Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=17820
Home > Kommentare

Kommentare zu:
David Cameron: Keine "Hexenjagd" auf Schwule


#11 srslyAnonym
  • 11.11.2012, 18:28h
  • Antwort auf #8 von Johns
  • Der Umgang der Presse, nicht nur der britischen und nicht nur in diesem Fall, in Bezug auf pädophile Übergriffe ist generell problematisch.

    Über Missbrauch von Jungen wird öfter und ausführlicher Bericht erstattet als über Missbrauch an Mädchen. Statistiken über Kindesmissbrauch decken sich nicht mit dem Bild, das dadurch gezeichnet wird. Somit ist die Presse, ohne dass man die Berichterstattung über einen einzelnen Fall als homophob bezeichnen könnte, daran mitbeteiligt bereits bestehende homophobe Voruteile aufrecht zu erhalten.
    Gemäß der Stammtischlogik bedeutet männliches Opfer und männlicher Täter auch immer schwuler Täter. Ob dieser jetzt ein Mitglied des Klerus ist, findet keine weiter Beachtung, da es nicht bezüglich einer ursächlichen Erklärung herangezogen wird.

    Dass gerade diese Gruppe, der Klerus, einen derart großen Anteil an Tätern aufweist, ist jedoch kaum als unerklärlicher Zufall abzutun. Warum könnte eine Gruppe, die ideologisch bedingt ein gestörrtes Verhältnis zu Sexualität hat und eine passiv-aggressives Machtverständnis innehält, für Personen attraktiv sein, die ein gestörrtes Verständnis von Sexualität haben und mittels passiv-aggresiver Methoden dieses, an denen über die man am einfachsten Macht erlangen kann, zum grausamen Ausdruck bringen?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #8 springen »
#12 LeonAnonym
  • 12.11.2012, 22:22h
  • Antwort auf #11 von srsly
  • Nein, über Missbrauch an Mädchen wird differenzierter Bericht erstattet. Bis ins Detail beschrieb die Boulevarpresse was Jimmy Savile mit einzelnen Mädchen wo sexuell missbrauchend gemacht hat.
    Die Fälle des ebenso prominenten Jerry Sandusky, der mehrere Jungen missbrauchte wurden in der deutschen Presse kaum erwähnt. Über das Alter der Jungen ist nichts bekannt! Man denkt also sofiort an Pädophile, ohne genaueres zu wissen.
    Auch der Missbrauch an den Boy Scouts von über Tausend Betreuern ist nebensächliches Thema gewesen.
    Weil der Heten- Voyerismus lieber mit Mädchen bedient wird als mit Jungen. Ziemlich krank das alles, solche Unterschiede zu machen wenn es um angeblich neutrale Berichterstattung geht.

    Der Unterschied ist auch das Mädchen, egal welches Alter sie haben, oft mit "jungen Mädchen" beschrieben werden, so das der Eindruck erweckt wird es handele sich um Jugendliche, selbst wenn es noch Kinder sind.

    Bei Jungen werden selbst Jugendliche seitens der Presse noch als Kind betitelt.

    So entsteht bei jeglicher homosexueller Beziehung zu Minderjährigen, egal ob Missbrauch oder einvernehmlich, der >Pädoverdach<.

    Bei Heten wird es häufiger schmunzelnd als >Lolitaaffäre< verharmlost.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #11 springen »
#13 BeispielAnonym
#14 FoXXXynessEhemaliges Profil

» zurück zum Artikel