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Kommentare zu:
Schwule Republikaner attackieren Obama mit Leichenfoto


#1 goddamn liberalAnonym
  • 15.10.2012, 12:33h
  • Die Scharia im eigenen Lande (Sodomy-Laws genannt), die z. B. in Idaho bis zu lebenslänglicher Haft für unsereinen bedeutete, haben die Republikaner bis zur ihrer Abschafftung durch das Oberste Gericht der USA im Jahr 2003 [!] mit Zähnen und Klauen verteidigt (einschließlich Präsident George W. Bush).

    Die LSU ist überflüssig, die Log Cabin Republicans kann man nur noch verstehen, wenn man sie auf die Couch legt.
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#2 Anti-TerrorAnonym
  • 15.10.2012, 12:59h
  • Wenn der in Michigan geborene Geschäftsmann Romney und sein Kompagnon, der Berufspolitiker Ryan aus Wisconsin, diese Wahlen gewinnen, wird das Projekt rechtsradikalen Social Engineerings, als das sein Parteifreund Newt Gingrich Ryans Haushaltspläne pikanterweise bezeichnete, weiter vorangetrieben werden. Hinter der vermeintlich uramerikanischen Wahlkampfrhetorik von Freiheit und Individualismus verbirgt sich wohl in der Tat Klassenkampf - aber von oben nach unten. Wie Warren Buffett bereits 2005 anmerkte: "Its class warfare, my class is winning, but they shouldn't be."

    www.heise.de/tp/artikel/37/37760/1.html
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#3 KerouaclyAnonym
  • 15.10.2012, 14:07h
  • Das ist also die LSU der Republikaner?

    Heutzutage hat ja irgendwie jeder Homo-Feind schwule Freunde um in Diskussionen zu sagen, dass seine Politik nicht homophob sei, man hat ja schwule Freunde.

    LSU, LisL, Log CabiN Republicans - alle unnützlich und verlogen
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#4 unwichtigAnonym
  • 15.10.2012, 14:07h
  • Über diese Tat waren im arabischen Raum sehr viele empört.
    Es kann sich bei diesem Bild nur um eine Sequenz des Films handeln, der von dem Rettungsversuch handelt.

    Unmittelbar nachdem der Clip auf youtube auftauchte, wiesen Kommentatoren daraufhin,
    dass diese Menschen den Botschafter retten und ins Krankenhaus bringen wollten.

    Der Clip wurde natürlich sofort mehrfach instrumentalisiert und in gewünschte Zusammenhänge gesetzt, um andere Kopfbilder zu beleben (Black Hawk Down).

    Nun Wochen später:

    "Demnach entwickelte sich der Angriff nicht, wie zunächst dargestellt, aus einer Protestaktion gegen das islamfeindliche Mohammed-Video. Dem Sender CNN und anderen Medien zufolge berichteten die Regierungsbeamten, erste Anzeichen für einen Angriff habe es kurz vor 22 Uhr Ortszeit gegeben. Es seien laute Rufe, Schüsse und Explosionen zu hören gewesen. Die Angreifer seien dann von Gebäude zu Gebäude gezogen. Der Botschafter und zwei Konsulatsmitarbeiter hätten sich zunächst in einen Schutzraum geflüchtet. Nachdem die Angreifer das Gebäude in Brand gesteckt hätten, seien sie aber nach Luft ringend in ein Badezimmer gerannt. Stevens habe es nicht mehr aus dem Badezimmer geschafft."

    www.spiegel.de/politik/ausland/libyen-bewaffnete-stuermen-ae
    gyptisches-konsulat-in-bengasi-a-860612.html


    " [Am 21.10.2012] fand eine Save-Bengasi-Demonstration" statt, bei der die Teilnehmer unter anderem gegen die verschiedenen Milizen der Region protestierten, die sich dort nach dem Sturz Qaddafis festgesetzt hatten. Der Zorn richtete sich vor allem auf die salafistisch-dschihadistische Miliz "Ansar al-Shari'a" die verdächtigt wird, an der Erstürmung der US-Botschaft und der Ermordung des Botschafters Christopher Stevens beteiligt gewesen zu sein.

    Das Hauptquartier der Gruppe wurde von Demonstranten umstellt, die lautstark die Auflösung der Milizen forderten. Zwar versuchten salafistische Milizionäre noch mit Schusswaffen und islamistischen Bannern eine Drohkulisse aufzubauen, als sich jedoch trotzdem immer mehr Menschen der Demonstration anschlossen, mussten die Salafisten weichen. Das Hauptquartier wurde schließlich von der Bevölkerung gestürmt, in Brand gesetzt und anschließend von der Polizei übernommen.
    Einer der Demonstranten erklärte in Bezug auf die Salafisten, dass er es leid sei von bewaffneten Männern in afghanischer Kleidung in den Straßen angehalten zu werden und Befehle zu erhalten.

