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Kommentare zu:
Uganda will Homo-Gesetze noch 2012 verschärfen


#1 goddamn liberalAnonym
  • 12.11.2012, 17:39h
  • Nicht vergessen:

    "Rund 85 % der Gesamtbevölkerung Ugandas sind Christen" (wiki)

    PS Wenn die Tante den wirklich Kolonialismus beenden will, dann muss es wie 1789 heißen: Runter mit der Perücke! Weg mit der klerikalen Finsternis!
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#2 RobinAnonym
  • 12.11.2012, 17:49h
  • Tja, dann muss man wohl die Entwicklungshilfe streichen. Ich will nicht, dass Geld (auch aus Steuern von uns Schwulen) gezahlt wird, um Schwule anderswo auf der Welt zu verfolgen, zu inhaftieren, zu foltern und zu töten.
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#3 SchavanAnonym
#4 sanscapote
  • 12.11.2012, 18:48h
  • Aufenthaltsverbot fuer R.A.K. in der gesamten EU!!!

    Streichung saemtlicher Zahlungen an Uganda.

    Aufnahme homosexueller Fluechtlinge aus Uganda in der EU!
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#5 Timm JohannesAnonym
  • 12.11.2012, 18:54h
  • Also da fast alle afrikanischen Staaten Entwicklungshilfe aus Europa/Nordamerika erhalten, sollte hier der Geldhahn für Länder wie Uganda dann zugedreht werden.

    Da die Entwicklungshilfegelder sowieso nicht unerschöpflich zur Verfügung stehen, sollten sie umgeleitet werden, in Länder die homofreundliche Gesetze haben, beispielsweise nach Südafrika, Madagaskar, Ecuador, Peru, Guatemala, El Salvador, usw.

    Warum sollen Entwicklungshilfegelder aus Europa an zutiefst homophobe Regierungen in Uganda oder Zimbabwe verteilt werden ???
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#6 julian21
  • 12.11.2012, 19:22h
  • Antwort auf #5 von Timm Johannes
  • "Warum sollen Entwicklungshilfegel der aus Europa an zutiefst homophobe Regierungen in Uganda oder Zimbabwe verteilt werden ???"

    Immer dieses Geschrei nach voller Streichung der Entwicklungsgelder...

    "[...] cuts in aid would penalise the poorest, most vulnerable people. Many are dependent on aid for basic needs like food, clean water, health care and education.

    Instead of cutting aid, Britain and other donor countries should divert their aid money from human rights abusing governments and redirect it to grassroots, community-based humanitarian projects that respect human rights and do not discriminate in their service provision."

    www.divamag.co.uk/category/comment/peter-tatchell-says-don't
    -cut-aid-over-human-rights-abuses.aspx


    Kurz: Anders verteilen (z.B. an LGBTI-Gruppen), statt komplett zu streichen. Können wir uns darauf einigen?
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#7 FoXXXynessEhemaliges Profil
#8 FoXXXynessEhemaliges Profil
#9 HonestAbeProfil
  • 12.11.2012, 20:43hBonn
  • Einfach fürchterlich!

    Aber hey, Evangelikale hin oder her, die größten Religionsgruppen in dem Land sind nach Wikipedia immer noch:
    Römisch-Katholisch: 42 %
    Anglikanisch: 36 %

    Wie wäre es wenn die Führer dieser Kirchen, allen voran der verdammte Papst sich mal dazu äußern würden?

    Was folgen muss: Sofortiges Eingreifen der UN, ausfliegen aller Homosexuellen Bürger Ugandas in zivilisierte Länder und sofortige Anerkennung derer als Kriegsflüchtlinge, denn nichts anderes als ein Krieg ist es, der gegen Homosexuelle in Uganda geführt wird.

    Wird das passieren? Nein!

    Warum wird eigentlich nicht das Offensichtliche gesehen? Hier passiert exakt das Gleiche wie im Holocaust!
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#10 smallAnonym
  • 12.11.2012, 20:45h
  • Was denn nun....
    Mit diesen Locken in der Tradition der Britten auftreten, dann bitte auch pro Homo!!!

    Oder nackend mit wippenden Titten die Stammestradition.....

