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"Urgent Action"
Amnesty: Morddrohungen gegen Aktivisten in Kolumbien
- 05. September 2012 1 Min.

LGBT-Aktivisten, Gewerkschafter und Opferverbände in Barrancabermeja im Norden Kolumbiens haben Morddrohungen von Paramilitärs erhalten, meldet die Menschenrechtsorganisation Amnesty International.
Am 18. August wurde ein Flyer der paramilitärischen Gruppe "Rastrojos Comandos Urbanos" beim Büro der kolumbianischen Nichtregierungsorganisation "Gente en Acción" (Menschen in Aktion) in Barrancabermeja hinterlegt. In dem Flyer werden verschiedene Aktivisten namentlich genannt, darunter auch Mitglieder von Homo-Organisationen.
Die Paramilitärs werfen ihnen vor, "Protestmärsche provoziert und organisiert" und die Guerilla unterstützt zu haben. In dem Flugblatt heißt es weiter, "es wird nicht mehr gedroht, jetzt wird gehandelt […] Wir bringen alle Organisationen erneut unter unsere Kontrolle", und darin wurden diejenigen aufgelistet, die getötet werden sollen. Diese ist die jüngste von mehreren Drohungen nach einer LGBT-Demonstration am 27. Juli in Barrancabermeja.
Amnesty International ruft dazu auf, Protestbriefe an die kolumbianische Politiker oder die Botschaft zu verfassen. Mehr Infos dazu gibt es auf der Website der Menschenrechtsorganisation. (pm)














