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Kommentare zu:
Matthäus an schwule Fußballer: Nach Coming-out besser aufhören


#1 NilsAnonym
  • 28.10.2012, 10:40h
  • Die "Fans" des FCB als Refferenz zu nehmen...naja...guckt man sich echte Fans eines Fußballvereins an und eben nicht die "Event-Besucher" des FCB, dann muß man klar festhalten, dass der Profifußball auf den Rängen bei einer großen Zahl der Vereine (nicht bei allen!) doch sehr problematisch ist. Und da Ausbrüche von Fans ne Menge Geld kosten wird sich kaum ein Profiverein einen offen schwulen Spieler holen. Das würde häufig Geldstrafen und schlechte Presse und damit Minderung des Werbewertes bedeuten. Es geht dem Verein dabei nicht um das Schwulsein sondern um das Finanzielle Risiko. Also bleibt den offen Schwulen nur der Amateursport. Es lebe der Kapitalismus!!!
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#2 dieter eiseleAnonym
  • 28.10.2012, 10:57h
  • Habt ihr sonst nichts zu tun, als dieser Type noch ein Forum zu bieten! Überhaupt, warum lasst ihr diese "experten" einfach schwatzen! Die Fans sind nicht so bescheuert, wie diese Typen gerne glauben machen, Ihr beitet diesen nur Gelegenheit, ihre eigenen Probleme mit Schwulen unter einem "objektiven" Mäntelchen auszubreiten!
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#3 AwarenessAnonym
  • 28.10.2012, 11:08h
  • Na, wenn soviele "Insider" davon abraten, dann sollte man den trauen. Ich rate ja meinem palästinensischen Bekannten ja auch nicht dazu, sich bei seiner Familie unten zu outen, weil ich weiß, dass es Mord und Totschalg durch seine Brüder und Cousins geben würde. O-Ton Er.
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#4 ecimoAnonym
#6 janiAnonym
  • 28.10.2012, 12:03h
  • die einen sollen dicht halten das sie schwul sind und die anderen sollen mit ihren dumpfen, ekligen weibern prahlen dürfen?
    wo ist da die gerechtigkeit?
    ausgerechnet matthäus sollte seine klappe halten, ein schwuler der offen so leben würde wie der wäre schon als halbpädophiler verschrien.
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#7 sanscapote
  • 28.10.2012, 12:15h
  • Voellig uninteressiert, was dieser Ex von sich gibt.

    Es interessiert ihn nicht,
    es geht ihn nichts an
    und er erweist seinen schwulen Fussballkollegen auf dem Spielfeld und den Tribuenen einen Baerendienst.

    Am besten wird der ganze professionelle Fussball abgeschafft, wenn es so schwer ist, dass schwule Spieler ein normales Leben fuehren koennen ohne Angst haben zu muessen.

    Dass sie sich nicht outen hat einzig und allein mit der Angst um die Kohle zu tun und dass weder der DFB noch die Vereine zu den schwulen Spielern halten hat die gleichen Gruende.
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#8 bittewasAnonym
  • 28.10.2012, 12:37h
  • Antwort auf #3 von Awareness
  • "Ich rate ja meinem palästinensischen Bekannten ja auch nicht dazu, sich bei seiner Familie unten zu outen, weil ich weiß, dass es Mord und Totschalg durch seine Brüder und Cousins geben würde. O-Ton Er."

    Wir sind hier aber nicht in Palästina.

    Lothar würde ich nicht ernstnehmen, unabhängig von diesern aktuellen Aussagen. Der Typ ist einfach nur etwas geistig unterpreviligiert, hat dafür aber einen chronischen Drang, sich vor jede Kamera zu stellen und zu allem etwas zu sagen. Ein Wannabe-Alphamännchen halt.

    www.youtube.com/watch?v=y5zDyMljrBM

    Die Fans sind nicht das Problem, die Karriere, die Kohle ist es.
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#9 semantischesAnonym
  • 28.10.2012, 12:49h
  • Antwort auf #8 von bittewas
  • "Die Fans sind nicht das Problem, die Karriere, die Kohle ist es."

