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Kommentare zu:
Ahmadinedschad: Homosexuelle verhalten sich "abstoßend"


#45 Roman BolligerAnonym
  • 25.09.2012, 19:58h
  • Herr Ahmadinedschad ist für zivilisierte Menschen sehr abstossend in seiner Art und seinem Verhalten. Er passt absolut nicht in die zivilisierte Welt. Dabei ist sein Verhalten keine biologische Gegebenheit (wie die homosexuelle Orientierung), sondern lediglich eine weltanschaulich-politische. So streitet Herr Ahmadinedschad auch weiterhin den Holocaust ab. Er vermeidet es, Fragen zu beantworten und meint, es wirke intelligent, Fragen mit rhetorischen Gegenfragen zu beantworten.

    Was soll man nur mit ihm anstellen?
    Keine Bühne mehr geben?
    Anprangern?
    Blossstellen?
    Verfolgen?
    Verbieten?
    Verhaften?
    Vor Gericht stellen?
    Einsperren?
    Foltern?
    Aufhängen?
    Köpfen?

    Oder warten, dass sich die iranische Bevölkerung eines Tages gegen ihn und seinesgleichen auflehnt?
  • Antworten » | Direktlink »
#44 Lupa CapitolinaAnonym
#43 Dwight DAnonym
  • 25.09.2012, 13:29h
  • Antwort auf #31 von antos
  • Von anderen vergreisten Revolutionsgarden und ihren Abkömmlingen:

    "Von wohl größerer Bedeutung war aber die Tatsache, daß es im Hintergrund der Proteste stets auch um die Deregulierung der ägyptischen Wirtschaft ging. Die Generäle, erläuterte im Frühjahr Frank Nordhausen, Journalist bei der Berliner Zeitung, kontrollierten nicht nur die Kairoer Politik, sie seien im Laufe der Jahrzehnte auch »zu einer enorm organisierten Interessengruppe nationalistischer Geschäftsleute geworden«, besäßen »riesige Ländereien« und kontrollieren »rund 45 Prozent der Wirtschaft Ägyptens, vom Suezkanal über Einkaufszentren bis zu Hotelketten und Resorts am Roten Meer«. Das sei die Ursache dafür, urteilte Nordhausen, warum sie »den neoliberalen Ausverkauf der Ressourcen« ganz entschieden ablehnten. Letzterer jedoch sei vor allem vom Mubarak-Clan betrieben worden – in Kooperation mit westlichen Regierungen und Unternehmen. Mubaraks Sturz also bedeutete auch, daß die Deregulierungsfraktion im Kairoer Establishment einen schweren Schlag hinnehmen mußte."
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#42 letztes mittelAnonym
  • 25.09.2012, 12:09h
  • Antwort auf #37 von stromboli
  • Meuchelmord? Tyrannenmord?

    Die notorische Satzendehochtönerin Marietta fand es gestern höchst bedenklich, wenn ein Regierungsmitglied zum Meuchelmord aufruft (pakist. Minister/kopt. Clip-Macher).

    "Niemand setzt im Kampf gegen Terroristen so stark auf Drohnen wie US-Präsident Obama - mit fatalen Folgen, wie Juristen aus Stanford und New York jetzt kritisieren. Das Ergebnis ihrer Studie: Die unbemannten Flugzeuge töten vor allem Zivilisten und steigern die terroristische Gefahr für Amerika."

    www.spiegel.de/politik/ausland/drohnenkrieg-us-spitzenjurist
    en-kritisieren-obama-a-857702.html


    Das Satire-Magazin Titanic zu anderen öffentlich-rechtlichen Quelle:

    “Für das, was Du, Tagesschau, als Information präsentierst, dafür, wie Du bei Auslandsthemen die Kritik in den Vordergrund stellst, die Du bei Inlandsthemen ausblendest, und wie Du stets und ungeniert die herrschende Ordnung affirmierst – für eine solch unverblümt staatstragende Haltung hätte sich wahrscheinlich sogar die Aktuelle Kamera der DDR geschämt.”

