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Kommentare zu:
Thomas Rath: "Homosexuelle sollten nicht Gott spielen"


#11 Thorsten1Profil
  • 27.09.2012, 11:51hBerlin
  • Antwort auf #6 von kuesschen11
  • Idealfall ist und bleibt es, dass ein Kind Vater und Mutter hat! Alle anderen Formen von "Familien" sind demgegenüber minderwertig.
    Das Traurigste sind die überbehüteten Kinder von "alleinerziehenden Müttern". Kinder von gleichgeschlechtlichen Paaren werden von anderen Kindern -leider- immer noch gemobbt.
    Da eine wirkliche Gleichberechtigung auch in unserer Gesellschaft immer noch nicht gegeben ist (und die wird es wohl nie wirklich geben, da gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften weniger als 1 % der Bevölkerung ausmachen), sind und bleiben schwule und lesbische Eltern Exoten, ganz sicher außerhalb einiger Großstädte wie Berlin oder Köln. Da Mitschüler grausam sein können, sollten schwule und lesbische Paare ihre Kinder nicht einem solchen Spießrutenlaufen aussetzen. Im übrigen vermisse ich es in den meisten Kommentaren, dass zunächst nach dem Wohl der Kinder gefragt wird. Es geht fast immer um die Frage: Wie kann ICH(!) mich durch Kinder selbst verwirklichen oder wie kann ICH(!) durch KInder glücklicher werden. Bei der ganzen Diskussion muss aber das Wohl des Schwächsten Vorrang haben. Und das sind die unmündigen Kinder!
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#12 Leo GAnonym
#13 Heidi KlumAnonym
  • 27.09.2012, 12:00h
  • Thomas Raths Meinung erschließt sich aus seiner Biografie: Mama-Kind, das bei Scheidung beim Vater bleiben muss.

    Schade, dass er aus seinem persönlichen - und auch traurigem - Schicksal eine allgemeine Norm ableitet. Nicht sehr smart.
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#14 MissbrauchAnonym
  • 27.09.2012, 12:15h
  • Antwort auf #12 von Leo G
  • Wie viele Heidi-Klum-Doppelgängerinnen brauchen wir?

    Die Marktanteile der Show liegen zum Teil bei mehr als 60 Prozent unter jungen Frauen, die Show ist Gesprächsthema Nummer eins auf dem Schulhof. Die Bilder im Fernsehen beeinflussen die Vorstellungswelt von Kindern und Jugendlichen sowie deren Selbstwahrnehmung ganz massiv. Auch, weil sie sich von den Charakteren und den Situationen, in denen diese sich befinden, sehr angesprochen fühlen. Von Schülern wird oft erwartet, die richtigen Antworten zu finden, unabhängig davon, ob sie an sie glauben oder für sinnvoll halten, sie müssen fremden Anforderungen genügen.

    sueddeutsche.de: Bei GNTM mussten die Kandidatinnen in einem überdimensionierten Nest sitzen und frisch geschlüpfte Vögelchen mimen. Die Mädchen, die dies nicht überzeugend darstellen konnten, waren sehr niedergeschlagen. Welche Rollenbilder und Werte propagieren Sendungen wie GNTM?

    Götz: Im Prinzip geht es um die totale Anpassung an die nicht nachvollziehbaren Anforderungen von anderen Menschen. Genau das ist das Problem an der Sendung. Es darf nicht hinterfragt werden: Will ich das? Ist das sinnvoll? Passt das zu mir? Es geht in dieser Serie damit also nicht um den von den Jugendlichen unterstellten Aspekt, seine Identität wahren und ausleben zu können. Im Gegenteil, es geht nur darum, ob ein Mädchen willig ist, sich den Diktaten der Sendungsmacher zu unterwerfen - so verrückt die Aufgaben auch sind. Sobald eine Kandidatin aufmüpfig wird, wird sie rausgeschmissen. Das hat natürlich auch eine politische Aussage: Wenn du deinen eigenen Willen hast, wenn du dich nicht anpassen willst, dann passt du nicht in das System und musst gehen.

    www.sueddeutsche.de/leben/studie-zu-germanys-next-topmodel-k
    ritisch-sein-ist-uncool-1.955567-2
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#15 JanniAnonym
  • 27.09.2012, 12:17h
  • und nebenbei muss queer.de verkünden wer siegerin der letzten staffel wurde

    solche sendungen sollte man boykottieren. mädchen werden durch solche sendungen in die magersucht und psychische erkrankungen getrieben und jugendlichen eingeimpft wer in unserer gesellschaft das einseitig begehrte objekt zu sein hat...natürlich nur mädchen.

    wundert sich da noch ernsthaft jemand über die schwindende zahl an homosexuellen erfahrungen unter jungs?
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#16 GR Tel AvivAnonym
  • 27.09.2012, 12:19h
  • Antwort auf #11 von Thorsten1
  • "(...) Im übrigen vermisse ich es in den meisten Kommentaren, dass zunächst nach dem Wohl der Kinder gefragt wird ..."

