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- 11. September 2012 1 Min.

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Die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens hat einen Mitarbeiter entlassen, der sich in der Frage der Anerkennung von homosexuellen Paaren offen gegen die Kirchenführung stellt. Der Jugendevangelist Lutz S. stand dem "Evangelisationsteam Sachsen" vor, das Anfang Juni in einer Erklärung angegeben hatte, die Landessynode und den Landesbischof nicht länger als geistliche Leitung anzuerkennen.
Hintergrund des seit Wochen schwelenden Konflikts war eine Entscheidung der Synode, dass in bedingten Fällen schwule und lesbische Paare in Pfarrhäuser einziehen dürfen. Der Jugendevangelist, der zuvor bereits suspendiert worden war, kündigte an, in Zukunft auf Spendenbasis weiterzuarbeiten. Er wurde zum 31. März 2013 ordentlich gekündigt.
Die Synode erklärte, bei anderen führenden Mitgliedern des Evengelisationsteams, die in ihrem Dienst stehen, produktivere Gespräche geführt zu haben, eine weitere Suspendierung wurde aufgehoben. Einer der vier Mitarbeiter ist auch in der Jugendarbeit der Kirche beschäftigt. Die Erklärung der Gruppe enthielt unter anderem den Schlüsselsatz: "Nach unserem Schriftverständnis ist praktizierte Homosexualität mit der Heiligen Schrift nicht vereinbar." (nb)















Das kann schnell gefährlich werden.
Nicht für die Kirchenspitze, sondern für uns.