    Es ist eine Mischung aus all diesem.
    Solange sich nichts ändert, sind AUCH die Fans die homophob reagieren ( und erst recht die vielen, die ihren homophoben Mit- Fans nichts entgegensetzen) ein Problem!
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#10 bittewasAnonym
  • 28.10.2012, 12:59h
  • Antwort auf #9 von semantisches
  • Man wird nie 50.000 Leute komplett ruhig stellen können, zumal homophobe Beleidigungen aus deren Sicht oft nicht mal unbedingt einen homophoben Hintergrund haben. Viele die "Schwuchtel" o.ä rufen meinen damit nicht mal homosexuell. Das ist eine unlösbare Aufgabe.

    Es muss den Spielern einfach egal sein, was auf den Rängen möglicherweise von einigen gerufen wird.
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#11 seufzAnonym
  • 28.10.2012, 13:15h
  • Antwort auf #10 von bittewas
  • "Viele die "Schwuchtel" o.ä rufen meinen damit nicht mal homosexuell."

    klar, es beudeutet "nur" schwächlich, versager, nullnummer....das ist für schwule jungs natürlich viel besser, das schwul ein synonym für was negatives im allgemeinen geworden ist

    "Man wird nie 50.000 Leute komplett ruhig stellen können"
    "Es muss den Spielern einfach egal sein, was auf den Rängen möglicherweise von einigen gerufen wird."

    es geht wie gesagt, nicht um einzelne und nicht ums komplette, sondern wie die masse der fans darauf reagiert. ( hättest du richtig gelesen, wüsstest du das)
    das man menschen gegen diskriminierung sensibilisieren kann, durch entsprechende änderungen des geselllschaftlichen klimas ist historisch bekannt.
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#12 schwarzerkater
  • 28.10.2012, 14:10h
  • klaro, dass "loddar" bisher keinen schwulen mitspieler kennen gelernt hat. gerade vor so einer dumpfen plaudertasche wie dem matthäus ist man ja als schwuler gewarnt. vor jahren hat er am flughafen doch ner frau zugraunt, dass "der schwarze" in der bayern-mannschaft, "so einen langen habe". deutlich machte er es der frau, in dem er die länge auch noch mit beiden händen zeigte. wer so einen typen in der mannschaft hat, der braucht die gehässigkeit der fans nicht zu fürchten.
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#13 Roman BolligerAnonym
  • 28.10.2012, 14:18h
  • Wer Herrn Matthäus als selbsternannten Ratgeber in LGBT-Fragen ernst nimmt, ist selber schuld. Eine Person wie Matthäus zu beachten, ist definitiv ein vermeidbarer, dummer Fehler.
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#14 LoddarAnonym
  • 28.10.2012, 14:41h
  • Armes Deutschland!

    Wenn du eine schwarze Hautfarbe hast, ist es besser du bleichst deine Haut und schminkst dich weiß bevor du es wagst in Deutschland herumzulaufen.

    Wenn du jüdisch bist, solltest du lieber darauf verzichten, dass es irgend jemand bemerkt (z.B. keine Kippa aufsetzen, oder keinen kleinen Davidstern am Kettchen tragen).

    Wenn du schwul bist, solltest du besser alle belügen und so tun, als seist du heterosexuell (inclusive Alibifreundin und Sexprahlerein über geile Wochenenden).

    Wir krank ist das denn?

    Deutschland ein durch und durch rassistisches, antisemitische und homophobes Land?

    Das darf doch wohl nicht wahr sein, Herr Matthäus, bei Ihnen sind wohl nicht mehr alle Synapsen intakt?
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#15 MarcelJAnonym
#16 dieMutterAnonym
  • 28.10.2012, 14:54h
  • Antwort auf #8 von bittewas
  • un|ter|pri|vi|le|giert

    Immerhin, dem Loddar wär dat nich aufgefallen. Wahrscheinlich weiß der genausowenig, was andere sagen wollen, wie er selbst keinen Plan hat, was aus seinem Gesicht rauskommt. Aber davon scheint es ja leider mehrere Exemplare zu geben.
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#17 OlliAnonym
  • 28.10.2012, 14:57h
  • Nicht nur schwule Fußballer sollten besser im Schrank bleiben, auch so Hohlfritten wie uns aller Lodda dürfen gerne den Mund halten. Vielleicht bleibt uns dann die eine oder andere Peinlichkeit und das eine oder andere Dumpfbackenmodel erspart.
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#18 Timm JohannesAnonym
  • 28.10.2012, 15:53h
  • Antwort auf #1 von Nils
  • @Nils
    "Also bleibt den offen Schwulen nur der Amateursport im Fussball"

    --> Vollkommen richtig im Amateurfussballsport ist das Publikum wesentlich friedlicher und dort ist kaum Gewaltbereitschaft des Publikums zu beobachten.

