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Kommentare zu:
BBC: Systematische Verfolgung und Tötung von LGBT im Irak


#1 weitwinkelAnonym
  • 13.09.2012, 12:46h
  • "Die Verfolgung wurde fanatischen Milizen in die Schuhe geschoben."

    Uniform, Männerbünde & "Staatsgewalt

    Ob nun Nildampfer in Kairo, Pornokino im Libanon oder ein brasilianisches, typisches Beispiel, geschildert von Caio Varela: „Eine Gruppe von Polizisten suchte außerhalb der Dienstzeit in Zivilkleidung Treffpunkte schwuler Männer auf. Sie gaben vor, Interesse an einem Kontakt zu haben, gaben sich dann als Polizisten zu erkennen und drohten den Homosexuellen mit Schwierigkeiten, sollten sie nicht bereit sein, Geld zu zahlen.” Von den Vergewaltigungen mal abgesehen.
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#2 Thorsten1Profil
  • 13.09.2012, 13:10hBerlin
  • "Ein Sprecher des Premierministers sagte der BBC, man sehe im Irak Homosexualität anders als im Westen"

    Warum wohl sollten die Iraker, die in Deutschland leben, eine andere Meinung zum Thema Homosexualität haben? Also: Je mehr Moslems in Europa, desto mehr Schwulenhasser. Leider ist es so!
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#4 zoomAnonym
#5 UweBerlinProfil
  • 13.09.2012, 13:48hBerlin
  • Traurig, doppelmoralisch und scheinheilig.

    Schwule und Transen werden verfolgt, getötet und aber dann vergewaltigt.

    Man lehnt Homosexuelle ab, aber zum Vergewaltigen sind sie gut genug.
    Der extremistische Islam ist zum Kotzen.

    Und der Westen muss sich wirklich mal fragen, ob man dann nach all den Jahrzehnten von Errungenschaften immer wieder von Null anfangen will.
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#6 FjoelnirProfil
  • 13.09.2012, 13:50hBerlin
  • Ich bin immer wieder betroffen, wenn ich so etwas lese. Wie kann man den Menschen dort helfen? Ganz konkret mit einer Ausreisemöglichkeit oder so? Was kann ich tun?
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#7 Egalite 2012Anonym
#8 islam controlAnonym
#9 KreuzzügeAnonym
#10 OpiumAnonym
  • 13.09.2012, 14:21h
  • Antwort auf #8 von islam control
  • "Mit den Extremisten liegst du danaben.

    Für ultra-orthodoxe Moslems (Dauer-Moschee-User) wäre das Berühren von Schwulen, wie das Berühren von Schweinefleisch."
    ________________

    Das stimmt leider nicht.
    Doppelmoralisten gibt es in JEDER Religion.

    Hält das Zölibat alle katholischen Priester von Sex mit Männern, Frauen und Kindern ab? Nein.

    Warum sollte es Doppelmoralisten nicht genauso im Islam geben?

    Je religiös fanatischer ( egal welche Richtung), desto höher die Verlogenheit.
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#11 rheinländerAnonym
  • 13.09.2012, 14:22h
  • Antwort auf #2 von Thorsten1
  • oh je, aus welcher rechtsradikalen moslemhasserkiste hast du denn deinen weisheiten? was für ein dummschwätzer bist du?

    komm mal nach marxloh, da zeige ich dir tausende muslime die schwule genauso behandeln wie jeden anderen auch und dann fahren wir mal nach dorstfeld, wo du dann mal nen kerl auf offener straße küssen darfst..
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#12 rheinländerAnonym
#13 userer
  • 13.09.2012, 14:35h
  • Antwort auf #12 von rheinländer
  • Lieber rheinländer, es ist momentan kein fasching, du musst nicht verkrampft lustig sein.

    Allein die Tatsache, dass du uns zum CSD nach Jerusalem (wahrscheinlich meinst du Tel Aviv, aber sei's drum) schicken willst, ist Antwort genug. Da gibt es nämlich einen CSD - im Gegensatz zu den Palästinensergebieten und anderen muslimischen Fleckchen Erde.

    Und dass sich Foristen hier zum Irak außern und nicht zu Saudi-Arabien, liegt daran, dass der Artikel über den Irak handelt.