    Was für einen Schwachsinn schreibst du denn hier?

    Fakten, statt Vorurteile:

    Die damalige Bundesjustizministerin Brigitte Zypries hat im Juli 2009, gemeinsam mit der stellvertretenden Leiterin des Instituts für Familienforschung an der Universität Bamberg, Dr. Marina Rupp, eine Studie zur Situation von Kindern in gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften vorgestellt.

    Gegenstand der Untersuchung war die Frage, wie Kinder in gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften aufwachsen und ob das Kindeswohl in diesen Lebensgemeinschaften gleichermaßen gewahrt ist wie bei heterosexuellen Elternpaaren.

    Die Studie ist international als außerordentlich belastbar und repräsentativ anerkannt.

    „(…) Die Untersuchung hat bestätigt: Dort, wo Kinder geliebt werden, wachsen sie auch gut auf. Entscheidend ist eine gute Beziehung zwischen Kind und Eltern und nicht deren sexuelle Orientierung.

    Wir sollten daher nicht auf halbem Wege stehen bleiben und jetzt die gesetzlichen Voraussetzungen für eine gemeinsame Adoption durch Lebenspartner schaffen …“,

    heißt es in der Pressemitteilung des Bundesjustizministeriums vom 23. Juli 2009

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    Zitate:

    (Anmerkung: Am Ende der Zitate finden sich die verlinkten Quellen, darunter die komplette Studie, veröffentlicht im Bundesanzeiger, als PDF-Datei)

    „(…) Homosexuelle Paare sind keine schlechteren Eltern, Kinder entwickeln sich bei zwei Müttern oder zwei Vätern genauso gut wie in anderen Familienformen …“

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    „(…) Das Aufwachsen in gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften ist für die Kinder nicht - wie oft (fälschlich) angenommen wurde - grundsätzlich problematisch. Vielmehr können sie zumeist gut mit ihrer Familiensituation umgehen …“

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    „(…) Gleichgeschlechtlich lebende Eltern legen in hohem Maße Wert darauf, dass ihre Kinder auch Bezugspersonen des anderen Geschlechts im nahen Lebensumfeld haben, damit ihnen ausreichend weibliche bzw. männliche Rollenvorbilder zur Verfügung stehen …“

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    „(…) Kinder und Jugendliche in gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften zeigen ein nachweislich höheres Selbstwertgefühl und mehr Autonomie in der Beziehung zu beiden Elternteilen als Gleichaltrige in anderen Familienformen …“

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    „(…) In der Bewältigung altersspezifischer Entwicklungsaufgaben wie dem Umgang mit Freundschaften und intimen Beziehungen, in der Loslösung von den Eltern, der Einschätzung der eigenen Person, im Umgang mit den eigenen körperlichen Veränderungen während ihrer Pubertät und in der Formulierung zukünftiger Ziele stehen sie ihren Altersgenossen aus anderen Familienformen in nichts nach …“

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    „(…) In der Planung von Ausbildung und Beruf sind Kinder aus gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften anderen sogar voraus, und bei der schulischen Entwicklung lässt der überdurchschnittliche Anteil dieser Kinder auf weiterführenden Schulen darüber hinaus überdurchschnittliche Abschlüsse erwarten …“

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    Was sagen die Kinder dazu?

    „(…) Kinder und Jugendliche, die in gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften aufwachsen, bewerten ihre Familiensituation positiv und fühlen sich in ihrer Entwicklung nicht beeinträchtigt und das obwohl sie ihre Familiensituation in der Studie nachweislich weder bewusst noch unbewusst besonders positiv darzustellen versuchten.

    Wenn von Kindern und Jugendlichen ein Einfluss auf die eigene Entwicklung durch ihr Aufwachsen in einer gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaft wahrgenommen wird, ist er positiver Natur: Die Kinder sehen durch ihre Familienform eine Entwicklung hin zu mehr Offenheit, Toleranz und Selbständigkeit begünstigt und beschreiben positive Reaktionen von Freunden und Partnern auf ihren Familienhintergrund …“

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    Und was sagen die Expert(inn)en?