    Dieses aus Afrika ist einfach total daneben.... *kotz*
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#11 finkAnonym
  • 12.11.2012, 21:27h
  • "Auch dürften Wohnungen und Häuser nicht mehr an Schwule und Lesben vermietet werden."

    und wenn ich mich richtig erinnere, sollen auch menschen, die homosexuelle kennen und sie nicht sofort der polizeit melden, bestraft werden.

    ich bin mit solchen vergleichen wirklich vorsichtig, aber mich erinnert das an die verordngungen, mit denen die nazis den deutschen juden ein alltags(über)leben unmöglich machten.

    das ist kein strafgesetz mehr, das ist ein auslöschungsprogramm.

    ich habe lange nichts so schreckliches mehr gehört. wenn ich mir vorstelle, was das für die menschen dort heißt, könnte ich heulen vor mitleid und empörung.

    was können wir tun?

    gibt es wenigstens irgendeine reaktion aus dem außenministerium? ich bitte die redaktion, uns auf dem laufenden zu halten!
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#12 finkAnonym
  • 12.11.2012, 21:32h
  • Antwort auf #9 von HonestAbe
  • "Aber hey, Evangelikale hin oder her, die größten Religionsgruppen in dem Land sind nach Wikipedia immer noch: Römisch-Katholisch: 42 % Anglikanisch: 36 %"

    richtig, und von denen kommt auch nicht wirklich widerspruch. angeleiert haben diese konkrete verschärfung aber evangelikale aus den usa, das ist belegt. wir kennen sogar z.t. ihre namen: da ist die creme de la creme der amerikanischen homohasser und -heiler mit dabei.

    und das gruselige dabei ist: für die scheint das so eine art testprojekt zu sein. wie weit kann man gehen, wenn einen keine stabile, etablierte menschenrechts-tradition hindert, seine religiöse verblendung in gesetze zu gießen?

    es muss für diese widerlichen arschlöcher ungeheuer ermutigend sein, was da in uganda passiert.

    ich bin wirklich entsetzt!
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#13 Roman BolligerAnonym
  • 12.11.2012, 22:14h
  • Antwort auf #10 von small
  • Leider haben einige afrikanische Staaten im Moment ihrer Unabhängigkeit damals gültige homophobe Gesetze der britischen Besetzer übernommen. In der postkolonialen Geschichte wurden die Gesetze beibehalten und werden unter evangelikalem Einfluss noch verschärft.

    Es wird viel Zeit brauchen, bis diese afrikanischen Staaten in Fragen betreffend Gender-Aspekte und sexuelle Orientierung und Selbstbestimmung aus der Vergangenheit in der Gegenwart ankommen.

    Aus der Kolonialzeit stammt auch der britische modische Firlefanz, welcher einst als Zeichen von Würde und Autorität galt.
    Natürlich passt auch dieses äussere Zeichen einer vergangenen Epoche nicht mehr in die heutige Zeit, weder in Grossbritannien noch in Afrika.

    So sieht die afrikanische Magistratin mit dem Firlefanz auf dem Kopf echt daneben aus, zombiehaft, lächerlich....alles andere als würdevoll oder respektwürdig. Und sie merkt es nicht einmal.
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#14 vulkansturmAnonym
  • 13.11.2012, 00:08h
  • Traumtänzerei
    Wenn schon die Werbung für Homosexualität verboten wird und Homosexuelle radikal lebenslänglich eingesperrt werden, wenn sie nicht ermordet werden, wie kann es dann LGBT-Gruppen geben, die man unterstützen könnte.
    Da hilft nur noch die totale Einstellung der Entwicklungshilfe. Die Gelder sollte man an liberale Länder verteilen, die dafür homosexuelle Flüchtlinge aufnehmen sollten.
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#15 panzernashorn
  • 13.11.2012, 02:35h
  • Wenn etwas auf ganzer Linie verboten werden soll, dann ausschließlich und explizit dieser klerikale, menschenverachtende Schwachsinn, der sich Religion nennt (mit all seinen hirnrissigen Auswüchsen) und einen Großteil der Bevölkerung ins wirkliche Unglück stürzt.

