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- 22. Oktober 2012 3 Min.

In Minnesota werden die Wähler mit Werbespots gegen die Homo-Ehe bombadiert – zum größten Teil finanzierte die katholische Kirche die Reklame
Die katholische Kirche hat nach offiziellen Unterlagen mindestens 1,1 Millionen Dollar für Werbespots gegen die Ehe-Öffnung in vier US-Bundesstaaten ausgegeben.
In den Staaten Maine, Maryland und Washington stimmt das Volk am 6. November über die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare ab. in Minnesota entscheiden die Wähler zudem, ob das Verbot der Homo-Ehe in der Regionalverfassung verankert werden soll.
Die katholische Kirche ist im Wahlkampf einer der größten Akteure für die Kampagne gegen Homo-Paare, hat die schwul-lesbische Gruppe Human Rights Campaign mitgeteilt. Die Aktivisten untersuchten die frei zugänglichen Daten zu Wahlkampfspenden und kamen zu dem Ergebnis, dass die Kirche direkt mindestens 1,1 Millionen Dollar an homofeindliche Wahlkampagnen gespendet habe – hinzu kommen noch indirekte Spenden in unbekannter Höhe.
In Minnesota trägt die katholische Kirche mit über 600.000 Dollar mehr als die Hälfte des Budgets der Homo-Gegner. Diözesen spendeten zwischen 150 und 50.000 Dollar für eine Dachorganisation, die insbesondere Fernsehwerbung gegen die Gleichstellung schaltet. Zirka 140.000 Dollar kommen von der katholischen Laienorganisation Knights of Columbus ("Kolumbus-Ritter").
In Maryland und Washington spendete die Kirche je mehr als 260.000 Dollar an eine Kampagne gegen die Gleichbehandlung. In Maine waren es in dieser Wahlsaison bislang "nur" 1.100 Dollar.
Weitere Spenden verschleiert
Die katholische Kirche spendet nach Angaben von Homo-Aktivisten zudem heimlich an andere Organisationen, die Stimmung gegen Homo-Rechte machen, allen voran die National Organization for Marriage (NOM). Die Human Rights Campaign ist überzeugt, dass NOM zum Großteil von der katholischen und mormonischen Kirche finanziert wird, allerdings muss die konservative Lobbygruppe die Identität ihre Spender nicht veröffentlichen.
Bei der Wahl in den vier Bundesstaaten spendete die NOM bislang 1,4 Millionen Dollar. Die Gruppe war 2008 gegründet worden, um die Ehe-Öffnung in Kalifornien zu verhindern – und konnte im selben Jahr überraschend eine Mehrheit für die Abschaffung der gleichgeschlechtlichen Ehe gewinnen (queer.de berichtete).
Insgesamt gingen bisher Spenden in Höhe von 4,1 Millionen Dollar für Homo-Gegner in den vier Bundesstaaten ein. Die katholische Kirche und NOM trugen mit 2,5 Millionen Dollar fast zwei Drittel zum Budget bei.
Die katholische Kirche hat bereits in den vergangenen Jahren Millionenbeträge gegen die Gleichstellung von Schwulen und Lesben investiert. 2009 startete sie in Maine etwa eine Sonderkollekte gegen die Ehe-Öffnung (queer.de berichtete). Die Kampagne war erfolgreich: Am Ende lehnte eine knappe Mehrheit der Wähler die Gleichstellung im Eherecht ab.
Auch verbal haben Vertreter der katholischen Kirche in den letzten Wochen in den Wahlkampf eingegriffen: So erklärte Bischof Joseph Tyson aus dem Staat Washington, die Ehe-Öffnung führe zur Unfreiheit (queer.de berichtete). John Myers, der Erzbischof von Newark, erklärte, dass nur Katholiken das Abendmahl verdienten, wenn sie gegen Homo-Reche stimmten (queer.de berichtete). Anfang September sagte John Nienstedt, der Erzbischof von St. Paul and Minneapolis, die Homo-Ehe sei genauso verwerflich wie Mord (queer.de berichtete).
Trotz des großen Werbeaufwandes unterstützt das katholische Fußvolk jedoch mehrheitlich die Öffnung der Ehe: Bei Umfragen geben zwischen 60 und 70 Prozent der Katholiken an, die Gleichbehandlung im Eherecht zu unterstützen. Die Zustimmung ist damit weit höher als unter Protestanten. (dk)















nicht Homoehe mögen sowie muss nicht in die Kirche. Warum spendet die Kirche das Geld nicht für Afrika für Todesstrafen. Dort leben Leute, die alles machen, was Macht bedeutet. Sexuelle Orientierungen schaden keinem, es sei denn kommt zur Vergewaltigung. Wenn man den Sinn der Politik versteht, weiß man dass die Kirche nur Politik macht. Im Mittelalter gab es Vielkinderfamilien. Will Papst oder Merkel oder Obama 10 Kinder-Familien unterhalten? Die Zeiten sind anders. Manche begreifen das nicht. Woher kommen Kriege gerade von Armut, Politik,Kirche. Auch Religion ist kein Zwang. Im Islam gibt es nur Kriege sie sind so religiös und
trotzdem ständig Kriege in Asien. USA modernes Land hört auf Religion aber macht auch Kriege. Das schlimmste ist sich in intimes Leben einzumischen. Kinder haben doch immer auch Homovater oder Homomutter gehabt, d.h. in einer Heteroehe, die doch Homoehe war. Wir sollen doch nicht nach eiskalten z.B. Nonnen leben. Wenn jemanden Sexualität nicht interessiert, muss nicht gegen Menschen stimmen. Interessiert doch niemanden auch, dass eine Nonne keinen Orgasmus und Ehe braucht. Zivilmenschen sind nicht eiskalte Konservativen.