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Kommentare zu:
Stadt erkennt erstmals "Bisexual Pride" an


#1 Leo GAnonym
#2 daVinci6667
  • 19.09.2012, 14:36h
  • Antwort auf #1 von Leo G

  • Ja Leo, es gibt euch. Und das ist auch gut so! Bisexuelle gibt es sehr viele. Leider bezeichnen sie sich auf Druck der Gesellschaft oft als Heterosexuelle oder erkennen sich gar selbst nicht als solche. Wer bei Gay-Pornos einen Steifen kriegt, ist mindestens bi. Anders kann das gar nicht sein. Und ehrlich gesagt, habe ich bisher noch KEINEN Mann gesehen, der bei Gay-Pornos keine entsprechende Regung zeigte....Das liegt wohl daran, dass ein echter Herero sich sowas erst gar nicht reinzieht.

    Es gibt aber auch Schwule, die sich als bi bezeichnen, nur weil sie damit hoffen nicht so stark diskriminiert zu werden. Ich wurde diese als Schrankschwestern bezeichnen, die sich auf dem Weg an die frische Luft in der Türe eingeklemmt haben.... Autsch!
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#3 Prime_EvilEhemaliges Profil
#4 le_waldsterbenProfil
  • 19.09.2012, 15:03hBerlin
  • Es gibt Bisexuelle, sogar um ein Vielfaches mehr als Schwule. Aber diese Bisexuellen sind oft verheiratet und leben ihre Bisexualität diskret aus. Ganz sicher tummeln sie sich -von einige wenigen Ausnahmen abgesehen- nicht bei "bisexuellen Pride"-Gruppen. Diejenigen, die dort als "Bisexuelle" auftreten, sind meistens von der Schwulenszene zermürbte Schwule, die Frischfleisch suchen oder sich ein normaleres, menschlicheres Miteinander erhoffen als in der versifften Schwulenszene unserer Großstädte.
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#5 maaaartinAnonym
#6 Leo GAnonym
  • 19.09.2012, 15:57h
  • Antwort auf #2 von daVinci6667
  • "dass ein echter Herero sich sowas erst gar nicht reinzieht."

    Oje, dann muss ja ich stock hetero sein guck ich maximal MWM.
    Du verwirrst mich, lol.

    Wie sie alle glauben, die Wahrheit für sich gepachtet zu haben, dabei ist Sexualität nur durch die eigene subjektive Wahrheit zu klassifizieren.
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#7 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 19.09.2012, 16:13h
  • Bisexualität gab es auch schon in der Antike, und zwar besonders bei Römern und Griechen. Sogar die Götter - vor allem Zeus - fröhnten nämlich der sexuellen Orientierung! Daß die Bisexuellen jetzt ihre eigene Parade und Flagge haben, ist ein gutes Zeichen und vielleicht fanden sich ja unter diesen Prideteilnehmer einige Pansexuelle (Menschen, die Sex mit Männern, Frauen und Transen haben)!
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#9 back to rootsAnonym
#10 daVinci6667
#11 Stein
#12 Lapushka
  • 19.09.2012, 19:53h
  • Antwort auf #6 von Leo G
  • Hast du da auch in echt erfahrung?

    Zum Thema: Einerseits gut, sollen sie gerne machen, andererseits auch nur wieder eine neue Schublade innerhalb einer Schublade.
    Schöner wäre, wenn Bisexuelle einfach auf dem Gay-Pride sichtbaren Platz fänden als was eigenes zu machen.
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#13 David JacobAnonym
  • 19.09.2012, 20:15h
  • Antwort auf #11 von Stein

  • Ganz genau! Ich bekomme auch schon wieder bald das Kotzen wenn ich hier manche Kommentare lese!! Reißt euch mal zusammen! Was für ein Niveu haben wir erreicht, wenn die eine Randgruppe auf der anderen rumhackt?? Asozialer gehts ja wohl kaum! Da seid ihr (Homos) echt nicht besser, als eure ach so verhassten "Heten"!!!
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#14 Leo GAnonym
#15 Leo GAnonym
#16 Leo GAnonym
#17 KathiGr
  • 19.09.2012, 22:04h
  • Antwort auf #12 von Lapushka
  • "Schöner wäre, wenn Bisexuelle einfach auf dem Gay-Pride sichtbaren Platz fänden als was eigenes zu machen."