    Karim el-Gawhary schrieb dazu auf Twitter, dass es kaum überbewertet werden könne, dass die Bevölkerung zum ersten Mal in Eigenregie mit militanten Salafisten aufgeräumt habe."
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#5 FoXXXynessEhemaliges Profil
#6 oberdummenAnonym
  • 15.10.2012, 16:46h
  • Antwort auf #4 von unwichtig
  • "Einer der Demonstranten erklärte in Bezug auf die Salafisten, dass er es leid sei von bewaffneten Männern in afghanischer Kleidung in den Straßen angehalten zu werden und Befehle zu erhalten."

    David Ignatius: Syrias eerie parallel to 1980s Afghanistan

    "Gespenstische Parallelen

    Die Ähnlichkeiten der Entwicklung in Syrien mit derjenigen im Afghanistan der 1980er Jahre werden inzwischen in US-Leitmedien offen thematisiert. Damals kämpften einheimische Milizen mit Unterstützung westlicher - US-amerikanischer, aber auch bundesdeutscher - Stellen gegen die Regierung in Kabul und gegen die diese unterstützende sowjetische Armee. "Die Parallelen sind gespenstisch", hieß es unlängst in der Washington Post. In Syrien, ganz wie damals in Afghanistan, seien CIA-Agenten jenseits der Landesgrenze stationiert (in den 1980ern in Pakistan, heute in der Türkei) und mit der Unterstützung des bewaffneten Aufstandes befasst. Heute wie damals sorgten westliche Staaten für Training und für Kommunikationsgerät, andere Länder kümmerten sich um Waffen. Hohe Beträge stelle heute Saudi-Arabien bereit, das in Afghanistan ebenfalls als Finanzier der Aufständischen aufgetreten sei - wovon besonders das Spektrum militanter Islamisten profitiert habe. Im afghanischen Stellvertreterkrieg sei es gelungen, Moskau nach langen Jahren zu besiegen; der Preis seien jedoch "Jahrzehnte von Chaos und militant islamistischem Extremismus" gewesen. Afghanistan leide noch heute darunter. Begehe der Westen nun die gleichen Fehler wie damals am Hindukusch, dann könne es auch in Syrien "Generationen dauern, Chaos und Extremismus zu beseitigen"."

    www.washingtonpost.com/opinions/david-ignatius-syrias-eerie-
    parallel-to-1980s-afghanistan/2012/09/05/90652434-f781-11e1-
    8398-0327ab83ab91_story.html


    www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58432
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#7 BeraterAnonym
#8 YannickAnonym
  • 15.10.2012, 21:29h
  • Die schrecken echt vor nichts zurück...

    Reden von Moral, aber führen dann so einen schmutzigen Wahlkampf...
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#9 MeierKurtAnonym
  • 16.10.2012, 11:07h
  • "Der amerikanische Wahlkampf wird schmutziger: Eine lokale Gruppe der Log Cabin Republicans sorgt in Florida mit einer Wahlwerbung für Empörung, in der sie Obama für den Mord am US-Botschafter in Libyen verantwortlich macht und ein Foto der Leiche zeigt."

    Ob man Obama für diese Geschichte verantwortlich machen kann, darüber kann
    man diskutieren, worüber man aber nicht diskutieren kann ist folgende Tatsache:

    Die USA haben bis heute noch die Todesstrafe! Viele sitzen im Todestrakt und müssen um ihr leben fürchten!

    So wie z.b der Farbige Lancelot Armstrong,
    der seit über 20 Jahren in der Todeszelle von Florida in den USA auf seine Hinrichtung warten muss...

    www.lancelot-armstrong.de

    ...obwohl er stets, bei jeder gelegenheit seine Unschuld beteuert und sogar die Hauptzeugin Kay Allen, Lancelot entlastet hat!!!

    183cm Breit, 247cm lang, mehr Platz könnt man einem Todeskanidaten, wie Lancelot nicht in seiner, offen einsehbaren, Zelle. Keine Intimsphäre, kein Fenster, schlechte Nahrung.