    Kamera 2.0
    Die fühlten sich von Mördern tyrannisiert:

    "Riesig war der Demonstrationszug gestern im libyschen Benghazi,[...] Einer der Demonstranten erklärte in Bezug auf die Salafisten, dass er es leid sei von bewaffneten Männern in afghanischer Kleidung in den Straßen angehalten zu werden und Befehle zu erhalten.

    Karim el-Gawhary schrieb dazu auf Twitter, dass es kaum überbewertet werden könne, dass die Bevölkerung zum ersten Mal in Eigenregie mit militanten Salafisten aufgeräumt habe.

    Es ist interessant zu sehen, wann in den hiesigen Medien über Demonstrationen von wütenden Muslimen berichtet wird. Die Erstürmung eines salafistischen Unterschlupfs durch die Bevölkerung scheint jedenfalls nicht besonders erwähnenswert zu sein."

    al-samidoun.blogspot.de/2012/09/bewohner-von-benghazi-sturme
    n.html
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#41 Bulle von RiminiAnonym
  • 25.09.2012, 11:49h
  • Antwort auf #39 von goddamn liberal
  • man könnte noch deiner theben-theorie (enge kämpfer-bindung) nachgehen, ob in einer expansiven phase mitunter don't ask, don't tell, durchaus geduldet bzw. erwünscht war.
    aber in der phase der sicherung des neuen territoriums (z.b. durch besiedlung), die unerwünschtheit eher mehr oder als weniger zum tragen kam. d.h. höhe offiziere konnten ruhig weitervögeln, aber abwärts sollte sich die duftende und schuftende klasse reproduzieren (mittlere offiziere als büttel, der einfache soldat als bauer, handwerker).
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#40 SchächterAnonym
  • 25.09.2012, 11:35h
  • Antwort auf #33 von antos
  • stimmt. olle kamellen:

    "Zweites Deutsches Fernsehen
    Anstalt des öffentlichen Rechts
    55100 Mainz
    Markus Schächter
    Intendant

    Mainz, 05. Juni 2008

    Sehr geehrte Frau Fikentscher, sehr geehrter Herr Neumann,

    herzlichen Dank für Ihr Schreiben vom 7. Mai 2008, das der Fernsehrats-Vorsitzende Ruprecht Polenz an mich weitergeleitet hat.

    Sie kritisieren in diesem Brief, dass die Rede des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad falsch übersetzt worden sei. Wir können Ihrer Kritik zustimmen und auch unsere Recherchen kommen zu dem gleichen Ergebnis. Inhaltlich sind auch wir der Meinung, dass Ihre Übersetzung die Aussagen des iranischen Präsidenten wiedergibt.

    Ich möchte Ihnen versichern, dass alle Kolleginnen und Kollegen über diesen Vorgang Kenntnis erhalten haben und die Übersetzung entsprechend berücksichtigen.

    Ich bedanke mich noch mal herzlich für Ihren Hinweis und würde mich freuen, wenn Sie auch zukünftig unser Programm einschalten.

    Mit freundlichen Grüßen
    Markus Schächter"
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#39 goddamn liberalAnonym
  • 25.09.2012, 11:26h
  • Antwort auf #7 von denkschulen
  • Interessant. Aber bei Herodot geht es m. E. nicht um sexuelle Denunziation eines Feindes (ohnehin eher eine abrahmische Spezialität), sondern um die Betonung griechischer Kulturdominanz nach dem Motto 'Die machen uns alles nach'.

    Das ging ja - wenn man an die homoerotischen Gedichte des Hafis denkt - in Persien bis weit in die islamische Zeit hinein...
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#38 bratkartoffelAnonym
#37 stromboliProfil
  • 25.09.2012, 08:56hberlin
  • Antwort auf #20 von Izmirübel
  • upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/28/Harmodius_and_Ar
    istogeiton.jpg


    "Der Begriff Tyrannenmord bezeichnet die Tötung – meist durch Attentat – eines als ungerecht empfundenen Herrschers (Tyrannen), der das Volk bzw. die Bürger gewaltsam unterdrückt. Er ist ein politischer Mord.