    Das geht nicht, weil wir nun mal nicht "gay" sind, sondern bi.
    Solange wir von den Homos diskriminiert oder ignoriert werden, benötigen wir was eigenes, um nicht unterzugehen.
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#18 scheiß draufAnonym
  • 19.09.2012, 22:09h
  • Antwort auf #14 von Leo G
  • und schon erfüllt dieser thread wieder seinen eigentlichen zweck - nämlich in einer immer aggressiver heterosexistischen gesellschaft jeden noch so kleinen freiraum zu attackieren und letztlich zu zerstören, in dem sich menschen eben ausdrücklich KEINE heterosexualität aufzwingen lassen!

    dass erklärte bisexuelle einmal mehr die bösen homosexuellen anfeinden, von denen sie angeblich ganz böse diskriminiert werden, zeigt vor allem, dass die betreffenden sowohl die herrschenden (auch) sexuellen unterdrückungsverhältnisse in dieser gesellschaft als auch ihre eigene position innerhalb dieser noch nicht so ganz verstanden haben.
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#19 KathiGr
  • 19.09.2012, 22:18h
  • Antwort auf #18 von scheiß drauf
  • "dass erklärte bisexuelle einmal mehr die bösen homosexuellen anfeinden, von denen sie angeblich ganz böse diskriminiert werden, zeigt vor allem, dass die betreffenden sowohl die herrschenden (auch) sexuellen unterdrückungsverhältnisse in dieser gesellschaft als auch ihre eigene position innerhalb dieser noch nicht so ganz verstanden haben."

    Was? Wer feindet denn hier wen an? Du hast wohl Wahrnehmungsstörungen.
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#20 Du bist schwul heyAnonym
#21 average iqAnonym
#22 Lapushka
  • 19.09.2012, 22:31h
  • Antwort auf #17 von KathiGr
  • Deshalb schrieb ich "Platz finden", weil das bisher ja noch nicht so der Fall ist. Aber auf Dauer.

    @Leo
    Ja sagt sich so leicht, "probier einfach mal". Bei DP ist doch die Frage ob das in der Praxis auch so leicht ist wie in der Theorie.

    @Scheiss drauf
    "noch so kleinen freiraum zu attackieren und letztlich zu zerstören, in dem sich menschen eben ausdrücklich KEINE heterosexualität aufzwingen lassen!"

    Wem wird was aufgezwungen?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #17 springen »
#23 Stein
  • 19.09.2012, 22:38h
  • Antwort auf #18 von scheiß drauf
  • wer feindet denn wen?

    weißt du wie ermüdend es ist immer wieder zuhören "du kannst ja nur nicht zu deiner homosexualität stehen!"? dabei weiß man doch was man selber fühlt.

    am liebensten würde ich die ganzen schubladen abschaffen und es nur noch liebe nennen. ganz egal wen man liebt
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#24 KathiGr
#25 Lapushka
  • 19.09.2012, 22:48h
  • Antwort auf #16 von Leo G
  • Naja aber die Normal-Schwulen fragt man ja auch nicht ob sie das wollen.
    Aber letztendlich kann man es nennen wie man will, es ist alles entweder eine Abweichung von der Geschlechtsidentitäts- oder der sexuellen Orientierungsnorm oder der Norm der sexuellen Vorlieben (BDSM).
  • Antworten » | Direktlink » | zu #16 springen »
#26 daVinci6667
  • 19.09.2012, 22:59h
  • Antwort auf #23 von Stein

  • "weißt du wie ermüdend es ist immer wieder zuhören "du kannst ja nur nicht zu deiner homosexualität stehen!"? dabei weiß man doch was man selber fühlt."

    Kann ich mir vorstellen. Schön fühlst du eindeutig, dass du dich zu beiden Geschlechtern angezogen fühlst und toll dass du das auch zulässt!

    Viele, wenn nicht sogar die allermeisten Bisexuellen negieren diese Tatsache nämlich und bezeichnen sich als eindeutig heterosexuell.

    Wiederum viele Schwule bezeichnen sich tatsachlich als bisexuell nur weil sie feige sind. Ist leider einfach so.

    Du leidest unter diesen beiden Tatsachen. Wir leiden aber auch unter der Zerstörung unserer letzten Rückzugsmöglichkeiten. Da stimme ich Scheiss drauf 100% zu! Ich hoffe du kannst das auch verstehen.