    Ich kenne ausser dem Profifussballsport der Männer in Deutschland keine andere Sportart, wo es ein Hooigantum gibt und zu den Profispielen jedesmal hunderte von Polizisten anrücken müssen. Diese Agressivität des Publikums im Profifussball der Männer dürfte auch der Hauptgrund sein, warum nur dort bisher keine offen geouteten Profifussballspieler der Männer gibt. In so gut wie allen anderen Sportarten (Pferdereitsport, Tennis, Golf, Volleyball, Handball, usw.) gibt es mittlerweile offen geoutete homosexuelle Sportler. Egal ob bei der Winter- oder Sommerolympiade jedesmal treten dort auch offen homosexuelle Profisportler an (auch die Queer hatte dazu gute Artikel in den letzten Jahren).

    Wenn ich homosexueller Profifussballspieler in der 1. Bundesliga der Männer wäre, würde ich mich erst am Ende meiner Profilaufbahn outen ("wenn der sportliche Zenit sowieso überschritten ist und es aus körperlichen Gründen runter geht"). Mit Anfang 30 spätestens Mitte 30 ist sowieso der "Ofen" im Profifussballsport aus.
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#19 Heiko TAnonym
  • 28.10.2012, 16:24h
  • Hat der sich noch nicht mit genug peinlichen Auftritten öffentlich zum Deppen gemacht?!

    Dass immer Leute, die null Ahnung haben, meinen, sie müssten einfach mal unüberlegt drauflos plappern.
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#20 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 28.10.2012, 16:32h
  • War ja zu erwarten, daß sich Herr Matthäus mal zu dem Thema äußert. Der Ex-Fußballer und mit der Nationalmannschaft 1990 Fußballweltmeister neigt sehr oft zu unfreiwilliger Komik - besonders, wenn es um seine Englischsprachkenntnisse geht. Ach ja und den Frauenverschleiß nicht zu vergessen!
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#21 calebAnonym
  • 28.10.2012, 16:34h
  • "Die "Gehässigkeit der Fans" sei "sehr groß""

    wie recht er hat. man lese sich nur hier und v.a. bei facebook die komentare durch ( einzeller, dünnschiss, arsch, uvm) um zu sehen wie schnell menschen in einen shitstorm verfallen weil jemand nicht ihrer meinung ist.
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#22 ItchebAnonym
  • 28.10.2012, 17:50h
  • "Ihm gegenüber habe sich kein einziger geoutet"

    Klar ... wenn man hier liest, was für eine gequirlte Kacke dieser Spinner von sich gibt wundert das ja wohl keinen ... So ein primitiv denkender Fussballer ist ja wohl kaum vertrauenswürdig für ein Coming out .....

    Jeder, der wegen der mitteralterlichen Reaktion anderer von einem Coming Out abrät zeigt ja wohl glasklar, dass er überhaupt keine Ahnung vom Thema und psychologisch richtigen Ratschlägen versteht

    Fussballer sollten Fussball spielen, aber biite bitte bitte: Gebt diesen geistig unterbelichteten Spinnern kein Forum um ihre dümmlichen Weisheiten zu verbreiten! Fussballer können auf dem Rasen rennen und wie blöd gegen einen Ball treten, aber weder denken, noch sich qualifiziert zu schwierigen Themen äußern. Das können Primaten im Amazonas (oder sonstwo) auch nicht, und denen gibt auch niemand eine Plattform um ihre völlig dummen Theorien zu verbeiten
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#23 ItchebAnonym
#24 erererEhemaliges Profil
  • 28.10.2012, 17:54h
  • Aus der litauischen Perspektive gesehen, mich uberrascht immer wieder, wie fixiert der deutsche offentliche Homo-Diskurs am Thema 'schwule Fussballer' ist. Wohl wie in keinem anderen europaischen Land, sogar in Italien nicht so stark. Warum ist es so? Da die deutsche Schwulenbewegung immer noch maskuline-schwule Beispiele braucht, um das hundertjahrige Trauma von Verfolgung der (als feminin angesehenen) Schwulen auf Grund von Paragraph 175 zu uberwinden? Ja, ich verstehe schon... Und doch, wenn im letzten Jahrzehnt zumindest Halfte der Energie und Zeit, die diesem Thema von deutschen Schwulen wie Heteros geopfert wurde, dem Thema Homo-Ehe bzw. Aufklarung der deutschen Gesellschaft, dass es in Deutschland gar keine echte Homo-Ehe gibt, bzw. dem politischen Lobby zu dieser Frage (vor allem in der SPD) gewidmet geworden ware, wer weiss, vielleicht hatten wir heute in Europa unter Staaten mit Homo-Ehe auch ein gewisses, grosses mitteleuropaisches Land von Bach, Goethe, Kant und Mann ...
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#25 alexander
#26 smallAnonym
  • 28.10.2012, 20:01h
  • Antwort auf #18 von Timm Johannes
  • Du scheins ja der absolute Fußball Experte zu sein...

