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Kommentare zu:
Japaner serviert seinen gekochten Penis


#1 TommAnonym
  • 19.09.2012, 15:37h
  • Es gibt Sachen - die möchte ich einfach hier auf queer.de nicht lesen, weil einfach bloss eklig !!
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#2 oben rechtsAnonym
#3 SplattergayAnonym
#4 fragenderAnonym
  • 19.09.2012, 18:52h
  • Das zeigen des Penis allein ist dort ist schon illegal? Wie machen die das mit Kunst, Skulpturen, Büchern, öffentlichen Bädern, usw.? Aber es ist schön ersichtlich, wie zwanghaft jede Regierung versucht, ihr unpassend erscheinendes Verhalten irgendwie durch Gesetzesbeugung zu verfolgen.
    Ich bin sowieso für eine Welt, in der FKK normal und überall erlaubt ist.

    Mich würde auch mal interessieren, wie das mit den Asexuellen so ist. Also mir ist klar, dass sie kein Bedürfnis nach Sex haben, vom Kopf her, aber müssten die die Ausschüttung verschiedener Glücksstoffe und Adrenalin beim Orgasmus nicht trotzdem geil finden? Ich meine, es ist ja im Prinzip nur wie eine Droge nehmen, unemotional aber trotzdem ein schönes Gefühl und süchtigmachend. Viele wichsen ja auch nur aus Langeweile, oder nehmen Drogen ohne das Bedürfnis zu haben, aber die Asexuellen stellen sich immer so dar, als wenn sie nie im Leben irgendwie irgendwas sexuelles versucht oder gemacht hätten und schön gefunden hätten.
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#6 daVinci6667
  • 19.09.2012, 19:34h

  • "... hatte sich im März freiwillig seinen Penis und den Hodensack von einem Arzt chirurgisch entfernen lassen"

    Das ist schon das erste was ich kaum glauben kann. Bitte welcher Arzt macht denn sowas?? Ok, wenn der Betroffene eine Geschlechtsumwandlung hätte vornehmen lassen wollen, aber einfach so????

    Für mich gehört dieser Arzt bestraft und nicht dieser arme Irre! Dieser ist nämlich schon mit der allerschlimmsten Strafe belegt die sich ein normaler Mann nur vorstellen kann!

    Ach ja, die Gäste die bewusst einen Schwanz essen wollten gehören alle in die Geschlossene!
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#7 Sveni-MausiAnonym
  • 19.09.2012, 20:16h
  • Frauen haben Jahrzehnte lang um das Recht am eigenen Körper gekämpft.
    Ich finde, wenn er das so will, ist das in Ordnung.

    Kannibalismus lehnen wir in unserer Kultur moralisch und juristisch ab, das heißt aber nicht, dass echt schlecht sein muss.

    Persönlich finde ich beides recht seltsam bis Abstoßend, muss aber gestehen, dass ich nun mal auch so erzogen wurde, so was schlecht zu finden (wie übrigens viele erzogen wurden und werden Homosexualität schlecht zu finden).
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#8 daVinci6667
  • 19.09.2012, 20:22h
  • Antwort auf #4 von fragender

  • "aber müssten die die Ausschüttung verschiedener Glücksstoffe und Adrenalin beim Orgasmus nicht trotzdem geil finden? "

    Vermutlich würden sie das. Aber der Orgasmus kommt ja nicht einfach so. Ich kann nur spekulieren. Asexuelle sprechen nie darüber. Aber ich denke, den Orgasmus zu erreichen, finden sie womöglich ein hartes Stück Arbeit, uninteressant und abturnend.

    So fühlend erreicht Mann nicht mal eine Erektion geschweige denn einen Orgasmus. Also haben Asexuelle gar keine Chance auf den Geschmack dieser "Droge" zu kommen.
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#9 KannibaleAnonym
#10 Stein
  • 19.09.2012, 22:58h
  • Antwort auf #4 von fragender
  • ich kenn das jetzt nur aus mangas, da werden dann ein paar striche weg gelassen damit es eben kein vollstädiges geschlechtsorgan ist, das ist dann erlaubt. bei weiblichen organen liegt gerne mal eine große yennote drüber oder der penis steckt irgendwo drine (das ist erlaubt, seltsamerweise)
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#11 Sveni-MausAnonym
#12 stromboliProfil
  • 20.09.2012, 14:31hberlin
  • mir scheint die japanische kultur hat da eine ader, die wir europäer nicht nachvollziehen können..
    aber so wie sie den penis eine besondere zuneigung entgegen bringen wenn es skulpturen oder zeichnungen sind , so prüde geben sie sich wenn der pimmel öffentlich wird..

