; auch wenns rote rosen ( punkte) regnet.

    Und um missverständnisse vorzubeugen: es geht nicht um politische apathie.. , es geht um die verneblung der gehirne mit solchen einfachheiten, sogenannt kleiner schritte, die dank erreichbaren kleinen zugeständnissen, dann zu wirklicher apathie gegenüber dem gesamtgesellschaftlichen führt.
    Nicht der lange weg führt zur ermüdung, sondern die nebenschauplätze, die zur hauptkampflinie hochstilisiert werden.

    Noch etwas sehr persönliches hierbei: nicht jeder hier hat deine vita, deine tochter oder nun enkel im blick, wenn ihm die fragen nach zukunft beschäftigen..
    da sind die statistisch ca.25.000 partnerschaften in brd für die ein erfolg, die sich verpartnert haben, aber nicht erklärtes ziel allgemeiner anstrengungen.. auch wenn es medial so durchschimmert.
    Die mehrheit besteht weiterhin aus einzelpersonen, die sich ihren platz in der gesellschaft suchen muss!
    Warum platz nehmen in einer stube die platzt vor enge..
    Reden wir über die, können wir auch über die ca. 50.000 menschen reden, die nunmehr das konstrukt der partnerschafts-übereinkunft erhalten haben, ohne aus ihnen etwas besonderes heraus zu lesen. Der von ihnen gewählte weg ist insgesamt ein konservativer und muss als solcher so auch analysiert sein.
    Wenn wir aber versäumen alternativen zu schaffen, werden wir dies bezahlen!
    Schon in der "alternativlosigkeit", mit der unsere zukunft "gestaltet wird, liegt die gefahr der vereinnahmung!
    Kein diktat durch unsere vormaligen verfolger macht das "angebot" das sie uns hinhalten angenehmer; dass müsste langsam auffallen, wenn wir uns den sturm im wasserglas der konservativen wertebewahrer anschauen, denn mehr als eine vorführung ohnehin altbekannter vorurteile wird da nicht serviert.
    Was also erstaunt uns, und wieso!!!!

    Was nachdenklich macht ist die tatsache, dass manche von uns glaubten, diese ansichten wären überwunden.., dass wiederum nenne ich politische naivitäten!
    Rund um uns also angehäufter mist althergebrachter und altbekannter vorurteile , die auch nicht durch die unsererseits angestrebten ähnlichkeiten im gesamtgesellschaftlichen verhalten ausgeglichen oder gar aufgehoben werden.
    Das war, ist so sicher wie das amen in den kirchen.
    Worüber also streiten WIR uns?!
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#86 Gleiche RechteAnonym
#87 goddamn liberalAnonym
#88 Stop FDPAnonym
  • 06.09.2012, 16:17h
  • Antwort auf #76 von Timon
  • Das ist typisch für die FDP:

    Die Reichsten der Reichen, die ihr Geld in 100 Jahren nicht ausgeben können sind so gierig, dass sie sogar noch den letzten Euro Steuern hinterziehen. Die zünden sich in ihrer Dekadenz ihre teuren Zigarren mit 500-Euro-Scheinen an. Die werden von der FDP gedeckt und sollen einen Freibrief bekommen.

    Und gleichtzeitig wird den Ärmsten der Armen, die am Existenzminimum von Hartz IV leben, vorgeworfen, sie würden in "spätrömischer Dekadenz" leben.

    Die FDP ist an Arroganz und Zynismus echt nicht mehr zu überbieten!!!
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#89 alexander
  • 06.09.2012, 16:31h
  • inzwischen muss man sich schon schämen "doitsch und schwul" zu sein !!!
    egal in welche richtung man in diesem haufen rührt, es ist und bleibt BRAUNE SCHEISSE !
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#90 sanscapote
  • 06.09.2012, 20:41h
  • Antwort auf #85 von stromboli
  • Klerikalfaschistische Politiker und Kirchenprediger:

    Euren Lieblingssatz der letzten Wochen werde ich jetzt ad absurdum fuehren:

    "Ungleiches nicht gleich zu behandeln stellt keine Diskriminierung dar."

    Mann und Frau sind nicht gleich
    Bub und Maedel sind nicht gleich
    Lehrer und Schueler sind nicht gleich
    Pastor und Pfarrer sind nicht gleich
    Lehrling und Meister sind nicht gleich
    Richter und Angeklagter sind nicht gleich
    Polizist und Autofahrer sind nicht gleich
    Kapitaen und Passagier sind nicht gleich
    Arzt und Patient sind nicht gleich
    Fussballer und Schiedsrichter sind nicht gleich

    aber sie werden nicht diskriminiert!

    Mann und Mann sind gleich
    Frau und Frau sind gleich

    aber sie werden diskriminiert.

    Die ganze schwarz-gelbe Bloasn gehoert des Landes verwiesen!Sie massen sich taeglich Diskrimination und Gesetzesuebertretungen an.

    Gesetzesbrecher bei schwarz-gelb hinaus aus dem Stadttor und hinaus aus dem schoenen deutschen Vaterland!!!!!!
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#91 Gleiche RechteAnonym
  • 09.09.2012, 20:53h
  • Antwort auf #85 von stromboli
  • @stromboli

    Danke für deinen umfangreichen Text.

    Ich habe mir mit der Beantwortung viel Zeit gelassen, weil ich den Text als Statement empfinde, das auch ganz unkommentiert sehr gut für sich selbst spricht.

