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Kommentare zu:
Littmann warnt vor Outing im Profi-Fußball


#1 probleme bekommtAnonym
  • 20.09.2012, 13:26h
  • Können den alle nach der Karriere von den Zinsen leben?

    Ich lese gerade, dass Akademikerinnen (Ü30) zunehmend mit Kindergeld aufstocken.
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#2 seb1983
  • 20.09.2012, 13:35h
  • Antwort auf #1 von probleme bekommt
  • Fußballer? Viele Nein.
    Die meisten kommen sehr jung zum Sport, ohne Ausbildung, dann läuft es mit Glück 10 Jahre gut, oft wird das Geld aber so rausgeworfen wie es reinkommt. Nach Karriereende stehen dann nicht wenige mit leeren Händen da und es gibt kein Vermögen, von Zinsen ganz zu schweigen.
    In den Niederlanden etwa ist es daher Pflicht als Profi in einen Fond einzuzahlen der das Geld anlegt und verwaltet für die Zeit danach.

    Naja, Lahm wurde ja als angeblich homophobe Sau durchs Dorf getrieben für seine Aussagen, dann ist jetzt wohl Littmann dran...
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#3 Timm JohannesAnonym
  • 20.09.2012, 13:51h
  • Antwort auf #2 von seb1983
  • "Im Stadion geht es selten politisch korrekt zu", so Lahm.

    --> Lahm hat da vollkommen Recht. Und Littmanns Aussage stimmt auch.

    Zwar ist unsere deutsche Mehrheitsgesellschaft mittlerweile soweit, dass sie Lebenspartnerschaften am Standesamt akzeptiert und die grosse Mehrheit die Öffnung der Standesämter als richtig empfindet und unterstützt.

    Aber im Vergleich zu anderen Sportarten ist gerade das Fussballpublikum in den Stadien wesentlich agressiver und politisch inkorrekter. Wer sich die Sprechchöre der Holligans anhört und die Einsatzwagen der Polizisiten in Grossaufgebot, der erkennt, dass es dies NUR im deutschen Männerfussballsport gibt. In keiner anderen Sportart ist dies bei den Profis so zu beobachten und daher gibt es auch mittlerweile in vielen anderen Profisportarten auch offen homosexuelle Profisportler (siehe hierzu auch den guten Artikel der Queer zu Olympia in London).

    Als schwuler Profisportler im Fussball würde ich eher zum Ende der Profikarriere das öffentliche Outing durchziehen, wenn ich "sowieos" merken würde, dass meine beste sportliche Zeit aufgrund des Älterwerdens abläuft.
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#4 Lapushka
  • 20.09.2012, 13:59h
  • Also wenn ich Fussballspieler wäre, würde ich allerspätestens nach Karriereende es machen. Markus Urban hat das ja, aber das ist ja kein BuLi Spieler gewesen. Aus ganz pragmatisch-wirtschaftlichen Gründen.
    Vielleicht würde ich ein Buch schreiben (lassen?) mit dem Titel "Manndecker: Mein Weg zum Coming Out" LOL ok vielleicht nicht ganz so plump, aber auf jeden Fall den obligatorischen Titel der Fussball und Persönliches in einem kreativen Wortspiel verbindet.
    Je nachdem was für ein Spieler ich war, vom Nationalspieler bei Bayern bis zum Auswechselspieler bei einer Fahrstuhlmannschaft reicht die Gehalts-Palette ja, würde ich damit möglicherweise sogar mehr verdienen als in meiner ganzen Karriere.

    Denn soviel ist sicher: Das Buch würde weggehen wie warme Semmeln.