    Bereits in der antiken Philosophie wurde diskutiert, ob der Tyrannenmord ein legitimes Mittel zur Befreiung der Bürger sei. Es stellt sich die ethische Frage, was für die Angehörigen eines Gemeinwesens (ob nun Polis oder Königreich) schwerer zu verantworten ist: dass die Mitbürger Unterdrückung, Gewalt oder gar den Tod durch den Tyrannen erleiden oder dass man die Schuld eines Mordes auf sich lädt, wenn man den Gewaltherrscher durch ein Attentat beseitigt. Weil dadurch auch die bestehende staatliche Ordnung (die Alleinherrschaft als Monarchie oder Diktatur) grundsätzlich in Frage gestellt wird, lehnten die „Monarchien“ der Neuzeit den Tyrannenmord als letztes Mittel der Politik vehement ab."
    soweit unser wissensorakel wikipedia.de

    Nun die frohe nachricht:

    "Das deutsche Grundgesetz enthält seit 1968 ein Widerstandsrecht (Artikel 20) (Absatz 4). Es schließt den Tyrannenmord als letztes Mittel gegen einen verbrecherischen Diktator nicht aus."
    packen wirs an!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #20 springen »
#36 GF Pr von PrAnonym
  • 25.09.2012, 02:55h
  • Antwort auf #35 von stephan
  • Nicht vergessen Paul Herzog von Oldenburg (g. 1969), den wohl homophobsten Aristokraten Deutschlands, vielleicht auch Europas. Man kann im Internet und auf You Tube schon manches in der deutschen oder englischen Sprache finden, was dieser katholische Konvertit, verwandt mit der preussischen, danischen, griechischen und norwegischen Konigsfamilien so von den Schwulen halt und welche 'schone' Zukunft fur sie wunscht.
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#35 stephan
  • 25.09.2012, 00:03h
  • Ist es nicht bezeichnend, dass die widerlichsten Menschen dieses Erdballs sich in einem Punkt einig sind. Sie wollen Homosexuelle ausmerzen, verfolgen oder wenigstens diskriminieren.
    Ich finde, dass darüber Merkel, Reiche, Geis, Schäuble, Prinz zu Solms und viele MdBs einmal genau nachdenken sollten und dann sollten sie eine eindeutige Position in Innen- und Außenpolitik beziehen, auf welcher Seite sie stehen wollen! Eindeutig und ohne dummes Gelaber über geheuchelte Toleranz! ... Es werden auf dieser - universal gesehen winzigen Erde - noch immer Menschen brutal ermordet, weil sie angeblich falsch lieben ... und die Menschheit toleriert das irgendwie und hält manche von den Oberhetzern (zu denen ich auch und insbesondere Ratzinger zähle) für noch besonders ehrbar. Was sagt uns das über die Beschaffenheit des Menschen? Könnten wir nicht einen kleiner Teil dieser Erde erübrigen und dort die Spinner zusammen sperren, dami sich sich dann gegenseitig in ihrem Wahnsinn ausrotten könnten!
  • Antworten » | Direktlink »
#34 gefundenAnonym
#33 antosProfil
#32 kuesschen11Profil
  • 24.09.2012, 22:31hFrankfurt/Main
  • Viel schlimmer ist es für dieses Land, einen Präsidenten zu haben, der Verbrechen begeht.
    Das ist noch mehr als abstoßend.

    Nun, Milliarden von Menschen in der Welt tragen, egal aus welchen Umständen auch immer, nicht zur Reproduktion bei.

    Sollen nach Auffassung des Prädidenten diese Menschen auch alle umgebracht werden?

    In einem Land, in dem Menschenrechte nichts wert sind, werden eh nur Kinder zu Soldaten "gezüchtet", die wieder neue Kriege und Morde ausführen.

    Klar doch, die Wurzeln dieser Taten führen wieder auf Religion zurück....

    Mir fehlen die Worte für so viel Grausamkeiten, die dort stattfinen....
    Die demokratischen Länder dieser Welt stehen in der Pflicht, in solch eine Politik einzulenken.
    Mit Aufklärung geht es dort jedoch nur in kleinen Schritten....
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#31 antosProfil
  • 24.09.2012, 22:12hBonn
  • Antwort auf #27 von godddamn liberal
  • "und gnadenloser Machtpolitik zur Sicherung der eigenen Pfründe, die man durch Säkularisierungstendenzen gefährdert sieht."