    Besser ist, du gehst wieder deine Pappnase bügeln.
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#14 xuxuxuAnonym
#15 toleranzAnonym
  • 13.09.2012, 14:43h
  • Antwort auf #12 von rheinländer
  • die freiheit muss man ihm lassen.

    die farben seines schmetterlings wiesen schon bei den judith butler threads darauf hin, wieso er sie langsam steigernd erst als intellektuelle luxusmieze und dann bis hin zur terroristenfreundin skizzierte.

    wenn persönliche verächtlichmachung zuerst kommt, riecht es i.d.r. nach hasbara.

    seiner eigenen tiefen humanität und kinderliebe verlieh er nicht ausdruck durch die schilderung des mißbrauchs von kindern, als lebende schutzschilde der idf -wie er bald im williy-brandt-haus von israelischen reservisten geschildert wird- , sondern so:

    " ..wurde auch nachgewiesen und aufgezeigt, wie die palästinensiche Seite gegen Israel Terror betreibt, u. a. werden da schon Kinder für herangezogen und beeinflusst..."

    er mag es halt robust, gibt aber gern den feinen.
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#16 JUMBOAnonym
#17 queerleserAnonym
  • 13.09.2012, 15:02h
  • "Homo-Hölle Irak

    Bagdad
    Für Schwule hat sich seit dem Sturz Saddams die Lage im Irak dramatisch verschlechtert:
    Sie werden von Banden und Behörden gejagt und ermordet....
    ...
    Schon unter Saddam Hussein war Homosexualität verboten, berichtet Hili. Dennoch ließ die Diktatur Schwule teilweise gewähren - zumindest bis Mitte der 90er Jahre, als Sanktionen das Land ausbluten ließen, gab es in Bagdad mehrere Schwulenclubs. Diese wurden dann aber nach und nach geschlossen und der Staat ging gegen Homosexuelle vor. Hili erzählt, er sei drei Mal verhaftet und gefoltert worden. Dann sei er aus dem Land geflohen...

    ...Bis 2001 war Homosexualität im Irak de facto legal, dann erließ der damalige Staatspräsident Saddam Hussein ein Verbot. ...

    Von Dennis Klein"
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#18 khiderAnonym
  • 13.09.2012, 15:18h
  • Dieser berichtete von einer weltoffenen Gesellschaft, die harmonisch miteinander lebte. Es gab sogar Ehen zwischen Schiiten und Sunniten. Dieses Bild sehe ich insbesondere für Bagdad und Umgebung. Doch es gab auch Auseinandersetzungen zwischen den verschiedenen Gruppierungen. Hier möchte ich nur die Anfal-Operation und die schiitische Intifada erwähnen. Die einen (Kurden) wurden danach von den US-Amerikanern beschützt und die anderen (Schiiten) wurden gnadenlos von den sunnitischen Machthabern verfolgt. Ab 1991 war der Irak geteilt. Es konnten sich verschiedene Kulturen bilden, die unabhängig voneinander agieren konnten. Doch die Anfal-Operation und die schiitische Intifada sollen nicht Teil des folgendes Berichts sein.

    Dieser Bericht soll sich um Bayan Jabr (Innenminister unter der Regierung al-Djafari), die CPA und die Lage der Homosexuellen im Irak drehen.

    Die neuesten Entwicklungen machten ihm (Abbas Khider) Angst. Der Irak habe sich gewandelt. Morde an politischen, religiösen und innerkonfessionellen Gegner stiegen nach der Machtübernahme der CPA (unter Führer von Paul Bremer) rapide an.

    Das Leben der Homosexuellen war vor der Neuordnung der politischen Verhältnisse weniger problematisch. Sie wurden geduldet. Sie heirateten, zeugten Kinder und sorgten für Nachwachs, was nach islamischem Verständnis die Hauptaufgabe des Mannes sei.

    Nachdem die Schiiten ab Januar 2005 die Macht übernahmen, wurden Homosexuelle öffentlich denuziert und ermordet, bevor sie stundenlang gequält wurden. Berichte gibt es darüber, dass den Männern Dinge in den Anus eingeführt oder dass diese stundenlang vergewaltigt wurden. (und das auch bei Männern, die nicht homosexuell waren, aber denunziert wurden).