    Obama ist der Oberste Herr in den USA (und auch ein Farbiger), er könnte Lancelot (seinen Bruder) ganz einfach begnadigen und das Leben retten, und doch ist Lancelot (und viele andere) noch immer in dieser Grausamen Situation der Dauer-Folter ausgesetzt.

    Denn z.b seit über 20 Jahren auf den tag der eigenen Hinrichtung warten zu müssen ist
    exakt Folter!

    Staatlicher legitimierter Mord ist für
    mich sowieso ein Verbrechen gegen
    die Menschlichkeit!

    Wenn man dann noch bedenkt, das die meisten Todeskanidaten in den USA noch immer Farbige sind, dann kommt man doch stark ins Grübeln, bei diesen Farbigen Präsidenten.

    Denn Solidarität sieht anders aus...
  • Antworten » | Direktlink »
#11 MeierKurtAnonym
  • 16.10.2012, 12:20h
  • Antwort auf #10 von Zebra
  • Da ich leider nicht gut Englisch binn
    vermute ich mal das es sich bei dieser
    Webseite, die du genannt hast, um den
    Soldaten handelt der "geopfert" wurde,
    weil er an der WikiLeaks Geschichte
    beteiligt war. Richtig ?

    der MeierKurt
    ---------------------------
    www.lancelot-armstrong.de
    Seit über 20 Jahren in der Todeszelle
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#12 LorenProfil
  • 16.10.2012, 12:39hGreifswald
  • Antwort auf #9 von MeierKurt
  • Das Begnadigungsrecht des US-Präsidenten gilt nur für Verurteilte, die vor Bundes - oder Militärgerichten verurteilt wurden. Die meisten Todestraktinsassen sitzen in den Todestrakten der Einzelstaaten. Auch dort gibt es eine Begnadigungsmöglichkeit, die ist aber von Staat zu Staat verschieden. In einigen Staaten hat der Gouverneur genauso wie der Präsident auf Bundesebene das alleinige Recht Begnadigungen auszusprechen oder zu verweigern, wobei es teilweise einen Begnadigungsausschuss gibt, der aber nur unverbindliche Empfehlungen ausspricht. In anderen Staaten ist so ein Ausschuss für diese Entscheidung allein zuständig, der Gouverneur hat über Begnadigungen nicht zu entscheiden. In wieder anderen Staaten entscheiden Begnadigungsausschuss und Gouverneur gemeinsam, wobei es auch da verschiedene Situationen gibt.

    Nähere Details:

    www.deathpenaltyinfo.org/clemency#process

    Daher wendet sich z.B. diese Petition an den Gouvaneur von Florida:

    www.activism.com/de_DE/petition/lancelot-armstrong-darf-nich
    t-sterben/12707
  • Antworten » | Direktlink » | zu #9 springen »
#13 MeierKurtAnonym
  • 16.10.2012, 14:07h
  • Hallo Loren,

    ich finde deinen Kommentar sehr interresant und auch informativ, jedoch könnte der Herr Obama ja, wenn er wirklich gegen die Todestrafe wäre, schon mal seinen Mund auf tun und sich gegen die Todestrafe aussprechen und Empfehlungen zu Begandigungen wie im Falle Lancelot geben.

    Aber Obama ist ja leider nicht gerade ein
    geger der Todestrafe, sondern ein Befür-
    worter, wie man ja weiß.

    Zitat :
    "Obama ist - wie die allermeisten US-Politiker - ein Verfechter der Todesstrafe[...]"

    quelle:

    www.spiegel.de/politik/ausland/us-wahlkampf-obama-fordert-to
    desstrafe-fuer-kinderschaender-a-562135.html


    Ich bin grundsätzlich generell gegen
    die Todestrafe, wie der Großteil der Europäischen Bevökerung,
    Obama bleibt aber bei seinen Mittel-
    alterlichen ansichten.

    Können wir nur hoffen,
    das er irgendwann
    mal seine Meinung ändert...