    Und da hat der iranische Klerus einiges zu sichern - siehe die 'religiösen Stiftungen':

    de.wikipedia.org/wiki/Bonyad

    Diese Stiftungen sind das Rückgrat der iranischen Form der Diktatur - in die begehrten Führungspositionen kommt nur, wer das Velayat-e faqih-System unterstützt. [Wer dabei als Diktator gilt, ist jedem Iraner klar. Mit Kampfrufen wie 'marg bar diktator' war immer Khamene'i gemeint, nie Ahmadinejad!].

    Über Bonyads:

    www.payvand.com/news/09/feb/1327.html

    Der Vermögens-Sicherungswunsch war auch einer der Gründe für den Hass Khomeinis auf den Shah [die Verbrechens des Shahs waren es nicht, Khomeini selbst hat später weitaus mehr Leid verursacht] - 1979 hat eine Vorgeschichte seit 1963:

    de.wikipedia.org/wiki/Hassan_Arsanjani
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#30 RobinAnonym
  • 24.09.2012, 21:48h
  • Wie solche Fanatiker immer ihre eigene Privatmeinung als Faktum verkaufen wollen...
  • Antworten » | Direktlink »
#27 godddamn liberalAnonym
  • 24.09.2012, 20:30h
  • Antwort auf #22 von Surenhohn
  • "Er weist darauf hin, dass der Faschismus „tendenziell nicht- oder auch antireligiös“ war, während der islamische Fundamentalismus theokratisch ausgerichtet sei."

    Jein. Der Faschismus war als Herrschaftsinstrument bestimmter Klassen ideologisch nicht wählerlisch und hatte in Frankreich, v.a. aber in Spanuen und der Slowakei eine eindeutig religiöse Komponente. Um diese Ideologien zu verstehen, bedarf es keinen theologischen Tiefgangs.

    de.wikipedia.org/wiki/Jozef_Tiso

    fr.wikipedia.org/wiki/Alfred_Baudrillart

    www.politischebildung.com/pdfs/windischbauer_aw1.pdf

    In der islamischen Welt funktioniert der Klerikalfaschismus v.a. da, wo es auch einen Klerus gibt. Das heißt: Bei Schiiten viel besser als bei Sunniten. Der iranische Klerus ist aber seit langem gespalten zwischen politischer Zurückhaltung und gnadenloser Machtpolitik zur Sicherung der eigenen Pfründe, die man durch Säkularisierungstendenzen gefährdert sieht.
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#26 BjörnarAnonym
#25 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 24.09.2012, 19:40h
  • Ahmadinedschad und Lukaschenko - beide können sich wirklich die Hand geben! Es wird Zeit, daß die beiden endlich aus ihren Ämtern und mit Schimpf und Schande und so schnell wie möglich aus ihren Staaten gejagt werden müssen!
  • Antworten » | Direktlink »
#24 MinkAnonym
#23 alexander
  • 24.09.2012, 19:04h
  • [Ahmadinedschad: Homosexuelle verhalten sich "abstoßend"] ?????
    aber junge menschen, die "angeblich schwul sind", zur "volksbelustigung aufzuhängen" ist natürlich ganz toll ???
    er sollte gruppenreisen für touristen arrangieren und reiseleiter werden !

    mir völlig unverständlich, da das internet im iran "noch" funktioniert, dass sich die menschen solche religionsidioten noch länger gefallen lassen ???
  • Antworten » | Direktlink »
#22 SurenhohnAnonym
  • 24.09.2012, 18:43h
  • Antwort auf #19 von Schramm
  • In April 2008, Associated Press reported that US federal agencies, including the State Department and the Department of Homeland Security, were advised to stop using the term 'Islamo-fascism' in a fourteen-point memo issued by the Extremist Messaging Branch, a department of another federal body known as the National Counterterrorism Center.

