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Kommentare zu:
Ansgar Dittmar als Schwusos-Chef wiedergewählt


#1 GF Pr von PrAnonym
  • 07.10.2012, 23:20h
  • Er sieht so aus, als ob koennte (und moechte) sogar Stephan Mappus von der Bedeutung der Homo-Rechte ueberzeugen. Wer weiss... Fuer die 'Anerkennung' der Schwusos in der Partei als Arbeitsgemeinschaft war allerdings die allerhoechste Zeit. Damit wird auch die Homo-Ehe in Deutschland ein kleines Stueck mehr realistisch.
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
#3 GlückwunschAnonym
  • 08.10.2012, 09:34h
  • "(...) Erstmals seit ihrer Gründung vor fast 35 Jahren hatte der SPD-Bundesparteitag im Dezember 2011 die Lesben und Schwulen in der SPD als Arbeitsgemeinschaft anerkannt – zuvor waren sie "nur" ein Arbeitskreis. Mit dem Status als Arbeitsgemeinschaft sind mehr Rechte verbunden ..."

    Ja, die "alte Tante SPD" brauchte 3 1/2 Jahrzehnte, um die Schwulen und Lesben in ihrer Partei endlich ernst zu nehmen. Glückwunsch und willkommen im 21. Jahrhundert SPD!

    Den Schwusos wünsche ich - im Rahmen ihrer innerparteilichen Möglichkeiten - Durchsetzungskraft, Selbstbewusstsein und (noch mehr) Unterstützung, als bisher, aus den heterosexuellen Kreisen der SPD.
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#5 Timm JohannesAnonym
  • 08.10.2012, 12:44h
  • Also unter Rot/Grün war die SPD gut. Damals haben Sie das Lebenspartnerschafsinstitut gemeinsam mit den Grünen durchgesetzt und die Standesämter geöffnet. Dafür haben SPD und Grüne ein ganz grosses Lob verdient.

    ABER unter Merkel in der Grossen Koalition hat die SPD dann homopolitisch überhaupt nichts mehr durchgesetzt. Das AGG war von der EU vorgeschrieben und musste die Grosse Koalition zähneknirschend durchsetzen.

    Das Erbschafts- und Schenkungssteuergesetz wurde unter CDU/SPD nur teilweise angepasst und das war es dann auch an Fortschritten unter Merkel/Steinmeier.

    Homopolitische Fortschritte gab es erst wieder unter CDU/FDP und das ist vor allem dem Einsatz der FDP zu verdanken (Gleichstellung im Erbschafts- und Schenkungssteuergesetz, Gleichstellung in der Grunderwerbssteuer, Gleichstellung in Besoldung und in Versorung bei verpartnerten Bundesbeamten, Soldaten und Entwicklungshelfern, Errichtung und Finanzausstattung der Magnus-Hirschfeld-Stiftung). Und ob die Gleichstellung in der Einkommenssteuer und die Entschädigung der 1949-1969 verurteilten homosexuellen Menschen noch unter CDU/FDP kommt, wird sich nunmehr rausstellen.

    Insgesamt daher ein sehr durchmischtes Ergebnis bei der SPD: wenn sie mit den Grünen regieren, sind sie auch homopolitisch gut. WEHE aber wenn sie mit CDU und Merkel regieren, dann passiert NICHTS. Selbst die FDP schafft mehr, wenn sie mit der CDU in ein Boot sitzt.

    Die SPD ist mir einfach viel zu träge, wenn sie sich in das gemachte Bett mit Merkel legt und die Wahrscheinlichkeit, das dies 2013 passiert, ist leider sehr hoch.

    Die SPD wird dann gleich folgendes rumerzählen. " wir wollten so gern mit den Grünen, aber der Wähler hat anders entschieden, und daher müssen wir leider mit Merkel regieren. DIE ALTERNATIVE mit der Linkspartei, der Piratenpartei oder mit der FDP ein 3-Parteienbündnis anzustreben, wird von der SPD dann nicht erwähnt. Und dabei ist das die eigentliche Wahlentscheidung des Wählers, dass die SPD ein Dreiparteienbündnis eingeht, falls es für Rot/Grün nicht reichen sollte.

    Aber dafür ist die SPD einfach zu träge und bequem, ein Dreiparteinbündis zu riskieren.
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#6 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 08.10.2012, 14:20h
  • Bei der Stuttgarter OB-Wahl hat es die Kandidatin der SPD verkackt. Nun kämpfen Grünen-Urgestein Fritz Kuhn und der parteilose Sebastian Turner in der Stichwahl am 21.10. um das Amt:

    extra.stuttgarter-zeitung.de/obwahl/stz/index.php

    Abwarten, ob Stuttgart nach Freiburg im Breisgau die zweite Stadt in Baden-Württemberg wird, die einen grünen OB hat!
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#7 WiederwahlAnonym
#8 SpätzlehobelAnonym
  • 08.10.2012, 14:46h
  • Antwort auf #6 von FoXXXyness
  • Revanchiert sich die SPD für Boris Palmer?

