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- 07. Oktober 2004 1 Min.
Berlin Gegen einen 41 Jahre alten Berliner ist nach der Tötung und teilweisen Zerstückelung eines Sex-Partners Haftbefehl erlassen worden. Der Ermittlungsrichter gehe davon aus, dass der Mann aus Heimtücke und zur Befriedigung seines Geschlechtstriebes mordete, sagte ein Berliner Justizsprecher am Donnerstag laut Agenturangaben. Anhaltspunkte, dass er als Kannibalen das Fleisch seines Opfers essen wollte, gebe es nicht. Boulevardmedien hatten den Fall dementsprechend interpretiert, abgeblich gestützt auf Angaben aus Polizeikreisen. Der 41-Jährige hatte am Dienstagabend die Tötung des 33-jährigen Lehrers mit einem Schraubenzieher gestanden. Bei der Vernehmung sagte der Mann aus, er habe sein Opfer im Internet kennen gelernt und sich mit ihm zwei Mal getroffen. Beim dritten Treffen am vergangenen Montag habe es sexuelle Kontakte mit Sado-Maso-Praktiken gegeben. (nb/pm)