    Gemeinsam sollten wir gegen den immer aggressiver agierenden Heterosexismus vorgehen. ALLE würden davon profitieren.

    Gruß daVinci6667
  • Antworten » | Direktlink » | zu #23 springen »
#27 Leo GAnonym
#28 KathiGr
  • 19.09.2012, 23:03h
  • Antwort auf #22 von Lapushka
  • "Deshalb schrieb ich "Platz finden", weil das bisher ja noch nicht so der Fall ist. Aber auf Dauer."

    Warum nennst du den CSD denn "Gay Pride"? Solange du das tust, bist du ein Teil des Problems. Der CSD ist ein LGBT-Event und nicht nur eine Schwulenparade. Schon allein deine Wortwahl und die Wortwahl der Medien zeigen, wie wir ständig ausgegrenzt werden, von Homos und Heteros gleichermaßen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #22 springen »
#29 KathiGr
#30 Leo GAnonym
#31 KathiGr
#32 Stein
#33 Lapushka
  • 19.09.2012, 23:25h
  • Antwort auf #29 von KathiGr
  • Ich erkenne Heterosexualität als statistisch am häufigsten an.

    Deshalb wird alles was dem nicht entspricht als (Norm-)Abweichung betrachtet, ob man das positiv, negativ oder neutral sieht und wie damit umgegangen wird, ist dann die große Frage.

    So meine ich das.

    Und den radikaleren dieser "Normalen" ist es, denke ich, relativ egal, wie sich diese "Abweichler" denn nun nennen und ob sie versuchen, sich voneinander abzugrenzen.
    Egal ob homo, bi, SM oder trans - Hauptsache pervers.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #29 springen »
#34 daVinci6667
#35 KathiGr
  • 19.09.2012, 23:38h
  • Antwort auf #26 von daVinci6667
  • "Viele, wenn nicht sogar die allermeisten Bisexuellen negieren diese Tatsache nämlich und bezeichnen sich als eindeutig heterosexuell."

    Das würde ich so nicht sagen. Ich vermute, dass die meisten Bisexuellen einfach gar nicht weiter über ihre eigentliche Orientierung nachdenken, sobald sie merken, dass sie auf das andere Geschlecht stehen. Außerdem werden Bisexuelle, die in einer verschiedengeschlechtlichen Beziehung sind, ja so gut wie nie nach ihrer sexuellen Orientierung gefragt. Sie kommen also meist gar nicht in die Situation, sich outen zu müssen.

    Neulich hat mir z.B. ein verheirateter, 60-jähriger Familienvater erzählt, dass er gar nicht hetero, sondern bisexuell ist. Er lebt aber seine Bisexualität nicht aus, da er seiner Frau treu ist. In der Gesellschaft geht er automatisch als hetero durch, obwohl er das nicht ist und es auch nie behauptet hat.
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#36 KathiGr
  • 19.09.2012, 23:48h
  • Antwort auf #33 von Lapushka
  • "Ich erkenne Heterosexualität als statistisch am häufigsten an."

    Und du glaubst dieser Statistik? Dass die meisten Menschen verschiedengeschlechtliche Beziehungen haben, ist doch gesellschaftlich antrainiert. Und bloß weil jemand eine verschiedengeschlechtliche Beziehung hat, heißt das noch lange nicht, dass derjenige auch heterosexuell ist. Er kann genauso gut bisexuell sein. Die meisten Bisexuellen sind sich ihrer Bisexualität gar nicht bewusst.

    "Und den radikaleren dieser "Normalen" ist es, denke ich, relativ egal, wie sich diese "Abweichler" denn nun nennen und ob sie versuchen, sich voneinander abzugrenzen. Egal ob homo, bi, SM oder trans - Hauptsache pervers."

    Da stimme ich dir zu. Und deshalb ist es wichtig, dass Bisexuelle und Transsexuelle auch mal getrennt von den Homosexuellen auf sich aufmerksam machen.

