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Übergriff in Tiergarten
Wieder Pöbelattacke in Berlin
- 12. November 2012 1 Min.

(Bild: mediaparker / flickr / by 2.0)
Am Sonntagnachmittag hat ein Unbekannter in Tiergarten ein schwules Paar bedroht. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen.
Wie die Berliner Polizei bekannt gab, pöbelte der Unbekannte kurz nach 15 Uhr die beiden Männer im Alter von 51 Jahren in der Straße Großer Tiergarten an, drohte sie zu erschlagen und beschimpfte das Pärchen mit volksverhetzenden Parolen. Als einer der beiden Männer nach seinem Handy griff und die Polizei alarmierte, flüchtete der Unbekannte in Richtung Bahnhof Zoo.
In den letzten Monaten hat es wiederholt homophobe Übergriffe in Berlin gegeben. So wurde vor einem Monat ein schwules Paar auf einem U-Bahnhof angepöbelt und tätlich angegriffen (queer.de berichtete).
Die rot-schwarze Landesregierung hatte erst im August erklärt, sie werde vermehrt gegen homophobe Übergriffe vorgehen. So werde eine Spezialabteilung in Berlin künftig homophobe Straftaten gesondert bearbeiten. Opfer von Gewalt erhalten mit Oberstaatsanwältin Ines Karl außerdem eine feste Ansprechpartnerin (queer.de berichtete). (pm/cw)















Natürlich beziehen sich die Täter nicht direkt auf politische Maßnahmen oder Äußerungen von Pfaffen. Dafür sind die viel zu dumm.
Aber das alles verursacht ein gesellschaftliches Klima, das solche Taten begünstigt.