    www.aliraqaljadid.de/2010/11/die-lage-der-homosexuellen-im-i
    rak-bayan-jabr-und-die-cpa/


    www.abbaskhider.com/seiten/biografie.html
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#19 Thorsten1Profil
  • 13.09.2012, 15:35hBerlin
  • Für Schwule waren die alten Regime wesentlich besser! Unter Sadam Hussein, Mubarak, Ben Ali, Gaddafi usw wurden sie einigermaßen in Ruhe gelassen, solange sie nicht aufflielen. Dies war im übrigen die jahrhundertealte Art des Islams, mit diesem Thema umzugehen: "Alles was im Dunkel der Nacht geschieht, soll nicht verfolgt werden". Es gab sogar leichte Ansätze von einer Szene. Nachdem die "Diktatoren" mit Hilfe des Westens weggebombt wurden, herrscht dort jetzt der sogenannte "Arabische Frühling", der nur ein anderer Wort für Islamismus ist - für die Schwulen die Hölle! Ich frage mich immer wieder, warum der Westen dazu beigetragen hat, die alten Regime, die zwar keine Demokratie im westlichen Sinne, aber immerhin eher westlich geprägt waren, also eben auch offener für Schwule, zu stürzen.
    Noch weniger verstehe ich es, dass schwule Politiker wie Westerwelle und Volker Beck uns wider besseren Wissens einreden wollen, der "arabische Frühling" sei eine positive Errungenschaft.
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#20 -hw-Anonym
  • 13.09.2012, 15:36h
  • Antwort auf #13 von userer
  • In Jerusalem findet ein „CSD-Umzug“ seit 2002 unter starken Sicherheitsvorkehrungen statt. Im Jahr 2005 hatte ein orthodoxer Demonstrant auf drei Teilnehmer eingestochen und diese verletzt. Auch in diesem Jahr waren die zum Schutz der Demonstranten eingesetzte Präsenz von Armee und Sicherheitskräften erheblich.
    Auf dem Rückweg zu ihrem Auto trug einer der Jugendlichen aus Tel Aviv eine Regenbogenfahne um seine Schulter gelegt. In einer Seitenstraße fuhr dann ein junger Mann mit seinem Motorroller an ihrer Gruppe vorbei und brüllte: „Euch hat man vergessen zu erschießen“.

    „Genau diese Fälle muss jetzt das neue ‚Report-Center‘ [jüngst in Tel Aviv eröffnet] erfassen. Sie müssen zusammengetragen und jedes Jahr der Öffentlichkeit präsentiert werden“, so Sharon Jaegermann von Agudah.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #13 springen »
#21 gebetsmühleAnonym
  • 13.09.2012, 15:52h
  • Antwort auf #19 von Thorsten1
  • " Ich frage mich immer wieder, warum der Westen dazu beigetragen hat, die alten Regime, die zwar keine Demokratie im westlichen Sinne, aber immerhin eher westlich geprägt waren, also eben auch offener für Schwule, zu stürzen."

    Ich antworte gerne immer.

    Dem folgenden Artikel waren ursprünglich die dann folgenden Karten beigefügt.

    "Ach, und noch ein schmutziges kleines Geheimnis aus 5 000 Jahren Geschichte: ethnische Säuberung funktioniert.

    Oh, and one other dirty little secret from 5,000 years of history: Ethnic cleansing works.

    Vielleicht sollten wir sogar Unterstützung dafür erwägen, Belutschistan aus Pakistan herauszuschneiden, um auch dort die radikalen Kräfte zu schwächen.

    Perhaps we should even consider support for a Balochistan carved out of Pakistan to diminish radical power there also."

    www.armedforcesjournal.com/2006/06/1833899/

    Karten:

    www.steinbergrecherche.com/geburt7.jpg

    www.steinbergrecherche.com/geburt8.jpg
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#22 MuroAnonym
  • 13.09.2012, 15:56h
  • Antwort auf #17 von queerleser
  • ändert nichts an der tatsache das es gegenwärtig auch wieder islamisten sind die den schwulen dort das leben schwer machen.
    man kann zurecht den sinnlosen krieg verurteilen den es dort gab, aber sowohl zuvor als auch jetzt ist die lage der schwulen schlimm.

    es stimmt überigens nicht das die schwulen damals in ruhe gelassen wurden, denn das gesetz sah damals auch nichts gutes für schwule vor.
    am ehesten konnten sich "geschlechtskonforme" schwule verstecken und heimlich sex haben, diese wurden dann eher in ruhe gelassen weil man sie nicht erkannte.
    aber schwule denen man es ansah und transgender wurden auch damals schon verfolgt und ermordet.
    es konnte sich also nicht jeder verstecken, weil anderssein nicht immer zu kaschieren ist. zu sagen denen ging es besser, die hätten sich nur kaschieren müssen dann wäre ihnen nichts passiert, also die schuld indirekt den schwulen geben die auffallen, ist ein schlag ins gesicht.