    Herausragender film mit ähnlichem thema
    de.wikipedia.org/wiki/Im_Reich_der_Sinne
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#13 splattergayAnonym
#14 filmAnonym
  • 20.09.2012, 15:40h
  • Antwort auf #12 von stromboli
  • " , so prüde geben sie sich wenn der pimmel öffentlich wird.."

    Juli 1942: Gerade "unter dem Eindruck des zähen Ringens im Raume von Smolensk", entscheidet Japan, das dort mit Beobachtern präsent ist, das Ansuchen des Dritten Reiches, am Krieg gege n die Swjetunion teilzunehmen, zurückzuweisen."
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#15 non penisAnonym
#17 screenshot ocrAnonym
  • 20.09.2012, 18:53h
  • Antwort auf #4 von fragender
  • "Die Anklage erhob Einspruch gegen das Urleil und behauptete, dass zwölf Standbilder und neun Passagen obszön seien gemäß Artikel 175. Oshima bedauerte seinen Sieg teilweise, weil er sich erhofft hatte, die Verfassungsmäßigkeit von Artikel 175 in Frage stellen zu können.

    Artikel 175 wendet sich explizit gegen obszöne Dar­stellungen, Die Abbildung von Geschlechtsverkehr, Schamhaar und Genitalien Erwachsener ist katego­risch verboten. Die japanischen Comics, die sogenann­ten Mangas". nutzen hier geschickt eine Gesetzeslü­cke aus: die Protagonisten in den Zeichnungen tragen oft Kindergesichter, ihre haarlosen Geschlechtsteile können explizit dargestellt werden. Für den ame­rikanischen Markt werden diese Bildstellen dann nachträglich zensiert. Das japanische Zensurgesetz schreibt vor, dass Körper, um öffentlich abgebildet zu werden, so angeordnet oder gezeigt werden müssen, dass Schamhaar und Genitalien nicht sichtbar sind.

    Erst 1991 kam es zu einer Lockerung dieses Gesetzes. Der Photoband Santa Fe des Photographen Shinoyama Kishin mit Bildern der Schauspielerin und Sängerin Miyazuwa Rie bildete eine der ersten Ausnahmen. Obwohl er darin nicht nur Schamhaar zeigt, sondern viel mehr, wurde der Band nicht zensiert. Die Photos Kishins wurden von den Behörden zugelassen, weil in diesem Fall Schamhaare nicht aus obszönen, sondern aus künstlerischen Gründen abgebildet wor­den seien. Die Veröffentlichung dieses Buches löste eine öffentliche Diskussion aus. [...] An dieser Debatte beteiligten sich alle Japaner vom Pornographen bis zur Hausfrau lebhaft. Es geht in Japan ebenfalls wie im Westen um die Frage Kunst oder Obszönität. wie ja auch der Fall des Regisseurs Nagisa Oshima zeigt.

    Dass sich das Zensurgesetz vor allem auf das Zeigen von Schamhaar und Genllalien bezieht, ist ein außer­gewöhnlicher Umstand. In den japanischen Medien sind nackte Körper, sexuelle Freizügigkeiten jeder Art, SadomasochIsmus, etc. allgegenwärtig, solange eben kein Schamhaar zu sehen ist. Das erscheint Europäern als Paradox, ist aber nach japanischem Verständnis durchaus logisch. Anne Allison geht der Frage nach, warum gerade das Schamhaar und die Genitalien zum

    Gegenstand der japanischen Zensur, zum Symbol des Obszönen an sich wurden. Wie sie in ihrer Studie erklärt, versucht der japanische Staat dadurch die Inte­grität der Mutter und der Familie an sich zu wahren[...]Nicht die Stelle der Schamhaare, sondern ihre öffentliche Sichtbarmachung bilden laut Allison den Stein des Anstoßes. Das Sexualorgan steht für den Akt der Sexualität an sich, wie Allison es formuliert: "This means that the sex organ in the context of the law is a marker of the body's entrance into a state of civilization; it is not a place or a thing but a border that serves to mark territories on the map of social and civilized space."