    Normalerweise zeichnet Loddar sich ja aus mit der Presentation neuer, jüngerer Freundinnen...
    Scheint offensichtlich schlecht zu laufen, so dass man sich auf neue Themenfelder einlassen muss....

    Guter Rat, Loddar bleib bei deinen Girlis, falls keine neuen, jüngeren verfügbar sind, halte die '"alten", aber bitte, bitte, bitte, halte dich bei den Schwulen raus....
    Man erträgt vieles als schwuler Mann, aber Loddar als Experte nun wirklich nicht!
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#27 erererEhemaliges Profil
#28 alexander
#29 erererEhemaliges Profil
#30 Leo GAnonym
#31 FoXXXynessEhemaliges Profil
#32 cinnonAnonym
  • 29.10.2012, 09:35h

  • Hallo!
    Erstmal könnte sich ja mal ein Ex- Profi outen, da müßte es ja rein statistisch den einen oder anderen geben. Der hätte ja nichts mehr zu befürchten und wäre sozusagen ein Beweis, das die Teankollegen nicht sofort unter der Dusche vernascht werden, wenn ein Schwuler mit in der Kabine ist.
    Einem aktiven Spieler würde ich wohl auch nicht dazu raten sich zu outen, immerhin ist es Spitzensport und man kann es sich dabei einfach nicht leisten, auch nur die kleinste Angriffsfläche zu bieten, zu schnell ist man weg vom Fenster. Desto wichtiger fände ich ein Outing am Karriereende. Im übrigen sind ja nicht nur Fußballer noch ungeoutet, nach meinem Eindruck ein ziemlich hoher Anteil aller Schwulen.
    Grüße
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#33 TV-TrashtunteAnonym
#34 luxi81Profil
  • 29.10.2012, 10:55hHamburg
  • ach loddar - mich interessiert es auch nicht, welche jüngliche schabracke nun wieder nen antrag von dir bekommt und dennoch outest du jede neue und jeden neuen antrag in der klatschpresse, als die wahre große liebe - das ausgerechnet er sich dazu äußern muss
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#35 derechtehannesAnonym
  • 29.10.2012, 16:25h
  • Ich kenn schwule Fans, einer is sogar nen Hooligan. Kommt mir vorgeschoben vor so eine Diffuse Angst zu schüren...

    Von wegen in der Masse der Fans wären potenzielle Homohasser ein triftiger Grund für ein leben in Angst und Depression. Oder ein Grund für das Ende der Kariere.