    Immer wenn man glaubt, es ginge nicht mehr dümmer, wird man eines Besseren belehrt.

    Jedenfalls müssen diese Verbrechen, die - wie meine Vorredner zum Teil schon völlig richtig erwähnten - an eine sehr unrühmliche Zeit unseres Landes erinnern, ausdrücklich vehement spürbare Konsequenzen für die Verursacher nach sich ziehen.
    "Wer nicht hören will, muss eben fühlen."

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#16 Martin28a
#17 Fred i BKKAnonym
  • 13.11.2012, 06:37h
  • ...ja ,zurueck ..das ist der wahre Weg....

    aber dann auch wieder die gute alte Zeit ,wo Missionare im Kochtopf landeten ...
    Uganda ....Erinnerungen....

    Nonnen mit Diabethes schmecken als Nachtisch besonders gut ..mit wilden Beeren....

    das ist die alte Kultur , da wollen wir hin ...

    Satire aus....
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#18 SchwTAAnonym
  • 13.11.2012, 07:48h
  • Okay, Problem erkannt: die Christen in Uganda wollen zu den alten biblischen Traditionen zurückkehren und Non-Heten ihrem Wüstengott opfern.

    Dass das Blödsinn ist, weiß jeder vernunftbegabte Mensch, und dass man das stoppen muss, ist auch klar - aber wie?

    Schade nur, dass in Uganda die allermeisten Menschen genauso denken - ähnlich wie auf Jamaika, in Saudi-Arabien, Mauretanien, Afghanistan, Polen und sonstwo. Was ist die Alternative? Uganda ohne Baganda, Saudi-Arabien ohne Araber? Wo sollen die hin, in ein neu gegründetes Homophobistan? Andererseits, wäre es wirklich sinnvoll, wenn man die ugandischen Non-Heten ausfliegt? Die Heten würden sich freuen, sind sie doch das ganze "schwule Pack" los. Auf der anderen Seite sind dann die Tausende von entwurzelten Schwulen und Lesben, die nie haben lernen können, wie man ein schwules Leben lebt, dass sich zumindest mit den Grundeinstellungen ihrer Kultur vereinbaren läßt - überhaupt, welche Kultur von den über 40 in Uganda darf's denn sein?

    Nach meiner Meinung kann der Wechsel definitiv nur von innen kommen. Eine Aufoktroyierung homophiler Gesetze kümmert Herrn Mbabane im Dorf KwaHeri wenig, wenn dort halt traditionell Schwule und Lesben plattgemacht werden, und die Zentralregierung in Kampala nicht eingreift. Daher:

    a) raus mit den ganzen religiösen Brandstiftern, die dort "missionieren"; natürlich nehmen die dann auch ihre Kohle mit aber dioe könnte durch SINNVOLL eingesetzte Entwicklungshilfe ersetzt werden

    b) Bildung und Bücher nach Afrika - es gibt genug Aufklärungskampagnen für ländliche Gebiete in Afrika, die die Leute vor Gesundheitsrisiken warnen. Warum nicht auch ein Theaterlehrstück à la "ich bin schwul und das ist gut so"?

    c) Überarbeitung der lokalen Traditionen für das 21. Jahrhundert - es kann nicht das Ziel sein, die Leute ihrer Kultur zu berauben, das führt früher oder später zu Frust oder Krieg. Kluge Köpfe, die es da genauso wie sonstwo geben muss, sollten sich überlegen, was an Stammestraditionen okay und förderlich ist, und was einfach in ein modernes Leben nicht mehr passt. Auch die Germanen haben irgendwann aufgehört, ihre Nachbarn aus Neid und Missgunst abzumurksen, ohne dass sie deswegen einen Kulturschock erlitten hätten.

    d) Fundamentalistische Führungskräfte aus dem Amt entfernen oder zumindest so in Schach halten, dass sie keinen Blödsinn verzapfen können