    witzigerweise werfen einige der user israel pinkwashing vor, ich bekomme den eindruck das diese user selber pinkwashing betreiben und zwar in dem sie die lage der schwulen in islamistischen staaten verharmlosen, bzw relativieren.
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#23 David77Anonym
  • 13.09.2012, 15:58h
  • Nach der Diktatur ist vor der Diktatur, wie es vorgestern in Libyen und Ägypten gezeigt wurde.
    Und wie es sich in Syrien auch zeigen wird.
    Auch der Westen macht sich mitschuldig:
    Diesen Bericht sollte man jenen Richtern und Politikern zusenden, die Flüchtlingen wieder abschieben wollen und unter dem Spruch "man muss es ja nicht ausleben" oder "solange man nicht auffällt ist man doch sicher" Asyl ablehnen und (wie der Vatikan) vom "Recht des Staates" und "Innerer Angelegenheit" faseln.
    Das sind dieselben die sich über religiöse Verfolgung (meist von Christen) echauffieren. Nicht, dass ich die gutheiße, aber mich kotzt diese Doppelmoral an, wie zwischen Opfer unterschieden wird. Da ist plötzlich nicht vom "Recht des Staates" die Rede und auch nicht davon, das man seine Religion doch heimlich ausleben können.
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#24 gebetsmühleAnonym
#25 pöolikujzhtgAnonym
  • 13.09.2012, 16:05h
  • Antwort auf #23 von David77
  • meine volle zustimmung! insbesondere denen, die anfang der neunziger jahre dafür sorgten, dass das recht auf asyl soweit geändert wurde, das es flüchtlingen massiv erschwert wird vor terror, gewalt und krieg in unser land zu flüchten. die EU ist mitlerweile zu einer festung verkommen. es wird wieder selektiert, hatten die nazis ja schon in auschwitz vorgemacht.

    wieviel menschen starben bisher an den eu aussengrenzen?

    wenn man sieht unter welch menschenverachtenden umständen menschen, die hier asyl beantragen, leben müssen, in lagern mit wachpersonal und stacheldraht, dann wird mir schlecht. wenn dann unsere politiker was von menschenrechten faseln müsste man sie mal ne woche in solche dreckslöcher stecken!!

    wieso ändert sich nichts? weil rassismus und hass in diesem land hochkonjunktur haben!
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#26 üpöolikujzhtgrfdAnonym
  • 13.09.2012, 16:13h
  • interessant ist doch in dem zusammenhang, das die von den usa eingesetzte regierung (eine wirklich frei gewählte regierung würde den us-amerikanern nicht das öl schenken) in dem nun "demokratisiertem, freiem Irak" nicht ein stück dafür tut, das sexuelle vielfalt gelebt werden kann. warum intervenieren da die US-Besatzungstruppen nicht?

    Aber es ist wie immer: Deutsche Waffen werden mal eben an die saudis verkauft, deren eliteeinheiten werden von deutschen ausgebildet...

    warum soll der terror, der unter saddam eher im verborgenen stattfand (ausser bei den kurden die er mit giftgas mordete) jetzt weniger sein?

    Ich frage mich woher hier manche ihre infos haben, als ob unter saddam homosexuelle nicht auch ermordet wurden... von häusern gestürzt oder unter mauern begraben... okay, ist nicht hängen oder köpfen, was bei den saudis standard is.. was ja anscheinend besser ist denn da regt sich keiner drüber auf...
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#27 David77Anonym
  • 13.09.2012, 16:23h
  • Auch die Begründung ist erschreckend. Die Reporterin hätte da richtig nachhaken können/müssen:

    ""Die Werte der Gesellschaft sind wichtiger als die Werte einer Einzelperson."
    Die Gesellschaft besteht aber aus Einzelpersonen, mit Rechten, die JEDEM zustehen. Will man damit Mord rechtfertigen?

    "Ich weiß nicht, warum die BBC so besorgt ist über ein paar wenige Leute"
    "Wir haben keine große Anzahl von Schwulen. Die Schwulen sollten das Verhalten und die Moral der anderen respektieren"

    Ach nee?!? Warum ist man dann so besorgt über "die wenigen Schwulen", dass man sie verfolgt?