    „(…) Über zwei Drittel der Expert(inn)en sprechen sich für einen konkreten Änderungsbedarf der Rahmenbedingungen von gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften mit Kindern aus: Er reicht von einzelnen rechtlichen Regelungen, wie einem gemeinsamen Adoptionsrecht und der finanzrechtlichen Gleichstellung, bis zur Beseitigung sämtlicher bestehender Ungleichheiten zwischen gleichgeschlechtlichen Paaren und heterosexuellen Ehepaaren …“

    ----------

    „(…) Lesbische Mütter und schwule Väter stehen heterosexuellen Eltern in ihrer elterlichen Kompetenz in nichts nach.

    Feststellbare Unterschiede fördern ausnahmslos das Wohl des Kindes. Die Beziehung zu den Kindern ist gut, fürsorglich und zugewandt. Homosexuelle Eltern legen viel Wert auf die Beachtung von Grenzen und vermeiden harte Sanktionen …

    (…) Das Familienklima ist durchwegs sehr positiv. Sorgen und Nöte werden beachtet und offen angesprochen. Die Familien regen sich weniger über Kleinigkeiten auf, Reibereien sind seltener …

    (…) Individuelle Erwerbstätigkeit, Versorgungsaufgaben und Haushaltsführung sind deutlich gleichberechtigter und flexibler verteilt …

    (…) In der Kinderversorgung engagieren sich Mütter und Väter in gleichem Maße …

    (…) Kinder homosexueller Eltern entwickeln - genauso wie Kinder heterosexueller Eltern - eine Geschlechtsrollenidentität und ein Rollenverhalten, das ihrem biologischen Geschlecht entspricht …

    (…) Kinder homosexueller Eltern werden nicht häufiger homosexuell als Kinder heterosexueller Eltern …

    (…) Ihre psychische Entwicklung (Selbstbewusstsein, Sozialverhalten, Erwachsenwerden) verläuft altersgemäß und genauso wie bei anderen Kindern. Schulische und berufliche Perspektiven sowie die Entwicklung emotionaler und sozialer Kompetenz sind gut, genauso wie der Kontakt zu Gleichaltrigen …

    (…) Kinder aus homosexuellen Familienkonstellationen sind ebenso gut (oder schlecht) sozial integriert und angepasst wie Kinder heterosexueller Eltern …

    ----------

    Fazit:

    Die homosexuelle Orientierung von Eltern ist für die gelingende Elternschaft kein Hinderungsgrund und somit ebenso zum Wohl ihrer Kinder und Jugendlichen.

    ----------

    Quellen:

    www.bmj.de/SharedDocs/Downloads/DE/pdfs/Forschungsbericht_Di
    e_Lebenssituation_von_Kindern_in_gleichgeschlechtlichen_Lebe
    nspartnerschaften.pdf?__blob=publicationFile


    www.uni-bamberg.de/kommunikation/news/artikel/regenbogenfami
    lie/


    www.treffpunkteltern.de/article.php?sid=850

    idw-online.de/pages/de/news327616

    lsvd.de/fileadmin/pics/Dokumente/Adoption/LSVD_Essentiels-BM
    J-Studie.pdf


    old.hannover.gay-web.de/huk/wissenswert/familienstudie.htm

    www.schwanger-in-bayern.de/schwangerenberatung/themen/weiter
    e-themen/homosexualitaet-und-kinder.html
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#18 LeserAnonym
  • 27.09.2012, 12:33h
  • Antwort auf #16 von GR Tel Aviv
  • Er las auch gezielt nicht #1.

    "Ob Kinder ein oder zwei Elternteile um sich haben, macht laut einer Studie keinen Unterschied. Armut allerdings belastet den Nachwuchs.

    "Armut wirkt sich auf alle Bereiche des guten Aufwachsens aus, egal wie richtig die Eltern sonst alles machen", sagt Ziegler."
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#19 goddamn liberalAnonym
  • 27.09.2012, 12:44h
  • Das alte Krankheitsbild: Pathologische Überanpassung an einen bröckelnden 'Konservativismus'. Motiv: ebenso pathologischer Selbsthass.

    Wenn man aber 'prominent' ist (Ich kannte den bis jetzt nicht), dann muss man sich dreimal überlegen, ob man anderen so infam in den Rücken fällt.

    Was nun das 'Gott spielen' betrifft. Das ist eine alte heteronormative Unsitte, der viele Väter verfallen sind. Geht am Ende fast immer nach hinten los.

    de.wikipedia.org/wiki/The_Tree_of_Life

    Gottvater und (symbolischer) Vatermord gehören halt zusammen.
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#20 TommAnonym
  • 27.09.2012, 12:51h
  • Aber - ne "Eingetragene Lebenspartnerschaft" durfte es für ihn selber dann schon sein !!

    Ein "Widerspruch" an sich ... :-((
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