    Natürlich ist das zum Teil utopisch und auf jeden Fall teuer und langwierig, aber - man kann doch 'mal träumen. Habt Ihr bessere Ideen?
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#19 Katrin
#20 Katrin
  • 13.11.2012, 18:44h
  • Antwort auf #15 von panzernashorn
  • Es ist im Grunde viel schlimmer als bei den Nazis. Es war schliesslich dokumentiert wer in eine jüdische Familie geboren wurde und wer nicht, wen also das Unheil treffen konnte und wen nicht. Man konnte also niemanden mit einer falschen Denunziation erpressen (falsche Denunziation ist eine sehr unglückliche Wortwahl, aber mir fällt Nichts treffenderes ein). In Uganda und den anderen Ländern aus der langen Liste kann man prima den Nachbarn, oder den Kollegen, oder einen Wettbewerber und sei es ein hoher Politiker loswerden, in dem man ihn des Schwulseins oder der Schwulenpropaganda bezichtigt. So ging das auch im Mittelalter mit den Hexen, wenn der Ehemann seine Frau los werden wollte. So geht das auch im Iran, wenn der Ehemann seine Frau los werden will und des Ehebruches beschuldigt. Die Evangelikalen und Taliban und Konsorten leben im Mittelalter. Die Alte Kuh mit der Perücke ist kein Rückfall in die Kolonialzeit, sondern ein Schritt aus dem Mittelalter in die Kolonialzeit.

    Und das Mittelalter ist genau das, was der Papst will. Leben in ständiger Angst vor dem Teufel, aber noch viel realer ein Leben in ständiger Angst vor Verfolgung und Denunziation. Menschen die sich nur noch belauern und aus Angst vor dem Pfaffen kräftig Geld abdrücken. Das ist das, was der Papst im Bundestag einforderte: Die Naturgesetze, das Recht des Stärkeren. Verbot jeglicher Menschlickeit. Und die Christlichen und die ehemals Roten und die Gelben und die Grünen haben frenetisch geklatscht, denn Das ist Das was auch sie wollen.
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#21 HugoAnonym
  • 14.11.2012, 20:54h
  • "gefährliche Bedrohung"

    Das ich nicht lache, wer die Welt bedroht weis jeder, was ein wenig Verstand hat.
    Zum Glück haben die Demokraten in den USA gewonnen
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#22 julian21
  • 15.11.2012, 04:14h
  • Antwort auf #19 von Katrin

  • Es geht vor allem mal um die Grundbedürfnisse der Menschen. Hast du das Zitat gelesen und/oder kennst du die Situation in Afrika (Hungersnot, Wassermangel etc.)? Und ja: Gelder aus Deutschland und anderen Ländern entscheiden hierbei mit um Leben und Tod von Menschen!

    Aber dass das einigen Leuten aus Westeuropa nicht klar ist, die jeden Tag selbstverständlich Hunderte Liter Wasser verschwenden und kiloweise Essen wegwerfen (mich eingeschlossen), überrascht mich irgendwie nich.

    Was ich sagen will: So übel es für uns privilegierte Europäer auch klingt, aber die Menschen da unten haben primär andere Probleme als ihre Sexualität (womit ich keinesfalls sagen will, dass das unwichtig ist, deshalb: Gelder auch an LGBTI-Gruppen verteilen).

    Jetzt speziell zu deinem dämlichen Kommentar nach dem Motto "Fahr doch selbst hin!": Es gibt in Uganda ne Organisation, die sich für LGBTIs einsetzt und die man unterstützen kann: FARUGANDA. Was du wahrscheinlich nicht weißt: Sie haben sich im Zusammenschluss mit anderen Gruppen sehr kritisch zu den Kürzungen aus Großbritannien geäußert, da auch ihre Arbeit von den Geldern abhängt und sie sich anders kaum über Wasser halten können. Gibt dazu auch nen Artikel hier bei queer.

    Es wäre ja alles kein Problem, wenn du nen alternativen Lösungsvorschlag hättest, aber da kommt nichts weiter als "Gelder komplett streichen!". Was soll das bringen, außer dass erstmal ein paar Menschen an Unterversorgung krepieren? Ich sags dir: Die betroffenen Länder berufen sich auf ihre angeblich "afrikanische Kultur" (= koloniale Hinterlassenschaften) und verzichten mit ner Mischung aus Stolz und Trotz auf das Einlenken.
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#23 julian21
#24 sanscapote

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