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Kommentare zu:
Presserat: Outing ist Verletzung von Persönlichkeitsrechten


#11 alexander
#12 LucaAnonym
  • 25.10.2012, 21:09h
  • Komisch, wenn die Union (auch die Schwulen wie Altmaier und Lesben wie Schavan) unsere Persönlichkeitsrechte verletzen, ist das egal. Aber wenn man dann deren Verlogenheit und Scheinheiligkeit öffentlich macht, soll das verletzend sein...
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#13 BjörnarAnonym
  • 25.10.2012, 21:50h

  • Die sexuelle Orientierung soll also irrelevant sein? Schön wärs! Für die Union ist sie immerhin relevant genug, um auf ihrer Grundlage über Bürgerrechte bzw. deren Verweigerung zu entscheiden.
    Nun ist es sicherlich richtig, daß eine Ideologie der Ungleichwertigkeit in jedem Fall verurteilenswert ist, ganz gleich, welcher Orientierung ihre Vertreter zuzurechnen sind, andererseits versuchen sich ja häufig gerade Klemmschwestern durch besonders ausgeprägte Ablehnung von Homosexualität zu profilieren - und opfern somit die Rechte und Freiheit anderer ihrem eigenen neurotischen Selbsthass oder ihrer Tarnung.
    Ich würde mir wünschen, daß der Presserat erkennt, daß er mit seiner einseitigen Bewertung von Persönlichkeitsrechten als Werkzeug der Unterdrückung fungiert.
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#14 HardcoreHomoAnonym
  • 25.10.2012, 22:16h
  • Vielleicht sollte man sich eher darüber den Kopf zerbrechen, warum lesbische Frauen die Haare raspelkurz tragen.
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#15 Timm JohannesAnonym
  • 25.10.2012, 22:26h
  • Also das er schwul ist, finde ich natürlich voll okay und gut.

    ABER wie er mit dem Thema umgeht, finde ich total daneben. Da lobe ich doch eher andere Bundestagsabgeordnete wie Volker Beck, Michael Kauch, Guido Westerwelle, Johannes Kahrs, Gerhard Schick, Stefan Kaufmann, usw. die alle wesentlich souveräner, offener und lockerer medial mit diesem Thema umgehen.

    Schade, schade, schade, dass Herr Altmaier hier medial sich nicht an den medialen Vorbildern der anderen offen schwulen Politiker orientiert.

    Da wäre übrigens auch noch das Thema Anette Schavan...
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#16 reiserobbyEhemaliges Profil
  • 26.10.2012, 00:09h
  • Antwort auf #5 von hypothetisch
  • Der von Jan Feddersen in taz journalistisch kritisch beackerte BILD-Artikel, kam in Absprache mit Umweltminister Altmeier zustande. Da es in Berlin in Polit- und Medienkreisen hingänglich bekannt ist, das Altmeier nicht heterosexuell ist, hat die BILD in Kooperation mit Altmeier die Formulierung Junggeselle in Verbindung mit barocken Lebensstil gewählt. Quasi als selbst von Ultrarechten in der CDU und deren Umfeld anerkannte Beschreibung fürs Schwulsein. Von daher fand in dem BILD-Artikel längst ein Coming Out statt. Feddersen hat also mitnichten ein Outing von Altmeier betrieben, der vom Presserat zu unrecht kritisierte Journalist hat lediglich die Art und Weise von Altmeiers Outing durchleuchtet und als scheinheilig enttarnt. Meines Erachtens wurden mit Altmeiers verlogenen Auftritt in BILD alle anständigen Schwulen und Lesben verunglimpft, die zu ihrer Identität stehen.
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#17 FoXXXynessEhemaliges Profil
#18 kuesschen11Profil
  • 26.10.2012, 00:38hFrankfurt
  • Der Presserat gibt hier doch ein Armutszeugnis ab.

    Wird ein heterosexueller Prominenter auch in seinen Persönlichkeitsrechten verletzt, wenn er seine/n PartnerIn mit zum Presseball schleppt?

    Es wird höchste Zeit, dass die sexuelle Orientierung (unter Berücksichtigung des Jugendschutzalters) im Grundgesetz verankert wird. Denn dann wäre die sexuelle Orientierung auch keine "Ehrverletzung", sondern ein Menschenrecht, das es letztendlich auch ist.

    Warum soll z.B. ein homosexueller Prominenter verschweigen, wenn er eine Lebenspartnerschaft oder Ehe eingehen möchte?
    Nur die Details des Privatlebens sind zu schützen.
    Also Presserat, bitte differenzieren zwischen sexueller Orientierung und Privatleben bzw. Intimsphäre....

    Unsere Regierung trägt z.Zt. nichts Konstruktives dazu bei, Diskriminierung von Homosexualität abzubauen.
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#19 zuizuoitfhmhmAnonym
  • 26.10.2012, 07:09h
  • Zwangsouting ist ein Verbrechen ! Niemand kann vorruassehen wie der Zwangsgeoutete reagiert.
    Selbstmord oder was weiß ich...
    DAS sollte jedem selbst überlassen sein, aber leider ist die Bevölkerung nicht so, die schauen lieber in fremde Betten und beurteilen dinge, die sie nicht verstehen können, das machen auch bei uns welche... Leider.
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#20 paren57Ehemaliges Profil
  • 26.10.2012, 07:54h
  • "Es bestand kein öffentliches Interesse an dieser Berichterstattung, die den Schutz der Persönlichkeit des Betroffenen überlagert hätte."

    Dieses Statement beinhaltet ja offenkundig die Aussage, das Homosexualität ein Makel ist. Es würde sich ja wohl niemand darüber aufregen, wenn berichtet wird, dass irgendjemand Linkshänder ist, um eine andere Abweichung von der "Norm" zu nennen, die zur Grundausstattung der Natur gehört.

    Wenn aber ein Schwuler gegen die Gleichstellung von Homosexuellen stimmt, dann besteht an der Berichterstattung darüber sehr wohl ein öffentliches Interesse. Das ist immerhin ein Indiz dafür, dass er auch bei anderen Themen möglicherweise ein willenloser Erfüllungsgehilfe sein könnte.
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