    One of the world's leading authorities on fascism, Walter Laqueur, after reviewing this and related terms, concluded that "Islamic fascism, Islamophobia and antisemitism, each in its way, are imprecise terms we could well do without but it is doubtful whether they can be removed from our political lexicon.

    en.wikipedia.org/wiki/Islamofascism

    Der Historiker Moshe Zuckermann bezeichnet den Begriff Islamfaschismus als „hanebüchene[n] Ausdruck“ und als „inhaltsleeres Gerede“. „Der islamistische Fundamentalismus hat mit Faschismus, betrachtet man die Analysen des Faschismus, die in den 60er Jahren geleistet wurden, gar nichts zu tun. Wenn wir unter Faschismus verstehen, was sich in einer bestimmten Epoche in Italien, Ungarn, Spanien, später dann als Nationalsozialismus in Deutschland in einer radikalisierten Sonderform formierte, so stellt dies etwas ganz anderes dar als die Bewegungen des radikalisierten Islam. Der Islam ist von ganz anderen Momenten angetrieben und hat ganz andere Zielsetzungen. Das hat nichts miteinander zu tun. Man muss schon den Begriff des Faschismus inhaltlich entleeren, um oberflächliche Ähnlichkeiten ausmachen zu können.“
    Er weist darauf hin, dass der Faschismus „tendenziell nicht- oder auch antireligiös“ war, während der islamische Fundamentalismus theokratisch ausgerichtet sei. Das Primat des Staates spiele beim islamischen Fundamentalismus im Vergleich zum Faschismus „eher eine untergeordnete Rolle“. Auch fehle hier der im Nationalsozialismus vorhandene „monolithische Volksgenosse“, und die Vorstellung von Gemeinschaft (Umma) sei im Islam ganz anders als das, was im Begriff der "Volksgemeinschaft" anklinge. Von daher glaubt Zuckermann, dass der Begriff „Islamofaschismus“ eher polemisch als analytisch gebraucht wird.[14]

    de.wikipedia.org/wiki/Islamfaschismus
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#21 daVinci6667
  • 24.09.2012, 18:36h
  • Antwort auf #4 von goddamn liberal

  • "Das liegt daran, dass sie denken, sie könnten mit der Vernichtung von Homosexuellen ihre eigene Homosexualität gleich mit vernichten"

    Gute Antwort und sicher richtig. Wir wissen ja auch, dass diejenigen die auf Schulhöfen Schwule verkloppen, meist selbst schwul, aber noch ungeoutet sind. Der gestrige Tatort legt den Finger also auf die offene Wunde...

    Ein Kind würde fragen, warum sie denn ihre eigene Homosexualität und damit ein Teil ihres Selbst vernichten wollen. Darauf fällt die Antwort schwerer.

    Wie auch immer. Eine Gesellschaft in der solcher Hass gegen uns und unserer Art zu lieben entstehen kann ist zutiefst krank. Anders kann das gar nicht sein!
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#20 IzmirübelAnonym
  • 24.09.2012, 18:28h
  • Ich finde religiöse Extremisten abstoßend - immer dieses widerwärtige Gebuckel vor eingebildeten göttlichen Wünschen. Ich schätze, das geht sogar deren monotheistischen Gott auf die Nerven, wenn ihm dauernd soviele eklige Typen im Ar... rumkriechen - wahrscheinlich hat der deshalb meist so schlechte Laune. Und den Kriechern bekommen die Gase nicht, denen sie während der Suche nach göttlichen Weisungen ausgesetzt sind.

    Der Logik dieses präservativen "Präsidenten" nach dürfte er nichts dagegen haben, wenn für solche abstoßenden Typen die Todesstrafe gefordert wird. Wenn ich nicht so ein freiheitsliebender, demokratisch und humanistisch denkender Mensch wäre, sondern bereit mich auf den weiten Weg abwärts auf sein Niveau zu machen. würde er mich wirklich in Versuchung führen, ihn ziemlich weit oben auf die diesbezügliche Wunschliste zu setzen...
  • Antworten » | Direktlink »
#18 goddamn liberalAnonym
  • 24.09.2012, 18:16h
  • Antwort auf #9 von jochen
  • "Der Vorwurf, dass Homosexuelle sich nicht "reproduzieren" (das ja oft Tatsache ist) ist angesichts von drohender Überbevölkerung ein Hohn."

    Iran hat eine Geburtenquote von 1,87 Kindern pro Frau. Das ist signifikant weniger als in Irland, Island oder Frankreich.

