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Kommentare zu:
Ahmadinedschad: Homosexuelle verhalten sich "abstoßend"


#31 antosProfil
  • 24.09.2012, 22:12hBonn
  • Antwort auf #27 von godddamn liberal
  • "und gnadenloser Machtpolitik zur Sicherung der eigenen Pfründe, die man durch Säkularisierungstendenzen gefährdert sieht."

    Und da hat der iranische Klerus einiges zu sichern - siehe die 'religiösen Stiftungen':

    de.wikipedia.org/wiki/Bonyad

    Diese Stiftungen sind das Rückgrat der iranischen Form der Diktatur - in die begehrten Führungspositionen kommt nur, wer das Velayat-e faqih-System unterstützt. [Wer dabei als Diktator gilt, ist jedem Iraner klar. Mit Kampfrufen wie 'marg bar diktator' war immer Khamene'i gemeint, nie Ahmadinejad!].

    Über Bonyads:

    www.payvand.com/news/09/feb/1327.html

    Der Vermögens-Sicherungswunsch war auch einer der Gründe für den Hass Khomeinis auf den Shah [die Verbrechens des Shahs waren es nicht, Khomeini selbst hat später weitaus mehr Leid verursacht] - 1979 hat eine Vorgeschichte seit 1963:

    de.wikipedia.org/wiki/Hassan_Arsanjani
  • Antworten » | Direktlink » | zu #27 springen »
#32 kuesschen11Profil
  • 24.09.2012, 22:31hFrankfurt/Main
  • Viel schlimmer ist es für dieses Land, einen Präsidenten zu haben, der Verbrechen begeht.
    Das ist noch mehr als abstoßend.

    Nun, Milliarden von Menschen in der Welt tragen, egal aus welchen Umständen auch immer, nicht zur Reproduktion bei.

    Sollen nach Auffassung des Prädidenten diese Menschen auch alle umgebracht werden?

    In einem Land, in dem Menschenrechte nichts wert sind, werden eh nur Kinder zu Soldaten "gezüchtet", die wieder neue Kriege und Morde ausführen.

    Klar doch, die Wurzeln dieser Taten führen wieder auf Religion zurück....

    Mir fehlen die Worte für so viel Grausamkeiten, die dort stattfinen....
    Die demokratischen Länder dieser Welt stehen in der Pflicht, in solch eine Politik einzulenken.
    Mit Aufklärung geht es dort jedoch nur in kleinen Schritten....
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#33 antosProfil
#34 gefundenAnonym
#35 stephan
  • 25.09.2012, 00:03h
  • Ist es nicht bezeichnend, dass die widerlichsten Menschen dieses Erdballs sich in einem Punkt einig sind. Sie wollen Homosexuelle ausmerzen, verfolgen oder wenigstens diskriminieren.
    Ich finde, dass darüber Merkel, Reiche, Geis, Schäuble, Prinz zu Solms und viele MdBs einmal genau nachdenken sollten und dann sollten sie eine eindeutige Position in Innen- und Außenpolitik beziehen, auf welcher Seite sie stehen wollen! Eindeutig und ohne dummes Gelaber über geheuchelte Toleranz! ... Es werden auf dieser - universal gesehen winzigen Erde - noch immer Menschen brutal ermordet, weil sie angeblich falsch lieben ... und die Menschheit toleriert das irgendwie und hält manche von den Oberhetzern (zu denen ich auch und insbesondere Ratzinger zähle) für noch besonders ehrbar. Was sagt uns das über die Beschaffenheit des Menschen? Könnten wir nicht einen kleiner Teil dieser Erde erübrigen und dort die Spinner zusammen sperren, dami sich sich dann gegenseitig in ihrem Wahnsinn ausrotten könnten!
  • Antworten » | Direktlink »
#36 GF Pr von PrAnonym
  • 25.09.2012, 02:55h
  • Antwort auf #35 von stephan
  • Nicht vergessen Paul Herzog von Oldenburg (g. 1969), den wohl homophobsten Aristokraten Deutschlands, vielleicht auch Europas. Man kann im Internet und auf You Tube schon manches in der deutschen oder englischen Sprache finden, was dieser katholische Konvertit, verwandt mit der preussischen, danischen, griechischen und norwegischen Konigsfamilien so von den Schwulen halt und welche 'schone' Zukunft fur sie wunscht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #35 springen »
#37 stromboliProfil
  • 25.09.2012, 08:56hberlin
  • Antwort auf #20 von Izmirübel
  • upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/28/Harmodius_and_Ar
    istogeiton.jpg