    aus: Nobuyoshi Araki und Henry Miller- eine japanisch-amerikanische Analogie, S. 37/38
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#19 merkwürdigAnonym
  • 20.09.2012, 23:05h
  • Antwort auf #17 von screenshot ocr
  • "Erst 1991 kam es zu einer Lockerung dieses Gesetzes. Der Photoband Santa Fe des Photographen Shinoyama Kishin mit Bildern der Schauspielerin und Sängerin Miyazuwa Rie bildete eine der ersten Ausnahmen."

    interessanter für dieses forum wäre es etwas über den umgang mit männlicher nacktheit/ erotik in japan zu erfahren.
    denn auch hier in europa wurde jene viel später gelockert als heteroerotik. zu zeiten an denen zeitschriften mit nackten frauen schon frei verkauft werden durften, gab es zeitungen mit nackten männern und schwule pornos nur illegal unter der ladentheke.

    auch die anderen kommentare zu diesem artikel beziehen sich sehr auf heterosex, warum?
    interessanter wäre doch wie locker oder streng japan mit männlicher nacktheit und homosex umgeht.
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#23 stromboliProfil
#25 keyjahn
  • 21.09.2012, 12:39h
  • Es fragte jemand, wie Homosexualität allgemein gehandhabt wird.

    Ich muss da immer an der Aussage von Bekannten in Japan denken.

    "Also von uns Jungs sind etwa 80% mindestens Bisexuell"

    Was mir in späteren Jahren doch vermehrt bestätigt wurde.

    Wirkliche Probleme entstanden in Japan erst, als die Amerikaner ins Land kamen und ihre Wertvorstellungen mitbrachten. Das war Ende des 19.Jahrhundert.

    Vorher wurde das alles sehr locker gesehen, teilweise sogar angestrebt, galt als reinste Liebe überhaupt.

    Heute ist es etwas anders.

    Die meisten gehen damit jedoch recht offen um.

    Da es im allgemeinen in der Japanischen Gesellschaft nicht üblich ist, Händchen haltend, durch die Gegend zu laufen kann, sieht man das auch nicht bei gleichgeschlechtlichen Paaren.

    Auf Parties oder im privaten, auch da wird das ganze recht locker gesehen.

    Nur Heiraten dürfen sie nicht. Gerade in der Arbeitswelt, wird angestrebt, das die Mitarbeiter verheiratet sind. Da ein Mitarbeiter, der eine Familie zu versorgen hat, als zuverlässiger gilt.

    Affären sind aber durchaus gang und gebe.

    Es gilt nur den Schein zu wahren.

    Und nun ja, prüde sind sie doch eher in der Öffentlichkeit. Sobald du sie in einer geschlossenen Gesellschaft hast, sind sie alles andere als das.

    Es gibt jede Menge Sex Parties, es gibt auch normalere Parties wo dann "Performer" total blank ziehen (Schamhaar ab rasiert, damit legal).

    Sie sind halt anders... privater...
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#26 noch dazuAnonym
  • 21.09.2012, 13:31h
  • Antwort auf #25 von keyjahn
  • " Junge Männer oder Frauen öffentlich Hand in Hand zu sehen, ist in vielen asiatischen Gesellschaften ein normaler Anblick und ein offen demonstriertes Zeichen kindlicher Vertrautheit.

    Auch in China war das noch vor einer Generation gang und gäbe, auch wenn es viele Ausländer genierte. Im globalisierten Reich der Mitte löst heute bei der jungen Generation der immer beliebtere Wangenkuss zur Begrüßung das frühere Händchenhalten ab.

    Junge Studenten, die aus Einzelkindfamilien stammen, kennen Händchenhalten überhaupt nicht mehr. Verwundert beschrieben nun ausgerechnet chinesische Erstsemester, die an zwei Universitäten Nordkoreas studieren, für die südchinesische Wochenzeitung "Nanfang Zhoumo" eine ihrer Beobachtungen beim Studium in Pjöngjang. "Händchenhalten ist unter Studenten weitverbreitet."" (die welt)

    (Gibt es aber durchaus noch in Provinzmillionenstädten und etwas mehr im musl. Teil Chinas; gilt aber zunehmend als uncool, bäuerlich, unstädtisch)
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#27 seb1983
  • 21.09.2012, 15:12h
  • Antwort auf #26 von noch dazu
  • Auch im Osten der Türkei konnten wir noch Jungs und junge Männer Händchen haltend durch die Kleinstädte und Dörfer laufen sehen.
    Unser türkischer (Pflicht)Reiseführer war aber schnell damit zu erklären das bedeute nur gute Freundschaft und würde langsam weniger.
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#28 The_FeenomenalEhemaliges Profil

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