    MeierKurt
    ------------------------
    www.lancelot-armstrong.de
    Seit über 20 Jahren in der Todeszelle
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#14 LorenProfil
  • 16.10.2012, 14:21hGreifswald
  • Antwort auf #13 von MeierKurt
  • Ich bin selbst ein entschiedener Gegner der Todesstrafe. Dass Obama sich bedeckt hält, liegt wohl an taktischen Erwägungen, da seine innenpolitischen Gegner, die ja die "Bundespolitiker" in Washington grundsätzlich stark bekämpfen, dies als Steilvorlage benutzen würden, um ihm Einmischung in die Angelegenheiten einzelner Bundesstaaten vorzuwerfen und einen Verfassungsbruch zu konstruieren. Leider ist Politik auf dieser Ebene weniger an Einzelschicksalen interessiert als an grundsätzlichen Erwägungen und Machttaktik triumphiert nicht selten über die Rechte des Einzelnen. Da muss man nicht bis in die USA schauen um dies festzustellen. Trotzdem finde ich es richtig den Finger in die Wunden dieser Politik(er) zu legen, egal in welchem Land Defizite zu konstatieren sind.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #13 springen »
#15 BildungsmisereAnonym
  • 16.10.2012, 15:53h
  • Antwort auf #9 von MeierKurt
  • "Wenn man dann noch bedenkt, das die meisten Todeskanidaten in den USA noch immer Farbige sind, dann kommt man doch stark ins Grübeln, bei diesen Farbigen Präsidenten."

    Das stimmt. Man muss aber sagen das es auch bei uns in Deutuschland so ist das bestimmte Bevölkerungsgruppen überproportional im Gefängnis sind ( auch wenn es hier zum Glück keine Todesstrafe mehr gibt)

    Die Ursache liegt u.a. in unserem Bildungssystem:
    Migrantenkinder schneiden in unserem Bildungssystem noch schlechter ab als gleichaltrige Deutsche. Sie sind in mehrfacher Hinsicht nachteiligen Ausgangsbedingungen unterworfen.

    www.bpb.de/apuz/27624/ethnische-unterschiede-im-deutschen-sc
    hulsystem?p=1
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#16 ArielAnonym
#17 MeierKurtAnonym
#18 antosProfil
#19 Prime_EvilEhemaliges Profil
  • 16.10.2012, 20:19h
  • Antwort auf #1 von goddamn liberal
  • @goddamn liberal: "Die Scharia im eigenen Lande (Sodomy-Laws genannt) [...]"

    Um die (Lebens-)Gefährlichkeit der Sodomie-Gesetze mit der Scharia zu vergleichen, gehört aber auch schon eine realtiätsfremde Menschenverachtung dazu. Insbesondere im Hinblick auf Schwule in islamischen Länder, die sicherlich die amerikanische Strafverfolgung vorziehen würden.

    @Anti-Terror: "Wenn der in Michigan geborene Geschäftsmann Romney und sein Kompagnon, der Berufspolitiker Ryan aus Wisconsin [...]"

    Kannst du dich mal entscheiden: dem einen wirfst du vor ein tüchter und erfolgreicher Arbeitgeber zus ein, der sein Geld nicht hauptsächlich mit Politik verdient, dem anderen wirfst du vor sich hauptamtlich auf der Ebene der politischen Auseinandersetzung zu betätigen.

    @unwichtig: "Über diese Tat waren im arabischen Raum sehr viele empört.
    Es kann sich bei diesem Bild nur um eine Sequenz des Films handeln, der von dem Rettungsversuch handelt. [...]

    Deine Name ist Programm? Du wagst es tatsächlich die brutale und bestialische Ermordung des amerikanischen Botschafters in Libyen als Rettungsversuch darzustellen?

    Das ist ein hartes Stück. Der Mann hat sich für die Demokratisierung und Absetzung des Ghadafi-Regimes engagiert und hatte die Ilusion, es könnte so etwas wie ein freies und humanes Libyen geben, zum Dank hat man ihm eine Eisenstange brutal in den After geschoben, ihn förmlich gepfählt und anschließend durch die Straßen Bengasis geschleift.

    @MeierKurt: "...obwohl er stets, bei jeder gelegenheit seine Unschuld beteuert [...]"

    Aha, obwohl er stets seine Unschuld beteuert hat. Also wenn das Beteuern von Unschuld ausreicht um deiner Meinung nach unschuldig zu sein, wäre ja die Anklagebank bei den Nürnberg-Prozessen leer gewesen.

    @Loren: "Dass Obama sich bedeckt hält, liegt wohl an taktischen Erwägungen, da seine innenpolitischen Gegner, die ja die "Bundespolitiker" in Washington grundsätzlich stark bekämpfen, dies als Steilvorlage benutzen würden"

    Aha, soso. Ein toller Präsident: obwohl er deiner Meinung nach ein entschiedener Gegner der Todesstrafe ist, sagt er das aber nicht, aus taktischen Gründen. Wow, der Mann ist ja ein echtes Vorbild. Fast so wie von und zu Guttenberg.

