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- 07. Oktober 2004 1 Min.
Kingston Mehrere jamaikanische Großkonzerne haben die von ihnen unterstützten Reggae-Sänger aufgefordert, ihre Songs von Gewalt, Fremdenfeindlichkeit und Homophobie zu säubern. Ansonsten werde man das Sponsern von Konzerten einstellen, so eine gemeinsame Stellungnahme von Cable and Wireless Jamaica Ltd., Courts Jamaica Ltd., Digicel Jamaica, Red Stripe, Pepsi-Cola Jamaica und weiteren Firmen. Damit nimmt der Druck auf einige wenige, wenngleich populäre homophobe Reggae-Sänger weiter zu. Gleichzeitig wurde bekannt, dass fünf Sänger, die in der Vergangenheit zu Gewalt an Schwulen aufgerufen haben, für die Source Hip-Hop Music Awards an diesem Sonntag in Miami nominiert wurden. Elephant Man, Sizzla, Vybz Kartel, T.O.K. und Beenie Man dürfen trotz Protesten um den Titel "Dancehall-reggae artist of the Year" kämpfen. Zuvor hatten die britischen Mobo-Awards entsprechende Nominierungen nach Kritik von Homoorganisationen zurückgezogen. (nb)















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