    Als „Pragmatiker“ werde ich daher nur einige Fragen stellen, die die Möglichkeit oder Unmöglichkeit einer Umsetzung der Theorie in praktische Arbeit betrifft und gleichzeitig meinen sehr individuellen Standpunkt in Teilaspekten nochmals versuchen deutlich zu machen.

    ----------

    Was schlägst du also vor?

    Schwule, die sich weder als lebenslanger Single sehen und in einer Zweierbeziehung leben, noch als "Berufs-Weltverbesserer" aus der "Innung" schmeißen, weil sie sich als zu naiv erwiesen haben?

    Und wie würdest du es außerdem legitimieren wollen, ohne irgendein Mandat erhalten zu haben, für "die Schwulen" zu sprechen und zu kämpfen? Was wäre, wenn eine Mehrzahl der Schwulen es sich verbitten würde, dass deine formulierten Ziele auch ihre zu sein haben?

    Ich bezweifle außerdem stark, dass es sich einer relevanten Anzahl von Schwulen überhaupt vermitteln lässt, dass sie sich nicht mit 'Nebenschauplätzen' aufhalten dürfen, sondern ihr Leben dem permanenten Kampf für die grundlegende Veränderung der Gesellschaft, hin zur Überwindung vom Geschlechterkrampf, hin zur Beendung von Ausbeutung von Menschen durch Menschen und überhaupt zur Abschaffung der ganzen „spießigen Ein- und Zweisamkeit“ widmen sollten, um akzeptiert (von wem eigentlich?) zu werden?

    Und abschließend, auch an dieser Stelle, ein wenig privates:

    Meine Vita, die du erwähntest ... ist - wie so vieles im Leben -auch eher das Produkt von vielen Zufällen, als von Planung. Als ich meinen Freund kennen lernte war ich Anfang 20 und was er mir nach wenigen Tagen sagte, war: "Ich will einen Partner, mit dem ich zusammenbleibe"

    Da hatte ich das noch gar nicht ausgesprochen, aber es war auch das was ich wollte und schon seit einiger Zeit in meinem Kopf. Was für uns aber nie bedeutete sexuell monogam zu leben (das war nie unser Ding und so haben wir es "eingebaut" in unser gemeinsames Leben und es hat über die Jahrzehnte ganz gut funktioniert).

    Das mit uns befreundeten Lesbenpaar und der gemeinsame Entschluss zusammen Kinde/r zu haben, hat sich nach einiger Zeit ebenfalls einfach so ergeben. Eigentlich wollten wir eine Doppel-Schwangerschaft beider Frauen. Nach dem Sex meines Freundes mit der Lebenspartnerin der Mutter meiner Tochter gab es allerdings keine Schwangerschaft und so blieb es bei einem Kind.

    Für uns war und ist unsere Zweierbeziehung genau das was wir beide wollten und deshalb haben wir uns dafür auch vor niemandem zu rechtfertigen. Genauso wie sich niemand für ein lebenslanges Single-Dasein oder irgend eine anderer Konstellation rechtfertigen müsste

    Dass es für jedes (schwule) Individuum ganz unterschiedliche "Lebensentwürfe" geben kann und auch gibt, finde ich vollkommen selbstverständlich und ich sehe mir immer sehr interessiert an, wie andere Schwule so leben (als Single, in Wohngruppen, Patchworkfamilien und und und ...).

    Ich bin aber der "Zweiertyp", wache ausgesprochen gern mit meinem Freund auf, schlafe gern mit ihm ein, verbringe gern viel Zeit mit ihm und bin dankbar dafür, dass ich ihn damals kennen gelernt habe. Das hat jede/r zu akzeptieren, so wie wir selbstverständlich die anderen Formen des Allein- oder Zusammenlebens von Menschen akzeptieren.

    Zur Vermittlung von Zielen:
    Ein Berufspolitiker wollte ich nie werden, denn "anderen erklären zu wollen, wie sie zu leben haben" finde ich im Grunde anmaßend und ich bin dazu definitiv nicht geeignet.

    Fazit:
    Ich engagierte mich auch weil ich selbst vielleicht noch von Erfolgen profitieren wollte, war also nicht völlig selbstlos, sondern durchaus auch egoistisch involviert.

    Mich damit trösten zu lassen, dass es - nachdem „der Hauptwiderspruch“ gelöst sei - auch für die jetzt noch „nebensächlichen“ Schwulen-Belange eine Lösung geben werde, hat bei mir nie funktioniert. Ich bin der Typ, der hartnäckig andere zu Zugeständnissen und Kompromissen bringt (Verhandeln ist weit mehr, als nur eine Einigung auf halbem Wege, es ist eine Kunst und es ist Psychologie, Taktik und Hartnäckigkeit).

    Die sog. "Eingetragene Partnerschaft" haben wir beide von Anfang an abgelehnt und als Herabsetzung und Abspeisung mit „Brosamen“ empfunden (übrigens erinnern wir beide uns noch sehr gut an die Entstehung dieses merkwürdigen Rechtskonstruktes).

    Falls wir die Öffnung der Zivil-Ehe für schwule und lesbische Paare noch erleben sollten, dann kommen wir extra für die Eheschließung zeitweise nach Deutschland zurück. Versprochen!

    Und ob dann irgendwann, nachdem wir längst nicht mehr leben, nachfolgende Generationen in Deutschland (vielleicht als erstem oder auch dauerhaft einzigem Land der Erde) die Ehe evtl. ganz abschaffen werden, weil sie ihnen überholt erscheint, wird dann deren Angelegenheit sein, aber nicht mehr meine.
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