Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=17838
Home > Kommentare

Einzelkommentar zu:
Uganda will Homo-Gesetze noch 2012 verschärfen


#20 Katrin
  • 13.11.2012, 18:44h
  • Antwort auf #15 von panzernashorn
  • Es ist im Grunde viel schlimmer als bei den Nazis. Es war schliesslich dokumentiert wer in eine jüdische Familie geboren wurde und wer nicht, wen also das Unheil treffen konnte und wen nicht. Man konnte also niemanden mit einer falschen Denunziation erpressen (falsche Denunziation ist eine sehr unglückliche Wortwahl, aber mir fällt Nichts treffenderes ein). In Uganda und den anderen Ländern aus der langen Liste kann man prima den Nachbarn, oder den Kollegen, oder einen Wettbewerber und sei es ein hoher Politiker loswerden, in dem man ihn des Schwulseins oder der Schwulenpropaganda bezichtigt. So ging das auch im Mittelalter mit den Hexen, wenn der Ehemann seine Frau los werden wollte. So geht das auch im Iran, wenn der Ehemann seine Frau los werden will und des Ehebruches beschuldigt. Die Evangelikalen und Taliban und Konsorten leben im Mittelalter. Die Alte Kuh mit der Perücke ist kein Rückfall in die Kolonialzeit, sondern ein Schritt aus dem Mittelalter in die Kolonialzeit.

    Und das Mittelalter ist genau das, was der Papst will. Leben in ständiger Angst vor dem Teufel, aber noch viel realer ein Leben in ständiger Angst vor Verfolgung und Denunziation. Menschen die sich nur noch belauern und aus Angst vor dem Pfaffen kräftig Geld abdrücken. Das ist das, was der Papst im Bundestag einforderte: Die Naturgesetze, das Recht des Stärkeren. Verbot jeglicher Menschlickeit. Und die Christlichen und die ehemals Roten und die Gelben und die Grünen haben frenetisch geklatscht, denn Das ist Das was auch sie wollen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #15 springen »

» zurück zum Artikel