    Homohasser gibt es nicht nur beim Fußball, sondern potneziell überall. Deswegen muss man sich aber nicht verstecken. Verstecken fördert meiner Meinung nach eher eine Atmosphäre in der sich Homohasser ein Existenzrecht einbilden können. Solange sich Leute wegducken hat man dadurch ja ein Gefühl der Macht.
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#36 Von KornelijusAnonym
  • 29.10.2012, 16:32h
  • Antwort auf #31 von FoXXXyness
  • Ja, stimmts, gestern war bei uns die Stichwahl. Habe fur einen unabhangigen Kandidaten gestimmt, der fur 'grune', okologische und gegen atomare Energie ist und in meinem, sonst sehr konservativen Wahlkreis, ganz zufallig kandidiert hat (obwohl er sehr katholisch ist und uber die Homo-Rechte wohl keine hohe Meinung hat, was wiederum in meinem Fall ziemlich charakteristisch fur die Lage der Schwulen in Litauen ist: sehr wahlerisch durfen wir nicht sein, zumindest noch nicht; am Ende hat er sich uberraschend auch durchgesetzt; eine Grunen-Partei gibt es in Litauen im Moment nicht, und wenn auch eine solche irgendwann entsteht, wird sie nicht unbedingt 'gay friendly' sein). Als Schwuler erwarte ich von meiner neuen Regierung uberhaupt nichts,- was kann man wohl von einer Koalition erwarten, die aus den Sozialdemokraten, einer populistischen Arbeits-Partei, gefuhrt vom russischen Miliardar, sowie einer rechtsextremen Partei 'Ordnung und Gerechtigkeit' (der Name ist Programm) besteht? Diese letzte hat ubrigens schon vor zwei Jahren im Parlament versucht, die 'Homo-Propaganda' per Gesetz zu verbieten; auch einige Sozialdemokraten stimmten mit 'Ja', des Vorsitzenden (und wohl zukunftigen Ministerprasidenten) inklusive. Zwar gibt es auch in der litauischen SPD ein Dutzend homofreundliche Mitglieder bzw. Parlamentarier (fur sie habe schon vor zwei Wochen gestimmt, leider haben nicht alle sich durchsetzen konnen), den Ton zu den Homo-Fragen in der Partei geben nicht sie an. Ein weiteres Problem ist, dass die Sozialdemokraten in den letzten Jahren zu einer 'landlichen' Partei geworden sind, wahrend die homophoben, sich auf den amerikanischen 'Neo-Konservativismus' orientierenden Konservativen-Christdemokraten in den grossen Stadten haushoch gewinnen - schwulenpolitisch gesehen, eine durchaus negative Tendenz. Es gibt noch eine kleine Liberalen-Partei, die, nach den litauischen Masstaben gemessen, ziemlich homofreundlich ist, aber die Koalition nur mit den Konservativen machen will (die FDP lasst sich grussen). Wie es weiter geht? Im Moment ist eine uberparteiliche Initiative, alle moglichen gleichgeschlechtlichen Partnerschaften in der Verfassung indirekt zu verbieten, im politischen Gesprach. Eigentlich ist der erste Versuch, das zu machen, schon im Juni nur einer einzigsten Stimme wegen die notwendige Zwei-Drittel-Mehrheit knapp verfehlt. Da Litauen bekanntlich nachstes Jahr fur sechs Monate den Vorsitz im EU-Rat ubernimmt, wird dieses 'familienpolitisches, Familie forderndes Projekt' fur gewisse Zeit verschoben werden (oder, wer weiss das schon, auch nicht,- sogar im Gegenteil, sehr demonstrativ angenommen, wie auch Ungarn mit seiner neuen Verfassung exakt wahrend der 'EU-Zeit' im Fruhling 2011 gemacht hat). So werden wohl alle Hoffnungen auf die homosexuellen Partnerschaften fur sehr lange Zeit (ich mochte sogar schreiben - fur ewig) in Litauen in einer demokratischen Weise vernichtet sein (mit 'demokratisch' meine ich auch, dass, laut den neuesten Statistiken, nur 4% der Litauer die Legalisierung der Homo-Partnerschaften befurworten,- tja, was kann man noch dazu sagen...). Das Gesetz gegen die 'Homo-Propaganda', glaube ich, wird im Gegenteil nicht in Erfullung gehen, die nachste CSD 'Baltic Pride' aber, die fur Juli 2013 geplant ist (wenn die 'EU-Zeit' beginnt), so meine Vermutung, doch nicht stattfinden. Man 'braucht' eigentlich nicht unbedingt sehr harte oder klare Gesetze, um als Schwuler in Litauen trotzdem in den russisch-ukrainischen Verhaltnissen leben zu mussen.
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#37 gatopardo
  • 30.10.2012, 16:55h
  • Antwort auf #22 von Itcheb
  • Was für ein toller Kommentar ! Ich hege schon seit Urzeiten die gleiche Abneigung gegen diese Mischpoke, der ein viel zu breites Spektrum in den Medien eingeräumt wird, wo sie ihren dämlichen Schrott stammeln dürfen und dafür noch verehrt werden. Aber wer mag das in dieser fussballvernebelten Männerdiktatur aus Angst vor Steinigung schon öffentlich sagen ?
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