    Außerdem ist mein Eindruck, dass Homosexuelle uns Bisexuelle irgendwie als Bedrohung ansehen, weil durch uns die Grenze zwischen Homo- und Heterosexualität verwischt wird.
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#37 UngelöstAnonym
  • 20.09.2012, 00:53h
  • Antwort auf #33 von Lapushka
  • "Und den radikaleren dieser "Normalen" ist es, denke ich, relativ egal, wie sich diese "Abweichler" denn nun nennen"

    Genau deswegen werden die meisten männlichen Bisexuellen in der Öffentlichkeit als Heteros angesehen, weil sie nur ihre Heteroseite offen leben und zugeben.

    Denn dadurch das Gleichgeschlechtlichkeit immer noch nicht als nicht völlig normal angesehen und gesellschaftlich akzeptiert wird, kann man davon ausgehen ( und auch beobachten) das sich einige Schwule als Bi bezeichnen und viele Bi´s als Hetero.

    Die überwiegende Mehrheit der Bisexuellen findet sich daher aus genannten Gründen unter den Heteros.

    Ein eigener "bisexueller Pride plus Friends" ist daher etwas merkwürdig, denn dieser setzt an der queeren Szene an, an einer Szene die schon einen allgemeinen Pride hat.
    Die Mehrheit der (männlichen) Bisexuellen aus der breiten "Hetero"basis wird nicht öffentlich dort auftauchen, weil die überwiegend versteckt leben.
    Dabei wäre es gerade wichtig jene zu mobilisieren, aber irgendwie ist das ein großes Tabuthema in der Öffentlichkeit.
    Z.B. fallen fast alle Filme die männliche Bisexualität thmematisieren unter "gay themed", dabei gehört das Thema Bisexualität um so mehr in die "Hetero"medien!
    Von Schwulen wird immer verlangt das sie selbst in den meisten gay themed Filmen Szenen mit Hetensex- und Hetenlovestories sehen, aber in wie wenigen Hetenfilmen ist vergleichsweise homosexuelles zu sehen? So viele Männer die heimlich bi sind, aber wo sind z.B. die Actionhelden im Kino mit schwuler Affäre?
    Wie soll Normalität dafür geschaffen werden wenn durch Negierung der Medien erst gar keine Sichtbarkeit und Gewöhnung stattfindet?

    Wie man merkt, weniger die queere Szene hat ein Problem mit männlichen Bisexuellen ( die bezieht sie in Prides und Medien mit ein!), sondern in erster Linie die heterosexuelle Öffentlichkeit!
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#38 herve64Ehemaliges Profil
#39 Leo GAnonym
  • 20.09.2012, 08:34h
  • Mensch, seziert das doch nicht so.
    Sexelt einfach rum.

    Fakt ist, mir würden auf Dauer Brüste fehlen, die flache Brust des Typen törnt nicht sooo und nur wenn sie gut ist.
    Und das mit den Brüsten ist mit den Jahren sogar dringender geworden. Ganz zu schweigen von gut geschnittenen Pus..
    Frauen poppen kommt bei mir mehr ausm Bauch.

    Aber stimmt schon, ich hatte auch einige verheiratete Typen, bei denen ich gedacht habe, sie seien nicht nur Bi sondern sogar vollschwul aber trauen sich nicht. Die lieben emotional ihre Frau und ihre Kinder und das wird zum Problem.

    Die sind übrigens besonders mannhungrig und ich musste sie oft bremsen.

    Aber schon hot, mit nem guten attraktiven Verh. rumzusauen. Und diese Unverbindlichkeit ist auch entpannt. Obwohl ich einmal einen Stalker hatte.
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#40 David JacobAnonym
#41 stromboliProfil
  • 20.09.2012, 08:58hberlin
  • eigentlich find ich es überfällig, dass bi-sexualität thematisiert und auf ihren gesamtgesellschaftlichen status hin überprüft wird. Alle wollen wissen, wo und wie bi-sexuelle in der gesellschaft ihr verborgenes leben führen.

    Kritik an der bi-sexualität an sich selbst zu betreiben, ist kontraproduktiv, weil ein solcher diskurs immer auf uns selbst zurück fällt.

    Kritik an dem auftreten und sich einbringen bi-sexueller in die gesellschaftsdebatte, allerdings ist überfällig!
    Zulange haben sie ihre wechselfähigkeit benutzt, um auf unsere kosten den ruch des homosexuellen anteiles runter zu spielen.
    Und auch jetzt seh ich keinen bedeutenden ansatz des ändern in der gesamtheit der bi-sexuellen. Kommt mir vor wie das hase und igel märchen... der igel immer schon da, ist ohne je gelaufen zu sein...

