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- 29. Oktober 2012 2 Min.

Homepage der "Lukas-Schule"
Die staatlich geförderte Münchner Lukas-Schule der evangelischen Kirche bringt Jugendlichen bei, dass Homosexualität eine Sünde sei – jetzt schreiten Kultusministerium und Landeskirche ein.
Nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" erklären Lehrer der Lukas-Schule im Unterricht, dass Homosexuellen der Teufel droht. Zudem würde die Bibel des amerikanischen Fundamentalisten John MacArthur verwendet werden, in der unter anderem die Prügelstrafe gerechtfertigt und die Evolutionstheorie als Lüge bezeichnet wird. MacArthur ist in den USA ein gern gesehener Talkshowgast, der unter anderem auf CNN erklärt hatte, dass Schwule und Lesben "die Familie vernichten" würden.
Nach Beschwerden von Eltern haben vergangene Woche Vertreter des bayerischen Kultusministeriums und der evangelischen Landeskirche mit der Prüfung der Vorwürfe begonnen. So sollen Schülerhefte auf kritische Inhalte überprüft werden. Die Untersuchungen sollen sich bis in den November hineinziehen.
"Fantasie einer wütenden Mutter"
Die Schule weist in einem Offenen Brief alle Vorwürfe zurück. Man sei eine "evangelische Bekenntnisschule", die "vorbehaltlos für die Einhaltung der staatlichen Lehrpläne" stehe. In der evangelischen Publikation "Sonntagsblatt" erklärte Ingo Resch, der Vorsitzende der Schule, dass der Bericht der "Süddeutschen" der "Fantasie einer wütenden Mutter" entspringe.
Christlich-konservative Blogs bezeichnen die Ermittlungen gegen die Schule als Gefahr für die Meinungsfreiheit. So schreibt die Deutsche Vereinigung für eine Christliche Kultur e.V., bei der Lukas-Schule handele es sich um eine Bildungseinrichtung, "die die Heilige Schrift ernst nimmt": "Nun ist es so, dass in der Bibel tatsächlich der Teufel als Realität vorkommt (und nicht zu knapp), Homosexualität mehrmals als eine besonderes schwerwiegende Sünde bezeichnet wird und dass die Menschen, die Welt und das ganze Universum von Gott, dem Allmächtigen erschaffen wurde". Die Kritik an der Schule sei "eine neue Inquisition".
Die Lukas-Schule betreibt eine Grund-, Haupt- und eine Realschule sowie ein Gymnasium. Insgesamt besuchen 900 Kinder und Jugendliche die Einrichtung. Die Eltern müssen zwar einen geringen Betrag an Schulgeld bezahlen, den Großteil der Einnahmen erhält die Lukas-Schule jedoch vom Staat: So zahlt Bayern der Grund- und Hauptschule einen Sachkostenzuschuss von 1700 Euro pro Jahr und Schüler. Außerdem erhalten die Einrichtung einen "Lehrpersonalkostenzuschuss" von 80 Prozent des Gehalts eines Lehrers an einer staatlichen Schule. (dk)
Links zum Thema:
» Website der Lukas-Schule
» SZ-Bericht "Wenn der Lehrer mit dem Teufel droht"















es.gloria.tv/?media=38290
Et jitt Minsche, die sin eijenartig drop die ticken spack, im Bauch un och im Kopp, die können da nix für, die sin anders als wie wir, doch sie leben hier mit uns fast Tür an Tür
Kein Weihrauch, keine Witze, keine Heiligen in Stein, immer alles ernst gemeint, das passt nicht an den Rhein, fünfundneunzig Thesen, die sin uns viel zu viel, wir brauchen hundert Tresen und nen Tisch fürs Kartenspiel.
Max Weber hat gesagt, dass nur die Arbeit wichtig ist, dass der Hergott den begnadigt, der die Pflichten nicht vergisst. Müssiggang und Karneval, das ist für die Katz, wer auf Erden viel verdient, hat bei Gott de besten Platz.
Ich bin so froh, dass ich nicht evangelisch bin, die haben doch nichts anderes als arbeiten im Sinn. Als Katholik da kannste pfuschen, dat eine is jewiss, am Samstag gehste beichten und fott is der janze Driss.
Doppelte Moral, Sex im Pristerseminar, ein alter Kardinal,der im Freudenhaus verstarb. Alimente zahlt das Bistum für die Priesterkinderschar, es gilt das Zölibat, die Pänz sind quasi ja nicht da.
Zu Holland, USA und solchen Ländern muss man wissen, bei den Puritanern schmeckt das Essen janz beschissen. Doch bist du katholisch wie Italiener und Franzos, da gibts lecker was zu spachteln und der Wein ist janz famos.
Refrain: Ich bin so froh, dass ich nicht evangelisch bin...
Die Evangelen werden von uns gerne gemieden, denn bei denen sind die Pfarrer alle schon geschieden. Dagegen sind die Katholiken richtig supercool, bei denen sind die Pfaffen Polen, Inder oder schwul.
Zölibat und Hopfen und Malz, Gott erhalts, das Leben macht erst Freude, hast du keine Frau am Hals. Nur ein lecker Mädsche, das dir den Haushalt macht, alles ist geregelt, und die Freiheit, ja die lacht.
Refrain: Ich bin so froh, dass ich nicht evangelisch bin...
Moral ist nur erträglich, wenn sie doppelt ist.
(Driss: niederrheinisch für Mist, Sch..ss; Pänz: niederrheinisch für Kinder)