    Komisch, da drüben regt man sich über "wenige" Leute auf, wenn diese sich auch nur kritisch über den Islam äußern, oder wenn man hier über "wenige" (wie eben EINE Person wie Mohammed) urteilt.

    Rechtfertigt die angeblich geringe Anzahl die Verfolgung?

    Vielleicht sollte der Westen sich einfach ganz aus der Region raushalten (obwohl, genau das wollen die ja) und deren Chaos selbst in Ordnung bringen. hakt man einer Schlange den Kopf ab, wachsen 3 neue nach...

    Aber nein, da gibt es noch das heilige Öl, was ja Vorrang vor Menschenrechten hat.
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#28 FoXXXynessEhemaliges Profil
#29 Thorsten1Profil
  • 13.09.2012, 16:50hBerlin
  • Antwort auf #27 von David77
  • "Aber nein, da gibt es noch das heilige Öl, was ja Vorrang vor Menschenrechten hat."

    Ich möchte mal sehen, wie du und andere reagieren, wenn sie kein Auto mehr fahren können und die Heizung für die Wohnung nicht mehr funktioniert. Dann wir es plötzlich heissen: Warum hat die Regierung nicht dafür gesorgt, dass die Lieferung von Erdöl aus dem Nahen Osten gesichert ist - Menschenrechte hin oder her?
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#30 püolikujzhgtAnonym
  • 13.09.2012, 16:58h
  • Antwort auf #29 von Thorsten1
  • hahahaha....

    oh je, weiss net was dich geritten hat aber gerade mal 4% des in deutschland raffinierten öls kommt aus den arabischen staaten...

    der überwiegende teil kommt aus russland.

    im übrigen funzt die heizung auch ohne öl, die arbeitet nämlich mit gas. was auch aus russland kommt oder denkst du gazprom hat für milliarden dollar eine pipeline quer durch die ostsee gelegt ohne das da gas durch geht?
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#32 finkAnonym
  • 13.09.2012, 17:38h
  • Antwort auf #6 von Fjoelnir
  • mir geht's ähnlich.

    ich lese das, versuche mir vorzustellen, was für ein horror es sein muss, als schwuler in diesem land zu leben, zum beispiel mitzubekommen, dass freunde verschwinden und ermordet werden oder den eigenen namen auf einer "todesliste" zu lesen - und stelle fest, dass ich diese vorstellungen gar nicht wirklich ertragen kann.

    wie schrecklich, dass eine religion, die die menschen in ein fiktives paradies führen soll, stattdessen die welt in eine höchst reale hölle verwandelt.

    und dann frage ich mich: was können wir tun?

    vielleicht eine spende an human rights watch oder amnesty international? vielleicht gibt es sogar irgendwelche organisationen, die speziell dort vor ort aktiv sind?

    ich fände es gut, wenn die redaktion bei solchen nachrichten ein wenig werbung für entsprechende hilfsorganisationen machen würde.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #6 springen »
  • Anm. d. Red.: Danke für Dein Interesse (und das einiger Leute zuvor). Die Londoner Organisation Iraqi LGBT hilft Personen, sich im Irak zu verstecken. iraqilgbt.org.uk/ Mehr Infos dazu auf Englisch: www.guardian.co.uk/commentisfree/2009/feb/25/iraq-gay-rights Vor Ort ist auch die Organisation of Women's Freedom in Iraq / Equality aktiv. www.equalityiniraq.com/ Von Deutschland aus unterstützt die Hirschfeld-Eddy-Stiftung LGBT-Rechte weltweit www.hirschfeld-eddy-stiftung.de/
#33 reviewAnonym
#34 finkAnonym
#35 thorstemAnonym
#36 vermutungAnonym
  • 13.09.2012, 18:08h
  • Antwort auf #10 von Opium
  • In deinem Beitrag ist ja fast alles irgendwie auch richtig. Was wohl auch so angelegt war.

    Aber die Tathergänge lassen dann doch mehr auf
    eine Gruppendynamik sadistischer Rudel schließen, die in ihren Verhörhöllen vor nichts zurückschrecken, wenn Religion und Staatsgefüge
    ihren Selbstermächtigungen weiten Raum läßt.