    Dabei wäre es wirklich interessant, die forschung Kinseys bestätigt zu sehen die da postuliert, dass die mehrheit der menschen eigentlich eine bi-sexuelle anlage besitze! Hingegen reine heterosexualität und homosexualität die kleinere menschengruppe ausmachen. Unsere 10-15% eben auch die der heteros ausmachen. Setzt sich eine solche erkenntnis durch, wie anders wäre zu argumentieren?!

    Aber man stelle sich vor: heterosexuelle werden mit der tatsache konfrontiert , dass ihre prägung lediglich einen minderheitenstatus zulässt.
    Wir sind ihn ja jahrtausende gewohnt als mittel der unterdrückung seitens einer vorgeblichen mehrheit. Was die an neuem hinzulernen müssten.

    Mir kommt das argument der notwendigkeit , erst mal die homosexualität in ihrer bestehenden form zu befestigen als ein defensives denken vor!
    Mehr mut über das eigene so sein, sollte schon in uns gewachsen sein!

    Um lernen aufrecht zu gehen, ist den bi-sexuellen aber auch erst mal ein eigener pride-walk zu empfehlen.. zeigt her, ob ihr den mut habt, ob ihr eure mit bi'ler auf die strassen bringt um euch mit der gesellschaftlichen realität der ablehnung aber auch der des zuspruches zu konfrontieren! Und das endlich (!) mal ohne eure kamelion -uneigenschaft!

    Sich nur an einen schwul/lesbisch/trans& gender umzug anhängen zu wollen ist dann ein zeichen fortdauernder nichtpräsens!

    Und noch eins muss gesagt sein: der csd ist erinnerung an UNSERE auflehnung und sollte von jenen gefeiert werden, die sich auflehnten... also meine damen und herren bi; erst mal lernen aufzulehnen, dann mittenmang rein in den gesamtgesellschaftsauflehnungsumzug!

    Vorher klinken putzen.. klein aber mutig selbst anfangen.., viel glück dabei und unsere vorläufig
    abseits wartende solidarität!
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#42 BisexMannAnonym
  • 20.09.2012, 10:17h
  • Antwort auf #41 von stromboli
  • "den ruch des homosexuellen anteiles runter zu spielen."

    Dem haftet ja auch sooo oft eine campe Art an, dass wir uns abgrenzen wollen.

    Abtunten ist von gestern, so wie Kinsey. Ein heteronormativ einverleibtes Verhalten, der nicht rein heterosexuelle Mann müsse sich weibisch verhalten, bzw. was die Gesellschaft als weibisch konstruiert hat.
    Leider passiert dies ziemlich unbewusst.
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#43 stromboliProfil
  • 20.09.2012, 10:35hberlin
  • Antwort auf #42 von BisexMann
  • von was redest du?
    Verwechselt du da was .. von wegen heterosexueller sicht auf den vornehmlich weibischen homosexuellen..???
    Ich spreche bei "ruch des homosexuellen anteils" von der be- wertung der schwulen-homosexuellen in einer herteronormierten gesellschaft..
    Das hat nichts mit weibisch oder tuntig zu tun, dass hat was mit dem zu sich stehen zu tun, auch wenn damit man aus dem erlauchten kreis der "heteronormierten mehrheit" heraus tritt!
    Dem haben sich die mainstream-bisexuellen entzogen.. feige, wie auch feige homosexuelle sich zu entziehen suchten indem sie ihre andersartigkeit zu verbergen suchten...
    Eben gesellschaftskonform.
    Das es hier ausnahmen von der regel gibt/gab, sei der vollständigkeit wegen hinzugefügt!
    Man wird ja mal drüber reden dürfen?
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#44 Lapushka
  • 20.09.2012, 10:55h
  • Vielleicht kommt man deshalb nicht auf einen Nenner weil immer noch versucht wird, DAS Bild vom schwulen Mann zu finden. Bei Frauen ist das nicht so krass, ausser dass man halt mal hört, dass Lesben alle Mannweiber sind.
    Homosexuelle Männer werden als spezielle Gruppe angesehen deren Angehörige allesamt auf eine bestimmte Weise sind oder aufgrund bestimmter Erfahrungen so geworden sind.