    + ohne Kohle durch die Medien die sich gegenseitig die Augen auskratzen (und ordentlich was springen lassen) würden um ein Exklusivinterview/Fotoshooting usw. zu kriegen.
    Also entweder haben die Spieler schlechte Berater, sind zu doof, diese "Marktlücke" zu erkennen oder die Angst ist aus irgendeinem Grund so groß, dass selbst geldgierige Fußballprofis auf diesen Geldregen verzichten. Oder es ist was anderes.
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#5 MaxiAnonym
  • 20.09.2012, 14:25h
  • Am Besten sollte man auch verheimlichen, wenn man einer religiösen Minderheit angehört. Und schwarzen Spielern soll man raten erst gar nicht zu uns zu kommen. Denn die Fans können schon böse sein und rassistische Einlagen bieten... sowas würde doch auch niemand sagen, aber genau das macht Littmann bei Homosexualität.
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#6 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 20.09.2012, 15:06h
  • Herr Littmann, Sie dürfen doch nicht allen Ernstes den Fußballprofischrankschwestern vorschreiben, wann sie ihr Coming-Out haben sollen! Die Zeit ist reif für ein Coming-Out noch während der aktiven Laufbahn! Wir leben im 21. Jahrhundert!
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#7 the racistsAnonym
#8 goddamn liberalAnonym
  • 20.09.2012, 16:03h
  • Antwort auf #3 von Timm Johannes
  • "Aber im Vergleich zu anderen Sportarten ist gerade das Fussballpublikum in den Stadien wesentlich agressiver und politisch inkorrekter."

    Mag sein, aber ob die so verfassungswidrig eingestellt sind wie Lammert, Goppel, Reiche u. Co. wage ich zu bezweifeln.

    Feiner Zwirn schützt nicht vor Menschenfeindlichkeit.
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#9 Leo GAnonym
  • 20.09.2012, 16:09h
  • Antwort auf #4 von Lapushka
  • "der Fussball und Persönliches in einem kreativen Wortspiel verbindet."

    Lol, vielleicht so:

    Hinten einen rein machen - Mein Leben zwischen Profifußball und Darkroom-Parties.

    oder

    Von Schwalben und Vögeln - Ein Homo-Profi packt aus.

    oder

    Ballsport - Profifußballer lieben Männer.
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#10 Dauer_VerarscheAnonym
#11 MarkenwertAnonym
#12 Martin SAnonym
#14 dobrapivo
  • 20.09.2012, 20:39h
  • Solche Verallgemeinerungen sind völlig fehl am Platz. Natürlich kommt es vor allem auf den jeweiligen Spieler an. Im Zweifel kann es selbstredend für diesen das kleinere Übel sein ein paar Schmähungen im Stadion hinzunehmen. Kahn wurde ja auch mit Bananen beworfen und ganze Fanblöcke machten Affengeräusche, wenn er auf das Spielfeld trat. Und ist er deswegen öffentlichkeitsscheu geworden?

    Dass so ein Spieler vielleicht unter dem Versteckspiel mindestens ebenso leiden kann, geht Herrn Littmann wohl nicht durch den Kopf. Oder er bangt einfach um seine Einzigartigkeit als Homosexueller im Profi-Fußball. Heide Simmonis soll ja auch darunter gelitten haben, als auch in anderen Bundesländern Ministerpräsidentinnen auftauchten. Das Ego einzelner ist aber kein guter Ratgeber für die anderen!
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#15 Xq28
  • 20.09.2012, 23:50h
  • Antwort auf #5 von Maxi
  • Naja, ich denke, dass die Orientierung -völlig unbegründet- in der Machodomäne Fussball wohl eine andere Rolle spielen wird, als die Religion oder die Hautfarbe.
    Allerdings halte ich weder die Mitspieler noch den Verein für das Problem, sondern eher die Fans.
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#16 SurohAnonym
  • 21.09.2012, 10:39h
  • Antwort auf #15 von Xq28
  • Na ja, und die Fans behaupten von sich, dass sie nicht das Problem wären und immer als Sündenbock herhalten müssten. Ihrerseits schieben sie dann die Schuld vor allem auf die Medien. Das ist so ein ewiges "Wer-hat-die-Hauptschuld?"-Spiel. Meiner Ansicht nach haben da ALLE eine Mitschuld und werden das "Problem" für sich lösen müssen, ohne sich dabei irgendwie rauszumogeln.
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#17 userer
  • 23.09.2012, 14:33h
  • Also ich für meinen Teil warne vor etwas anderem: Ich warne vor dem dem Besuch von Littmanns Schmidt Theater und Tivoli. Ein Blick auf das aktuelle Programm zeigt eine für mich erschreckende Flachheit, die wohl in der heterosexuellen Erlebniswelt bayerischer und badischer Touristen besonders gut ankommt..
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