    Typisch für faschistische Systeme: Hinter der pseudo-traditionellen Fassade verbirgt sich eine relativ moderne Gesellschaft, die ihre eigene Modernität mit Gewalt bekämpft. Mit Hilfe von Nationalismus, Antisemitismus und Homophobie z. B.
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#17 teppichwebernAnonym
  • 24.09.2012, 18:11h
  • Antwort auf #14 von kinderhilfswerk
  • "In an interview with the Financial Times last week, the Speaker of Iran's parliament, Ali Larijani, made the stunning disclosure that Iranian diplomats had met members of the Muslim Brotherhood in Syria as well as the Salafis (who are being financed by the Saudis) to encourage them to accept "democratic reforms through peaceful behavior, not violence". This made complete mockery of the Syrian logarithm as per the Saudi (and Turkish and US) estimation - Sunni militancy as the antidote to (Shi'ite) Iran's influence in the region."

    www.atimes.com/atimes/Middle_East/NI25Ak02.html

    The worst-case scenario for the Saudi regime will be if in the coming months the Arab Spring begins its fateful journey toward Riyadh and the Arabian Peninsula, where the Brothers have been active for decades, welcomes it as a long-awaited spring. The heart of the matter is that on a regional plane, the Iranian viewpoint that the Arab Spring is quintessentially "Islamic" stands vindicated.
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#16 neutralerAnonym
  • 24.09.2012, 17:58h
  • Antwort auf #12 von fink
  • "weshalb immer nur die aussagen von ahmadinedschad durch die internationale presse geistern, die religiösen machthaber (chamenei und der "wächterrat") und ihre agenda aber fast immer im hintergrund bleiben, das verstehe ich nicht ganz."

    mich wundert bei dem iranischen regime nichts mehr, auch der iran hat möglichkeiten "wahrheiten" zu streuen.

    mit der sharia und der totalitären unterdrückung von minderheiten erinnert iran an die nazizeit innerhalb deutschlands.
    die nazis damals haben die politische situation auch ausgenutzt und das volk verführt, welches sich auch bereitwillig verführen lassen hat. hohe kriegsschulden und eine wirtschaftliche misere haben dazu beigetragen, trotzdem ist das keine entschuldigung dafür was deutschland
    schlimmes gemacht hat.

    usa und israel können nicht an allem schuld sein, denn so sehr auch deren politik zu kritisieren ist, entschuldigen tut es die schlimme situation im iran nicht. ein land trägt auch immer eine eigenverantwortung.
    aber hinter jeder unklaren aktion werden heute verschwörungen gesehen und viele werden deine frage so beantworten das die westliche welt das so lenkt und hauptschuldig ist.
    genauso wie israel die alleinige verantwortung in der gesamten arabischen welt zugeschoben wird.
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#15 kruppAnonym
#14 kinderhilfswerkAnonym
#13 daVinci6667
  • 24.09.2012, 16:55h
  • Antwort auf #8 von Timm Johannes

  • "Der Mann dürfte sowieo in einigen Jahren den gleichen Weg wie Osama bin Laden gehen, denn dafür werden die USA und Israel schon sorgen"

    Das fürchte ich auch. Nicht dass ich mit diesem menschenverachtenden Diktator und Verbrecher Mitleid hätte wenn der abgemurkst wird. Aber löst das irgendein Problem? Halten sich die "befreiten" Staaten wie der Irak oder Afghanistan jetzt etwa an Menschenrechte? Oder hat diesbezüglich der vom Westen unterstützte "arabische Frühling" in dieser Hinsicht was verbessert? Leider Nein.

    Ja, ich denke leider (auch mit Obama) wird es 2013 einen Krieg geben. Diesmal der Iran. Außer dieser Idiot Ahmadinedschad würde die Pläne für eine eigene Atombombe aufgeben. Die letzte Hoffnung daran hab ich allerdings noch nicht aufgegeben.
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#12 finkAnonym
  • 24.09.2012, 16:50h
  • Antwort auf #8 von Timm Johannes
  • "Der meist gehasste Diktator weltweit"

    es sei mir fern, diesen mann irgendwie zu verteidigen oder zu verharmlosen. aber die bezeichnung "diktator" überschätzt meines erachtens seine politische rolle und verdeckt, worum es hier eigentlich geht.