    "Der Begriff Tyrannenmord bezeichnet die Tötung – meist durch Attentat – eines als ungerecht empfundenen Herrschers (Tyrannen), der das Volk bzw. die Bürger gewaltsam unterdrückt. Er ist ein politischer Mord.

    Bereits in der antiken Philosophie wurde diskutiert, ob der Tyrannenmord ein legitimes Mittel zur Befreiung der Bürger sei. Es stellt sich die ethische Frage, was für die Angehörigen eines Gemeinwesens (ob nun Polis oder Königreich) schwerer zu verantworten ist: dass die Mitbürger Unterdrückung, Gewalt oder gar den Tod durch den Tyrannen erleiden oder dass man die Schuld eines Mordes auf sich lädt, wenn man den Gewaltherrscher durch ein Attentat beseitigt. Weil dadurch auch die bestehende staatliche Ordnung (die Alleinherrschaft als Monarchie oder Diktatur) grundsätzlich in Frage gestellt wird, lehnten die „Monarchien“ der Neuzeit den Tyrannenmord als letztes Mittel der Politik vehement ab."
    soweit unser wissensorakel wikipedia.de

    Nun die frohe nachricht:

    "Das deutsche Grundgesetz enthält seit 1968 ein Widerstandsrecht (Artikel 20) (Absatz 4). Es schließt den Tyrannenmord als letztes Mittel gegen einen verbrecherischen Diktator nicht aus."
    packen wirs an!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #20 springen »
#38 bratkartoffelAnonym
#39 goddamn liberalAnonym
  • 25.09.2012, 11:26h
  • Antwort auf #7 von denkschulen
  • Interessant. Aber bei Herodot geht es m. E. nicht um sexuelle Denunziation eines Feindes (ohnehin eher eine abrahmische Spezialität), sondern um die Betonung griechischer Kulturdominanz nach dem Motto 'Die machen uns alles nach'.

    Das ging ja - wenn man an die homoerotischen Gedichte des Hafis denkt - in Persien bis weit in die islamische Zeit hinein...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #7 springen »
#40 SchächterAnonym
  • 25.09.2012, 11:35h
  • Antwort auf #33 von antos
  • stimmt. olle kamellen:

    "Zweites Deutsches Fernsehen
    Anstalt des öffentlichen Rechts
    55100 Mainz
    Markus Schächter
    Intendant

    Mainz, 05. Juni 2008

    Sehr geehrte Frau Fikentscher, sehr geehrter Herr Neumann,

    herzlichen Dank für Ihr Schreiben vom 7. Mai 2008, das der Fernsehrats-Vorsitzende Ruprecht Polenz an mich weitergeleitet hat.

    Sie kritisieren in diesem Brief, dass die Rede des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad falsch übersetzt worden sei. Wir können Ihrer Kritik zustimmen und auch unsere Recherchen kommen zu dem gleichen Ergebnis. Inhaltlich sind auch wir der Meinung, dass Ihre Übersetzung die Aussagen des iranischen Präsidenten wiedergibt.

    Ich möchte Ihnen versichern, dass alle Kolleginnen und Kollegen über diesen Vorgang Kenntnis erhalten haben und die Übersetzung entsprechend berücksichtigen.

    Ich bedanke mich noch mal herzlich für Ihren Hinweis und würde mich freuen, wenn Sie auch zukünftig unser Programm einschalten.

    Mit freundlichen Grüßen
    Markus Schächter"
  • Antworten » | Direktlink » | zu #33 springen »

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