    Der Text von Blüher hier ist 100 Jahre alt, aber schon damals gab es offenbar dieses Problem der Kategorisierung "des" Homosexuellen als weiblich.

    www.symbolon.de/downtxt/bl_inversion.htm

    Es gibt wohl einfach wirklich Homosexuelle die eine wie auch immer geartete Affinität zur Weiblichkeit haben und sich selbst auch so inszenieren und welche die das nicht tun.
    Oft sind das diejenigen bei denen man es schon als Kind ahnte, aufgrund der Interessen.
    Wahrscheinlich wird es nichts nützen, denen zu sagen, sie sollen sich aufmännern weil tuntig jetzt uncool ist.
    Und denen die es nicht tun, nützt es nichts, wenn sie hören, dass sie Männlichkeit dekonstruieren sollen und würden sich andernfalls verstellen o.ä.
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#45 GAY PRIDEAnonym
  • 20.09.2012, 11:06h
  • wenn mensch sieht, wie in diesem thread allen ernstes die systematische gesellschaftliche aufherrschung von heterosexualität in abrede gestellt, gleichzeitig die ganze veranstaltung aber in erster linie wieder dazu dient, ach so geilen und unwiderstehlichen hetero(!)-sex zu propagieren, sollte jedem klar sein, woher der wind weht.

    da "befestige" ich unter den herrschenden verhältnissen auch notwendigerweise erst einmal explizit schwule (frei-) räume, die in dieser gesellschaft bei jeder sich bietenden gelegenheit zerstört werden.

    wer die grundlegenden gesellschaftlichen unterdrückungsverhältnisse leugnet und nicht einmal ansatzweise in ihrer tiefe (und ihren historisch-materialistischen zusammenhängen) begriffen hat, wer die "homo-community" auf eine stufe als "diskriminierer" mit "den heterosexuellen" stellt, der betreibt keine aufklärung, schon gar nicht stellt er die herrschenden verhältnisse ernsthaft in frage, sondern verdreht diese vielmehr in widerwärtiger weise. und er macht auch keine ernsthafte einladung zur solidarität.
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#46 Der CheckerAnonym
  • 20.09.2012, 11:13h
  • Antwort auf #42 von BisexMann
  • "Ein heteronormativ einverleibtes Verhalten, der nicht rein heterosexuelle Mann müsse sich weibisch verhalten"

    Du hast das was falsch verstanden.

    Tunten sind zu 0% heterosexuell.

    Sie scheißen darauf, heterosexuell zu sein.

    Und genau das haben sie - aber nicht nur sie - dir und anderen voraus.

    Also, behalte deine anerzogene und -trainierte Heterosexualität für dich - ob nun "rein" oder unrein!
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#47 Lapushka
  • 20.09.2012, 11:21h
  • Antwort auf #45 von GAY PRIDE
  • "da "befestige" ich unter den herrschenden verhältnissen auch notwendigerweise erst einmal explizit schwule (frei-) räume, die in dieser gesellschaft bei jeder sich bietenden gelegenheit zerstört werden."
    Dann müsste dich die Planung eines Bi-Prides doch eigentlich freuen, weil sie sich dadurch von den Schwulen differenzieren und "was eigenes" machen.
    Oder was meinst du mit Freiraum?

    Oder geht es um den Artikel? Es ist nunmal ne queere Seite und man kann nicht einerseits Bisexuellen Feigheit vorwerfen und dass sie sich nicht bekennen und nichts für die Community tun und ihnen dann von hinten in die Hacken treten und ihnen vorwerfen, auf heterosexistische Weise in irgendwelche Freiräume einzudringen. Entweder oder, würde ich sagen.

    Was genau ist denn das Problem mit Bis weshalb man von ihnen nichts sehen oder hören soll?
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#49 JaroslavAnonym
  • 20.09.2012, 15:50h
  • Antwort auf #45 von GAY PRIDE
  • " unter den herrschenden verhältnissen"