    Ich sag dir was, erstens ist es das Recht der Amis zu entscheiden, ob sie die Todesstrafe als finale Sanktion in ihrem Rechtssystem beibehalten wollen.
    Zweitens, so sehr ich Obama auch abgeneigt bin, er ist ein amerikanischer Präsident und vertritt amerikanische Interessen und Werte, er ist kein Gegner der Todesstrafe, er hat sich da auch nicht bedenkt gehalten, er hat sich mehrmals für sie ausgesprochen. Wenn dies nur Alibi-Geschwätz wäre, dann könnte man ihn ja mit Fug und Recht als Lügner bezeichen, meinst du nicht?
    Und drittens, merkwürdiger Weise echauffiert ihr euch alle über die Todesstrafe, aber nur in Amerika, wie wäre es denn mit China, Nordkorea oder einem der vielen islamischen Ländern mit rustikaler Rechtsordnung?

    Nein, ich weiß, diese zum Todeverurteilten gehen euch hinten rum vorbei, es ist leider nicht das richtige Feindbild auf dem ihr Heuchler rumhacken könnt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #1 springen »
#20 MeierKurtAnonym
  • 16.10.2012, 21:58h
  • "@MeierKurt: "...obwohl er stets, bei jeder gelegenheit seine Unschuld beteuert [...]"

    Aha, obwohl er stets seine Unschuld beteuert hat. Also wenn das Beteuern von Unschuld ausreicht um deiner Meinung nach unschuldig zu sein, wäre ja die Anklagebank bei den Nürnberg-Prozessen leer gewesen."

    Ich glaube du hast was übersehen, ich schrieb: "[...]und sogar die Hauptzeugin Kay Allen, Lancelot entlastet hat!!!"

    Lies doch dazu einfach mal auf der
    Hauptseite von Lancelot das Interview
    mit der Hauptzeugin, es ist auf Deutsch
    (und Englisch) verfügbar...

    www.lancelot-armstrong.de/lancelotseite_index.htm

    Damit dürfte alles gesagt sein.

    Wichtig ist leuten wie Lancelot zu
    helfen, sofern man kann.

    Bei einer Online-Petition zu unterschreiben ist schnell gemacht, ist nicht anstrengend und kostet nicht einen Müden Euro und doch könnte aber die eine oder andere Unterschrift von wem auch immer die entscheidene sein.

    Die Unterschriften-Liste als PDF
    herunter zu laden ist auch kostenlos... :)

    www.lancelot-armstrong.de/lancelot_helfen.htm

    Und selbst wenn alles Hoffnungslos sein sollte,
    helfen ist niemals falsch! Finde ich jedenfalls.

    Ich hoffe das so viele Menschen
    wie möglich Solidarisch sind...

    MeierKurt
    -----------------------
    lancelot-armstrong.de
    Seit über 20 jahren in der Todeszelle
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#21 FrageAnonym
  • 17.10.2012, 03:13h
  • Antwort auf #17 von MeierKurt
  • Bundesrecht bricht Landesrecht.
    Bricht auch EU Recht Bundesrecht?

    Dort steht:
    "Artikel 2 Absatz 2 EMRK ( Europäische Menschenrechtskonvention):

    Eine Tötung wird nicht als Verletzung dieses Artikels betrachtet, wenn sie durch eine Gewaltanwendung verursacht wird, die unbedingt erforderlich ist, um

    a) jemanden gegen rechtswidrige Gewalt zu verteidigen;

    b) jemanden rechtmäßig festzunehmen oder jemanden, dem die Freiheit rechtmäßig entzogen ist, an der Flucht zu hindern;
    Ein Staat kann in seinem Recht die Todesstrafe für Taten vorsehen, die in Kriegszeiten oder bei unmittelbarer Kriegsgefahr begangen werden; diese Strafe darf nur in den Fällen, die im Recht vorgesehen sind, und in Übereinstimmung mit dessen Bestimmungen angewendet werden ...

    Was passiert also mit Deserteuren in Kriegszeiten? Was haben Demonstranten zu erwarten, wenn die Obrigkeit der Meinung ist, dass es sich um einen "Aufstand" handelt? Was dürfen Flüchtge erwarten, die sich einer Festnahme entziehen wollen?

    Sicherlich sind die Länder der EU keine Diktatur, aber künftige Dikatoren werden wenig rechtlichen Widerstand finden."

    community.zeit.de/user/andikow/beitrag/2009/08/23/euvertrag-
    von-lissabon-sieht-todesstrafe-vor


    Weiss jemand genaueres, ist es theoretisch möglich das die EU den Staaten die die Todesstrafe in Zukunft einführen/ wieder einführen wollen könnten, dieses erlaubt?
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