    "Acht Jahre später wurde Schuster ebenfalls im zweiten Wahlgang im Amt bestätigt. Mit 53,3 zu 45,2 Prozent setzte er sich gegen die SPD-Herausforderin Ute Kumpf durch. Der im ersten Wahlgang unterlegene Grünen-Kandidat Boris Palmer, heute Oberbürgermeister von Tübingen, hatte nach seinem Rückzug seinen Anhängern die Wahl des CDU-Kandidaten empfohlen."
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#9 KerouaclyAnonym
#11 salvador allendeAnonym
#12 Timm JohannesAnonym
  • 08.10.2012, 20:09h
  • Antwort auf #9 von Kerouacly
  • @ Kerouacly

    Also du scheinst das nicht zu kapieren. Eine Magnus-Hirschfeld-Stiftung wurde sicherlich nicht vom Bundesverfassungsgericht vorgeschrieben.

    Ansonsten sicherlich hat das Bundesverfassungsgericht eine wegweisende Rolle mehrmals gehabt und natürlich ist das BVerfG der eigentliche Held im Bereich der Homopolitik in Deutschland, da stimme ich Dir zu.

    ABER Fakt ist nunmal, dass die von mir erwähnten Fortschritte zu Zeiten von CDU/FDP dann durchgesetzt wurden. DU kannst Dir gern einmal die Frage beantworten, warum denn die SPD diese Fortschritte nicht zu Zeiten der Grossen Koalition durchgesetzt hat.

    Der SPD waren diese Themen nicht wichtig genug, da wollte man die CDU nicht gross zwingen, sondern hat es sich lieber ganz gemütlich im Bett mit Merkel bequem gemacht.

    Wer glaubt, dass die Grosse Koalition aus SPD/CDU Fortschritte bringt, der scheint hier in Wahrheit in einer anderen Welt zu leben und keine Ahnung zu haben.
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#13 KerouaclyAnonym
  • 08.10.2012, 21:10h
  • Antwort auf #12 von Timm Johannes
  • Die Magnus-Hirschfeld-Stiftung wurde schon unter Rot-Grün beschlossen, was aber von CDU/CSU und FDP verhindert wurde. In dieser Legislaturperiode hat sich die FDP für die Errichtung der Magnus-Hirschfeld-Stiftung ausgesprochen, um selbst davon zu profitieren.

    www.queer.de/detail.php?article_id=15261

    Und noch einmal: wenn das Bundesverfassungsgericht eine Regierung zu etwas zwingt, dann ist das kein Verdienst der Regierung, sondern ein Armutszeugnis!

    Die FDP als liberale Bürgerrechtspartei ist nur ein Traum!
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#14 Timm JohannesAnonym
  • 08.10.2012, 23:14h
  • @Keroualcy
    "Die Magnus-Hirschfeld-Stiftung wurde schon unter Rot-Grün beschlossen, was aber von CDU/CSU und FDP verhindert wurde. "

    --> Das ist schlichtweg gelogen. Es gab keinen Gesetzentwurf von Rot-Grün im Bundestag. Gedankenspiele der Grünen mag es gegeben haben, das stimmt. Aber bis zum Gesetzentwurf hat es Rot/Grün unter Schröder nicht bezüglich der Magnus-Hirscheldstiftung gebracht.

    Aber zur Ehrenrettung hat natürlich Rot/Grün in sehr lobenswerter Weise das Lebenspartnerschaftsinstitut durchgesetzt.

    ------------

    "Und noch einmal: wenn das Bundesverfassungsgericht eine Regierung zu etwas zwingt, dann ist das kein Verdienst der Regierung, sondern ein Armutszeugnis!"

    --> Du kapierst es einfach nicht. Das BVerfG ist sehr vorbildlich und zu loben, insofern sind wir uns einig.

    ABER die Gesetzentwürfe zur Grunderwerbssteuergleichstellung, zur Gleichstellung in der Erbschafts- und Schenkungssteuer, zur Gleichstellung in Besoldung und in Versorgung bei den verpartnerten Bundesbeamten, Soldaten und Entwicklungshelfer waren Gesetzentwürfe der CDU/FDP und daran besteht kein Zweifel.

    Die SPD hatte in den Jahren davor, während sie mit der Merkel in der Grossen Koalition regierte, genügend Zeit zu handeln, um diese Gleichstellungsthemen durchzusetzen und die CDU zu zwingen, aber die SPD hat dies NICHT gemacht.

    Daher erzähle mir NICHTS davon, wie toll die SPD zu Zeiten der Grossen Koalition war. Die SPD in Regierungskoalition mit Merkel ist grosser Dreck. Da ist mir die FDP tausendmal lieber, denn dort geschieht wesentlich mehr an homopolitischen Fortschritten.

    Und leider gibt es 2013 wahrscheinlich wieder eine Neuauflage von SPD und CDU und da kommt dann nur Sch...e raus.
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#15 kerouaclyAnonym
  • 10.10.2012, 13:54h
  • Antwort auf #14 von Timm Johannes
  • Vielleicht solltest du dir mal die Artikel näher anschauen. Tatsächlich haben CDU/CSU und FDP die Magnus-Hirschfeld-Stiftung im Bundesrat scheitern lassen. Jetzt versucht sich die FDP mit dieser Stiftung sich zu profilieren.

    Und nochmal: CDU/CSU und FDP haben Gesetzesentwürfe zur Gleichstellung in einzelnen Teilen verfasst, da sie dazu von Bundesverfassungsgericht GEZWUNGEN wurden! Von alleine wäre da absolut nichts passiert!

    Wach mal auf!
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