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Einzelkommentar zu:
Uganda will Homo-Gesetze noch 2012 verschärfen


#22 julian21
  • 15.11.2012, 04:14h
  • Antwort auf #19 von Katrin

  • Es geht vor allem mal um die Grundbedürfnisse der Menschen. Hast du das Zitat gelesen und/oder kennst du die Situation in Afrika (Hungersnot, Wassermangel etc.)? Und ja: Gelder aus Deutschland und anderen Ländern entscheiden hierbei mit um Leben und Tod von Menschen!

    Aber dass das einigen Leuten aus Westeuropa nicht klar ist, die jeden Tag selbstverständlich Hunderte Liter Wasser verschwenden und kiloweise Essen wegwerfen (mich eingeschlossen), überrascht mich irgendwie nich.

    Was ich sagen will: So übel es für uns privilegierte Europäer auch klingt, aber die Menschen da unten haben primär andere Probleme als ihre Sexualität (womit ich keinesfalls sagen will, dass das unwichtig ist, deshalb: Gelder auch an LGBTI-Gruppen verteilen).

    Jetzt speziell zu deinem dämlichen Kommentar nach dem Motto "Fahr doch selbst hin!": Es gibt in Uganda ne Organisation, die sich für LGBTIs einsetzt und die man unterstützen kann: FARUGANDA. Was du wahrscheinlich nicht weißt: Sie haben sich im Zusammenschluss mit anderen Gruppen sehr kritisch zu den Kürzungen aus Großbritannien geäußert, da auch ihre Arbeit von den Geldern abhängt und sie sich anders kaum über Wasser halten können. Gibt dazu auch nen Artikel hier bei queer.

    Es wäre ja alles kein Problem, wenn du nen alternativen Lösungsvorschlag hättest, aber da kommt nichts weiter als "Gelder komplett streichen!". Was soll das bringen, außer dass erstmal ein paar Menschen an Unterversorgung krepieren? Ich sags dir: Die betroffenen Länder berufen sich auf ihre angeblich "afrikanische Kultur" (= koloniale Hinterlassenschaften) und verzichten mit ner Mischung aus Stolz und Trotz auf das Einlenken.
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