    das gefährliche und undemokratische am iranischen system ist nicht (nur) dieser präsident, sondern dass die WIRKLICHE oberste staatsgewalt überhaupt nicht demokratisch, sondern allein religiös legitimiert ist und keinerlei trennung von staat und religion herrscht (noch dazu einer sehr radikalen und antiliberalen religion).

    weshalb immer nur die aussagen von ahmadinedschad durch die internationale presse geistern, die religiösen machthaber (chamenei und der "wächterrat") und ihre agenda aber fast immer im hintergrund bleiben, das verstehe ich nicht ganz.

    vielleicht kennt sich hier jemand besser aus als ich, der es erklären kann.
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#11 GF Pr von PrAnonym
  • 24.09.2012, 16:30h
  • Das sagt eigentlich auch Herr Geiss - und ein grosser Teil der CDU/CSU meint zumindest gleich so. Teheran ist somit naher als man denkt...
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#10 GeorgousAnonym
  • 24.09.2012, 16:06h
  • Aber den Taxi-Driver-Chic zieht er durch, wa?
    Bis zum bitteren Ende, wenn er sich in einem Loch verstecken wird o.ä..
  • Antworten » | Direktlink »
#9 jochenProfil
  • 24.09.2012, 16:05hmünchen
  • Primitiv und menschenverachtend.

    Von seinen persönlichen Geschmack/Ausrichtung ausgehend, andere sexuelle Ausrichtungen die NICHT nach seinem Geschmack sind zu verurteilen, ist bei Erwachsenen primitiv und arrogant.

    Menschenverachtend wird es dann, wenn er aufgrund seiner Machtstellung sein primitives Denken in Hass und Bestrafung gegenüber Anderslebenden missbraucht.

    Der Vorwurf, dass Homosexuelle sich nicht "reproduzieren" (das ja oft Tatsache ist) ist angesichts von drohender Überbevölkerung ein Hohn. Im Übrigen ist noch nie eine Gesellschaft, Zivilisation , Tierart ..usw.. wg. Homosexualtiät ausgestorben. Da werden Ängste geschürt, wo keine "Gefahr" droht... .., aber das kennt man ja auch bei so vielen anderen Themen.
  • Antworten » | Direktlink »
#8 Timm JohannesAnonym
  • 24.09.2012, 16:02h
  • Der meist gehasste Diktator weltweit...

    Mehr muss ich zu diesem Verbrecher nicht schreiben. Der Mann dürfte sowieo in einigen Jahren den gleichen Weg wie Osama bin Laden gehen, denn dafür werden die USA und Israel schon sorgen.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 KokolemleProfil
#5 JerzyAnonym
#4 goddamn liberalAnonym
  • 24.09.2012, 14:35h
  • Antwort auf #2 von Massimo
  • "Wie kommt es das sich manche Heterosexuelle so sehr von Schwulen bedroht fühlen das sie deren Vernichtung wünschen?"

    Das liegt daran, dass sie denken, sie könnten mit der Vernichtung von Homosexuellen ihre eigene Homosexualität gleich mit vernichten.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #2 springen »
#3 goddamn liberalAnonym
  • 24.09.2012, 14:27h
  • Und nochmal, weils so schön war:

    "Die Perser dagegen tragen medische Kleidung und benützen ägyptische Waffen,
    von den Griechen haben sie die Knabenliebe gelernt."

    Herodot (490/480 v. Chr.; † um 424 v. Chr.)

    Der abstoßende Mann ist sowenig Perser wie die Barbarin von Lyon ins Abendland gehört...
  • Antworten » | Direktlink »
#2 MassimoAnonym
  • 24.09.2012, 14:14h
  • Er kann Homosexuelle abstoßend finden wie er will, er soll sie einfach Ruhe lassen.
    Viele Schwule finden Heterosex und Lesbensex, sprich die weiblichen Geschlechtsteile abstoßend, würden aber nie auf die Idee kommen deswegen Heterosexuelle zuverfolgen oder gar hinzurichten!
    Wie kommt es das sich manche Heterosexuelle so sehr von Schwulen bedroht fühlen das sie deren Vernichtung wünschen?
  • Antworten » | Direktlink »
#1 Lich KingAnonym

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