    Du siehst dich immer als Opfer und als Unterdrückter.
    Auch du kannst ein "Herrschender" mit einer Stimme werden, wenn du nur nicht das Gender ausführen würdest, was die Gesellschaft für dich bereitgestellt hat und dich in der Position einrichtest, für die du zugehörig gemacht wurdest.
    Überwinde die "Homo-Community". Das ist eine Exklusionsgruppe der "Herrschenden".
    Verstehe und entwickle Sexualität als eine subjektive Eigenschaft ohne deine Identität vollkommen darauf zu stützen und ohne Ansprüche auf Überindividualität.
    Erst kannst du mit "mensch" kommen.
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#50 KathiGr
  • 20.09.2012, 18:45h
  • Antwort auf #48 von ich bin ich will
  • "Monogamie ist keine Lösung"

    Was soll denn das jetzt schon wieder? Ich weiß ja nicht, ob du schwul oder lesbisch bist, aber nehmen wir mal an, dass du das bist. Nun stell dir vor, dass dir jemand sagt: "Homosexualität ist keine Lösung." Wir würdest du das denn finden, wenn dir jemand vorschreiben will, wie du dein Leben zu leben hast?

    Seht es endlich ein: Manche Leute stehen auf Frauen, andere auf Männer und wieder andere stehen auf Frauen und Männer. Manche Menschen stehen auf Monogamie und andere eben nicht.
    Keine sexuelle Orientierung oder Beziehungsart ist besser oder schlechter als die anderen. Jeder muss für sich selber heraussuchen, was am besten zu einem passt.
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#51 KathiGr
  • 20.09.2012, 18:56h
  • Antwort auf #46 von Der Checker
  • "Also, behalte deine anerzogene und -trainierte Heterosexualität für dich - ob nun "rein" oder unrein!"

    Was ist denn das für ein Müll? Was hast du für ein Problem mit Hetero- oder Bisexualität? Du verhältst dich Hetero- und Bisexuellen gegenüber genauso, wie sich intolerante Heteros Homosexuellen gegenüber verhalten. Auf die Homohasser schimpfen, aber gleichzeitig ein Hetero- und Bihasser sein. Ein klarer Fall von Doppelmoral. Lerne erst einmal selber Toleranz, bevor du sie von anderen einforderst.
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#52 KathiGr
  • 20.09.2012, 18:59h
  • Antwort auf #47 von Lapushka
  • "Es ist nunmal ne queere Seite und man kann nicht einerseits Bisexuellen Feigheit vorwerfen und dass sie sich nicht bekennen und nichts für die Community tun und ihnen dann von hinten in die Hacken treten und ihnen vorwerfen, auf heterosexistische Weise in irgendwelche Freiräume einzudringen. Entweder oder, würde ich sagen. Was genau ist denn das Problem mit Bis weshalb man von ihnen nichts sehen oder hören soll?"

    Genau. Da stimme ich dir vollkommen zu. Schön gesagt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #47 springen »
#53 herve64Ehemaliges Profil
  • 20.09.2012, 20:51h
  • Antwort auf #43 von stromboli
  • "Dem haben sich die mainstream-bisexuellen entzogen.. feige, wie auch feige homosexuelle sich zu entziehen suchten indem sie ihre andersartigkeit zu verbergen suchten...
    Eben gesellschaftskonform."

    Und genau da haben wir den springenden Punkt an der ganzen Geschichte: Mainstream-Bisexuelle wie schwule Klemmschwestern benutzen die schwule Szene in der Regel allenfalls wie einen Selbstbedienungsladen ohne sich am weiteren Aufbau oder Fortbestehen derselbigen zu beteiligen. Kurz: das Engagement beschränkt sich auf das Nutznießertum, und damit pflegen sie ihre ureigensten egoistischen Zwecke und sonst gar nichts.

    Das allein ist aber zu wenig, um wirklich großspurig von einer LGBT-Community reden zu können. Dazu bedarf es dann doch etwas mehr.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #43 springen »
#54 MuttiAnonym
  • 21.09.2012, 15:53h
  • Lustig: Bisexualität scheint immer noch jedes queere Forum ruckzuck in so eine Art Kernspaltungskammer zu verwandeln. Wenn die entstehende Wutenergie wenigstens produktiv wäre, aber nein, sie geht in die falsche Richtung und zerstört ihre eigenen Erzeuger.
    Mal wirklich auf das eingehen, was die/der Andere schreibt und ihn/sie zu verstehen suchen - ist es wirklich so viel schwerer als zum tausendsten Mal den eigenen Lieblingfilm mit dem Titel "Ich werde viel schlimmer diskriminiert als du!" abzuspulen?
  • Antworten » | Direktlink »

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