    Die schmuddeligen Priester, Rabbis und Imame, die ihren sexuellen Individualterror gegen Schutzbefohlene richten, gibt es ohne Zweifel auch.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #10 springen »
#37 CommunityAnonym
#39 thorium222Profil
  • 13.09.2012, 18:29hMr
  • Was mich gerade unglaublich schockiert, ist, dass ich davon noch nichts in den Mainstream-Medien gelesen habe. Ist das der Öffentlichkeit in Deutschland wirklich so egal?!!
  • Antworten » | Direktlink »
#40 godddamn liberalAnonym
  • 13.09.2012, 19:36h
  • Antwort auf #39 von thorium222
  • "Ist das der Öffentlichkeit in Deutschland wirklich so egal?!!"

    Ja.

    Es gibt wichtige und unwichtige Leben. Für uns herrscht traditionell Trauerverbot.

    Das hat auch religiöse Ursachen. Islam und Christentum sind da nicht so weit voneinander entfernt. Wir sollen weg.

    Dass uns das Christentum heute harmloser vorkommt, liegt am wenigsten an ihm selbst.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #39 springen »
#41 RheinländerAnonym
  • 14.09.2012, 07:21h
  • Antwort auf #13 von userer
  • NEIN ich meinte den in Jerusalem! Da gibt es nämlich auch einen! Der regelmäßig von radikalen angegriffen wird. Wenn es darum geht LGBT zu hassen sind sie sich nämlich komischerweise alle einig; die Orthodoxen Radikalen, Die Islamisten und die Christen!!

    gaylife2011.wordpress.com/2006/12/02/verkehrte-welt-in-israe
    l-angeblich-homofreundlich/


    Ansonsten solltest Du mal in den Bible Belt in den USA reisen. Dort kannst Du dann mal mit deinem Freund händchenhaltend durch die Stadt latschen. Oder ihn mal abends in der dunkelheit auf offener Straße küssen!

    Aber Achtung; gerade in diesen Bundesstaaten gelten die Gesetze, die Trayon Martin das Leben gekostet haben, nämlich das man straffrei jemanden erschiessen darf von dem man sich "bedroht" fühlt...
    Für die radikalen "Christen" sind LGBT die größte Bedrohung...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #13 springen »
#42 RheinländerAnonym
  • 14.09.2012, 07:28h
  • Antwort auf #14 von xuxuxu
  • Ich weiss um welches Land es geht. Aber das mal einer von euch von allein darauf kommt, das es in dem Land, dem unsere Regierung 700!! Leopardpanzer, die speziell zur Demonstrantenbekämpfung entwickelt wurden, liefert, kein Stück besser aussieht. Oder meinst du das es dort besser ist nur weil kaum einer darüber berichtet?

    Du bist doch nicht die drei affen oder? Ein wenig intelligenz dürfte bei jedem vorhanden sein oder?

    Zu guter letzt: Auch hier werden wir gehasst und das sind nicht unbedingt die viel beschworenen bösen Araber.. Schau dir mal die strunzdämlichen kommentare in diesem Artikel an:
    www.gmx.net/themen/sport/fussball/1liga/109nuxa-merkel-hoene
    ss-homosexuellen-fussball-profis-mut


    Du willst es härter? Schau Dir PI an, da wirds etwas konkreter, da wird auch schonmal Arbeitslager oder gleich Todesstrafe gefordert. Die haben auch die Hinrichtung von zwei jugendlichen im Iran gefeiert...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #14 springen »
#43 HuchAnonym
#44 hachAnonym
#45 goddamn liberalAnonym
  • 14.09.2012, 10:28h
  • Antwort auf #44 von hach
  • Wir haben da oben einen Artikel über den Irak.

    Und wohin geht mal wieder die Reise?

    Nach Jerusalem!

    Ich scheine der einzige Mensch auf der Welt zu sein, der an diesem Ort weder ein großes positives noch negatives Interesse hat.

    Warum sollte ich auch?

    Etwas weniger 'Heiligkeit' und etwas mehr Desinteresse könnte Jerusalem vielleicht zu einem lebenswerteren Ort machen.

    Wie Vancouver, Kopenhagen oder Göteborg z. B.
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#46 bubbleAnonym
#48 userer
#49 geografieAnonym
#52 dacht ich mirAnonym
#53 not aloneAnonym
#54 imoscout24Anonym
#55 goddamn liberalAnonym

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